Gerichtskosten 1500€

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von saw123 17.05.10 - 12:43 Uhr

Ich habe mal ne Frage.
Der KV hat mich wegen Umgangsrecht vor Gericht gezogen.
Im April war die Verhandlung und die endete mit einem Vergleich.
Ich und meine Anwälte haben mehrmals versucht uns auf einen außergerichtlichen Vergleich zu einigen...
Aber seine Anwältin ließ sich darauf nicht ein...Warum auch immer.
Wir wollten den Umgang bei Jugendamt schriftlich festlegen lassen.

Nun bekomme ich vom Gericht eine Rechnung von 1500€ die ich zahlen soll.
Da steht dass der Geschäftswert auf 3000€ geschätzt wurde und beide Partein die Hälfte zu zahlen haben.

Wovon soll ich denn bitte 1500€ zahlen?
ich arbeite halbtags bin alleinerziehend und komm so schon kaum über die Runden...

Ich finde das so ungerecht...
Ich habe einen Antrag auf Prozesskostehilfe gestellt aber der scheint aj abgelehnt worden zu sein.

Beitrag von zwiebelchen1977 17.05.10 - 12:44 Uhr

Hallo

Was ist dran ungerecht?

Bianca

Beitrag von saw123 17.05.10 - 12:52 Uhr

Was ist daran gerecht?

ich wurde gegen meinen Willen und völlig umsonst vor Gericht gezogen und soll dafür bezahlen??

Beitrag von petra1982 17.05.10 - 14:03 Uhr

So gehts uns auch, die Ex meines Mannes rennt wegen jedem kack zum Anwalt und wir müssen dann auch leider einen nehmen und dürfen zahlen nur weil sie zu dumm ist uns anzusprechen #augen

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 12:46 Uhr

Was sagt Deine Anwältin dazu?

Gruß

Manavgat

Beitrag von saw123 17.05.10 - 12:59 Uhr

Die wollen das erstmal prüfen.....aber anscheind sind die Kosten gerechtfertigt. versteh ich ja auch...beim Gericht wird ja nicht ehrenamtlich gearbeitet.
Aber meine Prozesskostenhilfe kann doch nicht abgelehnt worden sein...
Soviel verdiene ich nun ja nicht.

Beitrag von manavgat 17.05.10 - 14:04 Uhr

sollte PKH abgewiesen worden sein, erhebe Widerspruch gegen die Ablehnung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bobb 17.05.10 - 14:12 Uhr

Würde ich auch sagen. Mein Exmann arbeitet(wieder) Vollzeit,verdient nicht die Welt,sowenig aber auch nicht,mit Sicherheit mehr als die TE halbtags,aber hat auch PKH genehmigt bekommen,was mich sehr erstaunt hat.

Beitrag von ari79 17.05.10 - 13:19 Uhr

Soviel ich weiß wird PKH nur dann bewilligt WENN auch Erfolgschancen für dich bestehen also wenn sie davon ausgehen das du die Klage gewinnst....

Wie ist es denn nun entgültig ausgegangen?

Verbessert mich wenn ich falsch liege....aber das hab ich irgendwie im Kopf...

Lg Alex

Beitrag von mama102010 17.05.10 - 13:40 Uhr

Also wenn der Geschäftswert auf 3.000,00 EUR geschätzt worden ist, können die Gerichtskosten nicht 1.500,00 EUR betragen. Ich arbeite in einer RA-Kanzlei und kenne mich daher damit aus. Kann es sein, dass es sich um keine Rechnung handelt sondern um den Streitwertbeschluss? Wenn das so sein sollte, Wird nur aus den 1.500,00 EUR die Anwaltsgebühren berechnet, diese sind bei weiten nich so hoch und wenn die PKH wirklich abgelehnt worden ist, müsstest du einen BEschluss vom Amtsgericht bekommen. Also keine Panik 1.500,00 EUR musst du definitiv nicht bezahlen.

Viele Grüße
mama102010

Beitrag von parzifal 18.05.10 - 11:25 Uhr

3.000,- Geschäftswert und 3.000,-- zahlen müssen ((beide Parteien zusammen)? Dies kann nicht sein.

Handelt es sich wirklich um eine eindeutige Zahlungsaufforderung mit Kontoangabe? Am besten ist, Du zitierst wörtlich den betreffenden Teil der "Rechnung".

Wenn die PKH abgelehnt wurde muss es auch einen entsprechenden Beschluss geben.



Beitrag von parzifal 20.05.10 - 08:28 Uhr

Hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst?