Mehrwertsteuererhöhung?

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Beitrag von s.b.9375 17.05.10 - 09:09 Uhr

Die Politiker sagen ja noch immer, sie sei nicht in Sicht.
Aber gibt es überhaupt eine Alternative? Welche Möglichkeiten bleiben denn bei der derzeitigen Situation? Wie soll der Haushalt zu Mehreinnahmen kommen?

Bitte um eure Meinung, ob und wann sie kommen (muß), evtl.welche Alternative?!

#danke

Beitrag von happy_mama2009 17.05.10 - 09:46 Uhr

Hi,

ich denke eine MwSt Erhöhung ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, soll heißen das viel mehr "gespart" werden muss. Mein Vorschlag wäre der Abbau von Verwaltungsstellen im öffentlichen Dienst, ausserdem anstatt an die Rente zu gehen, Kürzungen der Pensionen für Beamte.

Aber das ist nur meine Meinung .

Beitrag von nele27 18.05.10 - 13:38 Uhr

Aber nicht in meinem Finanzamt #schock Habe 9 Monate auf den Steuerbescheid gewartet #schwitz

Nele

Beitrag von dropsi_2 17.05.10 - 10:25 Uhr

Mehrwertsteuer ist sicher eine Sache, um die wir nicht drum herum kommen werden.

Des Weiteren wäre bei mir die Agentur für Arbeit, mit ihrem Verwaltungsaparat überprüfungswürdig, genau wie alle anderen Behörden, zudem die Krankenkassen, die ja auch teilweise von Bund bezuschusst werden.

Beamtenpensionen, Abgeordnetendiäten usw. gehören auch mal überprüft.

Diese Finanztransaktionsdingens für Banken würd ich auch gut finden. Die Banken fahren nämlich wieder imense Gewinne ein, dann können sie auch was raustun...

Mehr fällt mir nicht ein.

Es muss was passieren, aber ich gehe mal davon aus, dass eh wieder nur die trifft, die sowieso schon knappsen müssen und den ganzen Tag malochen, wie die Tiere!

Beitrag von silver206 17.05.10 - 12:27 Uhr

Hallo,

"Diese Finanztransaktionsdingens für Banken würd ich auch gut finden. Die Banken fahren nämlich wieder imense Gewinne ein, dann können sie auch was raustun... "

Damit würde jede Überweisung, jede Geldabhebung etc besteuert werden. Diese Kosten werden auf den Kontoinhaber umgelegt und bestimmt nicht von den Banken getragen.

Meinetwegen kann die MWST erhöht werden, schaut euch mal in der EU um, bei uns sind Lebensmittel immer noch preiswerter als in vielen anderen Ländern.


LG Irene

Beitrag von 2508beate 17.05.10 - 11:11 Uhr

50 % senkung der löhne von den politiker.
das wäre mal eine maßnahme, nicht immer nur erhöhen auch da mal senken.

Beitrag von zeitblom 17.05.10 - 11:18 Uhr

Wie hoch wäre der Spareffekt? Oder geht es Dir nur um Prinzipien? Dann wäre ich für die Streichung aller Subventionen und Sozialleistungen....wenigstens wäre der Spareffekt höher.

Beitrag von xenotaph 17.05.10 - 19:24 Uhr

das würde nur bedingt was bringen. sinnvoller wäre da schon ein eingriff in die wirtschaft - was braucht ein einzelner ein jahresgehalt von mehreren millionen? (und da kommen selbst politiker niemals hin)

Beitrag von sassi31 18.05.10 - 03:53 Uhr

Da fallen mir zuerst Leute ein wie der Ackermann oder die Vorstände der Krankenkassen.

Beitrag von sneakypie 17.05.10 - 21:28 Uhr

Au ja, machen wir den Beruf des Politikers doch noch ein bisschen attraktiver! Die qualifizierten Leute werden den Parteien die Bude einrennen, statt in die freie Wirtschaft zu gehen - nur weil sie da locker das Dreifache verdienen können...

Und das wird wahnsinnig was bringen. Millionen!

#augen

Gruß
Sneak

Beitrag von nele27 18.05.10 - 13:41 Uhr

Weißt Du überhaupt, was ein Politiker im Durchschnitt verdient und wie viele Stunden er arbeitet?? Welche Einschränkungen zu seinem Beruf gehören??

Im Gegensatz zu Managern verdienen Politiker sehr wenig.

Wenn die Diäten 50% gesenkt würden, schlägt sich das auch auf die Qualität der Bewerber nieder...

Ich halte sowas eher für Stammtischparolen um das Volk zum Grölen zu bringen.

LG, Nele

Beitrag von zeitblom 18.05.10 - 14:25 Uhr

Ein kleines Kreuz in meinem Kalender.... ;-)

Beitrag von nele27 18.05.10 - 14:36 Uhr

#schock

Mach mich nicht schwach ;-)

Beitrag von seelenspiegel 19.05.10 - 13:12 Uhr

<<<Wenn die Diäten 50% gesenkt würden, schlägt sich das auch auf die Qualität der Bewerber nieder... >>>

Du meinst das geht noch schlimmer? ;-)

Beitrag von seelenspiegel 17.05.10 - 11:20 Uhr

* Umstrukturierung des kompletten Verwaltungsapperates bei Ämtern und Gemeinden....d.h. eine Vereinfachnung der internen Wege.

* Genauere Prüfung von Bauvorhaben mit öffentlicher Vorlage eines Kostenplanes und anschliessendem Volksentscheid.

* Sofortiger Stop von Leistungen und Zuschüssen für Imigranten / Zuwanderer.....bzw. Handhabung wie in den USA mit einer Art Greencard....wer keinen Job in einer renomierten Firma- sowie eine eigenfinanzierte Wohnmöglichkeit vorweisen kann, kommt nicht rein !

* Keine staatl. Subventionen zur "Sterbehilfe" finanziell angeschlagener Großkonzerne / Großfirmen.

* Neuregelungen für Banken, dass Anlage- und Kapitalgeschäfte durch deren Eigenkapital jederzeit abgedeckt sein müssen.

* Anhebung der Mehrwertsteuer bei Hotelübernachtungen von 7% wieder auf 19%

* Verwendung des eigentlich nur auf Zeit angedachten (und mittlerweile zur Dauereinrichtung "verkommenen") Solidaritätszuschlags zur direkten Tilgung der Staatsschulden.

* Verantwortungsvollere Politiker, die nicht mehr Geld ausgeben, als real vorhanden ist.



So...nun dürft ihr mich gern in der Luft zerreissen....viel Spass ;-)

Beitrag von dropsi_2 17.05.10 - 11:36 Uhr

#pro

Zerreißen? Nö, da bin voll bei Dir ;-)

Beitrag von daddy69 17.05.10 - 12:03 Uhr

##
* Genauere Prüfung von Bauvorhaben mit öffentlicher Vorlage eines Kostenplanes und anschliessendem Volksentscheid.
##

Dann werden hier aber keine Kraftwerke, Industrieanlagen oder sonstiges gebaut. Aber wir könnten ja den Osten entsiedeln und ein großes Industriegebiet draus machen ;-)

Beitrag von seelenspiegel 17.05.10 - 12:36 Uhr

Also von der Gemeinde ausgehend wo ich wohne, wird eine Ansiedlung von Industriebetrieben von der Bevölkerung durchaus angestrebt.

Im Moment wird gerade ein riesiges Fleischwerk errichtet, das aber direkt an ein Naherholungsgebiet grenzt. Durch die Tatsache dass unser Gemeindevorstand sowie der Bürgermeister den Leuten hier ihre eigene Meinung zugesteht, wurde abgestimmt ob das Werk hier gebaut werden soll, und mit knapper Mehrheit dafür entschieden.

Beitrag von frau_e_aus_b 17.05.10 - 13:25 Uhr

*unterschreib*

Beitrag von mili21 17.05.10 - 17:11 Uhr

Bei allen anderen Dingen gebe ich Dir Recht, aber das ist in meinen Augen arrogant und unsozial: * Sofortiger Stop von Leistungen und Zuschüssen für Imigranten / Zuwanderer.....bzw. Handhabung wie in den USA mit einer Art Greencard....wer keinen Job in einer renomierten Firma- sowie eine eigenfinanzierte Wohnmöglichkeit vorweisen kann, kommt nicht rein !

Sind wir ein exquisiter Klub, oder was?
Außerdem was soll das nützen? Die USA haben wieviel Trilliarden Staatsschulden?

Mili
(vorallem: in einer renommierten Firma??? Was soll das denn sein???)

Beitrag von seelenspiegel 17.05.10 - 17:56 Uhr

Nein wir sind kein Club, aber dennoch sollten die Bestimmungen derart geändert werden, dass (ausser bei politischer Verfolgung) eine Einwanderung mit strengeren Vorgaben verknüpft ist, um vorzubeugen dass sich Sozialleistungen allzu leicht erschleichen lassen, und das ist im Moment einfach der Fall.

Bei einem exquisiten Club würden nur die Mitglieder von den Leistungen und Angeboten des Clubs profitieren, die ihre Mitgliedsbeiträge zahlen, und nicht jeder Hinz und Kunz der sich einfach nur durchschnorren will.

Was also wäre daran so schlimm, wenn hier nur Menschen zuwandern würden, die bereit sind ihren Teil beizutragen und dies im Voraus auch schon abgesichert haben?

Es wäre ja keine Alleinlösung, sondern ein Tropfen auf den heissen Stein....aber viele Tropfen machen das Fass auch irgendwann voll.......oder bzw. leer wie es im Moment eher der Fall ist.

Und mit rennomiert (man möge mir meinen Schreibfehler nachsehen) meinte ich einfach, dass nicht einfach eine real NICHT existierende Arbeitsstelle in irgendeiner Briefkastenfirma angegeben werden kann......oder Bäckerei Schmidt plötzlich "glaubhaft" versichern will, dass sie unbedingt die Cousine dritten Grades der Frau aus Tibet einfliegen lassen muss, weil in Deutschland keine Fachkräfte zu finden sind.

Was die Staatsverschuldung der USA angeht kann ich Dir leider Deine "Trilliarden" auf Anhieb weder wieder- noch belegen, aber solange es so ist, dass immer noch zig 1000ende illegale Einwanderer in die USA wollen, kann die wirtschaftliche Gesamtsituation dort noch nicht allzu schlecht sein.

Zumindest ist mir kein Bürger der USA bekannt, der wegen Jobmangel versucht heimlich nach Mexico auszuwandern. :-)

Ansonsten lege ruhig meinen Denkfehler offen wenn Du denkst dass einer vorliegt, inwieweit so nicht einiges an Kosten eingespart werden könnte.

Ich lerne grundsätzlich gerne was dazu.

Ein lieber Gruß
TJ

Beitrag von mili21 17.05.10 - 19:00 Uhr

Aus Wikipedia:

Ein durchschnittlicher Haushalt der USA hatte 2007 Schulden in Höhe von etwa 10.000 US-Dollar. Hinzu kommen die Verbindlichkeiten aus Immobilien. Die Kreditkartenschulden der Bevölkerung beliefen sich im selben Jahr auf über 800 Milliarden Dollar, was eine Verdreifachung innerhalb von 20 Jahren bedeutet.[4]
Die Staatsverschuldung hat Anfang Oktober 2008 die Marke von 10 Billionen US-Dollar überschritten und liegt bei über 10.150 Milliarden US-Dollar. [5] Im Haushaltsjahr 2009 (vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009) hat die Staatsverschuldung um 1.417 Milliarden US-Dollar betragen. [6] Der Schuldenstand hat Mitte November 2009 die Marke von 12 Billionen US-Dollar überschritten (12.031 Milliarden US-Dollar). [7] Der föderale Schuldenstand der Staaten steigt auch im Jahr 2010 weiterhin beachtlich schnell (12.307 Milliarden US-Dollar, Stand: 23. Januar 2010). Auf die Einwohnerzahl von 307.706.663 Personen bezogen ergibt sich damit eine Pro-Kopf Verschuldung von 39.996 US-Dollar.[8] Die strukturelle Staatsverschuldung erreicht damit gemessen an einem BIP von 14.441 Milliarden US-Dollar den Stand von 85,2% im Januar 2010.

Nicht schlecht, oder? Wir liegen so knapp über 20.000 Euro, glaube ich.
Was die Einwanderung hier angeht (nein, ich will jetzt keine Diskussion darüber anfangen, die gabs schon zur Genüge :-)) ist es nicht mehr ganz so einfach, wie man denkt. Natürlich gibt es immer Experten, die die Klippen geschickt umschiffen, aber für den gewöhnlichen Dritt-Land-Bürger ist es auf dem legalen Weg schwer bis unmöglich. Und da spreche ich aus Erfahrung. Deinen Rechtschreibfehler habe ich extra nicht kritisiert, weil es einfach ein Rechtschreibfehler war, der sei gerne vergeben. Wer kann sich davon freisprechen? Ich glaube, ein großes Problem in unserem Land ist die Sonderbehandlung unserer lieben Beamten und das wird sich bestimmt nie ändern, die das zu beschließen haben, genießen zum großen Teil den gleichen Status. Und wer pinkelt sich schon selber ans Bein. Es hat vielleicht hier nicht griechische Ausmaße, aber es reicht!

Ach so, noch dazu: aber solange es so ist, dass immer noch zig 1000ende illegale Einwanderer in die USA wollen, kann die wirtschaftliche Gesamtsituation dort noch nicht allzu schlecht sein.

Es gibt immer Leute, denen es noch schlechter geht und die meinen, sie kämen ins gelobte Land, das ist hier in Europa ja wohl genauso.

Einen netten Abend noch!
Mili

Beitrag von .doctor-avalanche. 18.05.10 - 14:30 Uhr

"dass (ausser bei politischer Verfolgung) eine Einwanderung mit strengeren Vorgaben verknüpft ist, um vorzubeugen dass sich Sozialleistungen allzu leicht erschleichen lassen, und das ist im Moment einfach der Fall. "

Wenn Du ein armer Teufel irgendwo auf der Welt wärst und Du wüsstest, da oben gibt es irgendwo ein Land oder einen Kontinent, wo es den Menschen noch richtig gut geht, würdest Du Dich dann nicht aufmachen wollen in diesen Teil der Welt?

Mit welchem Recht beanspruchen wir in der 1. Welt diesen Teil Land für uns alleine oder meinen selektieren zu können? Wir haben lediglich das unglaubliche Schwein gehabt, im reichen Zehntel dieser Welt geboren zu sein, mehr aber auch nicht. Ein Recht diese Land oder diesen Kontinent "für uns" zu beanspruchen, haben wir nicht. Wenigstens konnte mir das noch niemand aufzeigen.

Zumal die Subventionspolitik, auch die der EU, insb. bei landwirtschaftlichen Gütern, viele Länder in den armen und ärmsten Regionen dieser Welt auch arm hält. Von der ehemaligen Kolonial- und Aussenpolitik vieler westlicher Nationen will ich mal überhaupt nicht reden. Nun kommen diese Menschen zu uns und wir knallen, aus schierer Verlustangst sowie Habsucht und einer gehörigen Portion Fremdenangst die Türe zu.

Glaubt man im Ernst, man könnte sich in Europa oder sonstwo im reichen Teil der Welt einfach eine Festung bauen oder einen Grenzzaun , ähnlich wie der der USA zu Mexiko und sich dann in der Behaglichkeit seiner eigenen liebgewonnenen Dekadenz wohlfühlen? Ich fürchte, wenn sich nicht bald ganz grundsätzlich in der Verteilungspolitik der grossen Wirtschaftsnationen etwas ändert, werden uns diese Menschen eines Tages die Bude einrennen.

Aber mal hat schon beim Klimagipfel gesehen, wer den Ton angibt und wohin die Richtung (auch weiterhin) geht.

"Was also wäre daran so schlimm, wenn hier nur Menschen zuwandern würden, die bereit sind ihren Teil beizutragen und dies im Voraus auch schon abgesichert haben? "

Ich bin der Überzeugung, dass viele von denen, die aus purer Verzweiflung hier in Europa an unsere Türe klopfen, durchaus bereit wären, zu arbeiten und somit ihren Beitrag zur Wohlstandswahrung zu leisten. Ich gehe sogar soweit, dass wir sie eines Tages sehr dringend brauchen werden denn einfache oder einfachere Dienstleistungen werden künftig liegenbleiben weil sie keiner hier machen möchte.

Beitrag von zeitblom 18.05.10 - 14:35 Uhr

yep....

Beitrag von seelenspiegel 19.05.10 - 11:54 Uhr

Kann und mag ich nicht so stehen lassen, da ich dann gegenargumentieren könnte, dass Du als Hausbesitzer sicher auch ein wenig belämmert aus der Wäsche schauen würdest, wenn Du morgens aus dem Fenster Deinen Garten betrachtest, und plötzlich 2-3 Zelte da stehen hast.

Wenn Du diese dann Deines Grundstückes verweist, bist Du dann fremdenfeindlich und habgierig?

<<<Ich gehe sogar soweit, dass wir sie eines Tages sehr dringend brauchen werden denn einfache oder einfachere Dienstleistungen werden künftig liegenbleiben weil sie keiner hier machen möchte. >>>

Nicht böse sein, aber das Modell hatten wir schonmal, als sog. Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden.....und das wird sich wie alle einpendeln und nicht so derart ins Gewicht fallen wie Du es hier darstellst.

Sag mir eine Branche mit "einfacheren Dienstleistungen" die händeringend nach Leuten sucht.....ich hätte sicher einige Interessenten die dort dankbar unterkommen wollen.


Ich will jetzt auch gar nicht damit anfangen mit Parolen um mich zu werfen wie "die nehmen uns Arbeitsplätze weg" und ähnlichen Schwachsinn, aber Fakt ist, dass immer mehr Spitzen- und Fachkräfte fehlen, und das zum Teil diese schon heute durchauch im Ausland "rekrutiert" werden, und dass das funktioniert.....dass es aber nicht unbedingt sein muss, dass sich hier jeder durchs System schnorrt, der eben NUR aus dem Grund herkommt, weil er selbst ohne was zu tun für seine Begriffe das gleiche bekommt, wie zu Hause fürs hart arbeiten, und wir alle das bezaheln müssen.

<<<Ein Recht diese Land oder diesen Kontinent "für uns" zu beanspruchen, haben wir nicht.>>>

Habe ich auch nicht behauptet, aber ich bezweifle dass es so viele Imigrationswillige geben würde, wenn ihnen nicht gleich von Anfang an Zucker in den Arsch geblasen werden würde. Man verzeihe mir bitte die Wortwahl.

<<<Wenn Du ein armer Teufel irgendwo auf der Welt wärst und Du wüsstest, da oben gibt es irgendwo ein Land oder einen Kontinent, wo es den Menschen noch richtig gut geht, würdest Du Dich dann nicht aufmachen wollen in diesen Teil der Welt? >>>

Ja..würde ich wahrscheinlich versuchen, aber sag mir bitte auch nur EIN einziges Land, bei dem ich auch nur annähernd so viel "Starthilfe" in welcher Form auch immer bekommen würde wie in Deutschland, sollte ich aus welchen Gründen auch immer den Entschluss fassen dorthin auszuwandern....Starthilfe die jeder einzelne von uns mitfinanziert.

Selbst wenn ich als Deutscher nach Thailand auswandern will, muss ich ein Einkommen von Monatlich etwa 1140 Euro nachweisen um dort dauerhaft (z.B als Rentner) bleiben zu dürfen....oder ausgleichend einen schon angesparten Gegenwert in Bar nachweisen können.