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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von franzi1109 17.05.10 - 09:08 Uhr

Hallo!Ich habe vopr einer Woche entbunden per KS.Es kam in der 34 SSW.
Nun pump ich alle drei Stunden ab aber es wird einfach nicht mehr.Habt ihr einen Tipp für mich
?Ich trinke schon viel Wasser und Fencheltee.

P.S Ich hab bei meinen großen auch nur eine Woche stillen können,dann wars alle alle.

Danke gruß Franzi

Beitrag von -nixe- 17.05.10 - 09:25 Uhr

Bei mir hat es geholfen vor dem stillen/ abpumpen die Brust ein wenig zu massieren.
Meine hebamme meinte damals das das wohl die milchdrüsen anregt.

Viel Erfolg!

-nixe-

Beitrag von meraluna1975 17.05.10 - 09:25 Uhr

Zuerst:
Glückwunsch zum Baby :-) Ich hoffe, es ist alles ok, trotz der frühen Geburt.

Dann: halte durch!

Den Milcheinschuss hattest du schon? Oft ist bei einer so frühen KS-Geburt der Milcheinschuss verzögert.

Ansonsten kann ich dir nur die "üblichen" Tipps geben:
viel trinken, einige Tassen Kümmel-Anis-Fencheltee am Tag (nicht literweise!), genug essen, kein unnötiger Stress, beim Abpumpen Bild des Kindes anschauen.

Sofern keine Komplikationen mit dem baby da sind: anlegen, anlegen, anlegen. nachweislich stärkt das vor allem Frühchen, verstärkt eure Bindung und hilft sicherlich bei der Milchbildung!

Und wie gesagt: nicht zu früh aufgeben!

Ich wünsche dir alles, alles Liebe
Mera

Beitrag von tauchmaus01 17.05.10 - 09:43 Uhr

Huhu,

Zu viel trinken ist kontraproduktiv. 2 Liter sind ok, etwas mehr auch, aber übersteigert ist nicht gut.
Stress ist nicht gut, wenn Du Dich irre machst, dann ist das schonmal schlecht.
Abpumpen regt niemals die Milchbildung so an wie das richtige Stillen. Beim Stillen werden Glückshormone freigesetzt und die Milchbildung angeregt.

Milch wird nicht einfach "alle". Nachfrage regelt das Angebot ist die Devise. Vielleicht kannst Du abpumpen wenn du bei dem Baby bist, kann sein dass das schon hilft.

Warme Tüchter vor dem Abpumpen auflegen, Wärme hilft richtig gut.
Beim Abpumpen sollte man es sich so gemütlich wie möglich machen.

Überlege mal wieviel ein Neugeborenes an Milch pro Mahlzeit aufnimmt, dass ist nicht viel. Deine Brust kann nicht gleich literweise Milch produzieren, bist ja keine Milchkuh#liebdrueck

Ich denke da Dein Baby ein Frühchen ist stellt sich dass auch noch alles ein, aber Dein Kummer ist da evtl. ein Problem. Wie geht es Deinem Kind? Wann darf es nach Hause? Was rät dir die Hebamme?


Mona

Beitrag von marjatta 17.05.10 - 13:23 Uhr

Ich habe auch ein Frühchen mit Trinkschwäche - allerdings ist er jetzt schon 13 Monate alt.

Du solltest den Abstand von 3 Stunden auf 2 Stunden verringern. Bei mir hat es geholfen. Ich habe dadurch den Milchfluss sehr schnell so in Gang gebracht, dass der Kleine nach nicht mal 2 Wochen direkt stillen konnte, trotz Trinkschwäche. Muss allerdings sagen, dass ich da fast ausgelaufen bin #hicks.

Naja, wir hatten aus dieser Zeit einiges an Milchvorräten dann im Gefrierschrank bis sich das eingependelt hatte. Nur keine Sorge, die Menge wird sich anpassen, spätestens wenn das Kind direkt stillen darf. Busen und Kind passen sich einander an. Klar, anfangs ist das mit dem Abpumpen doof. Aber Du wirst sehen, bald klappt es dann auch ohne.

Ganz wichtig: Leg Dein Kleines ruhig schon mal an, bevor Du ihm die Flasche im KH gibst. So habe ich es in der NeugeborenenIntensiv gezeigt bekommen. Das fördert auch die Milchproduktion. Und am besten in Gegenwart des Babys abpumpen.

Trinken, es reichen 2 Liter am Tag. Ich bin ein schlechter Trinker und kam die meiste Zeit mit 1,5 Liter pro Tag aus.

Gruß
marjatta