Nur noch funktionieren!?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von newcomer72 17.05.10 - 01:38 Uhr

Guten Abend, kurz zu mir: Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, 3 und 2 Jahre alt. Mit dem Vater des zweiten Kindes steht der Kontakt insofern, dass wir immer wieder mehr oder minder den Wunsch hegten, 'eine Familie zu gründen', d. h. wir woll(t)en zusammenziehen. Ich habe seit der ersten Schwangerschaft bis heute alles alleine durchgezogen. Der Grund für die 'Flucht' vor einer Partnerschaft mit ihm zu damaliger Zeit war, dass ich auf vieles, was er in Worten vorgezeigt hat, nicht zurückgreifen konnte. Er setzte und setzt immer noch auf Erfahrungen mit Kindern z.B. in der Vergangenheit und kommt mit Theorien eines Pädagogen (der er auch ist), ist jedoch nicht in der Lage, die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen. Er sieht immer nur den Spaß und glaubte, dass Kinder beim Anziehen still sitzen. (Das nur EIN Beispiel von vielen in der Richtung). Letztes Jahr wollten wir zusammen ziehen, Mietvertrag wurde unterschrieben. Dann rief er mich an und weinte total. Was dann kam, ist für mich heute noch nicht erklärlich. Er erzählte mir, fremd gegangen zu sein und das evtl. eine Schwangerschaft darauf hervorgegangen ist. Alles unter Tränen, Tränen, Tränen. Ich stand unter Schock und sortierte erst einmal. Drei Tage und Nächte beschäftigte ich mich mit dem Thema und half ihm wie ein Freund. Es stellte sich heraus, die die Frau der angeblichen Affäre gar nicht schwanger ist und somit gelogen hat. Nach dieser Geschichte brauchte ich zwei Monate Ruhe. Ich wollte nichts mehr von ihm hören noch sehen. Nunmehr nach fünf Monaten kommt er mit der Aussage, dass er alles erfunden hätte, um zu testen bzw. zu schauen, ob ich zu ihm stehe. Er sagt mir ständig (seit zwei Jahren), dass er mich liebt und nur mich. Ich muss sagen, dass mein Urvertrauen weg ist. Das teilte ich ihm auch mit. Dennoch sagte ich ihm, dass ich ihn liebe. Mein Problem ist nun aber, dass ich mich in den letzten drei Jahren total verändert habe. Ich bin kälter geworden, härter, aber auch verletzbarer. Immer, wenn er zu Besuch kommt, streiten wir uns, weil er Nähe sucht, die ich aber nicht geben will. Es nervt mich total, angefasst zu werden. Er sagt dann, dass das nicht normal ist. Ihn ginge es nicht um Sex, sondern Streicheln, Liebkosen etc. Ich jedoch will dies nicht, weil es dann immer wieder in die Richtung der Penetration geht. Ich versuche ihm dann zu erklären, dass ich mich nicht fallen lassen kann, weil mein Kopf derart voll ist, dass ich gar nicht bei der Sache wäre. Hinzu kommt, dass sich nach der Geburt meines zweiten Kindes ein Knoten löste, der da sexueller Missbrauch heißt. Ich bin somit seit knapp zwei Jahren dabei, damit klarzukommen bzw. in der Aufarbeitung etc. Ich hasse es, mich ständig rechtfertigen zu müssen, warum ich nicht will. Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich schreibe hier deshalb, weil ich an mir zweifle. Wenn man gesagt bekommt, man sei nicht normal und andere Mütter seien anders... ...zudem fühle ich mich dann immer von ihm belastet, weil er dann meint, er wisse, er sei ja so eklig etc. und wirft mir stetig vor, ihn abzulehen. Mittlerweile ist es auch so. Ich bin soweit, dass ich ihm gesagt habe, er solle sich eine andere nehmen und mir sei das egal, Hauptsache, ich habe endlich Ruhe und niemand ist mehr da, der mich unter Druck setzt. Ich habe ihm klipp und klar gesagt, dass ich nicht will und er das entweder akzeptieren und sich was anderes suchen soll. Ich kann einfach nicht mehr. Alles mache ich seit drei Jahren allein, Kinder, Haushalt und und und. Man steht als Alleinerziehende sowieso von der Gesellschaft mehr auf dem Prüfstand. Mach mal DAS, mach mal DIESES. Du musst JENES. NEIN, muss ich nicht!!! All dies hat dazu geführt, dass ich mich mehr und mehr zurückziehe und nur noch funktioniere, was er nicht begreifen will. Er wohnt über 600 km von uns entfernt und hat seine Bestätigung täglich im Job. Ich mache seit drei Jahren nichts anderes als Kinder und Haushalt, weil ich zu Nichts komme. In meiner Grammatik korrigiert er mich ständig und meinte, ich hätte auch Vorbildfunktion in der Sprache. Dabei geht es nicht um prolliges Gerede, sondern um Dinge, die das Hochdeutsch nicht zulässt, z. B. die Bildung des Genetivs. Selbst in Auseinandersetzungen mit den Kindern werde ich grammatikalisch korrigiert. Ich muss hinzufügen, dass ich selbst danach bestrebt bin, vernünftiges Deutsch zu sprechen und immer gerne dazu lerne. Jedoch diese Situation und dieses doktorische Getue belastet mich. Dabei ist er totaler Theoretiker, die Praxis des Lebens ist ihm völlig fremd. Hinzu kommt, dass sich die erhoffte Unterstützung durch meine Familie aufgrund des Knackpunktes nach der zweiten Geburt zerschlagen hat. Meine Schwester nimmt meinen Vater in Schutz und hat auch schon in meinem Beisein meine Große gehauen. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was ihr noch wiederfahren ist, da der Knoten erst nach der Geburt des zweiten Kindes geplatzt ist. Mein Kopf ist somit mehr als voll. Sorry, wenn ich dann nicht wie Frau funktioniere und mich leidenschaftlich gebe! Mir geht es seither nicht gut, weil ich mich schlecht fühle, völlig fehl am Platze, alles falsch machend, da seine Theorie vom Leben und der Kindererziehung eben NICHT mit der Praxis übereinstimmen, nicht verstanden! Es führt dazu, mich noch mehr zurückzuziehen und klein beizugeben, funktionieren eben! Vielen Dank für neue Impulse eurerseits!

Beitrag von krumel-hummel 17.05.10 - 06:46 Uhr

Hallo

Ich weiß gar nicht so recht, was ich dir schreiben soll. Ich find das heftig, was du durchmachen musstest und was du jetzt durchmachst. Du leistest sehr viel, Kinder und Haushalt und das auch noch ganz alleine!

Ich habe gelesen, dass du dich mehr und mehr zurückziehst. Ist das nur dem KV gegenüber oder allgemein? Wenn es nur dem KV gegenüber ist, würde ich sagen: versuch, aus deinem Alltag raus zu kommen. Vielleicht gibt es eine Spielgruppe in deiner Nähe? Oder knüpfe Kontakt zu "alten" Freunden.

Auch eine Mutter-Kind-Kur kannst du machen, oder aber einen Familienurlaub (wird auch unterstützt).

Versuch, aus deinem Alltag etwas auszubrechen (das geht auch mit den Kindern). Erlebe wieder etwas, auch wenns nur der Stadtpark ist.

Das dir ein Psychologe auch helfen könnte, weißt du bestimmt, da muss ich dich nicht mit der Nase draufstubben.

Und leg den Kerl wirklich ab... er verbessert dich ständig - vor den Kindern - was soll das denn? Soll er doch mal seinen Hintern zwei Wochen herbewegen und dir die Kinder mal abnehmen, dann weiß er wenigstens, was du leistest!

Wenn du dich mal auskotzen willst, kannst mich gerne anschreiben.

Gruß
Hummel

Beitrag von newcomer72 18.05.10 - 09:48 Uhr

Hallo hummel,

vielen Dank für Deine Nachricht! Sie zu lesen, tat mir gut, weil es mir etwas hilft, mich nicht allzu sehr in frage zu stellen. Die Situation ist einfach verfahren. Sicher bin ich auch nicht leicht, jedoch merke ich, dass die Besuche mir mehr Energien und Kraft rauben als geben. Ich bin danach, so wie auch jetzt, total kapputt und werde ständig krank danach. Ich höre immer nur: "Ich liebe Dich". Aber, ist lieben nicht mehr als es nur zu sagen. Er bemüht sich ja, nimmt dann Wäsche ab und so. Jedoch ahmt er mich bei den Kindern eher nach als autentisch sich selbst zu sein. Beim letzten Besuch wurde es sehr spät, da meine Große Geburtstag hatte. Ich habe mal alles laufen lassen (das empfahl mir meine Mutter), ihn einfach mal die Möglichkeit gegebenen, Papa zu sein. Jedoch, als die Kleine (noch nicht zwei) um 22.00 Uhr im Flur auf dem Boden saß und die Große mit Spielen aufgedreht wurde, war es bei mir echt vorbei. Ich sagte ihm das hinterher auch, dass das nicht geht und teilte ihm auch mein Unverständnis mit, da er, so oft, wie er schon hier war, einfach nicht begreifen will oder kann und nicht lernt. Die Begründung war dann folgende: "Ich freue mich auch mal, wenn ich mit den Kindern Spaß haben kann." Was sollte ich darauf antworten? Natürlich wieder mit Unverständnis: "Aber nicht um 22.00 Uhr!" Die Kinder spielen gerne. Ist wohl (fast) jedem klar. Sie haben ein Bällebad, das sie gerne umdrehen, so dass alle Bälle rumliegen. Natürlich strengt das an, abends wieder alle aufzuräumen, ABER: ALLE MACHEN DA MIT! So ist das nun mal. Ihn nervte das total, jeden Tag (und es war erst der zweite, den er da war), wieder einzuräumen bzw. mitzuhelfen, so dass er mir den Vorschlag unterbreitete, man könne doch in das Bällebad eine Beschwerung tun, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, dass Bällebad umzudrehen. Auch kam die Idee, einige Spielsachen umzustrukturieren, weil sie ja "wirklich alles rausholen". Ich war entsetzt und konnte nicht glauben, was ich da hörte. ER wollte das Maß des Spielens festlegen. Meine Mutter sagte zu mir, sie hätte den Eindruck, er möchte eine Vorzeigefamilie. Alle in rosa schick gestriegelt und geschniegelt. Mein Vater äußerte sich so: "Erdbeeren sehen im verschlossenen Glas auch gut aus." Ich musste (endlich auch mal wieder) lachen. Aber so wirkt das Ganze tatsächlich auf mich, aber auch auf andere. Ja, er spielt und macht Tralala, von früh bis abend. Nach zwei Tagen bzw. Nächten war er total fertig und schlief im Auto ein. Ich bat ihn, wach zu bleiben, weil ich auch total kaputt und müde bin (ICH hatte die ganze Nacht an der Kleinen Bett gesessen, da sie erkältet ist) Er schlief im Wohnzimmer. Aber, er schlief wieder im Auto ein. Ich war, für meine Begriffe auch verständlich, sauer. Er äußert sich auch nie, so nach dem Motto: "Hey, ich bin total kaputt, wie siehts mit Dir aus? Kann ich mal kurz die Augen zumachen?" NEIN, er tuts einfach. Und wer macht alles drumherum? Ich! Ich koche (auch für ihn), ich mache Frühstück (auch für ihn), ich organisiere (auch für ihn) und und und. Meine Mutter sagte mir, sie hätte ihm schon mehrmals den Vorschlag gemacht, dass er, wenn er hier ist, sie mal ansprechen soll und dann schnappt er sich die Kinder, fährt zu ihr, so dass ich mal schlafen kann. DAS übrigens tue ich seit Geburt der zweiten keine Nacht mehr. Das ist nun über 1 1/2 Jahre her. Ich bin im A...., um es mal unverblümt zu sagen. Und dann die Vorwürfe, ich würde keine Nähe zeigen. Nein, will ich auch nicht! Ich sagte ihm, dass alles Zeit braucht, weil vieles in mir arbeitet. So kam er letztes Jahr zu Ostern mit einem privaten Vaterschaftstest an, ohne vorher mit mir darüber zu sprechen. Er wollte den nicht, aber seine Mutter hätte diesen gekauft. ICH hätte den MEINER Mutter vor den Kopf geworfen! Er redet immer und begründet sich damit, er hätte doch gleich nach Geburt die Vaterschaft anerkannt. Wir sprachen öfter darüber, da seine Mutter dieses anzweifelte. Wir einigten uns damals darauf, dass wir einen machen können, wenn die Kleine damit konfrontiert werden sollte (von seiten seiner Mutter). Ich habe immer gesagt: Ich weiß nicht, wo meine Kinder hingehen, aber wo sie herkommen, das weiß ich. Der Vater der Großen zweifelte ebenfalls. Es ging damals bis vor Gericht. Davon wusste er! Er wusste, wie sehr mir das damals schon weh tat. Deshalb konnte ich umso mehr nicht begreifen, dass er mir das nun auch antut. Aber immer dieses "Ich liebe Dich". NEIN, da kann was nicht stimmen! Ich bin traurig, sehr sogar. Ích habe mir mein Leben auch anders vorgestellt! Aufgrund meines Aussehens und meiner Erscheinung nach Außen hin, haben manche Menschen Angst vor mir, so nach dem Motto: "Wie macht die das nur. Die bekommt alles hin." Hinter die Kulissen schaut keiner! Ok, ich lasse auch kaum jemanden hineinschauen. Ich kümmere mich um meine Kinder und wenn dann von Außen, also von ihm, sowas kommt wie: "Dein NEIN akzeptiert die Große aber auch nicht." Ich sage ihm dann immer, dass Kinder nicht so funktionieren, wie er es gerne hätte. Das das heute mal klappt und morgen in der gleichen Situation schon wieder ganz anders aussehen kann. Er begreift das nicht. Er wünscht sich, alle rennen zu ihm und freuen sich, ihn zu sehen. Als beide Mäuse ihn mal haben stehen lassen, war er total durcheinander. Er konnte nicht verstehen, dass sie sich nicht für ihn interessieren, schließlich ist er doch der Papa. Nein, mir wird immer mehr klar, auch mit Hilfe Deiner und der anderen Nachricht, dass ich mit diesem Mann nicht zusammen leben kann und will. Er inspiriert mich nicht, bringt mich nicht weiter, fördert mich nicht und gibt mir keine neuen Ideen und keine Energien. Mir fehlt der Stil, alles wird immer so genommen, wie es es. Diese sch.... Genügsamkeit macht mich krank. Ich war früher ein Genießer und liebte Sport, lebte gesund etc. Ich liebte es zu brunchen, hielt mich mit Sport fit und meine große Leidenschaft ist die Musik. Nichts von alledem kann ich mit ihm teilen. Von Musik hat er keine Ahnung und wenn ich mich an Liedern erfreue, sehe ich an seinem Blick, dass er glaubt, dass ich damit eine Erinnerung mit einem ehemaligen Partner verbinde. Ja, manchmal schon. Das ist normal! Ich lebe doch nicht erst jetzt und hier. Ich hatte auch ein Leben vor den Kindern und schöne Jahre. Wo ist das Problem? Wenn er sie nicht hatte, kann ich doch nichts dafür. Alles ist mit ihm so trostlos. Das fängt morgens schon beim aufstehen an. Ich habe ständig das Gefühl, ihn auch noch (neben den Kindern) animieren zu müssen. Dieser monotone Gesichtsausdruck, als wenn hunderttausend Menschen um einen herum gestorben sind, NEIN, das ist es nicht für mich. Unser (mein und den Kindern ihrer) Tag fängt mit Lächeln und Musik an, manchmal tanzen wir beim Frühstück vorbereiten. Natürlich sind wir, gerade auch ich, auch mal total groggy und müde von der Nacht, weil einer ständig hustete oder weils einfach mal so unruhig war. Aber alles in allem haben wir Schwung. Von ihm höre ich immer nur, wie er glaubt zu sein. Ich solle auch schon Freunde von ihm anrufen und nachfragen. Hä??? Nichts ist bei ihm greifbar. Er ist auch nicht verlässlich. Egal, was es ist, ich muss ihm alles sagen. Selbst tiefe von flachen Tellern kann er nicht unterscheiden beim Einräumen in den Schrank (kein Witz!!!). Es ist so traurig und ich wollte immer, dass die Kinder mit ihrem Papa groß werden. Ich beabsichtigte, in seine Richtung zu ziehen. Meine Mutter und mein Vater allerdings lieben die Kleinen und die Kleinen lieben ihre Großeltern (auch, wenn das bei meinem Vater auch gefährlich sein kann, aber deshalb bin ich ja immer dabei und maßregel ihn, wenn er Ambitionen zeigt, die in Richtung meiner Erlebnisse gehen). Die Kinder wissen nichts davon und brauchen das auch noch nicht wissen. Ich passe auf und sensibilisiere sie, dass ihr Körper ihnen gehört und niemand da was machen darf. Das klappt gut und die Große (gerade mal drei) wehrt sich, wenn ihr was nicht passt. Na jedenfalls glaube ich, dass die Kinder ihre Großeltern total vermissen würden und ihr soziales Umfeld. Bei gehen in die Kita und sind gut angenommen. Wir hätten, dort wo er lebt, Schwierigkeiten, einen Kitaplatz, zumindest für die Kleine zu bekommen. Auch passt es mir nicht, dass sie in einen katholischen gehen sollen. Ich will nicht, dass sie mit Beten aufwachsen. Sie sind getauft und sollen selbst entscheiden. Wir gehen auch zu Festtagen in die Kirche. Ich lese Bücher mit ihnen und bringe ihnen alle Religionen nahe. Ich bin der Auffassung, die Kirche hat nichts in der Kita zu suchen. Sie stellt für mich eine Gehirnwäsche da. Auch, wenn die Leiter der Kitas sagen, die Kinder hätten die Wahl, ob sie beten möchten. Blödsinn, der Gruppenzwang gibt ihnen überhaupt nicht den Freiraum. Das ist jedenfalls meine Auffassung. Jetzt habe ich mich tatsächlich mal richtig ausgelassen und merke, dass dies gut tat. Danke fürs Lesen jedem, der dies hier tut! Danke!

Beitrag von yvonnechen72 17.05.10 - 09:09 Uhr

Hallo,

falls du es noch nicht bist, solltest du dich wegen des sexuellen Mißbrauchs auf jeden Fall in Therapie begeben. Und was den Vater deines zweiten Kindes angeht...lass den sausen!!! Jemand, der angeblich einen Seitensprung als Test nimmt, der kann nicht ganz dicht sein!!! Ich finde es schon heftig, damit umgehen zu müssen, dass man von seinem Partner betrogen wurde, wenn dieser Partner einem dann aber im nachhinein erzählt, das stimmt gar nicht, das sei nur ein Test gewesen...Tut mir leid, das finde ich noch unverzeihbarer als einen Seitensprung. Seinen Partner in ein tiefes Loch zu stoßen mit einer solchen Beichte ist das allerletzte!!!
Er wohnt 600 km entfernt, da ist es ja relativ leicht Abstand zu halten. Wenn er sein Kind sehen möchte, soll er sich ein Hotelzimmer bei dir in der Nähe nehmen, sein Kind abholen und etwas mit ihm unternehmen. Ich würde ihn gar nicht mehr großartig in die Wohnung lassen. Klar, kann er im Flur stehen, wenn er sein Kind abholt, aber mehr auch nicht.


Ich wünsche dir alles Gute!
LG Yvonne