Unzufrieden: Thema Polypen

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von krossana 17.05.10 - 09:14 Uhr

Hallo ihr lieben,
ich bräuchte mal eure meinungen bzw. erfahrungen.
ich habe vor einiger zeit schon mal hier gepostet, da ich mit lara beim hno arzt war und der uns sagte, dass die polypen raus müssen. sie hat dann noch zwei wochen antibiotika nehmen müssen und jetzt waren wir am freitag nochmal da und aufeinmal steht das thema: polypen entfernen nicht mehr zur debatte. begründung des arztes: solange die kleine nachts nicht erstickt, muss man sie auch nicht operieren.
so weit so gut. vor ab zur info: lara bekommt sehr schlecht luft durch die nase, schnarcht nachts unheimlich laut und schläft dementsprechen auch nicht besonders gut. sie spricht auch sehr nasal und beim luft holen hört sie sich an wie ein grunzendes schweinchen.
ich weiß aus eingener erfahrung wie unangehenm es ist, wenn man als "nasenatmer" keine luft durch die nase bekommt. meine kleine ist aufgrund dessen auch total anfällig für infekte. es vergeht kein monat, wo sie nicht husten,schnupfen oder sogar bronchitis hat. ich habe gelesen, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass die luft bei der reinen "mundatmung" nicht aureichend gefiltert wird.
ich habe mir jetzt für mittwoch einen termin bei einem anderen arzt geholt. würde gerne nochmal eine zweite meinung dazu hören. ich will mich einfach nicht damit zufreiden geben, dass meine tochter damit jetzt leben muss und man gar nicht machen kann.
hat jemand von euch diesbezüglich schon mal erfahrungen gemacht???
oder übertreibe ich????

liebe grüße,
inga und lara (19.01.2008)

Beitrag von kein-name 17.05.10 - 10:58 Uhr

Hi,

ich arbeite zwar erst seit kurzem bei einer HNO Ärztin, aber so wie du es beschreibst würde meine Chefin wohl zur OP raten.

LG

Lilia



Beitrag von simone_2403 17.05.10 - 11:36 Uhr

Hallo

Ein definitives JA zur Polypenop vorallem wenn sie schon nasal spricht.Ich kenn das von unserem Leon,der wurde vor 14 Tagen operiert die Rachenmandeln gleich mit weil die eben durch die ständigen Infekte schon total mit Furchen durchzogen waren. 5 Tage KH,keinerlei Probleme nur die typischen Schluckbeschwerden,was bei euch aber ja nicht zur Debatte steht wenn es sich nur um die Polypen handelt.

Polypen hätte unser HNO "ambulant" durchgeführt sprich morgens nüchtern in KH Abend wieder nach Hause (Blutbild ect wird ja vorher schon gemacht).

Leons Schlafqualität und Sprachqualität hat sich enorm verbessert.Kein "näseln" mehr und vom Schnarchen kein mucks mehr zu hören.Ich würde,falls Nina damit Probleme bekäme,diese OP sofort wieder machen lassen.

lg

Beitrag von lyss 17.05.10 - 12:30 Uhr

Laut deiner Berschreibung würde unser HNO wohl die Polypen entfernen... Luca bekam auch schlecht Luft, konnte kaum durch die Nase atmen und sprach auch nasal - Polypen raus. War auch gut so...

LG,
Lyss

Beitrag von samcat 17.05.10 - 20:31 Uhr

Die Polypen werden mit sechs sieben jahren wieder kleiner.

Bei deiner Beschreibung scheint es aber nötig zu sein. Durch das Schnarchen kommt es meist zu Atempausen, wodurch das Kind dann auch keinen erholsamen Schlaf hat. Setz dich nachts mal daneben und hör mal für fünf -zehn Minuten zu und zähl die Länge der Atempausen.

LG