warum ist das so?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mamone007 16.05.10 - 20:43 Uhr

hallo ihr lieben,
muss auch mal um rat fragen

und zwar ist meine tochter 15 monate alt und ein sehr liebes kind!
sie schläft anständig, hört (fast) immer und ist ansich auch sehr pflegeleicht.

naja nun zum problem:
sie will sich seit 1 woche partout nicht wickeln lassen. sobald ich sie auf den wickeltisch lege, ist das geschrei riiiesengross und sie steigert sich so rein, dass sie schon nach luft ringen muss.
sobald ich sie wieder hinstelle ist alles ok, sie ist sofort still.
hab es auch schon auf dem boden, der couch und im bett probiert mit dem wickeln, aber überall das gleiche.

kennt das jemand von euch?
was habt ihr gemacht?
wisst ihr woran es lag?

ach ja und noch ne kurze frage:
seit neustem kriegt sie kleine ausraster, wenn es nicht so geht wie sie es will.
ist sicher die trotzphase oder?
sie meckert & kreischt und wirft dann das, was sie grad in der hand hat weg und bockt ein bisschen.
wie verhaltet ihr euch denn in solchen momenten?

bitte nicht steinigen, aber ich würd mal gerne wissen, wie ihr mit solchen situationen umgeht.
ich bleibe ruhig und lasse sie machen und behandle sie nach ihrer wut ganz normal, nehme sie in den arm wenn sie es will und spiele mit ihr.

lg sandra mit vanessa an der hand, 2 #stern im bauch und baby luka-dejan im bauch (19.ssw)

Beitrag von polly76 16.05.10 - 20:49 Uhr

Hallo,
unser Kleiner (14 Monate) mag den Wickeltisch zeitweise auch nicht. Ich gebe ihm dann meistens irgendwas zum ablenken in die Hand, sei es seine Zahnbürste, oder eine Tube, oder irgendwas anderes. Meistens beruhigt er sich dann.
Wenn er seine Trotzphase bekommt, und ich weiss, dass er wirklich nichts ernstes habe, dann mache ich ihn manchmal nach! Das hört sich nun doof an, aber ich weiss ja, dass er nichts ernstes hat.
Wenn er zum Beispiel meckert und dabei bockt, dann "spreche" ich ihm nach
....seine Reaktion ist dann meist verblüffend: er guckt mich an, und ER muss dann meist schmunzeln, und macht mich wiederum nach.... . Dann lachen wir beide und er bockt nicht mehr so herum. Probier es mal aus.....
Viel erfolg dabei, und liebe Grüße,
Polly 76

Beitrag von dani.m. 16.05.10 - 21:00 Uhr

Das hatten/haben wir auch immer mal wieder. Manchmal klappt es, wenn ich Mini dann auf dem Bett wickle, da finde ich es ungefährlicher mit dem Stürzen, falls es doch mal nicht klappt.

Beim "Bock" hilft am besten Ruhe bewahren, erklären, dass man das nicht macht und dann ganz normal weiter in der Tagesordnung.
Diese Nacht hab ich ihr aber aus lauter Verzweiflung erklärt, dass ihr bei so einem Bock Hörner aus der Stirn wachsen #schein Hat auch geholfen, nach noch 2 Mal schluchzen war Ruhe!

Beitrag von karamalz 16.05.10 - 21:06 Uhr

hi,
war vor einer woche was anders? wickelst nur du sie?
alles gute

Beitrag von mamone007 16.05.10 - 21:15 Uhr

ne immer das gleiche ritual. hinlegen, mit ihr reden oder singen, was zum ablenken geben. wickeln, eincremen, anziehen.

also wenn ich sie nicht wickel, dann mein mann aber wenn dann nur abends oder am we,w eil er voll berufstätig ist.

oder meine mutter und schwwiegermutter wickeln sie-da macht sie aber kein theater komischerweise

Beitrag von 19moonlight82 16.05.10 - 21:14 Uhr

Hallo,

also bei meiner kleinen Maus ist es genauso. Sie hat tage da geht es mit dem Wickeln einwandfrei und es gibt Tage da geht es mal gar nicht. Für solche Tage hab ich mir Windelhöschen angeschaft, die ich ihr dann im Stehen schnell überstreifen kann, dass erleichtert das ganze ungemein.

Das mit dem Bocken geht uns auch oft so, sie schmeisst dann die Sachen in eine Ecke und fängt bitterlich an zu weinen. Ich lasse sie dann einfach und gehe meiner Tagesordnung nach und sie kommt dann irgendwann an.
Am Anfang bin ich ausgerastet und hab sie auch mal angebrüllt, aber hab auch feststellen müssen, dass wir uns dann gegenseitig immer mehr hochgesteigert haben.
Lieber bocken lassen, dass legt sich von ganz alleine und meist schneller als man denkt.

Lg und viel Kraft

simone mit Lilly (15 Monate)

Beitrag von marinette 16.05.10 - 21:58 Uhr

Wurde das Thema nicht auch in der Pamperswerbung für diese Hochzieh-Höschen (wie auch immer sie heißen) aufgenommen?:-D
Nach dem Motto: Wenn die Kinder laufen können, wollen sie ihre Umgebung erkundschaften und haben keine Zeit mehr sich zum Wickeln hinzulegen, weil sie dann in ihrer Bewegung eingeschränkt werden.

Ist mir grade so eingefallen... aber `nen richtigen Tip habe ich nicht.
Meine haben das zwar auch immer mal, aber nicht andauernd und sie lassen sich auch immer schnell ablenken.

LG
Mari

Beitrag von zahnweh 17.05.10 - 01:39 Uhr

kennen wir auch.

meine hat ihren wickeltisch immer bevorzugt, wenn sie sich mal gar nicht beruhigen ließ, rauf auf den wickeltisch... dann kam diese phase.
wir beide fürchteten uns schon vor dem wickeln, waren angespannt und hätten uns beinah gegenseitig angeschrien.

da sie immer aufstehen wollte, hab ich irgendwann entgegen aller böser-omen-schlechter-prophezeihungen doch höschenwindeln gekauft.

ein bis zwei wochen höschenwindeln angezogen sobald sie beim wickeln aufgestanden ist und schon war der spuk vorüber. nachts durften wieder die klebewindeln dran und tagsüber wollte sie kurze zeit später immer öfter ohne windel laufen, was auch ganz gut klappte.

so hab ich das wickelgeschrei und gegenseitige aufschaukeln unangenehmer gefühle durchbrochen.
da pampers bei uns von anfang an immer ausgelaufen sind, hab ich die pants vom schlecker genommen und bin auch heute noch hochzufrieden. jetzt, wenn sie auf's töpfchen geht und mal eine anhat, kann sie die prima selbst runter und hinterher wieder raufziehen. (beim großen geschäft können sie auf der seite aufgerissen werden).
ok, sind ein bisschen teurer als klebewindeln. aber das war es mir wert und ist es auch heute noch. ab da hat sie das wickeln wieder genossen wie all die monate zu vor #huepf

"ich bleibe ruhig und lasse sie machen und behandle sie nach ihrer wut ganz normal, nehme sie in den arm wenn sie es will und spiele mit ihr. "

so machen wir das auch. meistens hinternoch ihre gefühle benennen. je ruhiger ich bleibe, desto schneller ist der wutanfall vorbei.
wenn ich auch sauer werde, dann steigern wir uns bloß beide rein, können uns beide nicht beruhigen und schreien letztlich beide (kam in gestressten momenten auch schon vor). weitergebracht hat es uns nicht. im gegenteil. nur noch mehr unruhe und schlechte stimmung zusätzlich.#schock

häufig versuche ich mir vorzustellen, warum sie gerade sauer/wütend/enttäuscht/verärgert/müde/grantig ... ist. das ändert nichts an meiner entscheidung. aber ich sag ich ihr dann, wie sie sich fühlte in dem moment. dass es ok ist sich so zu fühlen. und eben auch dass sie mit schreien das ziel nicht erreicht.
bzw. ich versuche mir vorzustellen, was ich mir an ihrer stelle wünschen würde. ... eine umarmung, ein freundliches wort, ein "ja ich versteh dich" ... jemand der mich in dem moment anschreit, würde bei mir nur noch mehr wut und gegenreaktion schüren.