AUFHEBUNGSVERTRAG:Was beachten?(Sperrfrist A-losengeld,Abfindungshöhe)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 77ena 14.05.10 - 20:42 Uhr

Hallo,

meine Elternzeit endet im Dez. 2010 nach 4 Jahren (2 Kinder) und mein Job wäre 300 km von meinem jetzigen Wohnsitz entfernt.
Hinzu kommt, dass meine Firma mir keinen qualifizierten Job mehr in meinem Bereich anbieten kann, sprich: Sie wollen mir jetzt einen Aufhebungsvertrag (fortan AHV) anbieten. Ich bin damit grundsätzlich einverstanden, denn ich möchte mich HIER neu orientieren beruflich.

Nun meine Fragen:
1.) Ich weiß, eine Abfindung ist nicht "gesetzlich vorgeschrieben", aber ich habe gehört, der "Regelsatz" läge ca. bei 1/2 Monatsgehaltt pro Zugehörigkeitsjahr (war inkl Elternzeit 5,75 Jahre da). Stimmt das und wie waren eure Erfahrungen mit der Abfindungshöhe?

2.) Man muss ja bei den Formulierungen darauf achten, dass man - insofern man nicht direkt eine neue Stelle findet - keine Sperrfrsit beim Arbeitslosengeld bekommen würde.
Habe gehört, es müsse so formuliert sein, dass falls es nicht zum AHV gekommen wäre, man mir aufgrund keiner passenden Stelle die Kündigung hätte geben müssen?!
Und (wann) kann es passieren, dass die Abfindung aufs Arbeitslosengeld angerechnet wird?

3.) Falls ich VOR Dez. 2010 eine neue Stelle hier finde, muss ich dann irgend einen "Zusatzvertrag" mit meiner Fa. machen, denn im Dez. wäre ich ja offiziell erst da "raus" und bekäme die Abfindung, aber vielleicht find ich ja schon früher hier einen Job.. Wer hat in dem Punkt Tipps und Ahnung?

Tausen #danke an alle "Experten" hier!

LG

77ena

Beitrag von fraukef 14.05.10 - 21:01 Uhr

Hi

ich kann dir nur bezüglich der Sperrfrist weiterhelfen.

Ich war in einer ähnlichen Lage wie Du - meine alte Arbeitsstelle wäre 300 km vom Wohnort entfernt gewesen.

Ich hab beim AA keine Sperre bekommen - als Begründung hat gereicht, dass die Arbeitszeiten (inklusive Anfahrt) nicht mit den Betreuungszeiten der Kinder kompatibel gewesen wären - und das wär wirklich nicht gegangen - wie denn auch?

LG
Frauke

Beitrag von rotihex 14.05.10 - 21:26 Uhr

Zu 1):

Warum sollte dir die Firma eine Abfindung bezahlen? #kratz

LG
rotihex

Beitrag von 77ena 14.05.10 - 21:39 Uhr

Finde das immer ganz furchtbar, dass statt Antworten die großen "rhetorischen Fragen" aufgefahren werden.. Ist der Abend so langweilig?? #augen

Also: Ich werde definitiv eine Abfindung angeboten bekommen. Punkt.

Kannst Du mir jetzt meine Frage oben beantworten???

Falls ja: Lieben Dank im Voraus, falls nicht: bitte antworte nicht mehr. Sowas nervt..

77ena

Beitrag von rotihex 14.05.10 - 22:29 Uhr

Liebe 77ena,

es handelt sich hierbei nicht um eine rhetorische Frage, denn ich wüßte wirklich gerne, warum deine Firma dir eine Abfindung zahlen sollte. Nach meinem Verständnis möchtest du dort aufgrund der Entfernung nicht mehr arbeiten also wäre eine Kündigung deinerseits für mich logisch. Da dich meine Meinung aber nicht weiter interessiert, höre ich an dieser Stelle auf.

Nein, der Abend ist nicht langweilig, danke der Nachfrage.

Üblich bei Abfindungen ist 1/2 Monatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit.

#bitte
rotihex

PS: Vielleicht fragst du in Zukunft nicht mehr, wenn dich solche Antworten nerven.

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 08:36 Uhr

Was glaubst Du, wie nervig "Hilfesuchende" sind, die den Usern die Antworten diktieren möchten!

Üblich ist tatsächlich ein halbes Monatsgehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Ich denke aber nicht, dass dabei die Elternzeit mitgerechnet wird, sondern sicher nur das aktive Arbeitsverhältnis.

Gruß,

W

Beitrag von rotihex 15.05.10 - 13:35 Uhr

Du meintest die Fragestellerin?

Grüße
rotihex

Beitrag von windsbraut69 16.05.10 - 07:48 Uhr

Ja natürlich, sorry!´

LG

Beitrag von 77ena 15.05.10 - 20:40 Uhr

Die Elternzeit wird 100%-ig angechnet bei einer Abfindung bzw. MUSS sogar angerechnet werden (der Paragraph liegt mir vor, es verstöße sonst gegen das Diskriminierungsverbot etc.).
Danke dennoch für deine Antwort.

77ena

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 21:10 Uhr

hab das vor zwei monaten selber erlebt- die elternzeit wird angerechnet

Beitrag von windsbraut69 16.05.10 - 07:47 Uhr

Wenn es keinen gesetzlichen Anspruch gibt, kann es auch keine einheitlich verbindliche Regelung geben.....

Wenn ihrem AG klar ist, dass sie ohnehin kündigen muß, hat sie ganz einfach eine schlechte Verhandlungsposition und ist auf sein Entgegenkommen angewiesen, darauf wollte ich hinaus.

Beitrag von 77ena 16.05.10 - 11:44 Uhr

ICH MUSS NICHT KÜNDIGEN, ICH KANN AUCH ZURÜCK ZIEHEN UND
(M)EINE QUALIFIZIERTE STELLE VON DAMALS ANTRETEN, ABER SIE IST NEU BESETZT, SPRICH: EXISTIERT NICHT MEHR!!!!!!!!
ICH HABE ANGEBOTEN, SELBSTVERSTÄNDLICH ZURÜCK ZU ZIEHEN, ABER SIE(!!!) SIND AUF DAS THEMA AHV GEKOMMEN!!!!

Vielleicht hilft "großschreiben" ja irgendwas in Sachen "Verständnis"... #augen

77ena

Beitrag von 77ena 15.05.10 - 20:47 Uhr

Falsch, nicht ICH möchte nicht mehr da arbeiten wg. der Entfernung, aber ich kann aufgrund selbiger damit leben, mir HIER was zu suchen statt einen großen Umzug zu machen etc.
Der Grund für den Aufhebungsvertrag ist - wie in meinem Posting ja explizit geschrieben - dass die Fa. mir keinen qualifizierten Job mehr in meinem Bereich anbieten kann und deshalb den AHV mit Abfiundung von sich aus (!!!) abbietet.

Antworten nerven mich niemals, nur dämliche Fragen. Denn ich frage hier ja etwas, weil ich mir eine kompetente Antwort von jemandem erhoffe, der es besser weiß als ich und nicht weil ich in eine Diskussion über irgendwelche Eventualitäten meiner beruflichen Situation verwickelt werden möchte. Wenn ich das wollte, würd ich mich in einen Gesprächskreis zum Thema Arbeitsrecht setzen..

Aber ich werde zukünftig echt lieber googeln statt "persönliche Erfahrungen" zu erfragen.. Ganz schrecklich, echt..

77ena