Einleitung auf Wunsch?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von deschnegge 14.05.10 - 22:00 Uhr

Hallo!

Kann man sich eine Einleitung wünschen?
Oder macht da kein Arzt oder Hebi mit?

LG

Beitrag von picaza 14.05.10 - 22:32 Uhr

Hi,

ich denke nicht, dass "einfach so" vor dem ET eingeleitet wird. Immerhin ist das Kleine nirgendwo besser aufgehoben als im Bauch der Mutter.

LG

Beitrag von angel2110 14.05.10 - 22:33 Uhr

Hallo.
Meine Zimmernachbarin hatte Einleitung gewünscht.
Aber ich weiß dass sie SS-Diabetes hatte und es ihr nicht gut ging.
LG

Beitrag von minnie85 14.05.10 - 22:33 Uhr

Grundsätzlich ja, aber man sollte immer bedenken, dass man dem Kind dadurch die Zeit, die es noch braucht nimmt.
Wenn man also keinen WIRKLICH guten Grund für eine Wunscheinleitung hat (eine Bekannte ließ einleiten, weil ihr Mann danach 8 Monate nach Afghanistan musste), dann lieber warten bis das Kind den Startschuss gibt!

Beitrag von nisivogel2604 15.05.10 - 07:47 Uhr

http://www.geburtsallianz.at/downloads/cimseinleitung.pdf

http://doula-ortenau.de/material/cytotec.pdf

sowas sollte man sich schon sehr sehr genau überlegen.

lg

Beitrag von canadia.und.baby. 15.05.10 - 09:19 Uhr

Ich bin erlich , ich rate dir davon ab!!!

Ich hatte zwar keine auf Wunsch , sondern wegen immer wieder kehrender schlechterem CTG und meiner sehr stark geschädigten Symphyse , aber es war eine Einleitung bei Geburtsunreifen Befund!

Ich lag eine Woche lang in der Einleitung! dann ein Tag Pause ! In der Nacht darauf Platze erst die Fruchtblase und ich bekam im KH dann nochmal 2 Tabletten von der Einleitung.

Ich konnte die Wehen nicht mal mehr veratmen , so schnell kamen sie hintereinander weg!!

Auch wenn es schwer fällt , lass keine Einleitung machen! Tu dir und deinem Kind den stress nicht an!!


Alles gute

Beitrag von hoffnung2010 15.05.10 - 10:22 Uhr

hi,
mir wurd es "angeboten"(allerdings erst ab 40. ssw!), weil ich FAST lieber nen ks in kauf genommen hätte, damit mein mann dabei sein kann... - er is beruflich fast nur im ausland und dort auch nicht jederzeit abkömmlich bzw. dauerts halt auch, bis er in D ist, da könnte - rein theoretisch - das kind auch schon da sein.

ks hat sich sowieso für mich erledigt, ne einleitung allerdings auch!!! - das is wahrlich kein spaziergang...was ich da schon alles gelesen u. gehört habe... nee, danke. sowas wünsch ich mir doch nich freiwillig!

zudem haben wir jetzt beschlossen, püppi soll entscheiden....so wie es mutter natur halt vorsieht :-) und entweder männe is dann da oder er schafft es noch rechtzeitig...ansonsten muß ich da alleine durch...ging beim ersten auch! dann isser halt gleich danach mit da....

lg & überleg es dir gut!
hoffnung2010 mit püppi 37. ssw

Beitrag von minnie85 15.05.10 - 12:20 Uhr

Super Einstellung!!! Ich wünsche dir eine tolle Geburt - und mal sehen, ob die Kleine den Startschuss gibt, wenn Papa da ist. Du und sie, ihr schafft das, so oder so!

Beitrag von lieke 15.05.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

ohne Grund macht das sicherlich niemand.
Allerdings ist nicht nur ein medizinischer Grund ein Grund.

Ich habe es gemacht, und für mich war es in der Situation die beste Entscheidung. Allerdings habe ich diese Entscheidung nicht alleine getroffen, sondern zusammen mit meinem FA und nach reiflicher Abwägung der Vor-und Nachteile. Ich denke, dass das auch mit Vorraussetzung ist für ein gutes Gelingen.

LG

Beitrag von lachris 15.05.10 - 12:09 Uhr

Alle die ich kenne und die eine Einleitung hatten, sagen einheitlich, es sei furchtbar gewesen. Ich würde das höchstens bei medizinischer Notwendigkeit machen.

VG

Beitrag von anom83 15.05.10 - 22:40 Uhr

Also,

ich hatte eine wunderschöne Einleitung 10 Tage VOR ET.

Es geht also auch anders.

LG Mona

Beitrag von 19jasmin80 15.05.10 - 12:16 Uhr

Ohne medizinischen Grund wird vorm ET nicht eingeleitet. Würde Dir davon auch zu 100% abraten.

Beitrag von lieke 15.05.10 - 13:22 Uhr

Das stimmt so nicht, wie du ja an einigen Antworten auch sehen kannst.

Beitrag von berry26 15.05.10 - 13:38 Uhr

Hi,

das ist von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik unterschiedlich. Völlig grundlos wie bei einem WKS ist es aber definitiv nicht möglich, wobei das auch nicht ratsam ist, da die eingeleiteten Wehen wirklich kein Spaziergang sind und auch viel schief gehen kann.

Ich hätte sehr gerne eine Einleitung dieses Mal gehabt, da mein Sohn total überstürzt innerhalb einer Stunde ab der ersten Wehe auf die Welt kam. Mit meiner alten FÄ und der Klinik in der ich entbinden wollte (bevor wir umgezogen sind) wäre das kein Thema gewesen, voraussgesetzt meine Kleine hätte bis zum Termin gewartet. Nun bin ich umgezogen und hier ist es ein Riesen Thema soetwas zu machen. Somit werde ich wohl mit viel Glück es evtl. ins KH schaffen und mit viel Pech völlig alleine daheim entbinden (wenn meine Hebi gerade Dienst hat z.B.) evtl. sogar mit meinem 3jährigen daneben#schock
Ein WKS dagegen wäre überhaupt kein Thema:-[

LG

Judith

Beitrag von paankape 15.05.10 - 13:55 Uhr

Ich habe "auf Wunsch" bei +6 einleiten lassen, anstatt noch länger zu warten.

Beitrag von lienschi 16.05.10 - 20:11 Uhr

huhu,

bei unreifem Befund und ohne medizinischen Grund wird es wohl schwer werden nen Arzt zu finden, der da mitmacht.

Das Risiko ist einfach zu hoch, dass die Einleitung nicht richtig anschlägt, sich über mehrere Tage hinzieht und letztendlich abgebrochen werden muss oder im Kaiserschnitt endet.

Mal abgesehen davon empfinden wohl die meisten Frauen die künstlichen Wehen als unangenehmer als die natürlichen.

Ich bin froh der drohenden Einleitung entgangen zu sein.

lg, Caro