wie hat sich Eure Partnerschaft nach der Geburt verändert?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ava-grace 15.05.10 - 11:50 Uhr

Hallo ,

wie hat sich Eure Beziehung verändert?
Positiv, negativ und vorallem wie.

Ich kann bei mir feststellen, dass die reizschwelle niedriger ist...durch schlafmangel und mehr stress (meistens ).
Zudem diskutieren wir gerne mal was man alles an einem Tag zu Hause schaffen kann #kratz!

Kurzum muss sich ganz viel neu einspielen und ich hoffe wir haben es jetzt geschafft---> langsam aber sicher.
Ganz klar ist aber auch, das die Zeit für sich selbst & hobby meist fehlt und das man zu zweit auch nicht soo viel Zeit hat .
-das war vorher klar, sicher...aber es ist einfach eine Veränderung die nicht unbemerkt bleibt-

Wie ist es bei Euch?


Grüße Ava

Beitrag von nict viel anders 15.05.10 - 12:17 Uhr

Hallo !

Also unsere Tochter oder die Geburt unseres Kindes hat sich nicht negativ auf unserer Partnerschaft ausgewirkt. Ganz und gar nicht.

Wir sind das alles locker angegangen. Haben nach dem Prinzip gelebt, dass wir unsere Maus in UNSER Leben mit einbeziehen und nicht unsere alten Leben aufgeben... und so hat´s funktioniert.

Wir haben eben alles gemacht, was wir vorher auch gemacht haben, nur mit Kind.

Sicher, die ein der andere Nacht war schlaflos. Statt Sonntags mal einen Gammeltag im Bett zu verbringen, sitzen wir jetzt schon um 8 am Früstückstisch etc. aber das sind keine Negativveränderungen...

Ich kann nicht sagen, dass sich das in irgendeiner Weise negativ auf unsere Partnerschaft ausgewirkt hat.

Lg

Beitrag von schließe mich an 15.05.10 - 13:36 Uhr

Ich schließe mich "nicht viel anders" an...

Eines hat sich aber verändert...der Sex...ist viel weniger geworden, aber das stört uns nicht. Und somit nix negatives oder positives.

Unser Leben ist seit der Geburt reicher geworden#verliebt Spannender und ich frage mich oft: "Was haben wir früher gemacht, uns muss doch stinklangweilig gewesen sein!";-)

LG#winke

Beitrag von bambi** 15.05.10 - 13:28 Uhr

meine Ehe ging schon in der Schwangerschaft in die Brüche. Es gab nur streit, Sex war sowieso kein thema mehr bei uns ....

danach war ich erstmal 14 Monate mit meinem Sohn alleine. Und seit januar hab ich einen neuen Partner. Seitdem läuft es super gut

Beitrag von carrie23 15.05.10 - 13:36 Uhr

Direkt nach Marcellos Entbindung war bei uns beiden die Reizschwelle niedriger, er war aber auch ein richtiges Schreibaby.
Das hat sich aber wieder gelegt und sonst hat sich keiner von uns großartig verändert.
Als Mariella dann kam waren wir auf ein weiteres Schreibaby vorbereitet, allerdings war sie eine ruhige bis vor ein paar Wochen;-)

Beitrag von schnubbi83 15.05.10 - 13:53 Uhr

Hallo

Also mein Mann und ich waren vor der SS und Geburt eigentlich immer ein Team und ganz dicke miteinander...

Immer eine Wellenlänge!

Hat sich alles total verändert!! Wir sind beide schneller gereizt, genervt etc...
WEiß nicht woran es liegt..
Es ist nur so, wenn wir uns unterhalten kommt unsere Lütte an und möchte irgendwas oder motzt weil wir uns eben mal ohne sie beschäftigen!
Ganz haben wir uns beziehungstechnisch noch nicht eingespielt..leider...

Man muss sich ja nun eingestehen, dass der Partner schon auf Platz 2 segelt:-( Ob man das will oder nicht....


LG

Beitrag von linola. 15.05.10 - 14:56 Uhr

Nix hat sich geändert, es wurde alles nur Intensiver und Lebendiger.

lg

Beitrag von asimbonanga 15.05.10 - 15:52 Uhr

Hallo,
ich finde schon es gibt" Baby-Fallen " in die man tappen kann.
Bei mir war dies nicht nach dem ersten Kind der Fall-die Organisation gelang recht mühelos.Ich war mit einem pflegeleichten Anfänger-Kind gesegnet, ging bald wieder arbeiten u.s.w.
Bei Kind 2 und 3 ( geringer Abstand )änderte sich doch alles.Spontanität wurde schwierig, alles musste geplant werden------auch das Eheleben.Dank der Hilfe meiner Eltern, fanden wir aber doch regelmäßig Zeit für uns und ich lernte auch auf meine Bedürfnisse zu achten.
Hilfreich waren in dieser Zeit auch klare Absprachen und Aufgabenteilung.

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Zudem diskutieren wir gerne mal was man alles an einem Tag zu Hause schaffen kann<<<


Das war bei uns nicht nötig.Ich hatte Hilfe.

Irgendwann hat sich alles eingespielt.

L.G.

Beitrag von ---------------((((( 15.05.10 - 16:43 Uhr

Hallo!

Ich muß jetzt leider sagen,wir sind das Negativ-Beispiel...

In der SS war alles super,wir haben Pläne geschmiedet und uns wahnsinnig gefreut.Auch die Geburt/Geburtserlebnis war kein Problem.
Allerdings meinte mein Partner,daß alles so weitergeht wie vorher-auch was den Sex betrifft.
Wir führten eine Wochenend-Beziehung u. wenn er dann am WE heim kam,wurde erstmal gemotzt,daß nicht so geputzt is,wie er das wollte :-[
Dann sollt das Kind möglichst 24 Std. schlafen-wenn nicht, wurde auch gemotzt.
Ich war nur noch traurig,fühlte mich unverstanden....Und dann sollte ich noch "Betthaserl" spielen :-[

Nach 3 Jahren war die Liebe dann bei mir weg....jetzt bin ich alleinerziehend.

Ich beneide echt alle,bei denen es gut läuft und wünsche dir,daß es bei dir auch klappt!!#klee

Beitrag von romance 15.05.10 - 17:10 Uhr

Huhu,

bei uns hat sich das auch nicht negativ gehalten....klar das Thema Nr. 1 ist unser Tochter, die gerade mal 14 Wochen alt ist.

Sex, läuft nebenher...wenn sie schläft und dann leider schnell aber dafür gut. Ich kann nicht klagen...denn mann nutzt das bisschen aus, was mann hat. Kuscheln, ist zwar weniger geworden. Da unsere Maus, Abends auf unserem Bauch liegt zum schlafen oder zwischen unserem Bett, Besucherritze. Aber seit gestern lernt sie Nachts wenigstens in ihrem Bettchen zu schlafen.

Schlafmangel, ja besonders bei den Schüben.

Und wenn leider sonst da ist, außer der Ehemann...ist mann froh, wenn er heim kommt und mal die Tochter abnimmt.

Aber wir wissen es wird besser werden, es wird besser....Woche für Woche. Mann bekommt eine STruktur wieder in seinem Leben und Haushalt..

Mann kann nicht erwarten, das nach der Geburt wieder alles beim alten ist. Das die Wohnung sauber ist und blitze und blank ist....solange mann Besuch reinlassen kann, das nötigste wie Bad und Toiilette gemacht ist, Küche aufgeräumt ist und kein Geschirr gestapelt ist. Ist es mir wurst....
aber das mußte ich auch lernen...denn ich wollte es perfekt haben. Geht nicht und kommt nicht so schnell wieder.

Ich war gestern das erst Mal seit Januar (schäm) beim Friseur, ich ging gestern mit meine Familie shoppen und fühlte mich nicht mehr als Mutti mit fettigen Haaren. Sondern wie eine Frau, die ein Kind hat. Es tat mir sehr gut....für die Muttiseele.

Und dein Mann muß akzeptieren, das du für dein Kind da bist und nicht noch den Haushalt halten kannst....so das mann kein Krümel auf dem Boden findet. Solange keiner Klagen kann, so das kein Jugenamt rein kommt...weil die Nachbarn denken, du vernachlässigst dein Kind.
Ist es in Ordnung.

Und andere GEsprächthemen kommen auch wieder.

Du bist zu Hause und kümmerst dich um dein Kind. Das sollte lieber ihm recht sein als was mann an einem Tag schaffen kann...
Geht er arbeiten?
Mein Mann sieht das auch nicht immer, ich kann statt 1-2 Stunden mein Haushalt zu machen, bin ich nun etappenweise beschäftigt. So wie meine Tochter halt drauf ist. Au0erdem hat mann auch noch die Schübe zu überstehen.

LG Netti

Beitrag von lisasimpson 16.05.10 - 00:59 Uhr

hm- was hat sich verändert?
eigentlich alles und dennoch ists beim alten geblieben:)

also wir waren schon vor der geburt der Kinder über 10 jahre lang ein paar- eingie davon auch verheiratet, hatten uns beruflich etabliert, ein haus gekauft, reisen gemacht.. usw.
wir haben uns sehr bewußt für Kinder entschieden (und waren damit in unserem umfeld absolute sonderlinge:) und auch bewußt zu diesem zeitpunkt. wir ahnten in etwa, was auf uns zukommen könnte und uns war klar, daß wir das gemeinsam machen wollten.
wir versuchten also, so viel gemeinsame elternzeit zu nehmen wie möglich und die Arbeist- und Elternzeiten so aufzuteilen, daß jeder zu "seinem recht" kommt.
die anfangszeit war die Hölle- unser großer hat viel geschreieben, hat 19 monate lang echt richtig übel geschlafen und unser gesamtes leben war auf den kpf gestellt. wir wollten dannoch rasch ein zweites Kind (einfach auch um die übele anfangszeit zu schnell wie möglich hinter uns zu bringen:) also folte 18 monate später Nummer 2..
wieder haben wir uns längere zeit gemiensam eine auszeit genommen um nur für die Kinder da zu sein und die erste zeit nach der geburt "abzufangen" der kleien war erheblich ruhiger und ausgeglichener und so war die stressige zeit bald vorbei.

unse leben ist natürlich überhaupt nicht mehr so wie früher. wir waren pontan, haben viel unternommen, haben lange reisen gemacht, uns mit freunden getroffen, haben felxibel und frei gearbeitet,...
das muß nun alles organisiert und abgesprochen sein- aber das hat sich recht schnell eingependelt.
unsere "beziehung"- also das was uns als paar ausmacht hat es nicht verändert- die zeit, die wir zusammen haben und wie wir sie verbringen ist nicht mehr das selbe- aber ansonsten kann ich sagen, daß die entscheidung für kinder eine sehr große veränderung mit sich gebracht hat- und eine wahnsinnige bereicherung :)

lisasimpson

Beitrag von jeannylie 16.05.10 - 16:41 Uhr

Hi,
nach dem 1. Kind wurde es eine Katastrophe. Das lag aber daran dass das Kind nicht geplant war und wir beide noch ziemlich jung waren.
Jetzt beim 2. wird das nicht passieren, da wir ein eingespieltes Team sind..

LG
Jeannylie