wie lange "Computerzeit"? wie regelt Ihr das?

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Beitrag von schlangenkind 15.05.10 - 22:57 Uhr

Hallo,

mein Sohn, 9 Jahre, hat seit einem 1 Jahr einen eigenen Computer.

Wie regelt ihr die Computerzeit? Habt Ihr feste Zeiten?
Oder ein Bonusprogramm für eine extra Stunde Computer?

Mein Sohn spielt, je nachdem, ca 4 Std. in der Woche. Es gibt ein Strategiespiel wo man schonmal 2 Stunden für braucht.

Für jede Hilfe oder Tips wäre ich dankbar...#huepf

Beitrag von sini60 16.05.10 - 12:55 Uhr

Wieso willst du unbedingt starre Regeln, wenn es keine Probleme gibt?
4 Stunden in der Woche ist doch völlig o.k.

Beitrag von gussymaus 16.05.10 - 13:57 Uhr

man muss auf jeden fall gucken, WAS das kind macht... spielt es nur kleine spiele kann man auch viele kleine portionen machen, bei einem strategierspiel, wie du sagst, kann es schon deprimierend sein nach einer stunde ausmachen zu müssen.

wir werden es wie mit fernsehen halten: man darf sparen. es gibt ein gewissen kontingent pro tag, bei uns eine halbe stunde, wenn die nicht "verbruacht wird" darf es am tag drauf oder am WE auch was entsprechend längeres sein. klappt sehr gut seit der große 4 ist und unser kleiner fernsehjunkie dazu kam, der mit "Jtzt wird ausgemacht" nicht zufrieden war. da haben wir das so bewusste iengeführt, und der fragt auch jeden tag...

der große ist ja nun 2 jahre älter, und geht manchmal später ins bett, da darf er dann mal ne halbe stunde spielen, aber er fragt selten danach und so kommen wir selten auf ne stunde in der woche.

4h finde ich klingt beio einem 9jährigen ok.. ich würde es halt irgendwie abspechen, meinetwegen 4h pro woche, die er sich einteilen kann, wie er will. will er nene ganzen anchmittag soll er doch, aber will er es sich einteilen finde ich das ebenso ok.

mehr würde ich am stück aber nicht genehmigen.. aber wenn er nicht mehr fordert würde ich das pensum auch nicht steigern, je weniger desto besser...

außerdem sollte der TV konsum dazu nicht zu groß sein.. das würde ich evtl miteinander verrechnen... also ein kind das schon ständig fern sieht muss ja ncht auch noch am WE den ganzen atg PC spielen.

würde das bei uns zum problem, würde ich bildschirm-stunden zählen, die sich das kind dan auch einteilen kann, wie es möchte, aber das oberlimit bestimme ich, und vor den hausaufgaben gibts auch nichts davon ;-)

und wenn er mal besonder brav ist und man mal 10 minuten extra genehmigt ist das ja auch immernoch drin, wenn man insgesamt das maß knapp hält. so halten wir es mit dem TV auch, die halbe stunde gebrauchen soe ja nicht ganz auf, die meisten fil,chen gehen ja nur 22 oder 25minuten (meist dvd kinderserien) und wenn sie dann am WE mal einen extra gucken ist das auch ok, und sie freuen sich riesig...

Beitrag von clazwi 16.05.10 - 15:24 Uhr

Unsere 12jährige hat keinen eigenen PC - wir haben es so geregelt, dass sie sich die Zeit "erarbeiten" muss.

Simples Beispiel:
30 Minuten "zusätzlich" für die Schule lernen -> 30 Minuten PC-Zeit,
30 Minuten Bewegung zusätzlich zum Sport an der frischen Luft (Radfahren z.b) -> 30 Minuten PC-Zeit.....


Da kann sich einiges summieren, die Zeit kann aber auch mal an einem "faulen Wochenende" ganz schnell abgetragen sein ;-).

Funktioniert im Prinzip wunderbar :-).

LG
Claudia

Beitrag von zaubertroll1972 16.05.10 - 21:25 Uhr

Tut mir leid aber sowas finde ich ja ziemlich bescheuert!
Erarbeiten......lol.....Mein Kind soll lernen wenn es nötig ist und Bewegung an der Luft ist ja wohl nichts besonderes *lach*
Was sagst Du denn: Komm, geh` erst und fahre 30 Minuten um den Block und wenn Du fertig bist darfst Du 30 Minuten an den PC! ???LG Z.

Beitrag von rosabuntstift 17.05.10 - 08:20 Uhr

Hallo,

was heißt "im Prinzip"?!
funktioniert es doch nicht so wie gewünscht?

Meine Große ( ist gerade 13 geworden und hat auch keinen eigenen PC) und wir hatten das ganze WE wieder Disk. wann der PC aus muss bzw. evtl. gar nicht erst an gemacht wird.


Jetzt hab ich auch an so ein Punkteprogramm gedacht und bin am überlegen wie ich die "Helferminuten" in "PC-Minuten" umwandel kann bzw. ob es sich wirklich so umsetzen lässt und diese Art "gut" ist.

Was hast du noch für Beispiele, bzw. wie kann sie sich noch mehr Zeit am PC erarbeiten?

Da meine nicht gerade freiwillig an der Hausarbeit beteiligt dachte ich da eher an...
Spülmaschine ausräumen - 10 min mehr PC-Zeit
Kehren/Saugen - 10 min ...
Kuchen backen (was sie gerne macht) - 15 min...
"freiwillig" an Sonntagsfamilienausflügen teilnehmen ;-) - 30 min ...
( evtl. pubertäres unangebrachtes Verhalten - wieder Abzug der PC-minuten)


Da meine Göre nicht spielt sondern "nur" mit ihren Schulfreundinnen über icq schreibt ist eine Std. rum wie nix.
Wie lange darf deine normalerweise (am Tag/Woche) an den PC? Muss sie sich ihre ganze Zeit "erarbeiten"?

Gruß
:-)

Beitrag von clazwi 17.05.10 - 14:21 Uhr

Du musst das ja nicht übernehmen -> ich habe nicht die Frage gestellt, ob das in Ordnung ist und wie andere das finden.

LG
Claudia

Beitrag von rosabuntstift 17.05.10 - 14:32 Uhr

????????????????????
bin jetzt nicht sicher ob du mich meinst

ich wollte ja dir die Fragen stellen, deshalb hab ich ja auch auch deinen Thread geantwortet.

natürlich muss ich es nicht übernehmen, aber genau das war auch mein Gedanke am Wochenende, es so zu machen wie ihr.


Beitrag von clazwi 18.05.10 - 08:29 Uhr

Sorry, das war ein Mißverständnis. Ich meinte den Beitrag über Deinem!

LG
Claudia

Beitrag von clazwi 17.05.10 - 14:31 Uhr

Du wolltest ja noch wissen, was "im Prinzip" heisst.

Man kann diese Begrifflichkeit auch mit anderen Worten ausdrücken:

"weitestgehend", "meistens", "im Grossen und Ganzen", "sehr gut, aber nicht immer"....

LG
Claudia

Beitrag von morjachka 16.05.10 - 15:25 Uhr

Hallo Schlangenkind!

Als nicht Mutter und Laie stelle ich mir die Frage: "Werden die Kinder es denn von selbst irgendwann leid?"
Als Erwachsene habe ich mal 3 Tage lang ca. 8 St am Tag Computer gespielt, danach hatte ich keine Lust mehr drauf...
Wenn man ein Spiel kennt, wird es einem doch sowieso nur langweilig.

Und wie schon gesagt, es ist wichtig, WAS er sonst noch damit macht.

Beitrag von gussymaus 16.05.10 - 16:19 Uhr

klar, die meisten sind es irgendwann leid, aber gerade bei kindern kann das dauern... außerdem können viele PC-spiele auch süchtig machen... wenn man ehrlich ist sogar der fernseher, und meist hat der zu-viel-konsum erst schlechte folgen, bevor die kinder es von selber leid sind...

simples beispiel: meinem kleinen (jetzt fest 6) könnte ich täglich den ganzen nachmittag den fernseher anmachen, er würde liebendgern den ganzen nachmittag davor hocken. aber da das nicht die regel ist, merke ich die auswirkungen sofort: haben sie mal gespart und legen einen großer-film-nachmittag ein, sind sie hinterher hampelig, zappelig, nicht zu bremsen. wenn sie zum ausgleich raus können, eine radtour machen oder so, geht es, aber wenn nicht ist hier der teufel los. endet der lange fernsehnachmittag direkt vor dem abendessen udn ist keine ausgleichszeit hinterher mehr drin, sind die beiden nicht ins bett zu kriegen, weil sie so aufgedreht sind.

je größer die kinder werden, desto diffuser werden die "symptome" aber im großen und ganzen wird es nur anders, nicht weniger.

Beitrag von morjachka 16.05.10 - 21:05 Uhr

Aha!

Also würde es sich warscheinlich nicht lohnen...

Beitrag von gussymaus 17.05.10 - 21:35 Uhr

ich glaube es würde in den meisten fällen nach hinten los gehen ;-) und der rückwäärtsgang ist dann ja seeehr anstrengend #schwitz

Beitrag von blucki 16.05.10 - 20:00 Uhr

hallo,

unser sohn ist gerade 6 geworden und hat auch einen eigenen computer auch einen nintendo und wir haben auch eine wii, dh. wir müssen auch auf die zeiten achten. gerade bei dem wetter.

wir haben ein wochenkonto für ihn. da trage ich täglich die spielzeit ein und wenn sein limit mit 5 stunden für die woche erreicht ist, darf er nicht mehr.

ausnahmen gibt es nur, wenns was neues gab. jetzt zum geburtstag hat er vom papa einen eigenen mac für den schreibtisch bekommen und das lego starwars spiel dazu. da darf er jetzt auch mal kurzzeitig länger.

lg
anja

Beitrag von imzadi 17.05.10 - 00:33 Uhr

Mein Sohn (7/ 1.Klasse) muss mit was vorlesen, das vorgelesene dann selber nochmal kurz selber niederschreiben und dann darf ans Lappi.

Nervt ihn zwar, aber ohne Fleiss kein Preis. ;-)

Beitrag von gussymaus 17.05.10 - 15:00 Uhr

grundsätzlich würde ich das glaub ich nicht machen, aber wenn man weiß, das man das kind so zu unkibsamen aber wichtigen übungen bringt finde ich es auch ok... mein großer sieht es bisher selber ein, das wir lesen üben, oder bestimmte buchstaben die immer wieder unsauber oder falschrum stehen, aber wenn er das nicht täte könnte ich mir so "erpressungen" auch gut denken...