Bäume der Nachbarn

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von minimal2006 13.05.10 - 23:05 Uhr

Hallo

Ob ich hier richtig bin, weiß ich nicht.. versuchs aber einfach mal..

Wir wohnen in einem einseitig angebauten Haus.
Vor dem Haus haben wir einen Stellplatz, der mit Kiessteinen bestückt ist.

Unsere Nachbarn haben vor der Grenze (also auf ihrer Seite) eine Kiefertanne und eine Tanne.
Davon abgesehen, das die Kiefer schon über den Gehweg wächst nadelt sie auch extrem.
Die sch.. Nadeln kann ich nicht mal wegkehren, da wir ja Kiessteine haben.

Gestern hab ich sage und schreibe vier Stunden mit der Säuberung unseres Stellplatzes verbracht ...
unsere streng römisch kath. Nachbarn schmücken an Fronleichnam mega Altäre und zerreißen sich über alle, die ihren Vorgarten nicht "in Reihe" haben das Maul :-[:-[:-[
Mich kotzt das an!

Unser Nachbar kam raus und sagte "biste noch IMMER nicht fertig"?!

Ich sagte, das das an der Mist-Kiefer und Sch...-Tanne liegen würde..was er davon halten würde, seine Nadeln selbst zu entfernen?
Ich hab keine Antwort bekommen..außer ein Augenzwinkern und Grinsen!
Muss wohl davon ausgehen, das er mich nicht ernst genommen hat..

Jetzt wollen wir den Stellplatz mit Verbundsteinen auslegen lassen.
Dann kann ich wenigstens fegen.#augen

Muss der Nachbar nicht dafür sorgen, das der Dreck nicht bei uns landet?
Ich mag auch keinen Streit haben... schließlich wohnen wir nebeneinander..

Kann mir da jemand weiter helfen?

LG minimal

Beitrag von claudi242 14.05.10 - 00:09 Uhr

Hallo,

es gibt für jedes Bundesland ein Nachbarschaftsgesetz, wo u.a. festgehalten ist, wie mit Bepflanzungen umzugehen ist - Mindestabstand zur Grundstücksgrenze etc. Google doch einfach mal das Gesetz für dein Bundesland. Alternativ könntest du noch beim Ordnungsamt nachfragen, die sollten m.E. für solche Sachen zuständig sein.

Da ihr ja ein gutes Verhältnis waren wollt, würde ich mir den Nachbarn nochmal zur Brust nehmen und ihm das Problem schildern. Vielleicht bei ner Tasse Kaffee oder so. Gespräche über den Gartenzaun sind dazu eher weniger geeignet. Vielleicht kann er ja mal die Äste der Bäume bißl kappen oder irgendwie anders Schadensbegrenzung leisten. Aber ich denke auch, dass er gesetzlich nicht dazu verpflichtet werden kann. Denn dazu müssten die Nadeln schon mehr tun, als euren Vorgarten zu verschandeln.

Viel Geduld weiterhin mit dem Nachbarn und viele Grüße
Claudia (die bis zum letzten Herbst auch eine Tanne im Vorgarten hatte und die damit verbundene Arbeit kennt....NIE WIEDER!!!)

Beitrag von luka22 14.05.10 - 22:31 Uhr

Ich bin kein Jurist, aber ich denke dass man Laub/ Nadeln von Bäumen in gewissem Ausmaß in Kauf nehmen muss. Sonst dürfte ja niemand einen Baum pflanzen. Aber ärgern würde es mich schon, wenn es mit übermäßiger Arbeit verbunden wäre. Unsere Nachbarin hat Ranunkelsträucher an der Grundstücksgrenze gepflanzt, die dann schön zu uns rüberwachsen. Aber mich stört es nicht besonders. ERstens sieht es schön aus. Zweitens ist es nicht viel Arbeit. Hin und wieder stutzen eben.

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von sonja31 15.05.10 - 10:35 Uhr

Hallo,

wenn es um Bäume geht ist die Lage auch nicht eindeutig wer im Recht ist. Ich hatte neulich etwas gelesen, da ging es dann um das Alter der Bäume, die also bestimmt schon 50 Jahre alt waren und dann ein besonderes Recht haben.
Wir haben hier eine Mega-Riesentanne im Garten die ist größer als 3Stockwerke Haus :-), der Nachbar hat aber auch zum Glück 2 Stück von der Sorte, so dass es sich wunderbar ergänzt, wir haben seine Zapfen und er hat unsere :-), muss man halt auch immer zusammen rechen und da wächst halt leider Gottes auch das Gras nicht so schön, sondern eher Moos drumherum, da kann ich düngen und sähen wie ich will.

Der Baum nadelt ja zum Glück auch nicht das ganze Jahr,oder? :-)

LG
Sonja