frag mich, was mit mir los ist

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von sina236 13.05.10 - 21:19 Uhr

vielleicht kann sich das mal einer durchlesen und mir vorschlagen, was ich tun kann oder was ich mir da ranzüchte.
irgendwie gehts mir in der letzten zeit gar nicht gut. ständig bin ich irgendwie krank. jeden virus, der im kindergarten rumgeht, nehm ich mit. meine tochter ist nie krank, aber ich haben wirklich jede kleinigkeit immer.
ich fühle mich schwach und bin oft gereizt. bisher war ich meiner tochter wirklich eine gute mama, aber derzeit fehlt mir jegliche geduld, mir platzt schnell der hut. andauernd plagen mich ängste, was die zukunft angeht. das ist schon richtig existenziell. so abstrakte sachen, wie was mit unserem planeten passiert, zb das ganze öl zur zeit im meer, der ganze müll der hier überall immer mehr wird.....das macht mich richtig gehend krank. ich würde am liebsten sogar noch von unserem stadtrand noch weiter raus ziehen aufs land. in die stadt fahr ichkaum noch, das gedränge ertrage ich nicht. wenn ich im kaufhaus sein muss, dann flimmern mir nach kurzer zeit die augen, von all den dingen um mich herum. ich könnte nur noch essen. immerzu und vor allem nie etwas gesundes. ich könnte immerzu nur fastfood in mich hineinstopfen (bin eigentlich ein sehr gesund lebender mensch, rauche nicht, ess sonst gesund und trinke auch in maßen). es ist wie eine grosse resignation. manchmal denke ich, welchen sinn hat es, heut noch kinder in die welt zu setzen, wenn die nie eine gesunde umwelt sehen werden, immerzu nur katastrophen #schock. früher war ich nicht so. in der arbeit gehts mir auch nicht gut, all die nörgelden kunden könnte ich ohrfeigen #zitter. und dann, ich bin eigentlich gar nicht dick, habe aber seit der schwangerschaft so meine problemzone. sicher, andere sind schlimmer dran. aber der überrest dieses riesenbauches, den ich hatte (bin halt sehr klein, hatte aber ein grosses kind bekommen), macht mich immer mehr unzufrieden. ich sehe mich nur noch als hässlich, schlechter als andere, fett. dabei hab ich grad mal 2kg zurück behalten. das ist ja nicht die welt. andere menschen empfinde ich oft als oberflächlich, kann keine beziehung zu ihnen aufnehmen. oft nerven sie mich mit ihren gesprächen und ich denke, mein gott, hast du keine anderen sorgen.

dabei gehts mir zb finanziell gar nicht schlecht. aber das ist eben nicht alles. ich weiss auch nicht. ich bin 35, verheiratet und habe einen lieben mann und eine supersüße tochter (die derzeit sehr anstrengend und klammerich ist, mann ist zur zeit sehr oft im ausland und ich bade das mit ihr häufig allein aus). ich habe nur ein kind und bin damit völlig am ende? alle anderen hier um mich rum kriegen nummer 2 oder gar 3 , nur ich denke mir immer öfter, niemals würde ich das aushalten können. jetzt seid mal ehrlich, klingt das alles noch normal? was könnte mir fehlen und was sollte ich als ersten schritt tun, um zu normalität zu kommen.

es kommt erschwerend sicher hinzu, dass ich keine verwandten hier habe, die mir die kleine mal abnehmen könnten. ich kann also auc h nie abends mal weg hier oder überhaupt mal weg.wenn mein chef mir nachmittagsarbeit überhilft, muss ich immer "fremde leute" fragen, ob mein kind dort bleiben kann. wenn sie bei einer freundin ist, ist es kein problem, aber oft sind es dann eben auch nur bekannte und das gefällt mir natuerlich auch selber nicht.

her mit euren ratschlägen bitte

#zitter#schock#klatsch

Beitrag von schnulli2007 13.05.10 - 22:07 Uhr

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