Schlechte Zähne durch zuviel putzen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sammy7 13.05.10 - 17:39 Uhr

Hallo,
wollte mal eure Meinung hören: Kann es sein, dass es Kinder/Erwachsene gibt, die schlechte Zähne haben, weil sie zu oft ihre Zähne putzen?
Ich frage deshalb, weil ich schon ein paar mal mit meiner Mutter darüber diskutiert habe, wie oft man bei kleinen Kindern die Zähne putzen sollte. Sie meinte dann immer, dass weder bei mir noch bei meinem Bruder mit Zahnpasta geputzt wurde. Bei mir fing sie mit Putzen erst im Kindergartenalter an, bei meinem Bruder erst mit den bleibenden Zähnen. Wir haben trotzdem gerne dir gezuckerten Löffelbisquits oder auch Süssigkeiten bekommen, als wir klein waren. Trotzdem haben wir beide super gute Zähne. Zufall?
Meine Mutter meinte, dass einige Kinder heutzutage deshalb so schlechte Zähne hätten, weil sie zu oft putzen würden und dass das Ganze gar nicht nötig sei.

Bin auf eure Antworten gespannt.

Gruß Claudia

Beitrag von mel1983 13.05.10 - 17:43 Uhr

Hallo,

Veranlagung sehe ich da als größten Faktor.

Aber ja, ich glaube man kann sich den "Zahnschmelz dünn schrubben"!

Grüße

Beitrag von engelchen28 13.05.10 - 17:47 Uhr

wenn man die falsche putztechnik hat, kann das zahnfleisch zurückgehen oder sich entzünden.

wenn man nach säurehaltigem putzt, geht der schmelz leichter ab.

wenn man die falsche zahnpasta benutzt, bekommt das kind zuviel / zuwenig fluorid.

falsch ist es sicherlich, erst im kiga oder grundschule mit putzen anzufangen.

richtiges, dosiertes putzen ist die beste vorsorge und führt nicht zu schlechten zähnen.

Beitrag von giftzucker 13.05.10 - 17:50 Uhr

hallo,
das einige menschen keine karies bekommen und andere schnell und viel, liegt weder an vererbung noch an zufall. karies ist ein prozeß, der durch mehrere faktoren beeinflußt wird. karies ist eine infektionskrankheit. es bedarf einen wirt (zahn), kariesbakterien, zeit und substrat (plaque). fehlt eines davon, gibts auch keine karies.
bitte schön putzen. ein sauberer zahn erkrankt nicht.
lg jani

Beitrag von gaeltarra 13.05.10 - 19:50 Uhr

Hallo,

da muss ich dir leider widersprechen! Es liegt sehr wohl MIT an der Vererbung!

LG
Gael

Beitrag von sora76 13.05.10 - 20:20 Uhr

Hallo!


Seh ich auch etwas anders. Meine Mutter hat definitv 'schlechte' Zähne. Sie sind einfach viel anfälliger. Ich glaub ich hab die auch geerbt. :-(
Wir pflegen unsere Zähne sehr gut, aber trotzdem haben wir Probleme.

Mein Bruder hingegen hat tolle Zähne. Er pflegt sie auch.....mal mehr mal weniger. Trotzdem mußte bei dem bisher kaum was gemacht werden.

LG Sonja

Beitrag von cherry19.. 13.05.10 - 20:42 Uhr

hm, dem widerspreche ich auch mal eben. ich gehör zu den menschen, die zwei- bis dreimal am tag ihre zähne putzen. meist jedoch zweimal. ich gehe mind. jedes jahr einmal zum zahnarzt, manchmal sogar zweimal, wenn ich verdacht habe, es könnte was sein. und die letzten Jahre findet er IMMER n loch! ich bekomm bald das kotzen, ehrlich. ich putz mit signal-zahncreme, putze, wie es sich gehört. habe schöne weiße zähne. zahnstein gibts nie bei mir zu entfernen, aber karies is irgendwie immer da :-(
ich benutze im übrigen auch einmal die wochen zahnseide.

also an mir kanns irgendwie langsam nimmer liegen.

für außenstehende sieht mein gebiss tadellos aus. gibt sicher genug, die auf meine hauer neidisch wären ;-), aber trotzdem: eine blombe nach der anderen.

ich putze deshalb trotzdem bei meinem sohn zweimal täglich und meiner tochter ihr eines zähnchen, was gerade mit der spitze durchschaut einmal täglich. und beide mit fluor-zahncreme für kinder, da beide die flour-tabletten nicht bekommen.

ich hoff, sie haben das glück und haben die zähne vom papa. der is nämlich 36 und hat NOCH NIE #schock n loch gehabt!!!

Beitrag von fruehchenomi 13.05.10 - 21:18 Uhr

Hier muss ich auch SEHR widersprechen !
Meine Mutter hatte, obwohl überpenible Putzerin, mit Mitte 40 ein VOllgebiß. Ich bin Mitte 50 und habe gerade die Parodontosebehandlung hinter mir und musste auch ein paar Zähne einbüßen.
Auch für mich ist Putzen /Pflege mehr als selbstverständlich, da ich gerne lache und gelbe Zähne hasse !
Meine Zahnärztin fragte mich für den Krankenkassenfragebogen direkt, ob es eine familiäre Disposition gäbe und bestätigte mir, dass manche Leute überhaupt keinen Zahnstein haben oder seeehr wenig und man bei manchen kaum hinterherkommt mit Entfernen.
Die Zusammensetzung usw ist sehr wohl erblich bedingt.

Ja man kann ZUVIEL putzen - und die Kinder elmex macht braune Flecken bei manchen Kleinkindern ! Auch vom ZA bestätigt.
LG Moni

Beitrag von thea21 13.05.10 - 22:52 Uhr

TROLL!

Troll dich.....du Doctor des Zahnsteinloses Lächelns....