Schilddrüse?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von chinchan 13.05.10 - 15:37 Uhr

Hi Ihr

Hab erfahren das ich an der SChilddrüse operiert werden muß.
Jetzt wollt ich mal fragen wielange der Aufenthalt im Krankenhaus ist und was ich so noch beachten muß.


Gruß chinchan

Beitrag von chnander 13.05.10 - 16:59 Uhr

Mach dir keine Sorgen war gar nicht schlimm!Ich habe die komplette Schilddrüse raus !Ich wurde am 4.Tag nach der Op entlassen !Von meiner Seite aus hättte ich schon den selben Abend gehen können wären da nicht die Drainageschläuche in meinem Hals gewesen!
Und dann hatte ich noch eie Tetanie bekommen weil sie meine Nebenschilddrüsen mit angekratzt hatten das war auch nicht so schön !D haben sich meine Finger verkramfpt und so aber das war nicht so wild bekam dann eine Spritze und alles war wieder ok!


Beachten nichts besonderes !Was doof war man geht automatisch mittt dem Hals in eine Schonhaltung so bekommt man ziemliche Verspannungen im Halsbereich!
Versuch dich da locker zu machen was aber nicht so einfach ist!



viel Erfolg und du wirst sehen das ist gar nich schlimm finde Zahnarzt schlimmer :-(

Beitrag von ...toertchen... 13.05.10 - 19:12 Uhr

N´abend, bei mir war es so, das ich am Montag operiert wurde und am Mittwoch bin ich morgens nach Hause:-D.Das schlimmste waren die Nackenschmerzen,die kommen von der Lagerung wärend der Op.Die Wunde hat gar nicht geschmerzt,also kein Grund zur Panik (und wenn ich das sage ist es auch wirklich so,bin der grösste Schisser auf Gottes Erdboden#zitter)!!! Viele Grüsse und viel Glück!

Beitrag von miau2 13.05.10 - 19:52 Uhr

Hi,
such dir ein KH, das darauf spezialisiert ist. Auch wenn hier einige das als Spaziergang ansehen - es ist es nicht, da kann leider durchaus was schiefgehen. Schreibt eine, wo die Nebenschilddrüsen nicht nur angekratzt, sondern zerstört bzw. entfernt wurden und die den Rest ihres Lebens damit einiges an Spaß hat und haben wird. Wobei bei mir nicht der Chirurg daran schuld ist, da alle Lymphknoten entfernt werden mussten (SD-Krebs) war das Risiko für Komplikationen einfach deutlich höher.

Der, der dich operiert sollte aber schon Fachmann sein dafür. Das KH sollte natürlich den Standard "Neuromonitoring" anbieten, es gibt wohl tatsächlich noch welche, die ohne arbeiten - was für die Stimmbänder ein erhöhtes Risiko darstellen würde.

Wenn alles gut geht und die Einstellung mit SD-Hormonen danach gut klappt bist du recht schnell wieder fit. KH - 3-5 Tage bei komplikationslosen Verlauf, bei mir waren es 11 Tage (wegen der Tetanien, die eben leider nicht mit mal eben einer Spritze behoben werden konnten). Danach hängt es davon ab, wie gut die Einstellung mit Hormonen klappt, aber ich kenne viele, die nach 2 Wochen wieder problemlos arbeiten konnten (Bürojob, nichts körperlich anstrengendes - belasten darf man sich da natürlich noch nicht, heilen muss die Wunde schließlich, und halt komplikationslose OP). Allzu lange fällt man im Normalfall nicht aus. Schonhaltung sollte man wie gesagt vermeiden, einige haben Nackenschmerzen oder - probleme nach der OP, da die Haltung auf dem OP Tisch nicht wirklich gut für den Nacken ist, ggfs. kann man sich schon im KH helfen lassen (meins hat dann den Physiotherapeuten aufs Zimmer geschickt), damit hatte ich keine Probleme.

Kann auch anders ausgehen, aber bleibende Komplikationen sind dank immer besserer Technik (daher ist die KH-Wahl so wichtig) zum Glück sehr, sehr selten.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von chnander 13.05.10 - 19:58 Uhr

Achso krankgeschrieben war ich nur eine woche war dann wieder arbeiten!

Ja die Tetanie ist schon schei.....Das war schon nicht so schön aber bei mir reichte eine Spritze und regelmäßige Kontrollen der Sd undCa werte.

Nebenwirkungen hatte ich keine also außer das ich nach der Narkose gebrochen habe das kenne ich aber von mir.und meine Narbe hat bis heute so kein Gefühl aber die narbe sieht man überhaupt gra nicht!


LG das wird schon also Angst brauchst du nicht haben

Beitrag von chinchan 22.05.10 - 13:02 Uhr

Danke für eure Antworten