Elternzeit - nun Frage!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 21:24 Uhr

Hallo,

ich bekomme bis zum 21.9.2010 Elterngeld. Müsste also am 22.9.2010 wieder arbeiten gehe. War vorher als Teilzeitkraft angestellt. Habe mit meinem Arbeitgeber auch ausgemacht, das ich evtl. auch 2 Jahre Elternzeit nehme. Finanziell geht es aber leider nicht und eigentlich müsste ich wieder arbeiten, aber ich habe ein Problem den Kleinen unter zu kriegen. Meiner Schwiegermutter, die mit im Haus lebt, geht es nicht mehr so doll und sie meint sie schafft es nicht mehr. Dazu kommt das wir ein Eigenheim haben, also wir sind auf Geld angewiesen. Hat man da irgend ne Chance was vom Amt zu bekommen? Ich meine nen Kita platz zu bekommen ist ja wahrscheinlich jetzt auch total schwierig und kostet ja auch ganz schön...
Wird man denn vom Staat echt so in Stich gelassen, und da soll mir einer sagen das das neue Elterngeld so toll sei. Also damals bei meiner Großen ging es mir besser...

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 21:33 Uhr

du meinst nicht ernsthaft das du etwas vom staat für dein haus haben willst oder?

sowas weiß man vorher-plant man vorher- dann meldet man sein kind in der kita an bzw mehrere und das am besten bevor es überhaupt geboren ist- und so kann man ohne probleme wieder arbeiten gehen...

du bist sogar nur in tz angestellt... das ist doch noch einfacher. und auch preiswerter...

mir fehlen echt die worte bei solchen fragen und ja heute bin ich in motzpostingstimmung!

meine kleine is grade mal 19 monate alt und ich arbeite seit sie 12 monate alt ist- 4 monate auf 30 std seitdem auf 40 std. und klar würde ich lieber mit ihr zeitverbringen aber wir brauchen das geld ... das ich nach einem jahr wieder arbeiten muss und einen kita platz brauchen werde wusste ich in dem moment wo mir mein gyn die sschaft bestätigt hat!
´
gruß und alles gute

Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 21:38 Uhr

Der gesundheitliche Zustand meiner Schwiegermutter hat sich erst jetzt verschlechter und nein das konnte keiner absehen. Ich will bzw. wollte ja auch arbeiten aber ich will mein Kind keiner Tagesmutter anvertrauen. Noch dazu kommt, das die mir zu teuer sind.
Es geht mir nicht ums Haus, aber wenn ich keine andere Lösung finde, können wir verkaufen und wer will das schon???????
Manchmal passieren eben Sachen die man vorher nicht plant.....
Und dann finde ich so eine Fragen nicht bescheuert, wenn man sich in einer Notlage befindet.....

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 21:43 Uhr

also ich weiß nicht wie alt deine schwiegermutter ist- aber sicherlich schon in einem guten alter- mM nach sollte man da nicht darauf setzen das sie dann auf die kiddies aufpasst. als notlösung mal für einen tag oder zwei oke. aber doch nicht dauerhaft.

wenn man ein haus nicht finanzieren kann muss man es eben verkaufen. sorry ich verstehe das nicht- du bist ja auch keine 20, es kann doch nicht sein das ihr da so kurzsichtig wart/seit.

ich hätte auch gerne noch ein kind, ein haus, zwei autos,....urlaube und am liebsten nur tz arbeit oder auch mal ein paar jahre garnicht. aber das geht eben alles nicht wenn man nicht das geld hat.

ich habe nichts dagegen wenn man in eine wirkliche notlage gerät gelder zu beantragen ... finde aber absolut nicht das eure situation eine davon ist.

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 21:46 Uhr

Das finde ich jetzt unverschämt- Du bist alles, aber sicher nicht in einer NOTLAGE! Du WILLST nicht arbeiten, weil Du das Kind keiner Tagesmutter anvertrauen willst.... sorry, aber das hat mit Not nichts zu tun... das ist Dein ganz eigenes, hausgemachtes Problem.

Ich hab mich nie an diesen Sozialschmarotzer- Hassthreads beantragt, aber diese Nehmer- Mentalität gepaart mit Arroganz regt mich selbst an einem entspannten Samstagabend auf...

Not, meine Liebe, sieht anders aus. Diese Entwicklung mit Deiner Schwiegermutter ist sicher bedauerlich (in erster Linie für die Dame) und macht Dich traurig, aber in Not bist Du nicht- sei dankbar dafür.

Grüße, Goldie

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 21:53 Uhr

"Ich hab mich nie an diesen Sozialschmarotzer- Hassthreads beantragt, aber diese Nehmer- Mentalität gepaart mit Arroganz regt mich selbst an einem entspannten Samstagabend auf"

geht mir ganz genauso! iwann reichts ja auchmal....

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 21:58 Uhr

Ist Dir aufgefallen, dass ich (Freud läßt grüßen) statt "beteiligt" "Beantragt" geschrieben habe? Herrlich #rofl

Spaß beiseite, ich kann schon verstehen dass es einen erstmal an...stinkt wenn die Planung durch unvorhergesehene Ereignisse, wie hier die Erkrankung der SM, durcheinander geworfen wird. Erschreckend ist bloß, dass es immer selbstverständlicher wird denn Staat in die "Pflicht" nehmen zu wollen, damit man selbst es so bequem wie möglich hat...

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:03 Uhr

ne is mir garnicht aufgefallen weil ich mich so darüber aufgeregt habe.... #rofl aber man weiß ja was du meintest...

ich verstehe das auch schon alles iwie aber wieso verlässt man sich auf eine alte dame? das verstehe ich null...

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 22:07 Uhr

Man weiß ja nicht wie alt die Dame ist, in relativ jungen Jahren, denkbar wären ja die späten 50er oder frühen 60er, denkt man ja nicht unbedingt dass sich der gesundheitliche Zustand so schnell so heftig verschlechtert. Aber in der Thematik steck ich nicht drin...

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:09 Uhr

das kann so schnell gehen...
ich finde das absolut kurzsichtig....
eine kita hat da viel bessere möglichkeiten- für tagesmütte bin ich auch nich so unbedingt- aber bevor ich gelder beantrage such ich mir dann doch lieber ne gute tagesmama bis ich nen kitaplatz habe

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 22:22 Uhr

Kitaplätze für U3-jährige sind in vielen Regionen aber kaum zu kriegen, das kann ich schon nachvollziehen (sieht bei uns beispielsweise auch mau aus). Schade finde ich es hier vor allem, dass sich noch nicht einmal bemüht wurde eine Lösung zu finden.

Das ist wie mit dem Dialog, dessen Ursprung ich grad nicht parat hab...

"Mein Schlüssel ist weg!"
Hast Du schon gesucht?
"Nein, er ist WEG!!!"

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:24 Uhr

ja mag alles sein... aber
das weiß man vorher.

Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 22:25 Uhr

bla, bla, bla
ja ich weiss es jetzt

DAS WEISS MAN VORHER

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:30 Uhr

den beitrag verstehe ich garnicht
und weiß, falls das eine anspielung sein soll schreibt man mit ß

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 22:42 Uhr

Man sollte es vorher wissen, das stimmt schon. Hier sind aber offensichtlich zwei Situationen außerplanmäßig gelaufen: Die Umschulung des Mannes, die so ich verstehe nicht vorhersehbar war, sowie die Erkrankung der Schwiegermutter.

Ich zB plane heute auch damit, dass man bei ungeborener Sohn im ersten+ zweiten Schuljahr mittags zu meinem dann 64 Jahre alten Vater gehen kann, bis ich von der Arbeit komme... jaaaa, soweit im Voraus plane ich das, da auch ich wieder arbeiten gehen muß und werde. Fakt ist doch nur, dass ich auch nicht weiß ob das später tatsächlich möglich sein wird. Wenn nicht, muß sich eine andere Lösung finden... genau wie bei Daniela. Manche Dinge sind einfach nicht planbar...dann muß man aber improvisieren, jammern nutzt nichts.

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:45 Uhr

ja stimmt schon... hab mich mitreissen lassen ;-)
wie schon gesagt ich werd nicht wieder auf solche fragen antworten es gibt einfach zuviel die es sich so bequem wie möglich machen und gut leben und ich schufte 40 std woche mein mann auch und wir kommen so hin das es geht ohne großartigen luxus.... das macht iwann aggressiv.
gute nacht
:-)

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 22:48 Uhr

Jaaaa, ich versteh Dich auch :-) Aber mit der Holzhammermethode argumentiert es sich so schlecht.

Gute N8 :-)

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:50 Uhr

..ich fand mich noch sachlich :D

Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 21:57 Uhr

Mein Gott, was ist das hier teils ätzend. Man fragt was und wird bombadiert obwohl man die Personen nicht kennt.


Ich bin kein Schmarotzer und werde es auch nie werden. Bin seit 15 Jahren bei der gleichen Firma angestellt, war nie arbeitslos und habe nie vom Sozialamt gelebt. Habe weder Wohngeld oder sonstiges beantragt. Und jetzt habe ich nunmal dieses kleine Problemchen und wollte wissen ob man was beantragen könnte. Die Betonung liegt auf KÖNNTE - denn eigentlich wollte ich ja arbeiten gehen und das war auch immer so geplant und leider hat mein Mann wegen der beschissenen Wirtschaftskrise auch keinen Superjob sondern eine blöde Umschulung.

Vielen Dank fürs Zuhören

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:00 Uhr

ja alles schön und gut... aber meinst du nich es haben viele leute probleme ihr haus zu bezahlen oder arbeit zu finden oder oder oder?

wenn jeder etwas beantragen würde oder könnte wo würde das bitte hinführen? ich finde das jetzt teilweise schon grenzwertig....

man muss bei solchen fragen eben auch mit meinungen rechnen die einem nicht gefallen.

und du bist wie gesagt in keiner notlage.

Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 22:03 Uhr

Und warum machen das dann tausende von Leuten, alles zu beantragen, diese wirklichen Sozialschmarotzer, die jahrelang nicht arbeiten gehen oder noch nie arbeiten gegangen sind. Die kriegen dann mehrere Kinder und dann ist man besser dran oder was?

Beitrag von kaktuszahn 15.05.10 - 22:08 Uhr

warum die leute das machen? weil sie es scheinbar iwie können. schlimm genug. jeder fall muss wohl einzeln betrachtet werden.
schön ist das nicht und ja auch darüber rege ich mich auf.
wer kinder kriegt und ein haus hat muss sich das alles leisten können. das ist meine meinung.
notlagen können vorkommen bin auch ich vielleicht mal von betroffen hoffentlich nicht toi toi toi. dazu ist das sozialsystem um diejenigen aufzufangen. aber der rest.... der verdient das nicht

Beitrag von windsbraut69 16.05.10 - 07:05 Uhr

Komisch dass diejenigen, die geplant und trotz anderer Möglichkeiten (wie war das mit der Tagesmutter???) sich bewußt in Bedürftigkeit begeben, immer einen Unterschied machen zwischen "richtigen" Schmarotzern und sich selbst.

Beitrag von goldie99999 15.05.10 - 22:04 Uhr

Sei doch nicht so empfindlich, es ist Dich doch niemand persönlich angegangen?! Die Kritik ist begründet und berechtigt und wurde weitestgehend sachlich vorgetragen... als häufiger Gast dieses Forums möchte ich anmerken, dass die Abwesenheit der "üblichen Verdächtigen" Dich mit Deiner Fragestellung noch sehr gut hat durchkommen lassen.

Es bleibt allerdings eine unumstößliche Tatsache, dass Du Dich nicht in einer Notsituation befindest weil Du nicht arbeiten WILLST. Nach Sozialleistungen darfst Du, wie jeder Bürger dieses Landes, dann fragen, wenn Du keine andere Möglichkeit mehr hast als diese zu beantragen.

Würdest Du für Menschen arbeiten gehen (=Steuern zahlen) wollen, die ohne sicheres Einkommen ein Eigenheim kaufen und hinterher andere dafür zahlen lassen möchten? Na? Natürlich nicht, denn auf dieser Grundlage funktioniert unsere Solidargemeinschaft nicht. Tut mir leid.

Beitrag von daniela.rose 15.05.10 - 22:08 Uhr

Ich will kein Geld für mein Haus, sondern für mich und meine Kinder, mir soll keiner meine Kredite bezahlen und in diesem Haus leben wir schon etwas länger und sind nicht gerade erst neu eingezogen.
Nach eventueller Unterstützung zu fragen, das ich mich ein weiteres Jahr um mein Kind kümmern kann ist doch nicht schlimm. Denn hier sind Kitaplätze kaum vorhanden, die meisten sind erst ab 2 jahre.