sport oder qwal

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von katel84 16.05.10 - 21:01 Uhr

würd gern eure meinung zum Weightpull hören ......was auch bei uns sehr Verbreitet ist

http://www.youtube.com/watch?v=ROpeDOL9fc8

Beitrag von katel84 16.05.10 - 21:11 Uhr

sollte Qual heißen #schock

Beitrag von salem82 16.05.10 - 21:15 Uhr

hi,

mhh ich finde es echt schon hammer das man sieht was für kraft die haben #schock

ich denke schon das es schon unter quälerei zählt...

aaaaber, ich finde es so "besser" als wenn die armen hunde in einer "arena" geworfen werden und sich gegenseitig zerfleischen #schmoll


lg

Beitrag von lillystrange 16.05.10 - 21:29 Uhr

Der Goldie unseres Nachbarn sollte mitmachen, der zieht so brav an der Leine;)
Ne ehrlich das ist reinste Quaelerei!
Aber solche Amiassis brauchen wohl solche Bestaetigung, der Fettsack solte lieber selber mal trainieren anstatt seinen Huns so zu treiben!
Lg Lilly

Beitrag von maddi2704 16.05.10 - 21:39 Uhr

Das geht gar nicht #contra
Sollen die doch selber dieses Teil ziehen.
Also echt,was die sich immer einfallen lassen #aerger

Beitrag von aussiegirl600 16.05.10 - 23:46 Uhr

Jetzt mal unabhängig vom Video finde ich dass Weightpull, wie jede andere Hundesportart, eine feine Sache ist, wenn:

- der Hund nachweislich gesund ist
- der Hund Spaß daran hat und freudig mitarbeitet
- die Gewichte nicht so hoch sind, dass der Hund körperlich Schaden richtet
- und der Sport auch sonst so betrieben wird, dass er gesund ist

Die Rasse, die typischerweise Weightpull betreiben, sind eben Kraftpakete, warum sollte sie ihre Energie nicht zum Ziehen von Lasten benutzen? Andere Leute lassen ihre Hunde über Hindernisse springen - ich sehe da wenig Unterschied. Okay, vielleicht muss der Hund bei Agi den Kopf mehr einschalten, aber als körperliche Auslastung find ich Weightpull okay.

Sieht halt für uns Laien etwas martialisch aus, was aber auch am schlechten Image der Rassen liegt; wenn da lauter niedliche Berner SEnnenhunde stünden, dann wären die Reaktionen vermutlich anders.

Beitrag von katel84 17.05.10 - 09:18 Uhr

Der meinung bin ich auch denk richtig ausgeführt nciht zu übertrieben ist es ok ..

Beitrag von sandycheeks 17.05.10 - 11:02 Uhr

Es gibt eine ganze Reihe von Hunderassen die man zu früheren Zeiten zum Ziehen von Lasten eingesetzt hat, u.a. auch den Berner Sennenhund, wenn ich da richtig informiert bin. Rottweiler übrigens auch.

Nicht zu vergessen die ganzen Nordischen Rassen, die Zughunde par Excellence (wenn die auch in der Gruppe ziehen, so ist es doch Arbeit für die Hunde).

Wenn ein völlig hyperaktiver Bordercollie wie doof durch einen Agilityparcour rast ist das vermutlich genauso "Quälerei" wie ein Bulli der eine Last zieht. Es ist nämlich ein Irrtum wenn man glaubt einen Bordercollie mit Hindernishüpfen ausreichend artgerecht auszulasten. Ein Bordercollie will in erster Linie mal hüten, nicht hüpfen. Es hat sich aber mittlerweile so etabliert, das man diese hochspezialisierten Hütehunde durch Hindernisparcoure jagt, weil man diese Hunde ja "auslasten" will. In erster Linie geht es aber darum das Menschen sportliche Erfolge haben wollen und dafür muß dann eine so tolle Rasse wie der Border herhalten.

Wir können uns jetzt noch stundenlang über den Sinn und Unsinn von Hundesport jeglicher Coleur streiten. Diese auf Youtube gezeigte Variante ist nicht mehr und nicht weniger Quälerei wie jede andere "Hundesportart" auch.

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.05.10 - 06:12 Uhr

Also, ich hab das ja mit unserem Hund auch mal gemacht, er hats aber nicht so ganz kapiert, bzw springt eher ins Geschirr als zu ziehen wenns zu schwer wird. Aufgrund der Verletztungsgefahr hab ich es dann gelassen.

ABER: Ich hab meinen Hund noch nie so kaputt, ausgelastet und zufrieden gesehen wie nach dem Training. Da kann ich 5 Stunden spazieren gehen und er ist nicht so ko.

Er hat sich trotz dass er es nicht ganz kapiert hat, riesig gefreut und ich kenne einige Hunde, die es echt mit absoluter Begeisterung machen.


Andere muss man regelrecht überreden, das find ich nicht so dolle.

Fakt: Richtig ausgeführt mit einem gesunden Hund habe ich nichts dagegegen, dafür bin ich z.b. ein absoluter Schutzdienstgegner.

Beitrag von kja1985 17.05.10 - 16:36 Uhr

Die Rassen, mit denen das hauptsächlich praktiziert wird sind eigentlich bloß große Muskel, also für Quälerei halte ich es nicht. Allerdings finde ich den meisten Hundesport ein bisschen plemplem, siehe VPG oder Obedience. Ich habe manchmal den Eindruck manche Leute schaffen sich den Hund als Spielzeug an, damit sie eine Beschäftigung haben.

Es wird immer gern mit Auslastung argumentiert und dass diverse Rassen das eben brauchen. Aber ich frage mich warum man sich dann z.B. einen Schäferhund holen muss der ohne VPG eine tickende Zeitbombe zu sein scheint (nach der Argumentation einiger Hundehalter). Ich denke man kann auch Gebrauchshunde "schöner" auslasten und nicht dermaßen versklaven.