Umfrage: Wie habt / werdet Ihr entscheiden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von cleomio 15.05.10 - 17:12 Uhr

hallo,

bei der geburt meines 2. kindes werde ich 35 jahre sein (mein erstes kind ist topfitt;-))

jetzt wurde mir vom fa zur fruchtwasseruntersuchung geraten, da ich eine spätgebärende sei.

nun meine frage an euch:

wie habt ihr euch bei dem thema entschieden? ja - nein
und
warum habt ihr euch so entschieden?

bin irgendwie ziemlich hin und her gerissen und
freue mich über eure antworten.:-D

alles liebe
cleo

Beitrag von babylove22 15.05.10 - 17:21 Uhr

Hallo cleo.

Also meine Meinung dazu ist ganz im Grunde ganz einfach....ich gehöre zwar nicht zu den spätgebärenden aber auch "andere" #schwitzgebärende machen sich Gedanken über die Untersuchungen;-)

Wenn du sagst ich behalte mein Kind (egal was es hat auch wenns behindert ist) und keine Konsequenzen hinter deiner Entscheidung stehen, dann würde ich es nicht machen ....

Sollte es jedoch sein, dass du sagst so könnte ich nicht weiter leben, weil du zig versch. Gründe dafür hast dann würde ich die Untersuchung machen.

Aber dein Alter ist doch noch völlig ok....bist doch erst gerade 35 #freu

Alles gute für deine Entscheidung #klee

Beitrag von tdhille 15.05.10 - 17:25 Uhr

Also ich würde mich glaub ich dagegen entscheiden. Sie könnent einem doch auch nicht 100%ig sagen, ob das Kind gesund ist oder krank!! Und bei einer 50%igen Chance oder Risiko würd ich sowieso niemal abtreiben.

Aber das musst du ja selber entscheiden. Das kann dir niemand abnehmen!!
Viel Glück bei deiner Entscheidung!! ;-)

Lg Tanja #sonne

Beitrag von cleomio 15.05.10 - 17:27 Uhr

hallo,

ich weiß, die entscheidung kann mir niemand abnehmen
und eigentlich - denke ich - weiß ich, wie ich mich entscheide

mich interssieren nur andere meinungen, ob vielleicht doch noch ein argument dafür spricht, das es mir wert ist

also
danke
lg
cleo

Beitrag von tdhille 15.05.10 - 17:30 Uhr

Wenn du Sicherheit willst, und es dir so keine Ruhe lässt, würd ich mich vielleicht dafür entscheiden. Sonst kannst du deine SS nachher nicht genießen und machst dir nur Sorgen!! ;-)

Beitrag von bluetomato 15.05.10 - 17:27 Uhr

Hallo

ich bin gleich alt wie du und ich würde das nicht machen. Solange es keine invasive Methode ist, ok. Aber eine Punktion käme für mich nicht in Frage.

Besonders da die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt nach einer Punktion die Wahrscheinlichkeit, dass eine 40 Jährige ein Kind mit Trisonomie 21 hat, immer noch übersteigt. (Korrigiert mich, falls ich Falschwissen verbreite).

Auf jeden Fall solltest du dir vorher im Klaren sein, was du bei einem schlechten Befund machen willst.

Blue

Beitrag von erdwuermchen 15.05.10 - 17:40 Uhr

Die Entscheidung ist nicht für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung, sondern die Entschiedung, wei du mit einer Diagnose umgehst.

Ich habe mit 26 Jahren mit meinem Mann entschieden, dass unsere Kinder zur welt kommen werden und wir keine Untersuchungen machen werden, die nicht notwendig sind.

Ich erwarte gerade mein 3. Kind und bin jetzt 30 jahre alt und hatte am Montag Organscreening. Für mich nur eine Untersuchung, die mir Wissen bringt und wenn was auffällig ist, die Oragnisation erleichtern würde, z.Bsp. wenn eine OP direkt nach der Geburt notwendig ist.

Ansonsten sagt dir diese Fruchtwasseruntersuchung nur die genetischen Defekte an. Es gibt aber noch genug andere Fehlbildungen, die keine genetische Ursache haben und ob das Kind gesund durch die Geburt kommt kann auch keiner sagen.

Für unsere Familie gilt, dass wir keine Auslese vornehmen. Dazu habe ich nicht das Recht und mein Mann auch nicht.

Dazu kommt noch: Ich habe bereits 2 gesunde Kinder, aber es gibt keine Garantie, dass sie immer gesund bleiben. Und dann geb ich sie doch auch nicht irgendwo ab. Dann muss ich doch auch meine Verantwortung tragen.

Es gibt nunmal keine Garantie für ein gesundes Kind und danach haben wir unsere Entscheidung gefällt.

LG
erdwürmchen

Beitrag von keks40 15.05.10 - 17:41 Uhr

Hallo,

also ich habe sie zweimal machen lassen, und habe es nicht bereut.
Laut der Ärztin in der Pränatalklinik ist die Fehlgeburtrate nicht wesendlich höher, als wenn man keine machen hätte lassen. Bei allen Fruchtwasseruntersuchungen, wo es danach zu einer Fehlgeburt kommt, wäre es bei 99% der Frauen auch ohne FU zu einer FG gekommen.

lg
keks

Beitrag von anne_loewe 15.05.10 - 21:34 Uhr

Äh, und wie genau weiß man bitte dass es dazu gekommen WÄRE?! Das ist doch absurd. Und ob ich bei der Frage ausgerechnet der Tussi die diese Untersuchungen durchführt trauen würde oder lieber einer unabhängigen Studie (die das Gegenteil beweist) ist auch dahingestellt.... aber man hört und glaubt ja immer was man glauben will, gelle?

Nix für ungut,
Anne

Beitrag von gibbie 15.05.10 - 18:08 Uhr

Hallo!
Ich habe auch lange hin & her überlegt und mich teilweise durchs Internet ziemlich verrückt machen lassen. Mein Mann und ich haben uns trotzdem für die FWU entschieden, weil wir bei der NFM ein leicht auffälliges Ergebnis hatten. Ich würde die Untersuchung immer wieder machen lassen, denn das Fehlgeburtsrisiko liegt nur bei 0,3 - 0,5 %. Ich habe den Arzt gefragt, wie oft so etwas vorkommt und er sagte mir, dass es kein 0 %-Risiko gibt, er aber 50 - 70 FWU pro Woche macht und bisher noch nichts passiert ist. Die Untersuchung an sich war auch nicht so schlimm wie gedacht. Vergleichbar mit Blut abnehmen und es ging auch ziemlich schnell. Aber letztendlich musst Du für dich entscheiden was Du machen würdest, denn auch Du müsstest notfalls entscheiden, was Du bei einer schlechten Diagnose machen würdest.
LG gibbie

Beitrag von 19jasmin80 15.05.10 - 18:18 Uhr

Wenn der negative Befund Dich zu einer Entscheidung bewegen würde, das Kind nicht z behalten, dann lass die Untersuchung machen. Sagst Du von vornherein, egal was ist, ich behalte das Kind, dann verzichte auf die Untersuchung.

Beitrag von kicherbaby 15.05.10 - 18:37 Uhr

Hallo,

bin 34 Jahre alt und zum ET von unserem 3. Kind auch 35. Ich werde diese ganzen Zusatzuntersuchungen nicht machen lassen und habe sie bei den anderen Beiden auch nicht machen lassen.

Für mich steht fest, das ich mein Kind nehme wie es ist und nicht eine Abtreibung machen lasse, wenn unser Würmchen theoritisch schon überleben könnte. Darum gehe ich auch dies Risiko einer FG durch die Punktion nicht ein.

Es muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er alle Untersuchungen machen läßt und dann dementsprechend handelt oder sein Kind nimmt wie es ist und es nicht unnötig in Gefahr bringt.

Lg Ingi

Beitrag von ryja 15.05.10 - 19:34 Uhr

Für MICH ein klares NEIN. Ich bin fast 36. Aber ich MÖCHTE die Verantwortung über Leben und Sterben eines kleinen Menschen nicht tragen, denn nichts für nichts anderes ist das gut. Also lasse ich es nicht machen. Aber das ist nur MEINE Meinung und muss jeder ganz für sich alleine entscheiden.

Beitrag von graublau 15.05.10 - 19:45 Uhr

Hallo,

bei meiner 1. SS war ich 21 und habe eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen aus medizinischen Gründen, zum Glück war alles ok.

Bei der 2. SS war ich 34 und habe darauf verzichtet, und jetzt bei der 3. SS bin ich 41 und habe es auch nicht machen lassen.

lg alex

Beitrag von hoffnung2010 15.05.10 - 20:10 Uhr

hi cleo,
gute frage...der ich mich auch stellen mußte!

mir wurde auch der zettel vorgelegt bei der FD - ich hab dankend abgelehnt!

ich hatte die nfm machen lassen (ok, is nur ne wahrscheinlichkeitsrechnung, aber ich wollt trotzdem meine werte wissen!) - die waren super für mein hohes alter! ;-) --- dann wurde die FD gemacht - auch alles supi und unauffällig. damit stand für uns fest, wir lassen keine FWU machen!!!

ich kenne deine vorgeschichte bissl, wir haben uns leider mal im frühen ende getroffen :-( ...ich hatte 2 fg letztes jahr. - mir war einfach das risiko - auch wenns gering is - zu hoch, das kind bei der fwu zu verlieren!
und wenn du die aufklärungsbögen für die fwu liest, dann steht da auch, dass es keine 100 prozentige garantie für ein gesundes kind gibt!!! auch nich mit fwu! dabei werden glaub ich die 10 häufigsten gendefekte getestet - man kann nicht alles herausfinden damit!

ich wünsch dir alles gute für deine ss!

lg hoffnung2010

Beitrag von anne_loewe 15.05.10 - 21:30 Uhr

Liebe Cleo,

warum wird uns Frauen mit 35 geraten eine Fruchtwasserunteruchung zu machen? Weil mit 35 das Risiko dass das Kind Trisomie 21 hat ungefähr so hoch ist, wie das Risiko, dass das Kind durch die Untersuchung stirbt (nämlch ca 1:200).

Aber, dass das Risiko so groß ist, das Kind bei der Untersuchung zu verlieren, DAS erzählt einem natürlich keiner.

Nee, also wenn Du nicht FEST entschlossen bist ein behindertes Kind abzutreiben - als reine "Vorsichtsmaßnahme" wäre mir das Risiko der Untersuchung VIEL zu hoch.

LG Anne

Beitrag von crumblemonster 15.05.10 - 23:25 Uhr

Hallo,

ich werde bei der Geburt des 3. Kindes auch 35 Jahre alt sein. Es ist jetzt der 4. Versuch für ein 3. Kind, daher bin ich da auch etwas 'ängstlicher'.

Ich werde im Juni die Nackenfaltenmessung (inkl. Bluttest) durchführen lassen und je nach dem Ergebnis gegebenenfalls auch weitere Untersuchungen machen lassen. Ist das Ergebnis 'unauffällig', werde ich nichts weiter machen lassen.

Wenn Du keinerlei Probleme mit Abgängen oder Fehlgeburten hast, würde ich keine medizinischen Untersuchungen machen lassen, die die Schwangerschaft gefährden. Es sei denn, bei US wird irgendetwas auffälliges gesehen.

LG