Namensänderung dringend

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ?? 17.05.10 - 18:28 Uhr

hallo,

ich und mein ex sind unverheiratet.
unser kind kam anfang des jahres zur welt.
das kind trägt dummerweise den namen des vaters.
möchte es gerne ändern lassen das das kind so heisst wie ich.

wie haben geteiltes sorgerecht.

für dumme kommentare :

ich habe den kind bei der geburt den namen des vaters gegeben weil wir eigentlich demnächst heiraten wollten.
das war auch alles schon in trockenen tüchern.

er ist vor einigen wochen fremdgegangen und ich heirate keinen der mich betrogen hat.
nur soviel dazu..

er stimmt einer namensänderung nicht zu,
ich habe aber ein risiges problem damit das mein kind evtl. immer anders heisst als ich ..

habe ich irgendwie ne chance das das kind meinen nachnamen erhält ??

lg und vielen dank

Beitrag von meine_Meinung 17.05.10 - 18:36 Uhr

Immer diese unüberlegte Namensvergabe.
Wenn ihr geheiratet hättet, hätte das Kind den Familiennamen bekommen, ganz ohne Problem.
Den Namen jetzt noch zu ändern wird nicht möglich sein.

Beitrag von So nicht 17.05.10 - 19:34 Uhr

Schlauer Beitrag, muss man schon sagen. Hätte sie geheiratet, müsste nicht nur das Kind, sondern auch sie den Namen des Fremdgängers tragen. Würde sie dann ihren Mädchennamen wieder annehmen wollen, dann hiesse sie ja auch wieder anders, als der Nachwuchs.

Unüberlegt war das auch auf gar keinen Fall, sie wollten ja offenbar in Kürze heiraten, wie sie schrieb. Dass er dann vorher fremd geht war wohl das Einzige, was an der Sache unüberlegt war.. hätte sie damit in irgendeiner Form gerechnet, wäre es wohl kaum zu einer solchen Namensvergabe gekommen. :-)

Beitrag von meine_Meinung 17.05.10 - 19:49 Uhr

"Hätte, müsste, würde, sie wollten" (haben aber nicht).
Sie hätte dem Kind erst mal ihren Namen geben sollen, das hast du wohl nicht begriffen.
Bei einer späteren Heirat ist eine Einbenennung kein Problem.
Also war die vorschnelle Namensvergabe doch unüberlegt.
Erst nachdenken, dann mosern!

Beitrag von So nicht 18.05.10 - 00:44 Uhr

" "Hätte, müsste, würde, sie wollten" (haben aber nicht). "

"Sie -> hätte <- dem Kind erst mal ihren Namen geben sollen, das hast du wohl nicht begriffen. "

Genau. Hat sie nicht. Und dann hat sie das Recht, zu mosern, vor allem und gerade wenn die Hochzeit aus so einem niederträchtigen Grund nicht zustande kommt.

Da muss man nicht auch noch nachtreten.

Aber das wirst Du wohl nie begreifen.. :-)

Beitrag von fensterputzer 17.05.10 - 18:37 Uhr

ja , wennn der Name deines Ex sitteneidrig oder anstößig ist ansonsten nur nen anderen Heiraten und die Einbennung betreiben

Beitrag von ?? 17.05.10 - 19:15 Uhr

wie ist den so ne erfolgschance bei einbennenung ?
auch wenn der KV dagegen ist ?

lg

Beitrag von nick71 17.05.10 - 19:46 Uhr

Ich meine auch, dass du die Zustimmung des Vaters brauchst und dass es ohne nicht geht. Genauere Auskünfte wird dir aber sicher euer Standesamt geben können.

Beitrag von ?? 17.05.10 - 20:37 Uhr

es geht einfach darum das das kind bei mir lebt und er nur den namen vomm kv bekommen hat weil wir heiraten wollten sonst hätte ich das nie ggemacht..

ich möchte auch nicht wen mein sohn mal versteht wie er heisst mich fragt warum mama anders heisst als er ...



lg

Beitrag von nick71 17.05.10 - 20:51 Uhr

"ich möchte auch nicht wen mein sohn mal versteht wie er heisst mich fragt warum mama anders heisst als er ..."

So ein Drama, wie du es hier grad darstellst, ist es nun auch wieder nicht. Er heißt so, weil sein Papa so heißt...das könntest du sagen, wenn er mal fragt. Wobei es nicht mal sein muss, dass er das überhaupt tun wird. Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass Mutter und Kind verschiedene Nachnamen tragen...bei meinem Sohn und mir ist das auch der Fall, und ich kenne noch einige andere Beispiele.

Beitrag von auch anders 17.05.10 - 21:42 Uhr

mein mann und seine mama haben auch nicht den selben nachnamen...
eltern auch getrennt
für meinen mann war das nie ein problem, obwohl er seinen vater nicht mal sonderlich mag..

Beitrag von xxxxxxxxxxxxxxxx 17.05.10 - 19:49 Uhr

also sorry, aber ich empfinde es auch als schmarrn...

nur weil dich der Kindsvater betrogen hat, gleich den Namen ändern zu wollen...

ihr habt beide das Sorgerecht, somit wird das sehr schwierig sein...

wenn du heiraten solltest (einen anderen) müsste er dein Kind adoptieren um den anderen Namen zu bekommen, dies geht nur mit Zustimmung des Kindsvaters...

klar ist es schwer wenn man betrogen wird, ich weiß wovon ich rede, mein mann hat das auch getan... ich habe ihn verziehen... soviel dazu...
aber wegen sowas das Kind gleich umbennen lassen??
Finde ich absurd...

vorallem, wenn er keinen Namen hat der in irgendeiner weise verstößt...oder ähnliches...dann wirst du keine Chancen haben...

denk nochmal drüber nach...
denn auch mit der Begründung, er hat mich ja betrogen, wirst du weder bei Standesamt noch Jugenamt noch Richter, recht bekommen...

lg

Beitrag von +++++ 17.05.10 - 21:30 Uhr

*wenn du heiraten solltest (einen anderen) müsste er dein Kind adoptieren um den anderen Namen zu bekommen, dies geht nur mit Zustimmung des Kindsvaters...

*



Ist doch gar nicht wahr! Dies nennt sich Einbennenung und die geht auch ohne Adoption!

Beitrag von xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 18.05.10 - 07:29 Uhr

aber nur wenn der Kindesvater dem auch zustimmt!!!!!!

Und das tut er ja nicht!! Er zahlt ja auch anscheinend Unterhalt und alles...

von daher...

nur weil die Mama verletzt ist... was soll das denn??

da wird der ganze Streit wieder auf dem Rücken des Kindes ausgetragen...

ich könnt kotzen!!!

Beitrag von +++++ 18.05.10 - 16:17 Uhr

Ist doch gar nicht wahr! Ich hatte auch keine Einverständnisserklärung von dem Erzeuger!

Beitrag von babychen.nr2 17.05.10 - 19:55 Uhr

Hallo,

hier mal ne informative Antwort, hmm?

Also bei mir war es so, dass ich einen Antrag beim zuständigen Amt (Standesamt war das glaube ich) stellen musste. Jede Menge an Unterlagen waren erforderlich. Eine Begründung von mir, eine Einverständniserklärung des Kindsvaters, der netterweise meine Beweggründe nachvollziehen konnte, Geburtsurkunden etc. Was du genau brauchst, erfragst du am besten beim Standesamt.

Dann hatte sich noch das Jugendamt eingeschaltet, dort musste ich mit dem Kleinen hin. Der Kindsvater hatte einen seperaten Termin dort. Nachdem das Jugendamt keine Bedenken hatte, hat das Standesamt den Namen geändert. Kosten: ich glaube, das waren 160 Euro, aber jeder Cent wars wert.

Ich verstehe dich sehr gut.

Ruf doch erstmal dort an und erkundige dich.

LG Sandra

Beitrag von achneeeee 17.05.10 - 20:01 Uhr

Nur deine Antwort ist informativ?

Hat du vielleicht überlesen, dass der KV der Namensänderung nicht zustimmt?
Da nutzt deine "informative Antwort" wenig.#augen

Beitrag von litalia 17.05.10 - 20:49 Uhr

du hast keine chance den nachnamen ändern zu lassen wenn der kindesvater NICHT zustimmt.

du hast auch keine chance das kind bei einer neuen heirat einzubenennen wenn der kindesvater NICHT zustimmt.

sorry, jetzt jammern nützt auch nichts. du wirst dich damit abfinden müssen.

DU hast deinem kind den namen des vaters gegeben, es war DEINE entscheidung.

es ist meiner meinung nach dumm und unüberlegt.
wenn ihr geheiratet hättet, hätte das kind sowieso euren familiennamen bekommen.

gewisse dinge im leben muss man sehr gut überlegt entscheiden.

dazu zählt: als unverheiartete dem kind den namen des vaters zu geben und das sorgerecht zu teilen.
das sind dinge die du nie wieder ändern lassen kannst und das war dir bewusst!

Beitrag von widowwadman 17.05.10 - 21:14 Uhr

Es ist doch nicht nur dein Kind, sondern auch seins, egal warum die Beziehung in die Brueche gegangen ist.

Beitrag von newborn76 17.05.10 - 22:08 Uhr

...ich kann´s versteh´n...

...mein rat: ...du brauchst nun mal seine einverständniserklärung dafür, also versuch ihn immer wieder mit vernünftigen agumenten davon zu überzeugen, das du, jetzt wo du mit dem kind allein lebst, lieber mit ihm ein gleichen nachnamen tragen willst...

...zum beispiel, wenn du mit dem kind ins ausland fliegen willst, dann stellen die sich immer bissel an, und und und...

...irgendwann wird er dich schon versteh´n und wird dem zustimmen...

...keine vorhaltungen machen, vernünftige agumente, dann sollte es schon irgendwann klappen...


...toi toi toi...

Beitrag von widowwadman 18.05.10 - 14:29 Uhr

Die Argumente sind aber nun mal nicht vernuenftig, sondern Bloedsinn. Es interessiert niemanden ob Mutter und Kind verschiedene Namen haben, weder beim Arzt noch bei der Passkontrolle.