Drei oder vier Kinder? Wie sind eure Erfahrungswerte?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von gucci008 15.05.10 - 09:27 Uhr

Ich habe bereits drei Kinder. Zwei Jungen im Alter von 5 und 3 Jahren und ein Mädchen mit 5 Monaten. Jetzt sind wir am Grübeln, ob die Kleine nicht immer das fünfte Rad am Wagen sein wird. Sind vier Kinder nicht vielleicht besser? Schließlich kann man zu viert einiges mehr harmonisch machen als zu dritt. Welche Erfahrungen haben Mamis gemacht, die sich nach dem dritten doch noch fürs vierte entschieden haben?
Danke für Eure Erfahrungen...

Beitrag von mille78 15.05.10 - 10:34 Uhr

Hallo,

wir sind drei und mein Bruder hat es immer genossen der jüngste nach zwei Mädels zu sein. Auch heute noch, wo er schon 30ig ist. Er verlässt sich immer gerne auf seine beiden großen Schwestern. Vom Altersunterschied her ist meine Schwester vier Jahre älter als ich und ich einenhalb Jahre älter als mein Bruder.
Ich denke Deine beiden Jungs werden immer das Mädel schützen! Kenne ich jedenfalls von uns so!
Ich persönlich finde aber vier Kinder super! Hätte ich auch gerne!! Leider wird es bei uns bei zwei bleiben, weil mein Kleiner eine sehr seltene Erkrankung hatte und wir lange um sein Leben gebangt haben!Und keiner weiß, ob es wieder passiern kann!
Meine Schwester hat drei Mädels und des funktioniert auch super! IIch glaube echt nicht, dass bei dreien einer leidet!
Hoffe ich konnte Dir ein bischen helfen!
mille78

Beitrag von sassi31 15.05.10 - 12:50 Uhr

Hallo,

ich habe zwei Geschwister und bin die Jüngste. Bei uns war das immer sehr unterschiedlich, ob wir zusammen gespielt haben und wer dann mit wem. Mal alle drei, mal nur meine Schwester mit mir, mal ich mit meinem Bruder. Meine Geschwister haben miteinander fast nichts gemacht. Da stimmte einfach die Chemie nicht und da hilft es auch nicht, dass man verwandt ist.

Eine Freundin von mir hat zwei Söhne, die können überhaupt nicht zusammen spielen. Das gibt immer nur Streß, Streit und Geheule.

Du musst auch bedenken, dass du zwischen dem 1. und 3. Kind schon einen Altersunterschied von 5 Jahren hast. Warte noch 5 Jahre und der Große hat keine Lust auf den "Kleinkindkram" seiner Schwester.

Ich würde also die Kinderplanung nicht davon abhängig machen, ob 4 Kinder schöner zusammen spielen könnten als 3. Weil das auf reinen Vermutungen (oder Hoffnungen) basiert.

LG
Sassi

Beitrag von alocin1970 15.05.10 - 13:33 Uhr

Tja, gute Frage,

ich denke nämlich auch manchmal über ein 4. Kind nach, habe aber eher Sorge, dass da jedes einzelne Kind auf der Strecke bleibt. Es bleibt bei dreien ja schon wenig Zeit für jedes Kind. Von der geschwisterkonstellation ist es bei uns momentan gut wie es ist: Meine beiden großen Jungs (7 und 4) können miteinander klarkommen, aber die meiste Zeit streiten sie eigentlich furchtbar. Dafür lieben die beiden ihre Kleiner Schwester (18 Monate) abgöttisch und kümmern sich rührend um sie , sie streiten sogar, wer mit ihr spielen darf. Da habe ich eher Sorge, dass ein 4. Kind "zu viel" wäre. Die Kleine jedenfalls braucht niemanden sonst, sie wird von den Jungs genug bespielt. Der Mittlere steht vom Alter her genau zwischen den beiden (jeweils 3 Jahre Unterschied), sodass er in beide Richtungen gut spielen kann.

Du siehst - ich weiß auch nicht!

LG Nicola

Beitrag von ohmama 15.05.10 - 14:13 Uhr

Warum bei mir der Wunsch nach einem 4. damals so schlagartig hochkam weiß ich nicht mehr. Er war auf einmal da, allerdings habe ich meinem Mann davon nicht erzählt und gedacht es würde immer ein Wunsch bleiben. Irgendwann hat er wohl meine unterschwelligen Signale mitbekommen und mein WUnsch wurde zu seinem ;-)

Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, ein Kind zu planen weil das 3. sonst das 5. Rad am Wagen gewesen wäre.

Solange die Kinder geliebt werden, man für sie gut sorgen kann, dem einzelnen Kind gerecht werden kann ist es egal ab man 1 oder 5 Kinder hat.

Mein großer war 5 Jahre lang Einzelkind und "trotzdem" glücklich. Auch als sie zu dritt waren waren sie zufrieden. Ich glaube nicht, daß man unbedingt an der Geschwisterzahl und ob sie gerade oder ungerade ist festmachen kann, wie glücklich die Kinder sind oder werden.

Wenn IHR euch ein Kind wünscht, dann ist es an der Zeit zu planen, wenn das 4. der Spielkamerad vom 3. sein soll, dann nicht.

Bei uns ist es so, daß sie sich alleine beschäftigen, Freunde einladen oder sich verabreden, gemeinsam spielen...alles ist möglich und ich denke da ist auch die Geschwisterzahl nebensächlich.

LG Bille

Beitrag von gobiam 15.05.10 - 18:05 Uhr

Das interessiert mich auch-
hab einen Buben (5) und zwei Mädels (3 J und 5 Monate)
Gruß Bia