Beim Bewerbungsgespräch von geplanter OP sprechen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von reimi_lenchen 17.05.10 - 00:39 Uhr

Hallo!

Habe eben eine Bewerbung fertig geschrieben welche ich morgen abgeben werde.

Nun bin ich mir aber nicht sicher ob, ich falls ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werde oder wenn ich die Unterlagen vorbei bringe falls die netten Herren mich gleich zum Gespräch bitten, von meiner geplanten Op am 26.8.10 erzählen soll bzw. muss falls sie mich noch davor einstellen wöllten.
Denn ich würde ja vielleicht ca. 6-8 wochen ausfallen. ein verschieben des OP-Termins ist nicht drin denn ich habe diesen schon seit Februar und ausserdem da meine Mutter die ersten 3 Wochen ab dem 25.8.10 bei uns ist um die Kinder zu versorgen und wenn ich wieder da bin mir im Haushalt zu helfen. Sie hat ihren ganzen Jahres Urlaub dafür verplant und ihr Chef war eigentlich nicht sehr angetan.

Was meint Ihr? Muss diesen Termin beim Vorstellunggespräch bzw.vor Arbeitsvertragsunterzeichnung bekannt geben?

Danke für eure Antworten!

LG aus Berlin

Madlen *die sich wieder mal viel zu viele gedanken macht*

Madlen
LG

Madlen

Was meint Ihr? Wer hatte auch schon dieses Problem?

Danke für eure Antworten!

LG

Madlen

Beitrag von pupsy 17.05.10 - 01:23 Uhr

Hallo Madlen,

ich denke sagen musst du es nicht. Moralisch um vielleicht ärger zu vermeiden (ist ja auch noch Probezeit dann) würde ich es ansprechen. Scheint ja was größeres zu sein

Ich würde mit offenen Karten spielen

Ehrlich währt am längsten.

Lg
NIcole

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege

Beitrag von kleinehexe1606 17.05.10 - 06:02 Uhr

Das gehört wohl zum guten Anstand das man es sagt, oder was meinst Du selbst. Wärst Du begeistert wenn es Dir jemand bewußt verschweigt, z.B. eine neue Kollegin für die Du dann die Arbeit mit machen müsstest ?

Beitrag von sannchen12 17.05.10 - 08:36 Uhr

Hi.

Du solltest es sagen . Sonst ist nach / in der Probezeit wahrscheinlich gleich alles wieder vorbei.

Frag doch nach ob du den Job erst nach der OP antreten kannst.
Wenn sie dich wollen gehen sie auch sicherlich darauf ein.

LG
Sannchen

Beitrag von yvonnechen72 17.05.10 - 08:48 Uhr

Hallo,

ich hatte diesen Fall auch.Ich habe mich zum 1.3. für eine Stelle beworben und musste am 31.3. ins KKH. Allerdings bin ich nur eine Woche ausgefallen. Dafür hatte ich aber auch noch 3 Wochen Sommerurlaub geplant, der bereits gebucht und bezahlt war. Ich habe beides direkt beim Bewerbungsgespräch gesagt und bekam als Antwort:" Na, das läst sich doch planen!" und den Job habe ich trotzdem bekommen.
Im Gegensatzt dazu hatte mein vorheriger Arbeitgeber ein Problem mit meinem geplanten Krankenhausaufenthalt, da er in den Ferien lag und mir unterstellt wurde, ich hätte den Termin in die Ferien gelegt, damit ich nach dem KKH-Aufenthalt einige nette Tage mit meiner Familie in Berlin verbringen kann. Da ich noch in der Probezeit war, bekam ich die Kündigung, weil ich nicht gewillt war, den Termin zu verschieben.

LG Yvonne

Beitrag von miau2 17.05.10 - 09:33 Uhr

Hi,
6-8 Wochen wäre ja knapp ein Drittel der Probezeit...das solltest du schon dazu sagen, ich gehe davon aus, dass andernfalls in den allermeisten Fällen das Arbeitsverhältnis spätestens zum OP-Termin beendet wäre.

Es geht ja nicht um etwas unvorhergesehenes, ungeplantes, sondern um etwas, was du schon lange weißt - ich als AG würde das wissen wollen, ob ich dich damit einstellen würde hängt davon ab, wie dringend ich gerade DICH für den Job brauche. Nicht falsch verstehen, aber wenn es 20 geeignete Bewerber für die Stelle gibt könnte das anders aussehen als wenn Du der einzige geeignete Bewerber bist...

Derartiges nicht vorher zu sagen wäre aber für mich nicht wirklich eine Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es geht ja wirklich nicht nur um ein paar Tage.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 09:36 Uhr

Die Rechnung ist einfach.


Sagst Du es, dann bekommst Du den Job nicht.

Ergo: Mund halten und durch.

Gruß

Manavgat