UMFRAGE: Polypen-OP / Paukenröhrchen - Bitte viele Antworten!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von aptschi 14.05.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

wir haben für nächste Woche einen Termin zut Polypenentfernung, evtl. werden dabei auch Paukenröhrchen gesetzt. Der Grund für die OP sind häufige MOE´s. Je näher der Termin rückt, um so unsicherer bin ich, vor allem wegen der Vollnarkose. Ich weiß jetzt schon, wenn wir die OP machen lassen, und sie in paar Monaten wieder ´ne MOE hat, werde ich mir vorwerfen, die Kleine "umsonst" operieren lassen zu haben. Machen wir´s nicht, werde ich mir vorwerfen, das nicht gemacht zu haben. Mein Mann ist für die OP.

Wie sind Eure Erfahrungen mit der OP und vor allem NACH der OP? Sind die MOE´s (oder sonstige Erkrankungen - was auch immer der Grund für die OP war), wirklich deutlich zurück gegangen?

Ich habe den Eindruck, daß SEHR viele Kinder operiert werden, ist es in jedem Fall notwendig? Was meint Ihr?

Wir haben vor der OP noch Gespräche mit den Ärzten (Anästhesie und der operierende Arzt), klar, ich werde sie nochmals genau ausfragen. Mich würde aber auch die Sicht der "Betroffenen" interessieren.

VIELEN DANK FÜR EURE ANTWORTEN!!!

Beitrag von kleinemaus873 14.05.10 - 10:36 Uhr

Hallo


Also ich kann nur von meiner Nichte berichten. Sie hatte immer sehr viel MOE und seit dem sie letztes Jahr die Paukenröhrchen bekommen hat,hatte sie gerade mal 1 MOE im winter:-) Bei ihr hat es sich voll gelohnt und seitdem redet sie komischerweise auch viel besser.

Klar die Vollnarkose ist net schön, aber deinem Kind geht es danach gut. Nur weil deine Kind dann PR hat kann es trotzdem noch MOE bekommen.(erzählte uns der HNO) Aber es wird besser.

Nach der Op hat sie noch 2-3Tage gesagt das sie Ohrenschmerzen hat,aber dann war alles vorbei und sie ist auch wieder in KIGA gegangen.


Glg Kerstin und viel glück für die OP

Beitrag von johanna1972 14.05.10 - 10:36 Uhr

Hi,

ich würde die OP immer wieder machen lassen. Max hatte eine MOE nach der anderen - seit der OP im Dezember keine einzige mehr. Das einzige Problem was er hat ist, dass das eine Ohr ab und zu mal eitert. Es kommt aber daher, dass er wahrscheinlich das Röhrchen nicht verträgt (das Röhrchen wird vom Trommelfell abgestossen). Wenn es weiter anhält bekommt er ein neues goldenes Röhrchen gesetzt - er hat jetzt Kunststoff. Der HNO sagte allerdings kommt es nicht so oft vor, dass die Röhrchen nicht vertragen werden.

Alles Gute für die OP -

LG Johanna

Beitrag von nochmal 14.05.10 - 10:40 Uhr

Hallo,

unser Grosser hatte diese OP vor gut 4 jahren bekommen, seitdem hatte er keine MOE mehr und auch sonst sind die Erkältungen wesentlich weniger geworden, eigentlich hat er seitdem nichts mehr, ausser einen leichten Schnupfen.

Mein Kleiner hatte diese OP letzte Woche und ich hoffe das dort, das gleiche Ergebnis rauskommt.
Seit letzter Woche ist sein Husten wesentlich besser geworden und seine Ohren laufen immer noch aus, ein gutes zeichen.

Ich wprde diese OP jeder Zeit wiederholen.

LG

Beitrag von boujis 14.05.10 - 10:53 Uhr

Hallo,

bei uns ist die Op schon etwas her, aber damals wurde festgestellt, dass mein Sohn durch die MOE fast taub war.
Er hatte Ablagerungen die schon verknöcherten und das konnte erst bei der op festgestellt werden. Er bekam staendig Antibiotika, was mich verrrückt gemacht hat, dazu kam das er eine Sprachentwicklungsstörung hatte. Nach dem Eingriff kam der Arzt zu mir und meinte, es waere ein Wunder das er überhaupt redet, denn er versteht kaum etwas, das wird bei den Hörtests ja nicht getestet, sondern nur, ob er was hört und nicht was. Die op und Vollnarkose hat mein Sohn super vertragen und wir konnten dann auch bald nach Hause. Durch die Paukenröhrchen kam alles zur Ruhe, er hatte keine Entzündung mehr und hat unglaublich schnell sprechen gelernt.
Ich weis das oft viel zu schnell operiert wird, auch wir haben gewartet und es war beinah zu spaet.
LG

Beitrag von suppennudel 15.05.10 - 09:03 Uhr

Hallo,
wir hatten die Polypenentfernung und Paukenröhrchen Op im April 2010, meine Tochter hatte auch ständig MOE`s und war einfach so ständig Athemwegstechnisch krank. Die Hörleistung war auch schon eingeschränkt.
Meine Maus war zur OP knapp 19 Monate alt und somit noch sehr klein was das äußern von Schmerzen betraf. Ich hatte vorher auch bammel ob es die richtige Entscheidung ist. Am Op Tag steht man eh neben sich und es ist super wenn man jemanden dabei hat der für einen in der OP Zeit da ist. ( Omas sind aber nicht zu empfehlen ;-))
Pia hat die OP super gut weggesteckt, nur die Aufwachphase war nicht toll für Uns weil sie sehr doll kämpfte, wurde aber im Narkosegespräch darauf Vorbereitet das sowas sein könnte. Dann sind wir nach Hause und sie schlief lange ( 5h). Danach fasste sie sich ein paar mal ans Ohr aber dann war nix mehr, laut Arzt sollten wir 3 Tage Profilaktisch ein Schmerzmittel geben und dann war es Ok, OP war am Dienstag und am Monatag darauf war sie wieder Kitataugllich.
Alles in allen, bin ich froh die Entscheidung getroffen zu haben, Pia ist seit dem nicht einemal Krank gewesen und hört jetzt super und Plappert auch vor sich hin was vor der OP nur ein Brummen war.

Das witzige war das nach der Polypenentfernung, Pia das Trinken aus der Nase gelaufen ist und sie fands witzig!

Wir wünschen Alles Gute und viel Kraft#blume

Pia und Mama