Panische Angst vor dem Tod

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von hazel_boo22 17.05.10 - 00:09 Uhr

Hallo

Ich weiss mein Anliegen hoert sich etwas markaber an.
Aber ich habe im Moment ganz schlimmer gedanken, vor allem am Abend vor dem einschlafen.
Denke ueber den Tod nach...ueber meinen Tod. Das ich irgendwann sterben werde, nicht mehr da sein werde, dieses Entgueltige an dem man nichts aendern kann....Bekomme dann Panische Angst, Herzrasen, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, will dann nur noch aufstehen das Licht anmachen und bloss nicht wieder hinlegen.
Moechte so gerne an ein Leben nach dem Tod glauben, aber keine Fakten oder Beweise zu haben macht die Sache nicht einfacher.
Denke mir dann, "hmm...Ich habe ja auch keine Erinnurungen bevor ich geboren wurde.... Warum sollte es anders sein wenn ich sterbe....

Ich weiss nicht was mit mir los ist, aber ich kann die letzen Abende keinen klaren Gdeanken fassen oder diese Gedanken von mir weg schieben....
Stimmt etwas nicht mit mir, wie kann ich Aufhoeren ueber den Tod zu gruebeln, wie bekomme ich diese Panische Angst los?

Liebe Gruesse

Jessica

Beitrag von claudi242 17.05.10 - 00:51 Uhr

Hallo Jessica,

hat sich in den letzten Tagen irgendeine Änderung in deinem Leben ergeben? Irgendwas, was die Angst bereitet oder womit du dich unwohl fühlst? Das was du da beschreibst, klingt m.E. nach Panikattacken. Die kann man aus seelischen Gründen bekommen, aber auch aus körperlichen.

Ich war letzten Herbst mit meinen Schilddrüsentabletten leicht in der Überfunktion, war total unzufrieden mit meinem Leben und hab dann noch ne neue Pille bekommen. Die Hormone haben mir dann den Rest gegeben und ich hab Panikattacken bekommen. Konnte abends nicht einschlafen, weil ich Angst hatte, nicht mehr aufzuwachen. War dann teilweise die halbe Nacht wach, weil ich mich nicht ins Bett getraut hatte.

Bin dann zu meiner Hausärztin gegangen, die mir Neuroplant verschrieben hat. Ein pflanzliches Antidepressivum. Zusätzlich hab ich ne andere Dosis meiner SD-Tabletten bekommen und die Pille wieder abgesetzt. Mir gings recht schnell wieder besser, scheinbar aber auch, weil ich jemanden gefunden hatte, der mich versteht (meine Ärztin).

Rede mit deiner Familie über deine Ängste, überleg mal, ob irgendeine Veränderung diese Ängste in dir hervorrufen. Wenn ja, dann probiere, an den Umstanden wieder was zu verändern. Geh zum Arzt und lass dir helfen.

Gute Besserung und viele Grüße
Claudia

P.S.

http://de.wikipedia.org/wiki/Angstst%C3%B6rung
http://www.panik-attacken.de/

Beitrag von sonntagsmalerin 17.05.10 - 07:41 Uhr

Hallo Jessica,

ich glaube solche Phasen haben viele Menschen im Laufe ihres Lebens. Mir ging es letztes Jahr exakt genauso wie dir, ich kann dich gut verstehen.. besonders abends hat das Grübeln nicht mehr aufgehört, und die Panik stieg auf. Gab es denn einen Anlass, der dich auf diese Gedanken gebracht hat? Bei mir ist damals jemand aus der Familie gestorben und das hat mich sehr mitgenommen.

Ich habe eine Therapie gemacht, um die Panikattacken und Ängste loszuwerden. Das hat sehr geholfen. Meist steckt doch mehr dahinter als die "reine Angst vor dem Tod"!

Und: Ich kann dir diese Seite sehr ans Herz legen - das hat mir sehr dabei geholfen, an ein Leben nach dem Tod zu glauben...
http://www.jenseits-de.com

Liebe Grüße
Clarissa

Beitrag von lisamey 17.05.10 - 10:58 Uhr

Hallo,

ich glaube wir haben uns schonmal geschrieben. Glaube Du hast auch an Panikattacken gelitten. Kann das sein?

Das mit dem Tod, habe ich seit ich ganz klein war, es fing an das ich mir als kleines Mädchen den morgigen Tag nicht recht vorstellen konnte, also den übergang von Schlaf und wieder aufwachen und hatte eben immer Angst nicht aufzuwachen.

Heute bin ich 39, und habe immernoch Angst zu sterben, nur denke ich heute das dies völlig normal ist sich damit auseinanderzusetze, da er ja unausweichlich ist. An allem können wir irgendwie drum herum kommen nur am Tod nicht. Wir wissen nicht wie oder wann es sein wird, bis auf die wenigen die ihn selbst bestimmen.

Und drum finde ich es genauso normal davor Angst zu haben, denn wir wissen nicht was uns erwartet. Drum habe ich auch immer Angst wenn ich irgend ein Symptom habe wo es ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sein könnte. Schon wenn ich darüber lesen, rast der puls und ich schwitze vor Angst.

Vielleicht hilft einfach wirklich der Glauben daran das es eben weiter geht...


Hier mal ein Buch das mir weitergeholfen hat auch mal meinen Horizont ein wenig zu erweitern auf diesem Gebiet:

Elisabeth Kübler-Ross Über den Tod und das Leben danach


Vielleicht liest Du es ja mal

lg und viel Glück

Lieschen (die genauso wie ganz viele Menschen auch Angst hat)

Beitrag von frau_e_aus_b 17.05.10 - 12:42 Uhr

Hallo...

dein beitrag könnte von mir sein.

mir geht es oft genauso...Grade abend komm ich ins Grübeln.

Ganz schlimm/häufig ist es seit mein Mann und ich eine WE-Beziehung haben (beruflich). Ich stelle mir dann vor wie es wäre, wenn ich morgens einfach nicht mehr aufwachen würde und Yannick (2,5jahre) wäre dann ganz alleine (mit mir) in der Wohnung.
Wie soll er sich bemerkbar machen? Klar er würde wohl irgendwann schreien/weinen, ABER wir sind die einzige Familie hier im Haus, alle anderen sind kinderlose Paare die früh morgens das haus verlassen und spät abends wieder kommen (wir sind hier trotz einem 12parteienhaus tagsüber alleine).

Dieser gedanke macht mir echt zu schaffen und noch mehr Angst wie die Frage "was kommt nach dem Tod? was "wird" aus mir? es kann doch nicht einfach so vorbei sein?"

Ich habe berufbedingt oft mit Krankheit und Tod zu tun, hatte früher auch weniger Probleme damit, aber seit Yannick da ist, macht mir das echt zu schaffen.

Wie du diese gedanken wiexder los wirst kann ich nciht sagen, bei mir kommen und gehen sie.

LG
Steffi

Beitrag von ghost267 18.05.10 - 15:04 Uhr

hallo
damit lebe ich seid 5 jahren.ich mache eine theraphie weil es mein leben kaputt macht immer diese gedanken.