Krankenversicherung

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von meerli2010 17.05.10 - 15:30 Uhr

Hallo

weiß jemand wie das mit der Krankenversicherung ist? Wenn wir irgendwann geschieden sind, muss ich mich dann selber versichern? Und wenn ja, wovon soll ich das bezahlen??

Danke im voraus, meerli

Beitrag von trespas 17.05.10 - 22:52 Uhr

im trennungsjahr bist du familienversichert(wenn du denn hausfrau bist und nicht selbst arbeitest), danach musst du dich selbst um eine KV bemühen.
gehst du arbeiten(kann ja auch geringfügig sein, keine 40 std woche) bist du automatisch via arbeitgeber versichert, falls du ein kind unter 3 jahren zu versorgen hast, ist dein mann in der pflicht, dich im rahmen seiner möglichkeiten zu unterstützen. reicht das nicht, gibts unterstützung vom staat.
vermeide nur selbstständigkeit, bzw private KV, das kann langfristig teuer werden.

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 07:08 Uhr

Also auch, wenn ich nur einen 400 Euro Job bekomme? Dann bin ich auch über den Arbeitgeber abgesichert??
Danke für deine Hilfe, meerli

Beitrag von zwiebelchen1977 18.05.10 - 07:10 Uhr

Hallo

Nein, dann nicht.Nur wenn du über 400 Euro arbeitest.

Bianca

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 07:12 Uhr

Na super. Und was mach ich dann? Dann muss ich es aus eigener Tasche bezahlen? Kann so um die 150 Euro sein oder?
Das ist alles so demütigend, nach 20 Jahren, einfach nur demütigend.

Beitrag von zwiebelchen1977 18.05.10 - 07:13 Uhr

Hallo

Wieso gehst du nicht mehr arbeiten?

Bianca

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 07:30 Uhr

Habe mich die letzen 16 Jahre um meinen psychisch kranken Sohn kümmern müssen. Der brauchte rund um Betreuung.
Letztes Jahr haben wir uns Hilfesuchend ans Jugendamt gewandt, weil er hier zuhause, und auch in keiner Schule und auch in keiner Therapie, mehr tragbar war.
Und jetzt, nach 20 Jahren, enormen seelischen Stress, muss ich irgendwie sehen, wie ich meine beiden anderen Kinder undmich über die Runden bringe.

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 10:43 Uhr

Warum ist es demütigend, die Versicherung aus eigener Tasche zahlen zu müssen?

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 11:11 Uhr

Das kann ich dir sagen. Weil ich wie schon erwähnt 16 Jahre keine zeit für Job oder ähnliches hatte, weil mein kranker Sohn mich so gebraucht hat. Mein Mann hat in den 20 Jahren eine steile Karriere gemacht, indem er sich nie um uns sondern immer um die Arbeit gekümmert hat. Er ist inzwischen Geschäftsführer einer großen Firma und hat ein ungefähres Jahreseinkommen von 95000 Euro!
Und ich kann nach diesen Jahren jetzt bei Null anfangen. Das nenn ich demütigend!

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 14:19 Uhr

Sorry, aber ich nenn das ziemlich "blöd".

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 15:46 Uhr

Entschuldige, was nennst du blöd? Das ich mich um meinen Sohn kümmern musste oder was bitte?

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 17:18 Uhr

Nein, dass DU Dich um EUREN Sohn gekümmert und nicht an Deine Zukunft gedacht hast, während Dein Mann Karriere gemacht hat.

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 19:47 Uhr

Auch wenn du dich sehr verbittert anhörst (weiß ja nicht, was du erlebt hast), muss ich dir im nachhinein leider recht geben...

Beitrag von windsbraut69 19.05.10 - 07:14 Uhr

Wenn ich Dir schreibe, dass es blöd war, Deinem Mann die Karriere auf Deine Kosten zu ermöglichen, dann klinge ICH verbittert?

DU jaulst doch rum, dass es demütigend sei, jetzt selbst für sich aufkommen zu müssen, nicht ich!

Beitrag von meerli2010 19.05.10 - 07:56 Uhr

Weißt du, ich bin in einer ganz schlimmen Situation, versuche, für mich und die Kinder das Beste draus zu machen. Habe hier um Rat gefragt.

Aburteilen lasse ich mich nicht. Von niemandem. Das hab ich nicht nötig.

Den Leuten, die mir hier durch ihren Rat geholfen haben, danke ich.

Was mit dir los ist, das du jemanden wie mich noch verletzen willst, verstehe ich nicht.
Und mit solchen Leuten möchte ich nichts zu tun haben.

Also bitte, melde dich nicht mehr auf meine Fragen. Danke.

Beitrag von windsbraut69 20.05.10 - 07:32 Uhr

Welche Antwort wäre Dir denn genehm?
Dass irgendein Amt einspringt? Ist das weniger demütigend?

Du wirst sicher auch nach der Scheidung ausreichend Unterhalt von Deinem gutverdienenden Mann bekommen, um 140 Euro für die KV aufbringen zu können und kannst jetzt ja auch arbeiten.

Blöd ist es dennoch, sich selbst so zu vergessen und auf jede Absicherung zu verzichten, um dem Mann den Rücken frei zu halten.

Beitrag von zwiebelchen1977 20.05.10 - 09:29 Uhr

Hallo

Ob sie Unterhalt bekommt, da wäre ich mit nicht so sicher. Die Kinder sind alt genug.

Für die Kinder ja, aber ob sie auf Daur was bekommt, bezweifel ich

Bianca

Beitrag von windsbraut69 20.05.10 - 12:49 Uhr

Sie schreibt ja, dass sie sich die letzten 16 Monate um den behinderten gemeinsamen Sohn gekümmert hat.
Wird so etwas nicht berücksichtigt? Immerhin hat der Vater/Ehemann derweil Karriere gemacht!

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 10:38 Uhr

Geld verdienen vielleicht und damit die KV zahlen wie andere Leute auch?

Gruß,

W

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 11:09 Uhr

Leute, die einem solche kurzen Äußerungen entgegen schmeißen, ohne die Zusammenhänge oder die Umstände kenne, sind mir besonders lieb!!
Einen schönen Tag

Beitrag von windsbraut69 18.05.10 - 14:19 Uhr

Auch mit Kenntnis der Umstände wird Dir nicht viel anderes übrig bleiben, als zu arbeiten.

Beitrag von anitram0043 18.05.10 - 19:18 Uhr

Du bist nach dem Tag der Scheidung nicht mehr versichert.Das mußt Du dann selber machen.Vielleicht bekommst Du beim Job Center oder Sozialamt Auskunft.
Martina

Beitrag von meerli2010 18.05.10 - 19:47 Uhr

vielen dank!