Sollte man wegen gemeinsam kind zusammen bleiben?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von mandai09 14.05.10 - 09:31 Uhr

hallöchen ihr lieben da draußen...

worum es geht könnt ihr ja der headline entnehmen.
was denkt ihr denn so darüber?

es geht darum, ich streite mich nur noch mit meinem freund. und langsam denke ich mir, war mein antrag wirklich voller überzeugung aus liebe oder doch nur wegen dem kleinen?

ich möchte jetzt nicht lesen von euch, solche dinger wie: was willst du jetzt hören, bzw willst du jetzt hören du sollst dich trennen, usw...

wie waren eure erfahrungen? vielleicht gibt es ja hier mami`s die in der ähnlichen lange sind oder waren. und sich dann gesagt haben, ich schaffe es auch ohne partner...

freu mich auf eure reaktionen... liebe grüße

Beitrag von gh1954 14.05.10 - 09:50 Uhr

Es waren schon Tausende "Mami's" in dieser Lage.

Ich ziehe es vor, Frauen mit Kind "Mütter" zu nennen, was soll immer dieses kindische "Mami" und dann noch mit Deppen-Apostroph?
Hier wird dir jeder raten, nicht wegen eines Kindes eine Partnerschaft aufrecht zu erhalten, denn "Nur eine glückliche Mami ist eine gute Mami".

Man könnte allerdings auch versuchen, an der Beziehung zu arbeiten.

Beitrag von badguy 14.05.10 - 10:09 Uhr

Boah, bist du böse, grins. Eine Mami ist ein erwachsenes Mädchen, das ein Kind hat. Eine Mutter ist eine erwachsene Frau, die ein Kind Kind hat?!?

Ich persönlich bin auch kein Verfechter des sofortigen Werfens der Flinte ins Korn.

Das Arbeiten an einer Beziehung fängt für mich bei der Feststellung an, dass man selbst nicht nur auf die Umwelt reagiert, sondern seine Umwelt aktiv gestaltet, dass heißt interaktiv unterwegs ist und die Schuld nicht immer nur von einem getragen wird.

Beitrag von clazwi 14.05.10 - 12:08 Uhr

Ehrlich gesagt, gefällt mir der Ausdruck "Deppen-Apostroph" nicht gerade, weil ich mich da auch angesprochen fühle.
Mir passiert genau dieses Apostroph auch immer wieder mal - und zwar aus dem Grund, weil ich auch sehr viel auf Englisch schreibe und das manchmal vermische.

Und ich bin ganz sicher kein Depp, sondern nichts weiter als ein Mensch, dem auch mal Rechtschreibfehler passieren können.

Warum immer diese Abwertungen???
Claudia

Beitrag von gh1954 14.05.10 - 12:12 Uhr

"Deppen-Apostroph" ist keine persönliche Abwertung, sondern ein mittlerweile etablierter Begriff.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis

Beitrag von clazwi 14.05.10 - 12:13 Uhr

...dann fehlt mir auch dieser Teil der Allgemeinbildung.

Claudia

Beitrag von brückentag 14.05.10 - 10:06 Uhr

Ich habe einige Jahre mit meinem Exmann zusammen gelebt, weil es organisatorisch und finanziell besser aussah. Allein hätte ich die Schulden für Haus etc. nicht tragen können. Obwohl ich schon den Großteil selber verdient habe, hat das Wenige, was mein damaliger Mann beigetragen hat, dann gefehlt.
Aus praktischen Gründen sind wir nach einer Trennungszeit kurz wieder zusammen gekommen, es hielt aber dann doch nicht.

Heute bin ich froh, die Trennung durchgezogen zu haben. Jeder hat nur ein Leben, und jeder muss schauen, ab wann er wieder frei atmen kann und wirklich leben kann.

Gruß Sabine, die den Brückentag heute genießt...

Beitrag von agostea 14.05.10 - 10:15 Uhr

Wenn du der Meinung bist, das es für euch keine Zukunft gibt, dann würde ich mich trennen. Eine kaputte Beziehung krampfhaft aufrecht erhalten zu wollen, wird nie funktionieren. Zu gross ist die Belastung, die sich auf alle Bereiche niederschlägt. Das ist für Kinder sicher kein idealer Lebensraum - auf Dauer.

Gruss
agostea

Beitrag von anyca 14.05.10 - 10:16 Uhr

Ich würde erst mal nicht heiraten (wenn Du von einem Heiratsantrag redest).

Ansonsten: Ich finde es nicht so sinnvoll, "wirklich voller Liebe" und "nur wegen des Kleinen" gegenüber zu stellen, auch Liebe heißt ja nicht unbedingt, daß die Beziehung funktioniert.

Weswegen streitet ihr? Und meinst Du, daß ihr eine sinnvolle Perspektive zusammen habt, oder sind da zu viele Faktoren (Unzuverlässigkeit, Unreife,verscheidene Lebensplanung, unterschiedliche Rollenkonzepte, was auch immer), die dem entgegenstehen

Beitrag von gh1954 14.05.10 - 10:18 Uhr

Letztes Update deiner VK am 12.5.10

>>>hallöchen...
Leider eine FG im Mai 2008 doch SST Positiv Ende November 2008.
am 11. august 2009 kam endlich unser kleiner prinz auf die welt. der kleine heißt joe tilo und ist unser ganzer stolz... wir sind soooo happy ;-)
Nach fast 8 monaten abgestillt...

Und Heiraten wollen wir nächsten Sommer 2011 JUHUUU... Das Glück heißt WIR :-)<<<

Beitrag von agostea 14.05.10 - 10:50 Uhr

#zitter#zitter#zitter

Beitrag von gh1954 14.05.10 - 10:55 Uhr

Was is los?? :-)

Beitrag von agostea 14.05.10 - 11:38 Uhr

Diese rasante Entwicklung........Himmelhochjauchzend und einen Moment später...alles scheisse. #zitter

Beitrag von gh1954 14.05.10 - 11:42 Uhr

Joo... dann holt man sich bei urbia grünes Licht, dass man nicht wegen eines Kindes zusammenbleiben sollte... und schwupps...wieder ne Trennung.

Beitrag von agostea 14.05.10 - 11:46 Uhr

Alles für die Statistik...#schein

Beitrag von mandai09 14.05.10 - 12:17 Uhr

tja, leider geht es so schnell!!!!

Beitrag von agostea 14.05.10 - 12:42 Uhr

Woran liegt das?

Beitrag von zickenhaushalt 14.05.10 - 12:47 Uhr

Innerhalb eines Monats so ein heftiger Beziehungswandel? Ist irgendwas vorgefallen?

Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 10:41 Uhr

zunächst einmal:

schreibt beide auf, WARUM ihr euch permanent streitet.

analysiert das gemeinsam, gerne auch mit einem unbeteilgtem dritten

(eheberatung gibts meist kostenfrei von awo, diakonie und caritas- mediatoren und therapeuten kosten Geld)

löst eure Probleme, DAMIT fängt Elternsein nämlich an. Oder ist das, was Du Deinem Kind mitgeben willst, dass man sich bei Schwierigkeiten aus dem Staub macht?

Du wirst diese oder ähnliche Probleme auch in weiteren Beziehungen haben.

Also, Arschbacken zusammen und an der Beziehung arbeiten!


Beitrag von aeternum 14.05.10 - 13:02 Uhr

Aloha,

ich hab mich ein knappes Jahr nach der Geburt meines Sohnes von seinem Vater getrennt.

Das Jahr war nicht schön, aber er hatte schon in der Schwangerschaft begonnen, mir unerträglich zu werden. Es gab dafür bestimmte Gründe, wir haben auch darüber gesprochen, ich hab oft! mit ihm geredet.. oder versucht zu reden. Kein Verständnis, kein Interesse, etwas zu ändern..

Ich wollte auch bleiben wegen des Kindes, habe aber sehr schnell festgestellt, dass ich dazu nicht in der Lage bin. Vielleicht können andere Leute unter anderen/denselben Umständen zusammenbleiben, ich konnte es nicht und habe diesen Entschluß sehr schnell gefasst und in die Tat umgesetzt, als mir klar wurde, dass es für mich schon lange "vorbei" war zwischen ihm und mir.

Und ich muß sagen, so gemein es klingt und evtl auch ist, das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens - auch heute, ein Jahr nach der Trennung, bin ich unendlich erleichtert und froh, dort weg zu sein, und auch von ihm.

Liebe Grüße,

Ae

Beitrag von +++++** 14.05.10 - 16:32 Uhr

Hallo,

mein Partner und Ich streiten uns auch sehr oft. Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Und da keiner von uns in dieser Beziehung richtig glücklich ist, haben wir jetzt gemeinsam beschlossen uns zu trennen.
Damit die Kleine nicht leidet, gibt es bei uns keine Umgangsregelungen. Sie bleibt bei mir und er kann sie jederzeit holen.
Einzige Regel: Sie muss pünktlich zur Bettzeit zurücksein, damit der gewohnte Schlafrhythmus bleibt.
Es fällt einem oft schwer, sich dem (ex)partner gegenüber ruhig zu verhalten. Aber wenn gewisse Dinge geregelt und besprochen sind sollte ein normaler Umgangston in beisein des Kindes herschen.
Man in einer kleinen Kinderseele sehr schnell und sehr viel kaputt machen, daran sollten Eltern immer Denken.

Viel Glück für die Zukunft und alles Gute.