Hund-Rüde kastrieren=weniger Dominant?

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Beitrag von redwest25 14.05.10 - 18:12 Uhr

Hallo!

Wir haben einen Dobermann Welpen 15 Wochen alt und überlegen ob wir ihn kastrieren lassen, da Dobermann Rüden sehr Dominant genannt werden.
Wird er denn durch das kastrieren weniger dominant sein?
LG

Beitrag von dominiksmami 14.05.10 - 18:16 Uhr

Huhu,

öhm...ob ein Rüde "dominant" ist oder nicht...hängt wenig von der Rasse ab.
Ich denke überhaupt das wirkliche Dominanz eher selten ein Problem darstellt, gerne werden aber heutzutage sämtliche Probleme die man nicht in den Griff bekommt auf eine angebliche Dominanz abgeschoben.

Um deine Frage zu beantworten....keiner meiner RÜden hat sich bisher nach der Kastration auch nur ansatzweise charakterlich verändert.

lg

Andrea

Beitrag von kja1985 14.05.10 - 20:04 Uhr

Dominanz ist in meinen Augen ein Zeichen von Führungslosigkeit. Ein Hund der ein entsprechend starkes Gegenstück hat zeigt keine dominanten Verhaltensweisen. Dobermännern sagt man eigentlich eher nach besonders sensibel zu sein sehr feinfühlig erzogen werden zu müssen.

Dein Hund ist erst 15 Wochen alt, jetzt ist eine Kastration eh noch Zukunftsmusik. Vor dem zweiten Geburtstag würde ich keinen Hund kastrieren lassen.

Beitrag von shera01.05.00 14.05.10 - 20:35 Uhr

Hi

wir haben auch einen Dobermann Rüden, er ist vom verhalten auch eher dominant, sagen uns zumindest erafhrene hundetrainer und unsere TA auch. Derweilen merken wir das auch auf der Hundewiese, da braucht er imme reinen richtigen heftigen Rüffel von den anderen hunden bis er es kapiert.


Wir hatten anfangs sehr starke problem emit der erziehung, er ist sehr stur, intillegent aber auch sehr liebesbedürftig, mir fällt kein besseres wort dafür ein.

Jetzt wo ich ihn wirklich fester im Griff habe bzw. unerwünschtes verhalten nicht toleriere klappt es viel besser.

Bitte lass deinen hund noch nicht jetzt kastrieren. sondern erst wen er erwachsen ist.
Kenne leider einige hunde die zu früh kastriert wurden.


LG

Beitrag von maria2012 14.05.10 - 21:06 Uhr

Kommt darauf an was man unter Dominanz versteht ...


Sexuell gesteuerte Agression gegenüber anderen Rüden lassen sich mit einer Kastration natürlich in den Griff kriegen, "Dominanz" aufgrund von mangelnder Erziehung eher weniger!

Ausserdem, wie bereits erwähnt, nicht zu früh kastrieren! Man kann wohl warten, bis er 2 Jahre oder älter ist und beobachten, ob es einen WIRKLICHEN Grund für eine Kastration gibt oder nicht!

Beitrag von aakon2007 15.05.10 - 10:33 Uhr

Hallo, Du mußt aber auch von Anfang an konsequent erziehen. Liebevoll aber Grenzen, bis hierhin und nicht weiter. Ist es dein erster Hund? Dobermänner sind eigendlich keine Anfängerhunde, sie gehören in erfahrene Hände. Ist der Hund ausgelastet? Gehst du zur Welpenspielstunde? Das alles sind Dinge die grad beim Dobermann zu einer guten Sozialisierung dazugehören. Dominant werden alle Hunde, die dazu erzogen werden. Was machst du wenn er dich demnächst anknurrt, weil er seinen Kopf durchsetzen will?? Ist das für dich dominant? Versteh mich richtig, war nur ein Beispiel. Dobermänner brummen gerne wenn ihnen was nicht in den Kram passt! Dann mußt du ihm zeigen wer hier das sagen hat. Kannst du damit umgehen? Such dir einen guten Hundeplatz, arbeite mit ihm, laste ihn körperlich aus. Sonst hast du schnell einen Ungezogenen Hund der mit seiner Energie nicht weiß wohin.
Hoffe ich konnte dr ein paar Tipps gebe. Haben Schäferhunde (2 Langhaar, Hündin 10 , Rüde 3 Jahre . ) Ist dasselbe.
Lg Elfi