Studium neben Job?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von katha-rine 17.05.10 - 10:52 Uhr

Hallo!

Morgen habe ich das Abschlussgespräch meiner Ausbildung mit dem Chef und Ausbilderin.
Dort wird dann geklärt, ob ich übernommen werde oder nicht.
Nun möchte ich neben der Arbeit ein Fernstudium machen.

Ist es besser, wenn ich meinen Fachwirt in meiner Branche mache oder ein Studium als Diplomkauffrau mache? Mir scheint letzteres als lukrativer, weil ich nicht sagen kann, dass ich mich auf meine Branche festlegen will. Allerdings kann ich das dem Chef nicht so sagen, weil er sonst den Eindruck bekommen könnte, dass ich die Übernahme nur als Absprungbrett nehme..

Ist ein wenig verzwickt, vielleicht habt ihr ein paar Ratschläge für mich, wie ich es am besten argumenativ meistere..

Liebe Grüße

Beitrag von aeffchen77 17.05.10 - 10:59 Uhr

Hallo Katha-rine,

ich bin zwar mit meinem Fachwirt (IHK) noch nicht ganz fertig (mir fehlen noch zwei Prüfungen, die ich versemmelt habe #hicks), habe aber im September ein Studium an der FOM begonnen, da ich mittlerweile der Meinung bin, dass der Fachwirt eine gewisse Grundlage bildet, aber auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht wirklich viel bringt.

Wieso willst du deinem Chef eigentlich etwas davon sagen? Wenn du das Studium aus eigener Tasche finanziert, kriegt er doch davon überhaupt nichts mit. Oder würde dein Chef den Fachwirt finanzieren?

Gruß
aeffchen77

Beitrag von katha-rine 17.05.10 - 11:13 Uhr

Mein MitAZUBI will auch ein berufsbegleitendes Studium machen und hat es dem Chef schon gesagt, bei mir ist die Übernahme heikler als bei ihm und deswegen wollte ich es ihm sagen, weil ich weiss, dass Bereitschaft zur Weiterbildung im Betrieb hoch angesehen wird und meine Chancen zur Übernahme enorm steigen.... hoffentlich.

Nur bin ich mir über die Begründung unschlüssig..

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 13:11 Uhr

Dein Mitazubi ist ein Kerl, richtig? Oder ist sein Abschluss soooo viel besser als Deiner?


Das passiert leider häufig, dass bei mehreren Azubis die Männer aufstiegsgefördert werden, die Frauen hingegen nicht.

Mein Rat: Mund halten, Job nehmen und "heimlich" fort/weiterbilden. Dann zu einer Firma wechseln, die Frauen wertschätzt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 13:09 Uhr

Ich würde denen von Deinen Plänen gar nichts! sagen. Sonst bekommst Du nämlich den Job nicht. Die haben dich 3 Jahre ausgebildet und wollen jetzt einen günstigen Mitarbeiter haben.

Wenn Du neben dem Job ein Wirtschaftstudium machen willst, dann kann ich dir die AKAD empfehlen. Es geht dort auch im Modulsystem.

Gruß

Manavgat

Beitrag von katha-rine 17.05.10 - 13:21 Uhr

Ja, es ist ein Kerl.

Dummerweise habe ich es schon vor Wochen in einem internen Bewerbungsschreiben angedeutet. Ich hatte es auf anraten unserer Personalchefin gemacht.
In irgendeiner Weise muss ich darauf reagieren.

AKAD war auch meine erste Wahl ;-)