hatt eine baby nachteile die mit einen IVI/IVF / ISCI geboren ist ???

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von 725 14.05.10 - 20:06 Uhr

hallo Mädels ,

ich habe so was blödes gehört und weis nicht ob es stimmt ...

...das ein baby die mit künstlichenb geboren ist nachteile hatt und später selber keine kinder zeugen kann stimmt das ??????

wer hatt das noch gehört ???

oh Gott ich mache mir so viele gedanken :-(


Mit freundlichen Grüßen
arpo

Beitrag von shiningstar 14.05.10 - 20:09 Uhr

Das hab ich noch nie gehört...

In der Tat ist es so, dass bei einer künstlichen Befruchtung das Risiko für eine Behinderung bei dem Kind minimal größer ist als bei normal gezeugten Kindern. Das liegt aber NICHT an dem Verfahren, sondern in der Regel an den Eltern, dass bei denen genetisch etwas nicht stimmt.

Beitrag von deenchen 14.05.10 - 20:27 Uhr

Wenn der Mann der Verursacher ist und seine Unfruchtbarkeit genetisch bedingt ist kann es sein, das sein Sohn dann das selbe Leiden haben kann.
Aber jetzt überleg mal wie wahrscheinlich das ganze ist...

Beitrag von beli1970 14.05.10 - 21:28 Uhr

Hallo, mach dir keine Sorgen,#liebdrueck

1. Frauen, die durch künstliche Befruchtung schwanger werden, sind schon wegen der seltenen Besonderheit ihrer Schwangerschaft auf Kontrolle bedacht. Klar. Wenn es z.B. ganz früh zu einer Fehlgeburt käme, würde diese statistisch auch erfasst werden. Bei einer Frau, die sich nicht sicher ist, ob sie schwanger ist, die Regel dann mal 2-3 Wochen verspätet bekommt, bemerkt vielleicht nicht, dass sie fast schwanger gewesen war.
2. Frauen, die durch eine künstl. Befruchtung schwanger werden sind meist älter, da man ja vorher "übt" und oft mehrere Prozeduren auf sich nimmt.... die Zeit also vergeht. Hohes Alter ist statistisch ein kleiner Nachteil.

Und wenn du diese beiden Punkte mal beachtest, die Zahl der Fehlgeburten bei Künstl. Befr. im Gegensatz zu "normal" befruchteten Frauen... dann sind das ein prozentual kleiner Unterschied, der logisch ist. Über die geborenen Kinder kenne ich gar keine Untersuchung, die dieses irgendwie bestätigt.

Es ist nicht klar, woher Unfruchtbarkeit kommt. Z.Zt. vermutet man Plastik im Leben der zivilisierten Menschen? Und ob es vererbbar ist, steht nicht fest, es ist eben statistisch aber nicht auszuschließen...

Mach dir keine Sorgen. Meine 3 KInder sind ober-gut drauf. Hübsch, fast nur 1en und mal ne 2 in der (Grund)schule. Pfiffig, lieb, wenig krank
Naja, eben Meine-sind-die-tollsten-Kinder#verliebt#verliebt#verliebt !

Beitrag von ullimaus 14.05.10 - 22:10 Uhr

Hallo Mädels,

dass wir uns unsere Gedanken machen ist ja normal, aber ich denke wir sollten es vieleicht nicht übertreiben.

Für Unfruchbarkeit bei Männern gibt es so viele möglich und leider auch unmögliche Theorien.
Mein Mann hatte z.Bsp. als Kind Mumps und rheum. Fieber. Bingo :-[
Alles spricht dafür, dass dies die Gründe sind für seine Unfruchbarkeit.

Also bloss nicht zu viel Denken, hilft eh nix.....


#liebdrueck
Ullimaus

Beitrag von morjachka 14.05.10 - 23:37 Uhr

Hallo!

Wenn ich mich nicht irre, wurde das 1. durch künstliche Befruchtung erstandene Kind 1978 geboren.
Sollte im Laufe der Jahre bei ihr und den nach ihr geborenen Kinder etwas festgestellt worden sein, wäre es sicher an die Öffentlichkeit gegangen.

Aber natürlich können einige Unfruchbarskeitsgründe weitervererbt werden, genauso wie die Augen- und Haarfarbe, die Größe usw. Man erbt halt schöne und unschöne Seiten der Eltern, ist eben Glückssache.

Meine Tante hatte auch Endometriose (aber sie hat sich mit dem Kinderkriegen beeilt), ihre Schwester hat keine eigenen Kinder bekommen, bei meiner einen Cousine wurde nachgeholfen und die andere übt noch... Bei mir sieht es auch nicht gut aus.
Selbst wenn ich spontan schwanger werden sollte, könnte meine Tochter es bekommen, aber ich werde sie dann einigermassen beraten können...

Mach dir mal nicht zu viele Sorgen!

Beitrag von tosca71 15.05.10 - 15:31 Uhr

Hallo,

zu dem was Mojachka schreibt moechte ich noch hinzu fuegen, dass das erste IVF Baby (das eben 1978) geboren wurde vor ein paar Jahren selbst Mama geworden ist und zwar auf natuerlichem Weg!!!

Die Sache mit der Fruchtbarkeit ist denke ich nicht direkt erblich (ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Beispiele fuer Kinder, die nach jahrelangem rumprobieren (Hormonbehandlungen und Inseminationen) in den '70er Jahren zur Welt gekommen sind und mittlerweile selbst problemlos Kinder bekommen haben!!). Sicherlich gibt es einige besondere evtl. genetisch bedingte Stoerungen aber fehlende oder verstopfte Eileiter, Mumpserkrankungen, Umwelteinfluesse, Uebergewicht mit PCO usw. ist sicherlich nicht erblich!!!

Schau dir mal den link an:
http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/ivf-und-icsi/sind-icsi-kinder-duemmer-302/

Lg Tosca