Hausgeburt... oder doch nicht?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von henja 16.05.10 - 18:08 Uhr

Hallo Ihr lieben Mitschwangeren!

Ich bin zwar erst in der 13. Woche, aber ich habe schon nach meiner ersten Geburt vor 2 Jahren den Wunsch gehabt, dass, wenn ich noch mal ss bin, ich gerne zuhause entbinden möchte.
Meine erste Geburt war nicht so besonders schön (siehe VK) aber notwenigerweise im KKH wg einer Schwangerschaftsvergiftung, die sich schon länger angedroht hatte (Eiweis im Urin, erhöhter Blutdruck, beides sehr früh schon in der SChwangerschaft).
Jetzt verläuft alles gut, die Werte sind top, kein Eiweis, ich fühl mich okay (außer Dauerübelkeit). Ich würde sehr gerne zuhause entbinden, für meinen Mann ist das auch okay, da er sagt, dort, wo ich mich am wohlsten fühle, soll ich entbinden und er ist dann einfach da!
Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich hier noch keine Hebamme gefunden habe, die eine Hausgeburt macht, obwohl wir an der holländischen Grenze wohnen, wo es üblich ist, zuhause zu gebären. In der nächsten Stadt, etwa 20km weiter, soll es eine Hebamme geben, die auch Hausgeburten macht, aber ist das nicht ein wenig weit?
Habt ihr Tips, Ratschläge oder Erfahrungen, die ihr mir weiter geben könnt? Eine Beleghebamme im KKh wäre vielleicht noch eine Alternative, aber ich möchte so gerne zuhause entbinden!

Danke schon mal fürs lesen und für eure Antworten!
Henja

Beitrag von baby.2010 16.05.10 - 18:12 Uhr

hi.ich hatte meinen mann als hebamme#huepfder ist heute nach 7 wochen noch blass, aber reden kann er wieder#rofl

Beitrag von tosse10 16.05.10 - 18:13 Uhr

Hallo,

leider kann ich dir deine Frage nicht beantworten. Vor kurzen habe ich aber bei http://www.nfp-forum.de/ eine Menge Erfahrungsberichte über Hausgeburten gelesen und fand es total spannend. Auch wenn es für mich (bin eher ängstlich was so was angeht) nichts wäre.

LG

Beitrag von baby.2010 16.05.10 - 18:15 Uhr

grins hier mal ein link zu meinem geburtsbericht:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2552626&pid=16192235&bid=43

Beitrag von henja 16.05.10 - 18:22 Uhr

*g* toller Bericht!
So ne schnelle Geburt wünsch ich mir auch! Nur ohne Nabelschnur um den Hals! Aber mein Mann wäre auch ein guter Geburtshelfer, auch wenn er kein Blut sehen kann! Vielleicht ist das ja ne Alternative :-)

Beitrag von nisivogel2604 16.05.10 - 18:26 Uhr

Ich habe mein drittes Kind zu Hause geboren. Die erste Ss wurde wegen Gestose mit Hellp per KS beendet, das zweite Kind kam in der Klinik zur Welt (das ganze glich einer Vergewaltigung an meinem Körper) und das dritte kam zu Hause. Wunderbar. Nie wieder würde ich es anders machen.

Hier der Bericht: http://nisis-genaehte-werke.blogspot.com/2009/12/hallo-hier-mal-eben-unser.html

Meine Hebamme wohnt 55km von mir weg. Das war absolut gar kein Problem. Weite deine Suche ruhig etwas aus.


Gern auch per PN

LG Denise

Beitrag von lilly7686 16.05.10 - 18:35 Uhr

Hallo!

Also hätte mein Mann es "erlaubt" hätt ich mir schon in der 8. Woche eine Hebamme gesucht, die mit mir Hausgeburt macht... Ich hätte soooo gern eine Hausgeburt!

Leider ist mein LG absolut dagegen. Sogar beim Hebammengespräch im KH in der 34. SSW meinte die Hebamme dort noch, sie würde eine Hebamme kennen, die Hausgeburten macht und in der Nähe wohnt. Das war sooo verlockend! Aber wie gesagt, mein LG weigert sich da leider.

Aber wenn dein Mann dafür ist und du auch gern eine Hausgeburt hättest, dann mach es! Ist doch egal, wie weit die Hebamme weg wohnt. Sturzgeburten sind 1. selten und selbst wenn die Hebamme nebenan wohnen würde, wäre es in dem Fall zu spät.
Und sooo schnell gehts meist eh nicht, dass die Hebamme es nicht schafft. Das ist leider sehr selten, dass eine Geburt so extrem schnell geht, dass gar nix mehr zu schaffen ist.

Allerdings hoffe ich, eine extrem schnelle Geburt zu haben, dann könnt ich vielleicht doch noch daheim entbinden, wenns nicht zu schaffen ist #schein

Also wenn dein Mann und du eine Hausgeburt wollt, dann macht es!
Alles Liebe!

Beitrag von xperlex 16.05.10 - 19:05 Uhr

Hallo,

wir planen auch wieder eien Hausgeburt. Unsere Tochter ist bereits vor 3 jahren zu Hause auf die Welt gekommen#verliebt

So nun ist es bei uns so das die nächste Hebammenpraxis/Geburtshaus mind. 40 Autominuten entfernt liegt. Und meine jetzige Hebi ca. 50 km von uns entfernt wohnt und sie wird es schon rechtzeitig schaffen#schwitz
Wenn nicht hat mein Mann genügend Erfahrungen sammeln können;-)

Ich hab da nie so ein Problem gesehen und meine hebi hat da auch keine Bedenken, da die anderen Geburten ja auch nicht soo schnell gingen.
Also lasse dich deswegen nur nicht von einer Hausgeburt abschrecken#pro

liebe Grüße Kathi mit Pauli im #herzlich Lilli an der Hand und #ei 28.SSW

Beitrag von sportskanone 16.05.10 - 21:14 Uhr

Hallo!
Ich habe mein erstes Kind ambulant im Kh bekommen und wollte eigentlich damals schon nicht Zuhause weg. Nr2 und 3 kamen Zuhause, Hebi wohnt auch ca. 45 min von uns weg-kein Problem!!! Jtzt bin ich ganz frisch SS mit Nr. 4 und hoffe das allesgut geht (hatte schon 2 FG) und ich im Januar wieder zu Hause entbinden kann und hoffentlich auch mit der selben Hebi!

Lg Sportskanone

Beitrag von matsel 17.05.10 - 14:24 Uhr

meine hebi mußte 35 km fahren. wir haben bei ihr einen vorbereitungskurs besucht am we. nachsorge hat eine andere hebvi gemacht, weil der weg doch sehr weit war. beleggeburt wäre für mich keine alternative gewesen. frag doch einfach mal an, mehr als nein sagen kann sie nein nicht.
wenn du fragen hast meld dich.
lg