Wir suchen einen Hund

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von krumel-hummel 18.05.10 - 06:59 Uhr

Hallo

Wir haben uns nun doch dazu entschieden, einen zweiten Hund in unserer Familie aufzunehmen.

Von der "Rasse" (darf auch ein Mix sein) her wollen wir uns nicht festlegen, wir schauen uns einfach mal um.

Doch das Alter beschäftigt uns und wir kommen auf keinen Nenner. Da wir 5 Kinder haben, sollte es ja ein junger Hund sein. Ich meine, dass max. 6 oder 7 Monate noch in Ordnung wäre, mein Mann tendiert gänzlich zu einem Welpen.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen ältere Hunde, aber die Vorbesietzer können uns sonst was erzählen, wie kinderlieb der Hund wäre. Auch im TH können sie ja oft nur einschätzen. Noch dazu eine Großfamilie... die meisten gehen ja von ein oder zwei Kindern aus, das packt der Hund schon.

Und noch eine Frage: Unser großer Hund ist ein Rüde. Sollte es dann ein weibchen sein oder ist das egal und die wachsen zusammen, wenn der Zweithund noch jung ist?

LG
Hummel

Beitrag von klumpfussindianer 18.05.10 - 07:17 Uhr

http://www.seelenhunde-nannte-ich-sie.de/1.html

daer habe ich meine Jessy und sie ist ein ganz toller Hund!

Beitrag von aussiegirl600 18.05.10 - 08:22 Uhr

Ich denke das hängt sehr von eurem Ersthund ab. Erstmal ist die Frage ob er kastriert ist. Denn wenn ihr einen weiblichen WElpen bekommt und evtl keine Frühkastration wollt, dann kann schnell ein Unfall passieren.

Auch eine Frage ist wie sein Verhalten gegen andere Rüden sonst so ist. Wenn er da immer Probleme hat, dann könnte ein neuer, pubertierender Rüde ungünstig sein. Wenn er eigentlich mit Rüden klarkommt, dann ist das schonmal gut.
Aber auch dann kann es Probleme geben wenn der Zweitrüde erwachsen wird - das müssen die Hunde dann bis zu einem gewissen Punkt untereinander ausmachen.

Es kann aber auch Probleme geben wenn ihr eine Hündin kriegt und der Rüde dann extrem besitzergreifend wird und die Hündin gegen andere Hunde und Menschen verteidigt.

Das wäre halt der Vorteil eines Hundes der zB schon 1 oder 2 Jahre alt ist - da kann man schon besser sehen wie sich die beiden vertragen. Wobei ich denke, dass sie ein erwachsener Hund an einen Welpen im Rudel in den meisten Fällen gut gewöhnen sollte.

Ich würde vermutlich eine bereits kastrierte, erwachsene Hündin aus dem Tierschutz nehmen.

Beitrag von pizza-hawaii 18.05.10 - 09:48 Uhr

Wir haben im Rahmen der Tierschutzarbeit regelmäßig Welpen hier und ich kann Dir sagen, so ein erwachsener Hund ist schnell mal genervt von einem Welpen.

Unser Rüde "nimm da kein Blatt mehr vor den Mund" nur weil es ein Welpe ist.

Ausserdem wäre mir ein Welpe + kleine Kinder zu anstrengend. Ich habe nur ein Kind und stehe zu Zeit nachts alle 1-2 Std. im Wechsel auf #gaehn Mit einem Welpen wird man plötzlich so unflexibel, ich kann die Beiden jedenfalls nicht lange allein lassen, sie macht Blödsinn wenn sie Langeweile hat und überall mit hin nehmen geht auch nicht.

Leider gibt es auch im Tierschutz schwarze Schafe und man kann sich tatsächlich nicht sicher sein ob einem da nicht gerade das Blaue vom Himmel vorgelogen wird, dennoch tendiere ich auch eher zu einem erwachsenen Hund.

pizza

Beitrag von sternenzauber24 18.05.10 - 10:18 Uhr

Hallo Hummel,

Ich würde mit soviel Kindern definitiv keinen Welpen nehmen, mir wäre es zu aufwendig, ein Welpe braucht verdammt viel Aufmerksamkeit und Erziehung, und es gibt tolle ältere Hunde, die sich über ein Plätzchen freuen.

Ich würde einen Hund für 14 Tage zur Probe nehmen, so verfahren viele Tierschutzstellen, und wenn von Privat und die Leute haben nichts zu verbergen, werden sie darauf eingehen. So würde ich es machen, denn der Hund soll ja auch passen..

Ich würde mich Persönlich für eine kastrierte Hündin entscheiden, denke da liegste auf der richtigen Seite.

LG, Julia

Beitrag von julianstantchen 18.05.10 - 11:50 Uhr

Hallo,

ich habe grad in deiner VK gesehen, dass ihr mit dem Gedanken spielt, noch ein Kind zu bekommen?
Obwohl das kleinste grad mal 1 Jahr als ist und der nächste erst 3 Jahre, wollt ihr ev. noch einen Welpen?
PUh....das stelle ich mir fürchterlich anstrengend vor.

Ich hab nur zwei 3,5 Jährige und einen mittlerweile 8 Monate alten Labrador aber das alleine ist doch schon streng genug.

Ich würde - wenn - auch eine kastrierte Hündin vorziehen, die schon gewisse Flausen durch hat und besser zurückstecken kann.

LG

Beitrag von krumel-hummel 18.05.10 - 19:19 Uhr

Vielen lieben Dank für eure Antworten!

Ihr habt uns wirklich weiter geholfen!

Aber eins noch: Wie viele Kinder schon da sind oder ob nochmal 5 kommen... ein Hund (jedes Haustier) wird von uns gehegt und gepflegt und bestens ausgelastet. Wir sind eine große Familie, nicht nur unsere Kinder leben bei uns (wir haben ein sogenanntes "Mehrgenerationenhaus").

LG
Hummel

Beitrag von sternenlicht 18.05.10 - 22:26 Uhr

Hallo Hummel,

ich kann euch da ein Buch empfehlen, dass bei mehrfach Hundehaltung einfach super ist

Zwei Hunde doppelte Freude von Petra Führmann und Iris Franzke

erschienen im Kosmos Verlag.

Ich würde auch zu einem Welpen tendieren, auch wenns mehr arbeit macht und wenn, dann einen von einem Züchter der gut sozialisiert.


LG
#stern

Beitrag von coolmum 19.05.10 - 18:09 Uhr

hallo,

also bezüglich des rüden kann ich folgendes sagen.

wir haben insgesamt drei rüden hier. der älteste ist mittlerweile kastriert die beiden anderen nicht.

bei uns gibt es absolut keine probleme auch wenn es immer heißt rüden untereinander vertragen sich nicht. wichtig ist dass die hunde einen gewissen altersunterschied haben. unser ältester war 2,5 als der zweite kam und der zweite war 3 als der jünste kam.
die jungen kamen also immer im welpenalter zu uns. einen ausgewachsenen rüden würde ich nicht unbedingt dazu tun, wobei es natürlich auch hier gut gehen kann.

wie alt ist denn euer bisheriger rüde?

lg

Beitrag von krumel-hummel 19.05.10 - 20:47 Uhr

Hallo

Unser Hund ist ca. 1 1/2 Jahre alt (wohl eher 1 3/4). Er ist einfach nur toll!

Wenn ich ehrlich bin, gegen einen weiteren Rüden habe ich nichts einzuwenden, hätte nur davor angst, dass sich die beiden eben nicht vertragen.

Für einen Rüden als Zweithund würdest du uns also noch ein wenig Geduld raten und noch ein Jährchen verstreichen lassen, richtig?

LG
Hummel

Beitrag von coolmum 21.05.10 - 15:29 Uhr

hi,

ja dazu würde ich euch raten. so ein 1 1/2 jähriger ist halt einfach irgendwo ein haudrauf. wenn sie älter werden ändert sich das etwas.

also ich würd noch warten bis er ca 2 1/2 ist und dann ruhig nen rüden holen.

solltet ihr euch übrigens ne hündin holen, würd ich den rüden sofort kastrieren, damit ihr später in der ersten läufigkeit keine probleme bekommt.

lg