Mamas die reiten, kommt ihr noch dazu?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von teddywusel 15.05.10 - 12:33 Uhr

Hallo !

Wollt mal fragen wie die Mamas das so machen die Reiten bzw Pferde haben.
Als ich schwanger war habe ich es mir so leicht vorgestellt. Stillen, dann zu den Pferden, dann wieder stillen......
Aber leider :-p hat das natürlich nicht so geklappt.

Mein kleiner Schatz ist jetzt mittlerweile schon fast ein Jahr und ich habe vielleicht 5 Mal in der ganzen Zeit auf dem Pferd gesessen.
Da beide Oma´s und Opa´s noch arbeiten ist natürlich auch nicht immer ein Babysitter zur Stelle. Wir haben in der Nähe keine Halle, somit bin ich auch noch auf das Wetter angewiesen. Naja, ich vermisse es total, weil ich vorher fast jeden Tag auf dem Pferd saß und gerade angefangen hatte meine Stute einzureiten. Auf was Mamas manchmal so verzichten müssen#schmoll aber man macht es ja auch gern;-)

Wie macht ihr das so mit dem Reiten und euren Pferdchen? oder auch mit anderen Hobbys?

LG und Danke schonmal für eure Antworten!#danke

Beitrag von buntstift 15.05.10 - 12:54 Uhr

Huhu,
ich bin blutiger Anfänger auf dem Pferd und reite nur hin und wieder mal privat. Hab aber das Glück dass meine schon in der Kita/Schule sind und ich da den ganzen Vormittag Zeit habe für.
Dann wird ausgiebig das Pferd geputzt, gekuschelt und verwöhnt und dann reiten wir aus. Der Sandplatz ist eine Ecke weg, die Pferde stehen ganzjährig draussen, daher ist sogar der WEg zum Sandplatz schon ein Ausritt.#huepf

Weißt Du, sobald der kleine Knopf in der Kita ist, hast Du auch wieder mehr Zeit fürt DIch;-)

Beitrag von alocin1970 15.05.10 - 13:24 Uhr

Tja, Teddywusel,

ganz ehrlich? Seit meine Kinder da sind (insgesamt jetzt drei) sehen meine Reitbeteiligungen mein Pferd in einer Woche öfter als ich in einem Monat. Als ich nur ein Kind hatte, ging es noch - jedenfalls nachdem ich mit 9 Monaten nicht mehr stillte und die KS-Narbe nicht mehr so wehtat. ABer mit jedem weiteren Kind ging es "bergab"; dazu kommt, dass mein Mann unter der Woche lange arbeitet und ich kann mich abends, wenn die drei Kinder im Bett sind und das Haus in Ordnung (gegen 20 uhr) nicht mehr aufraffen, zum Pferd zu fahren, obwohl es ging, da wir eine Halle und einen beleuchteten Platz haben. Im Winter ist es mir zu dunkel, zu ungemütlich, das Haus noch mal zu verlassen. Ich hoffe, dass ich jetzt im Sommer mal abends ausreiten werde. Ich gehe eigentlich nur noch sonntags - und das klappt auch nicht immer, da mein Mann und mein Sohn Fußballspiele haben und ansonsten oft Familienfeiern etc. am Wochenende anstehen. Ich habe 2 Reitbeteiligungen und einmal die Woche ist meine Kleine Voltigierpferd, so ist sie auch ohne mich gut ausgelastet. Sie steht zudem im Sommer ganz draußen, im Winter mit Laufbox und Paddock, das ist super. und sie ist schon 21, da braucht sie auch nicht mehr soooo viel.

Im Stall kann mich keiner verstehen, es werden sicher alle lästern - aber da hat auch keine ein Kind, geschweige denn drei. Ich verstehe mich selbst manchmal nicht, aber unser Alltag ist so stressig und wirbelig durch die verschiedenen Aktivitäten der beiden Jungs (7 und 4) und die normalen Alltagspflichten, dass ich oft, selbst wenn ich Zeit hätte, gar nicht zum Pferd möchte, da es für mich dann keine Entspannung bedeutet, sondern im Gegenteil eine zusätzliche Verpflichtung: Die Kinder meinem auch gestressten Mann überlassen, schon wieder nicht für die Kinder da sein, in den kalten Keller gehen und die Reitsachen anziehen, mit dem Auto in den Stall fahren, Pferd von der Weide holen etc. Da gehe ich, um mich zu entspannen, lieber gerade eine Runde joggen (die Felder fangen hinter unserem Haus an) oder in die Sauna meines Fitnessstudios um die Ecke.

Aber ich baue darauf, dass nächstes Jahr, wenn die Kleine in den KiGa kommt, alles besser wird; dann habe ich die Vormittage wieder Zeit (wenn ich nicht arbeite) und kann zum Pferd.

LG Nicola

Beitrag von annika28 15.05.10 - 15:20 Uhr

Hey!
Ja, fast täglich.
Da ich mit meiner Mum und noch einer Freundin die Pferde habe, gehen wir meistens zusammen. Oder im Winter bin ich oft alleine gegangen - als ich abgestillt hatte - weil es im STall einfach zu kalt war.
Allerdings hat man natürlich nicht mehr soooo viel Zeit im Stall.
Mittlerweile geht's aber wieder etwas besser, meine Tochter liebt die Pferde und darf jetzt schon mal auf eins der Ponys "reiten".
Also ich finde, man muss auch was für sich selber machen.
Ich mag es eigentlich auch gar nicht mehr im Winter abend noch raus zu gehen. Aber man muss dann auch schon mal seinen inneren Schweinehund überlisten.

LG

Kerstin
http://www.sinamarleen.de/home.html

Beitrag von klumpfussindianer 15.05.10 - 18:35 Uhr

Mein Sohn ist sechs und geht mit in den Stall. Er sitzt mittlerweile öfter auf meiner Stute als ich #aerger

Beitrag von unsicher8981 15.05.10 - 18:46 Uhr

Ich habe ein Pferd, mittlerweile seit 13 Jahren. Er ist fast 19 und damit nicht mehr der Jüngste, außerdem steht er im Offenstall, von daher sehe ich es nicht so eng. Meine Reitbeteiligung reitet zuverlässig zwei Mal pro Woche. Tja und ich... meistens schaffe ich es einmal am Wochenende ihn zu reiten, manchmal longiere ich auch nur. Besonders eng sieht es bei mir aus, seit ich wieder 30 Std. arbeite. Das mache ich seit mein Sohn acht Monate alt ist. Seit dem kann ich kaum die Energie und die Zeit aufbringen für dieses eine Mal in der Woche, aber meistens tu ich es doch, denn ich denke ich bin es meinem Pferd nach den vielen gemeinsamen Jahren schuldig, ihn nicht zu vergessen.
ICh hoffe einfach darauf, dass wieder bessere Zeiten kommen. Im Sommer..., wenn mein Sohn älter ist..., ect.

Moni

Beitrag von grundlosdiver 15.05.10 - 18:58 Uhr

Ich gehe tauchen und würde gern reiten lernen... Beides ist in ferne Zukunft gerückt!;-) Bisher haben wir nur Shetlandponys und da kommt meine Tochter mit 2 Jahren mit in den Stall und hilft, soweit sie kann, mit... Sie findet es total toll! Tauchen war ich das letzte Mal vor meiner 1. Schwangerschaft, das ist ca. 3 Jahre her#schmoll
Ich denke spätestens in 10 Jahren werde ich meine Hobbies wieder mehr pflegen#rofl Ich hab glücklicherweise noch andere Hobbies, die man besser mit den Krümeln vereinbaren kann;-)

Beitrag von blaue-blume 15.05.10 - 19:12 Uhr

hallo!

im ersten jahr wars schwierig, aber seit meine tochter laufen kann wirds immer besser.

ich nehm sie einfach mit in den stall, und seit sie gut 2 jahre alt ist, kann ich auch wieder regelmässig reiten, ohne sie zu meiner mutter bringen zu müssen oder meine kleine schwester als babysitter mitnehmen zu müssen.

sie spielt einfach in sichtweite während ich reite.


lg anna

Beitrag von wind_sonne_wellen 15.05.10 - 19:52 Uhr

Hallo!

Vielleicht ist dieser Club was für dich ?!?

http://www.urbia.de/club/kinder+pferde+und+reiten+unter+einen+hut

Hoffe der Link funktioniert...

LG Petra

Beitrag von teddywusel 16.05.10 - 12:46 Uhr

Vielen Dank!#danke#danke

Link funktioniert!! Mal sehen was die anderen Mama´s so berichten!!

Schönen Tag noch!!!!

Beitrag von juju277 15.05.10 - 21:54 Uhr

Hi,

bei mir klappt es eigentlich gut. Beim ersten Kind habe ich nach paar Wochen abgepumpt und dann haben Papa oder Großeltern mit Fläschchen aufgepasst und ich bin reiten gegangen.

Der Kleine ist jetzt erst 3 Wochen alt, aber da werde ich es genauso machen und demnächst mit abpumpen anfangen.

War schon 1 Tag nach der Geburt wieder im Stall, mein Mann unterstützt mich da zum Glück auch sehr. Die Pferde gehören zur Familie...

LG juju