2. Kind trotz komplizierter 1. SS??

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von klikla1 17.05.10 - 14:17 Uhr

Hallo zusammen,

seit monaten schlage ich mich nun schon mit dem Thema 2. Kind ja oder nein herum?
mit unserem kleinen (20 monate) hatte ich eine sehr schwierige SS mit 5 wochen im Krankenhaus und dann noch zuhause liegen bis zum schluss. Er wäre fast in der 24. woche geboren worden.

jetzt ist es ein ewiges hin und her. sollen wir es noch mal wagen? (ich muß dazu sagen, dass die probleme wieder auftreten könnten, weil es etwas körperliches von mir war).

was denkt ihr? ich habe so angst dass es bei einem 2. kind nicht so gut gehen könnte und wir es durch eine Frühgeburt verlieren.

danke schon mal für eure meinungen!
lgr

Beitrag von howgh 17.05.10 - 14:29 Uhr

Hi, du wirst mit Sicherheit hören wollen, es wird schon..es wird gut klappen..

Man müsste echt nur die Frauen fragen, die wirklich ernsthafte Probleme hatten..wieviel von ihnen haben sich getraut ?

Ich hatte ??? 2 Monate KH und die gesamte Zeit Liegezeit...dazu noch ein Frühchen..und heute bekam ich die Frage: sind Sie denn nicht schwanger ? Und ich dachte.. nein, nie im Leben..

Es kommt glaube ich immer auf die Ursache an. Es kommt darauf an, wie gut du es auch seelisch verkraften würdest..

Für mich sag ich: JETZT nicht. Es schließt nicht aus, dass wir später so verrückt sein werden.. Ich will aber den Schicksal nicht herausfordern..aber ich KANN dami leben, dass es leider so bleibt...

Dies psielt nämlich auch eine ROlle. Es hat sicherlich keinen SInn sich dagegen zu entscheiden, wenn man dann innerlich so zerwühlt ist, dass man am Ende doch gerne ein baby hätte..

Du kennst dich am besten..

Beitrag von kueckchen 17.05.10 - 14:29 Uhr

Hallo

Bei mir war es nicht die gleiche Situation , hatte vor 4 Jahren eine Stille Geburt in der 31. Woche , hatte eine sehr schlimme SChwangerschaft mir ging es sehr schlecht , hatte dauerbrechen bis zur 25. woche und ab der 18. Woche Vorwehen und durfte nichts machen Diese Schwangerschaft stand unter keinem Guten STern und endete mit einem Stern...

Ich bin dann 21 Monate später wieder schwanger geworden und bin Seelisch durch die Hölle gegangen denn Körperlich lief alles ganz anders , als die ganzen Probleme (und man Prophezeihte mir das gleiche schicksal) aus der ersten Schwangerschaft , ich hatte nur bisschen übelkeit für ein paar wochen , aber wehen kannte ich bei meiner Tochter erst ab der 35. woche (und da waren es nur Senkwehen)! Meine Kleine kam dann im Okt.08 Gesund zu welt ohne Probleme!

Ich glaube wirklich sagen ob ihr den Schritt wagen solltet oder nicht kann dir keiner , das muss von dir aus kommen und du musst mit dir selbst im reinen sein ,ichDrück jedenfalls die Daumen wenn es soweit ist!

Lieben Gruß

Beitrag von suedseeinsel 17.05.10 - 14:30 Uhr

Hi,

bist du im falschen Forum gelandet? Das gehört doch eher ins Kinderwunsch-Forum.

Ich denke, mit einem Kleinkind ist eine weitere Schwangerschaft immer anstrengender als ohne. Denn dass der Kleine auf deine Schwangerschaft Rücksicht nehmen wird, darauf kannst du nicht bauen. Das einzige, was dich entlasten kann ist, wenn du das Kind regelmäßig abgeben kannst, also zumindest zu deinem Mann oder zu deinen Eltern.
Ich stelle es mir ungemein schwer vor, wenn man z.B. einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt hat in der Schwangerschaft, aber daheim auch schon ein kleines Kind, das einen braucht. Das würde mich persönlich sehr belasten. Und dann hätte ich auch gleichzeitig noch Angst, das Baby zu verlieren da du ja geschrieben hast, dass es bei dir was körperliches ist.
Die Frage ist schwierig, denn wenn man sich noch ein Kind wünscht....

Beitrag von miau2 17.05.10 - 14:35 Uhr

Hi,
mein Großer und ich waren so in der 23. Woche gar nicht so weit davon entfernt, uns zu trennen. Durch eine Vorerkrankung, die zu massiven Problemen geführt hat (und die lange Zeit nicht erkannt wurden) war nicht nur mein Bauchbewohner in Gefahr, sondern auch ich. Wie knapp das ganze wohl war wurde uns erst hinterher so richtig bewußt.

Die Vorerkrankung ist chronisch, damit muss ich leben.

WAS anders gemacht werden konnte war die medikamentöse Einstellung, die Mitverursacher war. Daran konnte etwas geändert werden, und das Medikament, das Ursache war werde ich garantiert nie wieder anrühren.

Dazu hatte ich Probleme mit hohem Blutdruck, Schwangerschaftsdiabetes, und die Geburt verlief auch nicht toll (sek. Kaiserschnitt, der Große war eine Mangelgeburt und wurde direkt in die Kinderklinik verlegt). Immerhin nur zwei Wochen vor Termin.

Natürlich bestand die Sorge, dass es wieder passiert, hätte auch mit dem neuen Medikament passieren können (aber, wenn erkannt, mit weniger langfristigen Auswirkungen). Nur - dieses Mal wusste man, worauf zu achten ist. Es wurden viel häufiger Blutkontrollen gemacht (von Fachärzten, nicht von einem Hausarzt, der meinte, sich auszukennen). Ich hatte eine Haushaltshilfe (so ab der 28. Woche) und von Anfang an "Schonung" (nicht Bettruhe) verordnet bekommen. Usw. - man wusste einfach, worauf man achten musste.

Nach weitestgehend komplikationsloser Schwangerschaft mit problemloser Geburt kam unser zweites Kind spontan auf die Welt, zwar auch sehr leicht (das scheint auch Veranlagung zu sein), aber fit.

Die zweite Schwangerschaft war erheblich unproblematischer als die erste, einfach, weil sowohl ich als auch die Ärzte (die, die ich "behalten" habe und wo ich nicht zu anderen gewechselt bin) aus den Erfahrungen gelernt hatten.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von xxxyyyzzz123 17.05.10 - 21:06 Uhr

Hallo!

Das was du da schreibst könnte genau von mir sein!

Mein kleiner Sonnenschein ist jetzt 25 Monate alt! Die Schwangerschaft war furchtbar. Ich lag ab der 29. SSW im Krankenhaus - für 5 Wochen! Danach lag ich noch bis zur 38. SSW daheim! Dass er noch so lange durchgehalten hat hätte sich keiner gedacht. Ich bekam schon in der 27 SSW die erste Lungenreife gespritzt!
Das Problem lag an meinen zahllosen Myomen! Beim (ungeplanten) Kaiserschnitt wurden schon mal die größten zwei mit einem Durchmesser von 10 cm herausgeschnitten. Leider sind die restlichen in der Zwischenzeit auch wieder extrem gewachsen!

Eigentlich wollte ich immer zwei Kinder! Ich bin schon froh dass ich das Eine hab - aber trotzdem! So einfach kann ich das nicht abtun! Mich lässt der Gedanke nicht los noch ein Geschwisterchen zu basteln!

Vor ca. 2 Monaten sind wir zum Frauenarzt - er klärte mich über den Stand meiner Myome auf und sagte, dass es auch bei einer zweiten Schwangerschaft mit dem Liegen und der Gefahr einer Frühgeburt wieder so wird. Das heißt, wenn ich überhaupt schwanger werde und das auch bleibe!
Wir haben uns jetzt für eine Therapie entschlossen - ich bin jetzt für 4 Monate im vorzeiteigen Wechsel, der die Myome schrumpfen lassen soll.

Ich hoffe es hilft und diese blöden Dinger schrumpfen wirklich damit wir zumindest etwas unbesorgter ans Kinderbasteln rangehen können!
Unsicher bin ich mir allerdings so und so! Ich weiß nicht ob ich es gut verkrafte wenn das Baby dann viel zu früh kommt...

Das Liegen in der Schwangerschaft wäre zwar nicht toll - aber ich hab meine Eltern im Haus die sich um den Kleinen in der Zeit kümmern könnten! Obwohl ich mir gar nicht vorstellen kann, dass ich eventuell einige Wochen ohne meinen kleinen Schatz sein könnte...#schmoll

Ich werde jetzt auf jeden Fall die nächsten 3 Monate noch abwarten und dann entscheiden wir weiter!

Warum hattest du Probleme in der Schwangerschaft?
Kannst mir gern auch mal über VK schreiben wennst magst - dann können wir uns etwas austauschen!

Lg Karin

Beitrag von howgh 17.05.10 - 23:58 Uhr

hi, du wirst dich wundern, warum ich mich melde... vllt ist es für uns beide heute ein Schicksaltag:

Ich hatte seit drei Wochen extremste Verdaungsprobleme. Ich sollte ins KH kommen..heute sagte meine Ärztin aus Spass: Sie sind aber nicht schwanger.

Es war so gut wie unmöglich. Ich hatte keinen Es, keine Menschtruation.. mein Mann hatte OAT III...und geschlafen haben dieses Jahr vllt zwei Mal miteinander..

Mein Mann sagte, bevor KH dann SS-Test.. Ein positiver SS-Test heißt entweder schwanger oder ein Tumor.

Wir stehen beide unter Schock, dieses Kind war weder gewollt, noch geplant...von mir sogar unerwünscht... du siehst meine Antowrt da oben..

wir stehen zurzeit unter Schock... ich war jetzt im KH und es ist 8 SSW..

Was ich mit dem ganzen sagen will, manchen passieren auch Sachen zwischen Himmel und Erde...die keiner versteht...und vllt existiert außer dem Wunsch so etwas wie Schicksal..

Ich stehe vor einer gesundheitlichen ruine, muss mir gleich einen Psychologen suchen.. trotzdem ist es interessant, weil dieese SS keine künstliche Befruchtung war... mir jetzt kotzübel ist, was vorher nicht war..

vllt ist tatsächlich jede SS anders.. ich kann es noch nicht sagen...nur in der letzten Schwangerschaft habe ich seit 2 wochen schon längst ununterbrochen geblutet..

Sorry für das bla,bla.. ich denke an dich und deine Entscheidung..

demütige Howgh

Beitrag von xxxyyyzzz123 18.05.10 - 10:44 Uhr

Hallo!

Das hört sich ja gar nicht gut an was du da so schreibst - du scheinst ja momentan ziemlich am Boden zu sein. Das tut mir leid für dich dass es so kommen musste.

Ich bin ja auch am überlegen ob wir es ein zweites Mal wagen sollten...

Darf ich fragen warum es dir bei deiner ersten Schwangerschaft so schlecht ging? Warum hast du ein Frühchen zur Welt gebracht? Was meinst du denn mit 'gesundheitlicher Ruine'?

Ich frag jetzt nur deshalb weil für mich die erste Schwangerschaft zwar nicht toll war - aber das mit dem Liegen würde ich schon nochmal aushalten. Allerdings die Angst davor, dass es eine Frühgeburt werden könnte und die damit verbundenen Folgen, ist extrem groß.

Hat man dir schon gesagt, dass es bei einer zweiten Schwangerschaft wahrscheinlich wieder genauso wird? Oder ist noch alles offen?

Wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und drück dir die Daumen!

Lg Karin