kann man ein fläschchen angewöhne?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von stephskaja 14.05.10 - 18:34 Uhr

hallo ihr lieben #winke

keine sorge, ich stille voll und es geht mir nur darum dann und wann milch abzupumpen, um etwas freier sein zu können (meine kleine, 9 wochen, trinkt alle 1 bis 2 stunden).
als ich letzte woche probierte ihr das fläschen anzubieten, wollte sie aber nicht. sie hat nicht genuckelt, nur geschrien. also hab ich sie natürlich schnell gestillt. meine hebamme meinte, mein mann solle ihr das fläschchen geben, damit die brust nicht in "greifbarer nähe" ist. haben wir ebenfalls probiert, auch einen anderen sauger haben wir dann getestet. sie hat dann schon ein bisschengenuckelt bevor sie mit schreien anfing.

wie war das bei euch? musste hier noch jemand seinem kind die flasche erst angewöhnen und vor allem: bringt das überhaupt was? ich hab ein schlechtes gefühl dabei..............

welche alternativen gibt es??????

danke für euren rat

lg steph

Beitrag von doublepiscis 14.05.10 - 21:00 Uhr

Ich hab es probiert, seit unsere Kleine etwa 3 Monate alt war - no chance...alle Sauger, div. Personen, sämtliche Tricks ausprobiert. Plötzlich bin ich auf die Idee gekommen ihr die Milch während meiner Abwesenheit (ich arbeite) in einer Petflasche zu geben - siehe da, es klappt seit Kurzem. Sie ist jetzt 7.5 Monate alt. Kaum zu glauben, ab und zu, wenn sie gerade Lust hat, saugt sie sogar ein paar ml aus der Flasche....
Fazit: bei den Meisten klappts einfach so nach ein paar Versuchen, kenne aber auch einige, die bis heute vergebens drauf warten, dass ihre Babys aus dem Fläschechen trinken.

LG

Beitrag von schnuppelag 15.05.10 - 12:29 Uhr

Habe das selbe "Problem", tagsüber kommt unser Kleiner (7 Wochen alt) meist stündlich (nachts schläft er inzwischen auch mal 6 Stunden durch) und ich bin ja nicht immer verfügbar (Arzttermine bzw. ich will tatsächlich auch mal Zeit für mich)... ich habe es ebenfalls schon mit abgepumpter Milch in der Flasche und unterschiedlichen Saugern probiert... bisher erfolglos. Er will partout nicht.
Ich habe irgendwo gelesen, dass sich die Mutter in einem solche Falle dann mal entfernen sollte (raus aus dem Zimmer, damit das Kind sie nicht "erriecht") und der Papa das füttern übernimmt... bisher hat sich bei uns eine solche Situation noch nie ergeben, aber ich werd es demnächst mal testen.
Vielleicht würde das bei dir klappen?

Beitrag von 20girli 15.05.10 - 17:37 Uhr

Hey,

hör auf dein Gefühl. Ich hab das mit meinem Kind auch mal gemacht...und am Ende wars dann vorbei mit Stillen. Dann fangen die Probleme an und man sieht den Zusammenhang mit der Flasche etc. nicht. Und ehe man sich versieht kann es ganz schnell vorbei sein.

Ich habe mein Kind alle 1 1/2 std. Tags und Nachts alle 2-3 std. und das über 6 Monate gestillt...das zum Flasche abstillen kam als er 8 Monate war..aber ich hab den weg zum Stillen zurückgefunden.

Ich hab mich nie eingesperrt gefühlt und hab mein Kind immer und überall mit hingenommen...da braucht man das dann nicht.

Lg Kerstin