An die Mamis-wie viel Stunden am Tag kommt eine Hebamme bei Nachsorge?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von christinadietrich79 17.05.10 - 17:07 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wollte mal fragen, wie lange eine Hebamme bei der Nachsorge so täglich bleibt?
1-2 Stunden? Nach Bedarf?
Was machen die denn genau?
Seid ihr froh gewesen, dass ihr eine Hebamme hattet?

Vielen Dank für Eure Antworten,
liebe Grüße
Christina + #ei 35. ssw

Beitrag von lipstickjungle 17.05.10 - 17:11 Uhr

Hey...

neeeeeeeeein, auf keinen Fall ein bis zwei Stunden....
vielleicht ne halbe Stunde ... kommt auch immer ganz drauf an was man für ein Verhältnis entwickelt hat...
ich hab mich immer seeehr gefreut wenn meine vorbeikam....
wir haben meinen Kleinen dann zusammen gebadet, sie schaut nach dem Nabel und nach Deinem Zustand nach der Geburt....

Beitrag von suesonnenschein 17.05.10 - 17:17 Uhr

hallo Christina,

meine kam nach Bedarf.
was macht sie:

- hat sich das stillen angeschaut/Anlegetechnik
- hat sich die Dammnaht angesehen
- hat meine Maus gewogen und vermessen
- hat den Nabel angeschaut bei der Maus und wir haben sie zusammen gebadet
- und hat sich meine Sorgen angehört / meine Fragen beantwortet
- hat geschaut auch ob die Gebärmutter sich gut zurückbildet
- ist mit mir die Geburt durchgegangen (hatten eine schwere)

war ich froh das sie da war?

ja, da meine Maus viel geweint hat und ich manchmal verzweifelt war ob ich alles richtig mache (ist mein erstes Kind), war ich froh das sie mir gesagt hat, das ich das richtig mache mit dem stillen (weil sie ja zunahm) und hat mir hier und da noch Tipps gegeben.

Ich würde mir auch beim 2. Kind wieder eine nehmen. Ich fand es schön eine zu haben.


lg Sue

Beitrag von christinadietrich79 17.05.10 - 17:33 Uhr

Hallo Sue,

vielen Dank für Deine lange und ausgiebige Antwort. Hat mir sehr geholfen.
Alles Gute,
lg Christina

Beitrag von mibu6622 17.05.10 - 17:18 Uhr

Hallo,

war bei mir ähnlich. Meine Hebamme kam jeden Tag so für eine halbe Stunde. Sie hat nach meinem Kleinen geschaut vor allem nach dem Nabel (der wollte einfach nicht abfallen #rofl) dann hat sie noch kontrolliert ob sich bei mir alles richtig zurückbildet und hat noch Hilfestellung beim Stillen gegeben. Natürlich hat sie sich auch bei plötzlich auftretenden Problemen mit dem Baby sofort darum gekümmert (da ist man ja am Anfang selbst noch etwas unbeholfen)

Lg
Mibu

Beitrag von brille09 17.05.10 - 17:21 Uhr

Die Hebamme ist doch kein Haus- und Kindermädchen. Und auch nicht deine persönliche Unterhalterin. Ganz ehrlich, du hast grundsätzlich einen Anspruch, dass sie 2 mal am Tag in den ersten 10 Tagen vorbei kommt. Nur, was soll sie denn da? Sagte übrigens meine Hebamme auch selber.

Ich soll mich bei ihr melden, wenn ich sie brauch. Ok, soll sie einmal nach dem Nabel schauen, wenn der abgegangen ist. Und wenn ich wirklich ein Problem hab, das weder ich noch meine Mama/Oma/Freundinnen kennen, das aber zu "harmlos" für nen Arztbesuch ist, dann bin ich sicher froh, vielleicht auch mal um ne kurze telefonische Info.

Baden und pflegen kann ich mein Kind sehr gut allein. Ich hab meinen Bruder gebadet, da war ich 9. Warum sollte ich mit 30 mein eigenes Kind nicht baden können?!

Beitrag von ninjap 17.05.10 - 17:22 Uhr

hi,
ich glaube, dass meine hebi immer so ca.ne stunde hier war.
lg, ninjap

Beitrag von wespse 17.05.10 - 17:31 Uhr

Meine hat beim Vorgespräch gemeint, dass sie mit ner dreiviertel-Stunde auskommt. Wenn nichts anliegt auch weniger.

Beitrag von qrupa 17.05.10 - 17:34 Uhr

Hallo

meine war immer ca eine Stuinde da.

Die zeit vergeht schneller als man denkt.

meist war unser ablauf so, dass wir uns erst um mein Baby gekümmert haben (Nabel angucken, wiegen, evtl Problemchen besprechen), dann hab ichj dei Maus gestillt, sie hat geguckt ob da alles glatt läuft, hat bei Problemen Tipps gegeben und geholfen (hatte einen mega Milchspendereflex, so dass sich die süße beim stillen ständig verschluckt hat) und wenn die kleine dann satt und zufrieden geschlafen hat, war ich dran (Narbe kontrollieren, Fäden ziehen (natürlich nur einmal), Rückbildung der Gebärmutter kontrollieren, Wochenfluß kontrollieren, alle Fragen, Sorgen, Ängste loswerden (die Hormone gehen ja doch schonmal mit einem durch in den ersten Tagen (babyblues)))

Ich war auf jeden Fall sehr froh sie zu haben. Zum baden, wickeln und eincremen braucht man sicher nicht unbedingt eine Hebamme, aber für all den anderen Kram für den man sonst zum Arzt müßte (Fäden ziehen z.B.) war sie Gold wert.

LG
qrupa

Beitrag von christinadietrich79 17.05.10 - 17:38 Uhr

Hallo qrupa,

vielen Dank für Deine Antwort, hat mir sehr geholfen.
Alles Gute, #blume
lg Christina

Beitrag von jeremiaskilian 17.05.10 - 19:37 Uhr

Hallo!

Ich hatte keine! Wüsste auch nicht wofür!? ... dass sie mir jeden Tag da unten rumguckt? Neee!
Ich denke ich bin immer froh gewesen dann meine Ruhe zu haben!

Klar, fürs Baby ist es vielleicht nicht schlecht. Aber ich war von Anfang an sehr sicher und meine Kinder waren sehr ruhig!

Denke das muss jeder selbst entscheiden! Bei Unsicherheiten schadet es bestimmt nicht. Meine Mum hat 5 Kinder, die war wie meine Hebamme!;-)

LG nadine