Was kann vor der Geburt machen, was danach?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von cinderella-79 15.05.10 - 09:43 Uhr

Ich beschäftige mich jetzt zunehmend mit dem Organisatorischen was nach der Geburt alles gemacht werden muss.
Nun aber mein frage, gibt es dinge die ich schon vorher machen kann.

Vielleicht etwas zum besseren Verständniss, ich bin in der 24. ssw, der Vater, nein Erzeuger, ( sorry das ich ihn so bezeichne aber anders kann ich dazu nicht mehr sagen,nach dem was er von mir verlangt hat) hat sich nachdem er von meiner Schwangerschaft erfahren hat aus dem Staub gemacht. Er will freiwillig keinen Unterhalt zahlen und auch die Vaterschaft nicht anerkennen, was kann ich da gegen tun? Kontakt mit seiner Tochter lehnt er auch wehement ab, sogar seine Eltern kamen schon zu mir und erklärten mir das er mit dem "Balg" (Ja, so nannten sie mein Kind) rein gar nichts zu tun haben will, er will kein Vater sein und ich hätte ihm einfach so das Kind untergejubelt.
Kindergeld und Unterhaltvorschuss weiß ich das ich erst nach der Geburt beantragen kann.

Welche Unterlagen, Papiere muss ich mir ins Krankenhaus nehmen?
Ich hab zwar noch einige Wochen zeit aber ich werd jetzt schon ganz kirre, will soviel wie möglich vorher schon geregelt haben, denn ich hab ja noch zwei Kinder um die ich mich auch kümmern muss.

Wäre euch echt für Ratschläge und Tips dankbar.

Euch allen ein schönes Wochenende noch.

Gruß Steffi

Beitrag von lila-laune-baer 15.05.10 - 10:59 Uhr

Huhu,

hab mal einen link für dich rausgesucht, da steht drin, was alles in die Kliniktasche gehört :-). Steht auch einiges drin, was nicht rein muss, aber ganz sinnvol ist und beim stress gerne vergessen wird.

http://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/geburt/das-gehoert-in-die-kliniktasche

Stöber einfach mal ein bisschen bei Urbia rum, gibt mehrere solcher Listen und Tips

Lg

Beitrag von hedda.gabler 15.05.10 - 11:10 Uhr

Hallo.

Kindergeld und Elterngeld kannst Du erst nach der Geburt beantragen, das ist klar. Du bekommst dafür ja die dementsprechenden Geburtsbescheinigungen.
Es ist ganz wichtig, dass Du alles, was den Vater anbelangt, bei der Anmeldung beim Standesamt (im Allgemeinen übernehmen das ja die Krankenhäuser für einen) frei lässt, wenn er noch nicht die Vaterschaft anerkannt hast ... gibst Du ihn an, obwohl er noch nicht als Vater feststeht, dann bekommst Du Probleme mit den Papieren, die Du für Kindergeld und Co. benötigst, da das Standesamt nur den Status "ehelicher Vater/Vater anerkannt oder festgestellt" oder "Vater unbekannt" kennt. Bei "Vater namentlich genannt, aber nicht als Vater festgestellt" warten sie bis das geschehen ist und das kann dauern.
Für die Anmeldung des Kindes beim Standesamt (mir wurden vom Krankenhaus die nötigen Unterlagen vorgelegt und weitergeleitet) habe ich als unverheiratete Mutter, wo der Vater des Kindes nicht feststeht, nur meinen Personalausweis benötigt. Alles andere wäre ja auch Blödsinn ... wozu auch ... ich bin anwesend, das Kind ist anwesend und offensichtlich aus mir gekommen, also reicht der Perso.

Für die Themen Unterhalt und Vaterschaftsanerkennung kannst Du schon vor der Geburt eine Beistandschaft beim Jugendamt einrichten. Der Vater wird mehrmals angeschrieben, ob er die Vaterschaft freiwillig anerkennen möchte oder einen privaten Test machen will (auf seine Kosten). Weigert er sich, wird nach der Geburt Vaterschaftsfeststellungsklage eingereicht. Bis das alles geklärt ist, kannst Du Unterhaltsvorschuß beantragen.

Der Vater muss im Übrigen auch Dir Unterhalt zahlen ... darum kümmert sich ein Anwalt für Dich ... der kann übrigens auch die Vaterschaftsfeststellungsklage machen, das geht dann schneller als übers Jugendamt, die sind schon recht lahm.

Was den Kontakt anbelangt, kannst Du nicht viel machen. Wenn er nicht will, kannst Du ihn nicht zwingen. Leider kann er es sich jederzeit überlegen und hat das volle Umgangsrecht.

Das Sorgerecht teilst Du natürlich nicht ... kann Dich auch niemand zu zwingen.

Hoffe, ich konnte ein bißchen was beantworten ... wenn Du noch Fragen hast, bitte gerne.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von minime0707 15.05.10 - 13:46 Uhr

Hallo,

also beim Standesamt bzw bei der Anmeldung meines Sohnes dort, hatte ich überhaupt keine Probleme damit, dass ich keine Papa angegeben habe.. bzw weiß ich gar nimmer was ich da genau angegeben habe "unbekannt" hab ich defintiv nicht hin geschrieben....

vorab, ich war in der gleichen Situaton, bzw bin es eigentlich immer noch :-) Und deine Geschichte könnte von mir sein....

Ich hab vor der Entbindung so ziemlich alles, was man braucht ins Rollen gebracht .. so dass ich letztendlich nur noch die Geburtsurkunde überall nachrreichen musste und alles seinen Lauf ging.

Die Beistandschaft beim Jugendamt leg ichdir auch sehr ans Herzen, da kannst du auch schon vorher hingehen... und denen deine Situation schildern...

Und um sonstige Dinge zu erfahren oder vorab Gelder zu beantragen, empfehle ich dir die Caritas oder eine sonstige Einrichtung.. die hören dir zu und helfen dir auch mit allem weiter ...

ich wünsch Dir viel Glück :-)

LG me & minime ( heute 3 )



Beitrag von hedda.gabler 15.05.10 - 15:58 Uhr

Hallo.

Herrgott, warum wird man hier eigentlich immer korrigiert, nur weil man nicht richtig liest ...

>>> also beim Standesamt bzw bei der Anmeldung meines Sohnes dort, hatte ich überhaupt keine Probleme damit, dass ich keine Papa angegeben habe.. bzw weiß ich gar nimmer was ich da genau angegeben habe "unbekannt" hab ich defintiv nicht hin geschrieben.... <<<

DAS habe ich auch nicht geschrieben!
Natürlich gibt es KEINE Probleme, wenn man KEINEN Vater angibt (und man muss auch nicht "unbekannt" schreiben, habe ich auch nicht getan und mit keiner Silbe geschrieben!).

Es geht darum, dass man NIEMANDEN angibt, so lange die Vaterschaft nicht anerkannt ist ... man lässt die dementsprechenden Felder einfach ein.
Gibst Du den Vater namentlich auch, wenn er keinen offiziellen anerkannten Status hat, kann das Standesamt die Unterlagen nicht bearbeiten, da sie nicht einen Vater eintragen können, der es noch nicht offiziell ist, sie können aber auch nicht ihn einfach weglassen, wenn sie durch die Mutter Kenntnis von ihm erhalten haben.

Deswegen lässt man alle Felder betreffend leer ... ist der Vater dann anerkannt oder gerichtlich festfestellt, bekommt das Standesamt automatisch Nachricht vom Gericht und trägt den Vater in den Unterlagen nach. Und man selbst kann ihn auch auf der Geburtsurkunde nachtragen, die man zu Hause hat, wenn man das möchte.

Beitrag von minime0707 16.05.10 - 20:05 Uhr

Öhm...

wer fühlt sich denn da gleich so angegriffen ? Ich hab auch mit keinster Silbe erwähnt, dass ich dir das Unterstelle, oder geschweige denn in dieser Richtung geschrieben...#klatsch

Ich hab lediglich geschrieben wie es bei war .. sonst nix weiter... ! Warum fühlst du dich da gleich angegriffen ? #kratz

Sachen gibts, die gibts gar nicht... schreibt man hier einmal mit, wird man gleich angemacht.. #augen

also NOCHMAL.. wenn du dich in irgendeiner Art und Weise dadurch angegriffen fühltest... dann... keine Ahnung was dann.. würd ich mir mal überlegen, warum das so war... weil meine Absicht war das sicherlich nicht :-)

Beitrag von hedda.gabler 16.05.10 - 20:26 Uhr

Ich fühle mich nicht angegriffen, sondern es nervt einfach tierisch, wenn man korrigiert wird, nur weil der andere nicht richtig lesen kann ...

... aber anhand Deines jetzigen Beitrages sieht man leider, dass Du meinen Beitrag immer noch nicht inhaltlich erfasst hast.

Beitrag von minime0707 16.05.10 - 20:34 Uhr

Weißt was mich wundert ?? Ich hab sogar absolut GAR NIX auf deinen letzten noch deinen jetzigen Beitrag bezogen.. genau das, find ich grad so verwirrend...

somit habe ich dich nicht korrigiert oder sonstwas...

Sachen gibts, kanns immer noch nicht glauben.... es ging nicht um deinen Beitrag, noch nicht Ansatzweise, vielleicht verstehst du es jetzt mal :-)

Wünsch dir einen schönen Abend... ich tu mir das nicht länger an :-)

Beitrag von hedda.gabler 16.05.10 - 20:40 Uhr

Hallo.

Du hast DIREKT auf MEINEN Beitrag folgendermaßen geantwortet:

>>> also beim Standesamt bzw bei der Anmeldung meines Sohnes dort, hatte ich überhaupt keine Probleme damit, dass ich keine Papa angegeben habe.. bzw weiß ich gar nimmer was ich da genau angegeben habe "unbekannt" hab ich defintiv nicht hin geschrieben.... <<<

Und damit hast Du sehr wohl Aussagen von mir "korrigiert".

Und auf meine Antwort, hast Du nochmals geantwortet und zwar direkt mir.

Schau Dir doch einfach den Diskussionsverlauf an.