Kläffender Dackel in unmittelbarer Nachbarschaft!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von similia.similibus 16.05.10 - 20:40 Uhr

Ich gehe langsam mit den Nerven auf dem Zahnfleisch. In unmittelbarer Nachbarschaft wohnt ein Dackel. Dieses alte Ehepaar (über 70) hat sich vor knapp 2 Jahren einen Dackelwelpen zugelegt. Die hatten schon immer Hunde und es hat nie irgendwelche Probleme gegeben. Wir sind selber Hundebesitzer und bringen schon einiges an Verständnis auf.

Aber dieser Dackel bringt mich noch in die Klappse. Diese alten Leute - er ist ein Pflegefall und sie hat deshalb nicht viel Zeit - wird nur in den Garten gelassen. Und dort kläfft er ständig! :-[ Der Garten dieses Ehepaares liegt unterhalb unseres Hauses und schallmäßig kriegen wir die volle Kläffdröhnung ab! Wenn ich jetzt wenigstens merken würde, dass die versuchen, diesen Kläffer zu erziehen, dann hätte ich noch weiterhin Geduld aber das ist nicht der Fall. Die Terrassentür geht auf, der Hund wird rausgelassen und nicht mehr beachtet. Das absolut Schlimmer ist, dass der Hund auch noch spät abends raus gelassen wird und nach 20.00 Uhr kläfft. Das kommt dann so laut bei uns an, dass wir den Fernseher lauter stellen müssen, damit wir noch was verstehen! :-[

Natürlich habe ich die Leute schon angesprochen und musste mir dann doofe Sprüche anhören. Keinerlei Verständnis dafür, dass meine schulpflichtige Tochter ab 20.00 Uhr schlafen soll. Ebenso keinerlei Verständnis dafür, dass mein Mann Schichtarbeiter ist und oft tagsüber schlafen muss.

Die anderen Hunde von denen (wir wohnen seit 14 Jahren in diesem Haus) haben auch mal gebellt. "MAL". Und das tut unser Hund auch. Aber "mal" ist was anderes als was dis

Beitrag von similia.similibus 16.05.10 - 20:48 Uhr

...zu schnell weggeschickt.

Also "mal" Bellen ist was anderes, als das, was dieser Dackel da treibt. Der macht mich nämlich zum Dackelhasser mit unschönen Gedanken was ich mit der Töle anstellen möchte! #schock#schwitz:-( Ich bin eigentlich ein echter Tierliebhaber aber wenn ich Dackel sehe, sehe ich inzwischen schwarz.

Also, mit den Leuten reden bringt nichts. Als ich letztens um 22.30 Uhr wutentbrand bei denen angerufen habe, weil die Töle um diese Uhrzeit wie blöde kläffte, verlor ich leicht bis mittelschwer meine Contenance und rüllte hysterisch ins Telefon. Ebenfalls völlig untypisch für mich und vor allen Dinge ohne befriedigendes Ergebnis. Die leiden vermutlich schon unter Alterssturheit oder Demenz.

Was kann ich denn noch tun, damit dieser Dackel endlich erzogen wird beziehungsweise artgerecht gehalten wird? Immer nur im Garten rumhängen ist doch auch nicht was Wahre?

dackelhassend
simsim

Beitrag von lillystrange 16.05.10 - 21:13 Uhr

Also den Dackel brauchst du nicht hassen! Die Besitzer sollten dich nerven, ich habselber nen Dackel , der bellt nur wenn er Grund dazu hat!
Zur Not wuerde ich es dem Amt melden, vielleicht wird es dann besser, oder du raetst ihnen zu einem Gassigehhelfer,denn demHund fehlt es offensichtlich an Beschaeftigung!
Mich nervt der Dauerbell-Goldie meines Nachbarn, aber dem Hund will ich trotzdem nix Boeses!
Lg Lilly

Beitrag von similia.similibus 16.05.10 - 21:30 Uhr

Ich weiß ja, dass der Dackel eigentlich auch ein Opfer ist. Und natürlich werde ich dem Dackel nichts tun und mein Ärger richtet sich schon hauptsächlich an die Besitzer.

Unternimmst du was gegen das Dauergebelle dieses Goldies?

LG
simsim

Beitrag von lillystrange 16.05.10 - 21:42 Uhr

Ehrlich?
Ich ziehe weg!Aber er ist nicht der alleinige Grund schlimmer sind diebesoffenen Kiddies vor unserer Tür!
Ich Rede mit unserem Nachbarn nett und versuche ihm zusagen was beim Kläffen hilft!
Meine alte Nachbarin hat immer sturmgeklingelt wenn mein Hund einmal gebellt hat( z. B. Wenn vor unserem Haus gegroehlt wurde) , seitdem ist mein Hund allergisch auf Klingeln. Wir haben uns jetzt ne mp3-Klingel besorgt und jetztist Ruhe.
Zumindest bei uns, redet mit der Frau vielleichthilft es schon wenn ein Mensch mal mit dem Hund gassigeht!

Beitrag von similia.similibus 17.05.10 - 10:35 Uhr

Besoffene vor der Tür und ein Dauerkläffer nebenan...da würde ich auch wegziehen...wenn ich könnte. Wir haben hier Eigentum und da ist das nicht ganz so einfach. Obwohl ich auch schon daran gedacht hatte und wir unser Haus auch sogar schon mal zum Verkauf inseriert hatten. Aber da war der kläffende Hund auch nicht Hauptgrund.

Ich habe schon mit der alten Frau geredet und musste mir doof kommen lassen. Wie solle man das denn jetzt noch aus dem Hund rauskriegen, empörte sie sich. Sie sagte aber zu, dass der Hund nicht mehr nach 20.00 Uhr kläffen würde. Damit wäre ich dann auch zufrieden gewesen, wenn es denn so gekommen wäre - was aber nicht der Fall ist. Der Hund kläfft natürlich weiter auch nach 20.00 Uhr - oft noch bis nach 22.00 Uhr und DAS nervt mich am meisten. Oder wenn mein Mann Nachtschicht hatte und tagsüber schlafen muss, dann kriege ich auch jedes Mal einen Hals, wenn die Töle wieder loslegt!

Vielleicht wende ich mich tatsächlich mal ans Ordnungsamt. Mal sehen, was die dazu sagen.

Dir alles Gute beim Umzug und mit den neuen Nachbarn
simsim

Beitrag von lillystrange 17.05.10 - 11:42 Uhr

Ja da bleibt wohl nur der Gang zum Amt!
Ich bin froh wenn ich hier weg bin, die Wohnung war ein Traum , aber das drumherum!!!!!
Heute nacht wieder um 4 Uhr dauerklingeln von irgendeinem Witzbold, wenn ich dran denke in ca. 3 Wochen werde ich Mama, das hätte jedes Baby verstört!
Naja am SA sind wir weg, und das ist gut so!
Meld es beim Amt, Ab 20 Uhr sollte RUhe sein und Dauerbellen ist tagsüber auch ned okay!
Aber richte dich auf viel Ärger und zeitraubendes Gelaber ein!
Lg Lilly

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 13:20 Uhr

Wie wäre es mit einem Eimer Wasser?????

Es gibt auch Ultraschallgeräte die einen für Hunde wirklich häßlichen Ton aussenden.

gruß

Manavgat

Beitrag von lillystrange 17.05.10 - 13:49 Uhr

Bei nem Dackel wird das meist eher zu mehr Kläffen führen, meine ist absolut hart in der Sache!
Ich würde trotzdem am Besitzer ansetzen!
Der ist das Problem

Beitrag von similia.similibus 17.05.10 - 15:15 Uhr

Das mit dem Wasser ist zwar eine gute Idee, würde mir auch eine gewisse Genugtuung verschaffen, den Dackel mal nass zu machen aber da ist ein hoher Sichtschutzzaun und so weit und so hoch schütten kann ich nicht.

Über diese Ultraschallgeräte werde ich ich mal schlau machen! Danke für den Tipp.
#
LG

Beitrag von miriamama 17.05.10 - 12:43 Uhr

Du wohnt nicht ganz rein zufällig neben mir, oder?????

Wir haben GENAU den selben Fall in dem Haus gegenüber von uns.

Allerdings scheinen da mehrere Hund zu sein. Oft kläffen die Biester den halben Abend. Ich könnte heulen.. Meistens fangen die Hunde an, wenn ich Charlotte ins BEtt bringe... SUPER!!!!

Beitrag von similia.similibus 17.05.10 - 15:11 Uhr

Das ist echt sowas von ätzend. Die Menschen werden immer rücksichtsloser anderen Menschen gegenüber. Als ich noch zu Hause bei Muttern gewohnt habe, hatten wir auch einen Hund und der war auch auf dem Weg zum Kläffer zu werden. Meine Eltern haben sehr viel Mühe in die Erziehung gesteckt, dass eben genau DAS nicht passiert. Die größte Sorge meiner Mutter: die Nachbarn könnten sich gestört fühlen. Ich glaube, wenn sich je ein Nachbar beschwert hätte, wäre meine Mutter vor Scham im Boden versunken und hätte dem Hund - wie auch immer - das Maul gestopft.

Heute kann man sich beschweren - das interessiert gar nicht. Wir haben ja sogar über ein Jahr abgewartet, weil wir immer noch dachten, dass der junge Hund erst erzogen werden muss. Eine Beschwerde haben wir erst abgelassen, nachdem das Bellen immer häufiger wurde anstatt weniger.

Hast du dich schon mal beschwert?

Beitrag von kessyo 17.05.10 - 17:42 Uhr

Hallo,

ich habe so Dauerkläffer noch nie gemocht, seit November 2009 bin ich selbst Hundebesitzer, ein Dackelmix aus dem Tierheim, es ist schlimm wie die kläfft, ich renn jedesmal raus schimpfe sie und wenn sie gar nicht aufhört sperr ich sie ins Haus, aber ich glaube Dackel sind echt so kläffer unsere hat schon den Spitznamen "Kläffi" ich hoffe ich schaffe es sie zu erziehen, es bischen ruhiger ist sie schon.

Mfg Kessyo


P.S. Falls ein Nachbar von mir hier ist, entschuldigung ich bemühe mich echt und vielleicht hätte ich mich besser erkundigen müssen, nach einer Hunderasse die nicht so kläfft.

Beitrag von similia.similibus 17.05.10 - 19:20 Uhr

Guten Abend Kessyo,
weißt du, so ist das ja ok. Du willst am Kläffen deines Hundes was ändern und erziehst deinen Hund. Wenn ich das bei unseren Nachbarn merken würde, wäre es auch ok. Dann wäre ein Ende oder eine Besserung ja über kurz oder lang absehbar. Aber wenn man den Hund frei kläffen lässt und nichts dagegen unternimmt, dann wird der in 10 Jahren noch genauso kläffen. #schock
Und abends nach 20.00 Uhr würde ich so einen Kläffer gar nicht mehr ohne Leine/ohne Aufsicht nach draußen lassen. Und schon gar nicht, wenn es bereits Beschwerden gab.

Es gibt Halsbänder, die Wasser spritzen, wenn die Hunde kläffen. Ich weiß nicht genau, wie die funktionieren aber vielleicht googelst du mal danach. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erziehung deines Hundes.

Lieben Gruß
simsim, die froh ist, dass ihr Hund von Natur aus kein Kläffer ist.

Beitrag von alpenbaby711 17.05.10 - 20:41 Uhr

Ganz ehrlich der Töle würde ich die Pest an den Hals wünschen. solche Nachbarn hatten wir früher auch mal. Die waren zwar jünger aber gingen auch weniger raus mit dem Hund. Der kläffte schon von 6.30 bis 11.00 fast durch.Da wäre ich irgendwann auch eingeschritten wären wir nicht wegezgeon. Mosi hieß der Köter war eklig wo du schon gemeinst hast der rennt mal über seinen Zaun so wie der drauf war. Deppen.
Ela

Beitrag von smr 18.05.10 - 12:27 Uhr

Hallo!
Du Arme, sowas ist der absolute Horror... ich fürchte, wenn die Leute so uneinsichtig sind, wirst Du, wenn Du dem ein Ende machen willst, wohl nicht darum herum kommen, sie beim Ordnungsamt anzuzeigen. Es gibt je Ruhezeiten und bestimmte Zeiten, die Hunde am Tag bellen dürfen. Klingt blöd und als selbst Hundebesitzer weißt Du, wie ich es meine...

Es ist ja auch nicht so, daß man nicht eingreifen und den eigenen Hund erziehen sollte. Aber: Dackel sind doch soooo süß und klein und überhaupt....*Ironie off*

Ich wünsch Dir jedenfalls viel Glück und starke Nerven.
LG Sandra

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 16:56 Uhr

Vielleicht kannst Du ihn auf Deinen üblichen Gassirunden mitnehmen?
Damit wäre Euch UND dem Tier geholfen!

LG