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Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von christmasmom 15.05.10 - 22:28 Uhr

Hallo zusammen,
die Geburt meines Sohnes war wunderschön, bis er auf der Welt war und nicht aufgehört hat zu keuchen. Nach zweiwöchigem Kampf auf Intensiv habe ich ihn gesund und munter zu Hause. Jetzt ist er drei Monate alt und die ganzen Bilder kommen mir andauernd hoch. (Beatmetes, sediertes Kind mit unmengen Schläuchen und Bimmelapparaten). Und ich bin unglaublich traurig über seinen schwierigen Start. Liege nachts wach und komm da gar nicht raus. Dabei sollte ich doch glücklich sein, dass er gesund ist und überhaubt überlebt hat und ich ihn bei mir habe. Versteh ich alles gar nicht.
Kennt Ihr das?
Gruß christmasmom

Beitrag von bibuba1977 15.05.10 - 22:35 Uhr

Hi,

ich kenne das (zum Glueck!!!) nicht, kann das aber gut nachvollziehen.
Hast du eine Nachsorgehebamme (gehabt)? Dann red mit ihr mal drueber. Mir hat meine Hebi immer in allen psychischen Dingen auch die richtigen Worte mitgeben koennen.

LG
Barbara

Beitrag von christmasmom 15.05.10 - 22:41 Uhr

Hallo Barbara,

ja vielleicht sollte ich das machen. Danke für den Tip. Komme mir so blöd vor - geht so aber auch nicht weiter.

Gruß
Maike

Beitrag von kati543 15.05.10 - 23:29 Uhr

Ja, ich kenne das leider auch. Ich habe meine beiden Jungs per Sturzgeburt bekommen und das war ein Schock für beide. Beide lagen danach von Schläuchen umgeben und wurden überwacht...zum Glück nur für 24h. Der Große hatte Schweißausbrüche ohne Ende und der Kleine hat auch gekeucht.
Das mit der Beatmung kam allerdings erst als der Kleine 1,5 Jahre jung war für 3 Tage.

Beitrag von christmasmom 16.05.10 - 20:10 Uhr

Hallo Kati,
danke für Deine Antwort. Mit 1,5 Jahren? Wie kam das?

Beitrag von lisasimpson 16.05.10 - 11:14 Uhr

Hallo christmasmom,

such dir auf jeden fall hilfe. frag bei deiner hebamme nach, geh zum hausarzt oder einen psychotherapeuten.
sowas kann sich niht selten in eine Wochenbettdepression steigern- besser schnell was machen, damit du Gelegenheit bekommst, das erlebte zu verarbeiten und nicht erst warten, bevor es sich verschlimmert!

alles liebe
lisasimpson

Beitrag von tragemama 16.05.10 - 13:54 Uhr

Klingt nach uns. Was hatte er? Bei mir wird es schlimmer, je länger es her ist.

Beitrag von christmasmom 16.05.10 - 20:07 Uhr

Hallo Tragemama,

er hatte sich über den Geburtskanal eine Strepptokokkeninfektion geholt. Mein Test war negativ gewesen allerdings waren wohl in den letzten Wochen die Erreger durch die Schleimhäute gekommen. Heute weiß ich, dass das jedem jederzeit passieren kann und man es nicht beeinflussen kann. Aber an sowas denkt man vorher doch nicht....
Wie gehst Du heute damit um?

Gruß chrismasmom