Hochbegabtentest

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von prolactini 14.05.10 - 12:40 Uhr

Hallo,

ich würde gerne mal wissen, ob hier jemand Erfahrungen mit einem Hochbegabtentest für Kinder ab 4 Jahre gemacht hat. Es geht um eine evtl. Vor-Vorzeitige Einschulung (wäre dann 5,5 Jahre alt). Der Test kostet in München 260 Euro inkl. schriftliches Gutachten. Ich bin hin und hergerissen ob ich das machen lassen soll oder nicht. Wir bekommen im Herbst das zweite Kind und weil ich denke, das mir dann einfach die Zeit fehlt würde für den Test. Daher überlege ich, den Test jetzt in den Sommerferien des Kigas machen zu lassen. Dann könnte meine Tochter nach den Ferien in die Vorschulgruppe aufgenommen werden. Macht das überhaupt Sinn oder soll ich ihr das eine Jahr mehr einfach noch geben? Sie ist zwar sehr schlau, aber rein körperlich gehört sie zu den kleineren.

Was denkt ihr?

LG
Gabi

Beitrag von jeannine1981 14.05.10 - 12:47 Uhr

Hi,

also ich persönlich würde ihr die Zeit noch geben, wenn dann nach der regulären Einschulung festgestellt werden sollte das sie unterfordert ist, kann man den Test doch immer noch machen.

Der ernst des Lebens kommt doch für die Mäuse noch schnell genug lass ihr doch die Zeit.

LIebe Grüße

Beitrag von sternenzauber24 14.05.10 - 12:54 Uhr

Hallo,

Ich finde solche Tests im Kindergartenalter sehr bedenklich, solange Kinder nicht auffällig sind dienst es nur das man sagen kann: mein Kind ist HG.
Auch HG Kinder, sind nur Kinder- daher würde sich doch die Frage mit dem Jahr garnicht stellen.
Und nur weil man ein Baby bekommt, denke ich das man für soetwas immer Zeit haben sollte..

LG, Julia

Beitrag von lisasimpson 14.05.10 - 12:59 Uhr

da schmeißt du aber einige sachen zusammen, die nicht zusammen gehören..

also einen normale iq test macht jede frühförerstelle, kinderpsychologe, begaungsberatungsstelle oder jeder schulpsychologe .... WENN ein hinweis darauf besteht, daß es sinnvoll wäre den IQ zu erfahren!

die einschulung hängt von der schulreife des kindes ab- das sind weit aus mehr faktoren als die kognitive begabung- daher wende dich an die erzieher und/ oder das schulamt - frag dort nach, was die denken und laß sie auf schulreife überprüfen (kidner mit 5,5 sind ja nicht selten bei der einschulung- die kenne sich also damit aus)


lisasimpson

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 01:10 Uhr

Hallo,

der IQ hat nichts mit Hochbegabung zu tun. Dieses ist leider immer noch der Irrglaube vieler Leute.

Ein reiner IQ-Test sagt überhaupt nichts aus. Es gibt viele Menschen, die haben einen hohen IQ können aber ihr Potenzial nicht nutzen. Den umgekehrten Fall gibt es von daher auch.

Bei Verdacht auf Hochbegabung nutzt einem ein IQ-Test nichts. Was bringt es einem wenn man weiß, welchen Wert man bei einem IQ-Test hat. Damit hat man aber noch immer keine Aussage, über die Hochbegabung.

Sollte man sein Kind testen lassen wollen, muss man unbedingt zu Psychologen gehen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben.

Das ist nur ein grober Anriss von dem was ich zu diesem Thema weiß, alles andere würde den Rahmen hier sprenge. ICh kenn mich mit diesem Thema aus, da ich selbst einen Sohn mit einer Insel-Hochbegabung habe und ich mit einer Grundschullehrerin in Kontakt stehe, die sich perslönlich sowie beruflich mit diesem Thema auseinandersetzt.

Schau doch mal rein: http://www.lernzentrum-stieper.de

Dies ist die Adresse der Grundschullehrerin von der ich sprach!

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 07:53 Uhr

ic bin mir nicht sicher, ob du mir antworten wolltest-
aber deine aussage timmt so leider nicht.
Hochbegabung ist PER DEFINITION ein IQ über 130- das hat nichts damit zu tun, ob dir das gefällt oder ob deine grundschullehrerin das anders sieht..
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochbegabung


lisasimpson

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 12:01 Uhr

1. bei Wikipedia kann jeder Hans und Franz was schreiben und keiner überprüft, ob es wirklich richtig ist.
2. Ich habe ja nie gesagt, das Hochbegabte keinen hohen IQ haben, aber das er nichts aussagt, über eine Hochbegabung!

Sprich hoher IQ, aber das Potenzial wird nicht genutzt - keine Hochbegabung
Sprich hoher IQ, Potenzial wird (teilweise) genutzt - (Insel -) Hochbegabung

Normaler bis hoher IQ, Potenzial wird genutzt, (Insel-) Hochbegabung

Mein Mann ist Lehrer an einer Gemeinschaftschule und glaub mir, in den Jahrgängen sitzen manchmal Kids, da fragst du dich manchmal wirklich wo ist der Grips geblieben. Sind schlecht in der Schule, machen ständig Ärger und durch einen Zufall kommt irgendjemandem die Idee, diese Kids mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Tja und in dem einen oder anderen Fall, kommt dann zu Tage, das dieser Schüler/in eine (Insel-)Hochbegabung haben. Das Potenzial wurde nicht genutzt.

So, wenn du noch mehr Interesse haben solltest, ich kann dir gerne noch ein paar Literaturverweise von Psychologen, Therapeuten und Sozialpädagogen schicken.

Gruß,

cassidy

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 12:36 Uhr

"So, wenn du noch mehr Interesse haben solltest, ich kann dir gerne noch ein paar Literaturverweise von Psychologen, Therapeuten und Sozialpädagogen schicken. "#zitter

bin sonderpädagogin, dipl. pädagogin und Familientherapeutin- ja- ich würde mich tatsächlich für diese Literatur interessieren! DANKE!

ich habe nirgends behautet, daß man jemandem seinen IQ ansehen könnte- ich habe noch nicht mal behauptet, daß ICH eine Korrelation zwischen IQ-Wert und dem was ICH unter Intelligenz verstehe, sehe- sondern nur, daß DIE allgemein anerkannte Definition von Hochbegabung ein IQ wert (in einem standardisieren IQ-test festgestellt) von über 130 beinhaltet!

Da wird auch weder die grundschulleherin noch irgend ein soz-päd den du kennst, noch dein mann was verändern (außer ihr setzt euch mal mit MENSA zusammen und entwickelt ne neue Definition- oder eine ander testmöglichkeit??!)

natürlich kann jeder, der lustig ist, mal neue Definitionen entwickeln- aber die erkennt halt kein Schwein an- von daher kann ich dir jetzt sagen, daß ich laut meiner Testung Hochbegabt bin- ich aber nenne es "supi- dupi- clever", das ist nun also meine definition- muß gleich mal nen wikipedia-eintrag dazu verfassen- mal sehen, was damit passiert (wenn ich das also nicht schaffe, wirste sehen wie gut das Prinzip Wikipedia funktioniert:)

lisasimpson

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 13:04 Uhr

Hi,

es geht hier nicht um eine neue Definition, sondern um etwas ganz wesentliches! Das scheinst du allerdings nicht zu kapieren! Egal! Hier die Links:

.Deut. Gesellschaft f. d. hochbegabte Kind e.V.

IM LABYRINTH: HOCHBEGABTE KINDER IN DER SCHULE UND GESELLSCHAFT
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Monika Jost

HOCHBEGABTE ERKENNEN UND BEGLEITEN
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Anette Heinbokel

HOCHBEGABTE. ERKENNEN, PROBLEME, LÖSUNGSWEGE
---------------------------------------------------------------------------------------------
Bundesministerium für Bildung und Forschung

BEGABTE KINDER FINDEN UND FÖRDERN
---------------------------------------------------------------------------------------------
WEITERE PUBLIKATIONEN von Dr. Karin Joder (Betriebswirtin, Dipl. Psychologin, Dr.phil, Psychologische Psychtherapeutin)



und und und und und .....

ich denke da hast du erstmal Lesestoff

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 13:43 Uhr

aber natürlich braucht es doch ne Definition von Hochbegabung.
ich bin mir ja noch immer nicht sicehr, ob du überhaupt auf meinen text antworten wolltest- weil das gar keinen sinn ergibt,
aber nochmal:

die TE, wollte ihr Kind testen lassen, auf eine evt. Hochbegabung, weil sie dsa kind früher einschulen lassen wollte.
ich antwortete daraufhin kurz gesagt, daß Hochbegabung und schulreife zwei verschiedene paar schuhe sind und wo sie den test für das eine (Hochbegabung- da dazu NUR ein IQ test in der lage ist) und das andere (schulreife) machen lassen kann.

also immer dann wenn ich einen Nutzen von der "diagnose" Hochbegabung haben will (entsprechende Förderung, Hochbegabtenklassen, mesa-Mitgliedschaft oder oder oder) brauche ich genau das, was die DEFINITION fordert: einen IQ über 130.
Wenn es wurscht ist, was ich mit der "diagnose" machen, dann kann ich auch "supi- dupi" sein oder "schwachmatisch"- das spielt keine rolle.

da weder die Leistungen in der Schule, die schulreife noch sonst irgendetwas schulisches mit dem IQ korrelation stehen, ist der also völlig unbedeutend, so lange es keine Probleme dort gibt.
Gibt es Probleme in der Schule, DANN ist eine IQ Testung (und eine gute Auswertung ) sinnvoll, um TEIL-LEISTUNGS-Begabungen zu erkennen.
das war aber WEDER die frage der TE (auf die sich meine erste Antwort bezog), noch die Frage nach HOCHBEGABUNG!

daher habe ich noch immer nicht verstanden, was du mir sagen willst?

lisasimpson

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 14:57 Uhr

Ja, ich merke auch das du nicht verstehst!

Nochmal!: ein reiner IQ TEST reicht nicht aus! Was bringt dir der Wert! Gar nichts. Man braucht einen richtigen Test auf Hochbegabung! Der schließt den IQ-Wert nicht aus, aber es eben erheblich mehr! Anschließend muss der Test ausgewertet und besprochen werden. Des weiteren muss geklärt werden, wie man dem Kind in Zukunft helfen, fordern bzw. fördern kann. Es gibt unter vielen Hochbegabten auch eine Menge Leistungsverweigerer.

TEIL-LEISTUNGSBEGABUNG, TEILLEISTUNGS-HOCHBEGABUNG und INSEL-HOCHBEGABUNG oder INSEL-BEGABUNG meint dasselbe!


Ich wollte dich zu Anfang eigentlich nur darauf hinweisen, das ein reiner IQ-TEST bei einer möglichen Hochbegabung ausreicht. Nicht mehr und nicht weniger! Ich hoffe, du hast nun endlich verstanden. Wenn nicht, Pech!

Gruß,

cassidy

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 15:00 Uhr

nicht! ausreicht- bin schon ganz durcheinander

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 19:44 Uhr

"Ich wollte dich zu Anfang eigentlich nur darauf hinweisen, das ein reiner IQ-TEST bei einer möglichen Hochbegabung ausreicht. "

du hast offenbar ÜBERHAUPT keine Ahnung von Testung, gelle?!

1. ja, das stimmt: um eine Hochbegabung zu erfahren reicht ein stink normaler Hawi (k)!

2. jeder test wird vollständig und differenziert ausgewertet (und wenn nötig/ sinnvoll besprochen)! andernfalls kannst du ja gar keine werte ermitteln?!

3. hochbegabt ist, wer einen IQ über 130 hat- dazu reicht der wert völlig aus.


4. Wenn ein test gemacht wurde WEIL Probleme bestehen, dann ist der IQ wert unerheblich, da es um das Verständnis der Ursache von Problemem geht. in diesem falle werden sicher noch andere Testungen durchgeführt (Schulangst, Aufmerksamkeit,...) um jemanden bei bestehenden Problemen bestmöglich zu fördern ist also ein wert völlig unerhelblich -wohl aber einzelen stärken und schwächen zu kennen um das Zustandekommen von problemen näher zu beleuchten!

4. für die TE ist diese aussage völlig unerheblich, weil die schuleignung/ leistung/ schulreife NICHTS mit dem IQ zu tun hat


"Ich hoffe, du hast nun endlich verstanden. Wenn nicht, Pech! "
ähm- ich denke wir sind uns doch beide im klaren darüber, daß ich das prinzip von testung verstanden habe- nur weil du ander definitionen erfindest, hat das mit meinem versändis wenig zu tun

lisasimpson

Beitrag von cassidy 15.05.10 - 20:36 Uhr

Hi,

du scheinst echt Langeweile zu haben. Ich habe Ahnung. Theorie, aber auch Praktische, das nur an Rande.

Ich versteh gar nicht, warum du dich hier so aufplusterst! Wenn du ja angeblich alles so super weißt, dan lebe doch glücklich und zufrieden. Dann kann es dir ja wurscht sein, was andere sich "angeblich" aus den Fingern saugen.
Es ist im übrigen der HAWIK-IV, der in der Regel bei Kindern gebraucht wird!

Liebe Grüße,

cassidy


Ach ja, dumm nur das mein Sohn eine Hochbegabung hat.

Werde jetzt diese amüsante Konversation beenden

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 23:03 Uhr

"Ach ja, dumm nur das mein Sohn eine Hochbegabung hat"

wie arm ist das denn:)

lisasimpson

Beitrag von lisasimpson 15.05.10 - 23:14 Uhr

ach so noch zwei sachen, bevor ichs vergess...

ja- mir ist ein bißchen langweilig!

NEiN- der HAWIK-IV wird eher nicht der test der ersten wahl für die TE sein.
denke eher an einen HAWIVA-III oder ein kaufmann -ABC. wird von der Präferenz des Testers abhängen, was er bei einem 4 jährigen macht...

lisasimpson

Beitrag von woodgo 14.05.10 - 13:15 Uhr

Hallo,

das alles hat doch nichts mit hochbegabt sein zu tun#kratz


LG

Beitrag von engelchen28 14.05.10 - 13:21 Uhr

selbst WENN sie hochbegabt sein sollte - sie ist körperlich klein, was immer auffallen wird. kann sie sich mit 5,5 jahren gg. fast 7jährige durchsetzen und sich behaupten? ist sie dem stress und dem erhöhten leistungsdruck ab der 2. / 3. klasse gewachsen? ist sie sozial schon so weit wie die kinder, die eingeschult werden? ist sie im kiga unterfordert? langweilt sie sich? die frage, die sich immer stellen sollte: WARUM ein jahr früher einschulen? dafür, dass sie später ein jahr länger arbeiten werden muss?

WENN ihr die 1. oder auch 2. klasse SEHR LEICHT fällt, dann hat sie immer noch die möglichkeit, ein jahr zu überspringen. das ist meiner meinung nach die bessere möglichkeit - für alle.

das kl. geschwisterkind sollte jedoch nicht als erklärung dafür dienen, mit deiner großen so einen test nicht machen zu können...ab herbst wirst du dich immer rund um die uhr zweiteilen müssen um allen gerecht zu werden. mit etwas organisation klappt das.

lg
julia

Beitrag von jara01 14.05.10 - 13:29 Uhr

Hallo,

ich habe fast ein ähnliches problem.... meine tochter ist etwas weiter wie alle anderen in dem alter und nach einigen sachen wie frühförderstelle stellte sich heraus das es auch wirklich so ist.... und nach ner untersuchenung wurde die schulreife festgestellt.... nun kommt aber das große aber....
ich llasse sie nicht mit 5,5 jahren einschulen ist mit zujung..... ich selbst bin mit 5,5 eingeschult und weis wie das ist und mache es nicht auch wenn sie jetzt schon 1,18m gr0ß ist und sich dzrchsetzten könnte....
bedenkt mann das sie dann auch mit 15 aus der schule kommen würde ohne abi...! nein danke

sie bleibt in der kita aber kommt mit in die vorschule und bleibt da zwei jahre und wird dann regulär eingeschult und wenn es der fall ist kann sie eine klasse überspringen oder wird dann gleich in die zweite übergehen aber kommt zeit kommt rat....

lass deinem kind zeit ich weis um was es geht

lg

Beitrag von celia791 14.05.10 - 16:37 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist am 23. Dezember 5 geworden. Vor ca. 1 Monat waren wir bei der U9 und die Kinderärztin fragte mich, ob ich mal an vorzeitige Einschulung gedacht hätte.
Im Kindergarten hat sie eine beste Freundin, die nur 2 Wochen jünger ist, als sie. Bei ihr wurde die Mutter durch den KIGA angesprochen, weil die Kleine mit Lesen beginnt.

Für uns kommt die vorzeitige Einschulung gar nicht in Frage, aus mehreren Gründen. Ich selber bin auf dringendem Anraten der Kindergärtnerin vorzeitig eingeschult worden und meine Mutter hat das sehr bereut. Vom Kopf her konnte ich gut mithalten, aber es war für mich immer so eine Art Spießroutenlauf "dazuzugehören". Man wird schnell als kleiner, jünger etc. abgestempelt und muss sich dass dazugehören immer und immer wieder verdienen. Diese Anstrengung hätte ich getrost in andere Dinge stecken können.

Meine Tochter ist zwar 1,21m gross und wäre auch durchsetzungsfähig, allerdings würde ihr das ganze Vorschuljahr fehlen und dadurch auch die Zugehörigkeit.
Die Mutter ihrer Freundin überlegt zur Zeit noch, ob sie es tun sollen, sie hat ihre Tochter mal an einer Vorschulaktion teilnehmen lassen und die anderen Kinder haben wohl gesagt: "...was machst Du denn hier, Du gehörst doch gar nicht zu uns". Auch ansonsten sieht man, dass sie eher kaum Kontakt zu den grösseren Kindern hat.

Wir haben eine Bekannte, deren Kinder beide hochbegabt sind. Sie haben beide Kinder gegen das Anraten der Ärzte, Erzieher nicht früher einschulen lassen. Eben aus dem Grund, dass sie noch Kinder bleiben durften. Und das hat super funktioniert. Jedes Jahr wurden sie drauf angesprochen, sie sollen doch überspringen. Aber auch hier hat die Mutter immer den krassen Altersunterschied gesehen und die damit verbundenen sozialen Unterschiede.
Sie meinte auch mal zu mir, dass es nicht unbedingt gesagt ist, dass ein hochbegabtes Kind auch ein guter Schüler ist. Stures Pauken liegt nicht jedem. Ihr Sohn ist zwar hochbegabt, aber er hat oft Durststrecken, weil er einfach keine Lust hat, zu lernen, denn es fliegt auch ihm nicht alles zu. Und da muss die Mutter oft hinterhersein.

Die Tochter hat jetzt nach der 9. Klasse in die 11. übersprungen, aus eigenem Willen und Antrieb. Sie ist 15 und die anderen teilweise sogar schon 18! Aber in dem Alter geht das schon eher, da gibt es seltener Hänseleien etc., weil alle schon vernünftiger sind.
Die Mutter hat mir erzählt, dass sich ihre Kinder nicht im geringsten gelangweilt haben in der Schulzeit. Sie bekamen meist Extraaufgaben und in der Freizeit konnten sie ganz gezielt viele Hobbies ausleben, weil sie dafür mehr Zeit hatten, als wenn sie früher eingeschult worden wären und dadurch immer mehr hätten büffeln müssen.

Lg Celia.

Beitrag von geralundelias 14.05.10 - 13:56 Uhr

Hallo,

mein Sohn (7) ist getestet worden und ist hochbegabt.
Ich stehe gerade unter Zeitdruck, wenn du möchtest kannst du mir aber gerne eine Nachricht schicken, welche ich heute Abend beantworte.
LG und einen schönen Tag

Beitrag von basket 14.05.10 - 13:59 Uhr

Warum dürfen unsere Kinder eigentlich nicht Kinder sein?
Ich würde sie auf keinen Fall vorzeitig einschulen, sondern halt zu Hause ihren Wissensdurst stillen. Außerdem sind gut Erzieherinnen in der Lage auch "schlaue" Kinder im Kindergarten gut zu fördern. Mein großer ist noch 5 wenn er in die Schule kommt (und ich kann keinen Antrag stellen, dass er noch im Kiga bleibt). Ich finde den Gedanken nicht gerade schön, auch wenn er es kognitiv schaffen wird. Mein Sohn ist sehr weit für sein Alter, aber ich würde ihn nicht testen lassen, vor allem nicht für das Geld. Sebst wenn ein höhre IQ herauskommt, heißt es noch lange nicht, dass deine Tochter schulreif ist!
Außerdem kann man Kinder erst im Schulalter verläßlich testen!
Lg Basket

Beitrag von cludevb 14.05.10 - 14:28 Uhr

Hi!

Ich würd ihr einfach das Stückchen Kindheit noch lassen - das kann man nciht mehr nachträglich wiederholen;-)

Lass sie "normal" einschulen, wenn sie zu den Kann-Kindern gehört evtl etwas früher und wenn sie dann wirklcih unterfordert ist in der ersten Klasse, kann sie besser ne Klasse überspringen als dass sie jetzt schon unter die Älteren Kids gesteckt wird... auch der Körper und die gesellschaftslichen Fähigkeiten müssen mitspielen!

LG Clude

Beitrag von schnabel2009 14.05.10 - 14:53 Uhr

Soweit ich weiß gibt der KiGa die Empfehlung für eine frühe Einschulung.
Dann wird in der Schule ein Test gemacht und beim Amtsarzt.
Wenn die dann ihr OK geben, dann kann Dein Kind vorzeitig eingeschult werden.
Von daher kannst Du Dir das Geld sparen denke ich.
Vorzeitiges Einschulen sollte auch nicht nur "Leistungen" wie zählen, schreiben, lesen und Co. berücksichtigen, sondern auch die sozialen Kompetenzen.

LG schnabel

Beitrag von ratpanat75 14.05.10 - 15:05 Uhr

Hallo,

ich denke, das sind zwei Paar Schuhe: die Schulreife hat nur bedingt etwas mit der Intelligenz zu tun, es geht ja unter anderem auch um soziale Vorraussetzungen.
Was sagen denn die Erzieherinnen? Haben sie die vorzeitige Einschulung empfohlen?
Ich persönlich würde mein Kind generell lieber noch 1 Jahr im Kiga lassen, aber das muss man natürlich individuell entscheiden.
Wenn das Kind sich wirklich im Kiga sehr langweilt, kann es auch besser sein, vorzeitig einzuschulen.

LG

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