an Mamis mit 2. Kindern

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von howgh 18.05.10 - 07:20 Uhr

guten Morgen, ich wollte euch fragen, ob es jemand unter euch gibt, der ein Kind 3+ hat und dazu noch ein baby zuhause ? Wie geht es euch ? Wie geht es euren Kids ? Wie geht der/die größere mit der Kleineren um ?
Was hat sich während der SS als schwirig gestaltet ? Welche Fehler würdet ihr nie wieder machen ? habt ihr andere Tipps für mich ?

Zu Situation:
ich bin vollkommen ungeplant in der 8. SSW schwanger. meine Tochter ist jetzt 25 Monate. Wenn das kind geboren wird, ist sie 2 3/4. Ich steh bisl sprachlos da und frage mich, was auf mich in der richtung Geschwister bekommen, haben...auf uns alles zukommt..
kapiert sie, was es ist SS zu sein ? Mit zwei jahren ? Wird sie dann eifersüchtig sein..

Ich stehe vollkommen am Anfang.

LG Howgh mit Püppi (2J) und 8.SSW

Beitrag von criseldis2006 18.05.10 - 07:39 Uhr

Hallo,

als ich mit Helena schwanger wurde, war Laura fast 2 Jahre alt. Ich habe ihr von Anfang an erzählt, dass wir ein Baby bekommen und sie auch schon in der SS in alles mit einbezogen.

Ich habe sie mit zum Ultraschall genommen und sie durfte die "Fotos" machen.

Sie durfte mir helfen den Bauch zu cremen etc.

Als das Baby da war, hat es für Laura ein MaxiCosi mit Puppe mitgebracht. Laura ist bis heute sehr lieb zu ihrer Schwester und beschützt sie, wenn Fremde in den KiWa schauen oder sie auf den Arm nehmen möchte.

Helena ist mittlerweile 13 Monate alt und Laura wird im August 4 Jahre alt. Sie sind richtig lieb miteinander. Natürlich zanken die zwei auch mal. Aber im Großen und Ganzen vertragen sie sich super.

In den Alltag wächst man rein.

Mach dir nicht so viele Gedanken. Es wird schon klappen.

LG Heike

Beitrag von andrea87 18.05.10 - 07:39 Uhr

Guten Morgen,

also Mika wird genau 3 Jahre alt wenn sein Bruder kommt. Er versteht glaube ich schon das er bald nimma alleine ist und er ein Brüderchen bekommt. Er erzählt es auch überall stolz rum das er dann ein großer Bruder ist. Er streichelt den Bauch, gibt ihm Küsschen und spricht mit ihm. Klar, er wird sich nicht bewusst sein, dass er dann eben nicht mehr der einzigste ist und auch mal warten muss, aber ich denke das bekommen wir hin indem wir Mika auch viel mit einbeziehen.

Was ich jetzt schwierig finde, wir wohnen unterm Dach, sind also 3 Stockwerke und wenn ich Mika mittags aus dem Kiga hole ist er meist so kaputt das er diese 3 Stockwerke nicht mehr laufen will und ich ihn tragen soll - ich kann es aber nicht und ihm das zu erklären wieder und wieder ist sehr schwierig. Aber sonst? Mein Mann unterstützt mich viel, auch was großeinkauf usw. angeht - da muss ich mir keine Gedanken drum machen. Allerdings läuft diese Ss diesmal auch super und ich hab keine Beschwerden, es sähe bestimmt anders aus wenn die Ss nicht so toll wäre.

Lass es auf euch zukommen, bezieht eure "große" mit ein. Er klärt ihr, dass sie dann eine Große Schwester ist, usw. Das wird schon werden ihr wachst in die Situation schon rein:-)

LG Andrea & Mika (*22.07.07) & Jannik (*ET 02.08.10)

Beitrag von sweety03 18.05.10 - 07:40 Uhr

Hallo,

unsere große Tochter war genau 25 Monate alt, als ihre Schwester geboren wurde. Die SS hat sie in den letzten 2 Monaten mehr wahrgenommen, wir haben auch ein Bilderbuch gekauft und sie somit etwas vorbereitet.
Das erste Jahr war sehr anstrengend, aber das lag nicht unbedingt an unserer Großen, sondern eher an der Kleinen, die ein sehr forderndes Baby war, das sehr oft gestillt werden wollte und wenig schlief.
Mit Eifersucht hatten wir temporär immer mal wieder zu tun, aber das ist wohl überall so. Ich kann Dir nur empfehlen, Deine Erwartungen an Dich selber nicht zu hoch zu schrauben und jede Hilfe anzunehmen.
Ich war heilfroh, wenn meine Schwiegereltern unsere Große nachmittags mal abgeholt haben, damit ich nur ein Kind hatte.
Mittlerweile sind sie fast 7 und fast 5 , und wir denken z. Z. über ein drittes Kind nach.

Sweety

Beitrag von 3wichtel 18.05.10 - 07:57 Uhr

Ich habe drei Kinder (2 und 6 und 8 Jahre alt).

In die ganzen Aufgaben wächst man rein. Ich sehe das jetzt z.B. immer im Schwimmbad:
Ich ziehe 3 Kinder und mich um, während Mütter mit "nur" einem Kind genau so lange brauchen ;-)

Als ich mit meinem Jüngsten schwanger war, hat sich der Mittlere komplett von mir abgewandt:
Er meinte, er liebt nur noch Papa.
Klar tat das weh. Aber ich habe dem Lütten immer gesagt, dass das okay ist, ich liebe ihn so doll, das reicht für uns Beide.

Noch einige Zeit nach der Geburt hielt das an, aber mittlerweile ist längst alles wieder gut.

Beitrag von line81 18.05.10 - 08:26 Uhr

Hallöchen,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur SS.

Ich habe meine Jungs im Abstand von 23 Monaten bekommen, also war mein Großer noch etwas jünger als Deiner.
Ich muss sagen, dass es bei uns alles super unkompliziert lief. Wir haben ihn von Anfang andarauf vorbereitet und versucht alles zu erklären. Er hat auch ein tolles Buch bekommen (Wir sind jetzt vier, Ravensburger) welches ihm alles erklärt hat. Er durfte auch mal mit zum US, auch wenn er da nichts gesehen und auch verstanden hat. Und was glaube ich das wichtigste war.... Ich habe trotz schwerer Krankheit in der SS alles mit ihm weiter gemacht. Wir waren beim Familiensport, bei der musikalischen Früherziehung und eben viel draußen. Alles so wie immer. Nur auf meien Bauch legen durft er sich nicht mehr.

Als der Kleine da war, war es zwischen den beiden Liebe auf den ersten Blick. Da ich nicht gestillt habe, konnte er schon am ersten Tag im Krankenhaus die Flasche geben und das war für ihn natürlich toll. Mein Männe hat gleich die ersten zwei Monate die Vätermonate genommen und so waren wir gerade in der ersten Zeit immer für den Großen mit da. Für ihn änderte sich da je nicht viel und da wir uns mit Fläschen geben abwechseln konnten, kam es auch nicht zu dem Problem der Eifersucht, weil ich z.B. Dauerstillen musste. Ich würde es immer iweder so machen.

Jetzt werden meine Mäuse bald 2 und 4 Jahre alt und sicher ist das erste Jahr stressig, aber dann wird alles entspannter. Sie spielen so schhön miteinander, zanken natürlich auch, aber kuscheln auch jeden morgen und sind die besten Freunde. Der Große beschützt den Kleinen auch auf dem Spielplatz oder im Kindergarten.

Ich würde es immer wieder so machen und kann es nur empfehlen.

Mach Dir zwar Gedanken - aber nicht zu viele ;-)

LG Line

Beitrag von nina_1981 18.05.10 - 08:28 Uhr

Hallo Howgh,
erstmal Kopfhoch. Meine beiden sind auch genau 2 3/4 Jahre auseinander, wobei unser zweites geplant war.
Ganz ehrlich, gerade Mädchen in dem Alter freuen sich bestimmt über ein Baby im Bauch. Ich habe Leonie damals erst von der Schwangerschaft erzählt, als man es schon sehen konnte, damit sie direkt sieht, dass da was in Mamas Bauch ist. Sie durfte dann auch mit zum Frauenarzt und sich ihren Bruder im "Fernsehen" ansehen, das war total super für sie.
Auch Leonie hat, wie bei einer Vorschreiberin, zur Geburt eine Babypuppe geschenkt bekommen, sodass wir gemeinsam gestillt haben :-p war total niedlich.
Während der Schwangerschaft ging es mir sehr gut, Glück gehabt. Ich bin wirklich bis zum letzten Tag mit ihr auf den Spielplatz gegangen und alles ist seinen normalen Gang gegangen, das hat es Leonie natürlich leichter gemacht. Nur, dass ich sie nicht mehr soviel tragen konnte, fand sie nicht so toll, konnte aber auch verstehen, dass das mit dem dicken Bauch nicht mehr ging, da ich sonst Rückenschmerzen bekommen hätte. Ich habe versucht, sowenig wie möglich "auf das Baby" zu schieben, damit sie nicht auf die Idee kam, ihr Bruder wäre schuld..
Auch die Situation, dass Ben zunächst im Schlafzimmer untergebracht wurde, war für sie kein Problem mehr, nachdem ich ihr erklärt habe, dass Babys nachts noch oft wach werden und dann auch weinen und sie froh sein kann, dass sie in ihrem Zimmer in Ruhe schlafen kann ;-)

Eifersucht begann erst, als Ben so beweglich war, dass er sich selbstständig an ihren Sachen vergriffen hat, aber auch das war nur vorübergehend. Die beiden spielen sehr viel miteinander und machen mir das tägliche Einerlei wirklich leichter, da sie sich eben miteinander beschäftigen und ich so auch mal Zeit habe, in Ruhe zu kochen o.ä.
Klar gibt es auch oft Streit und Zickerei, aber das lässt sich ganz gut aushalten und ist auch normal...

Also mach dir keine Gedanken, bezieh deine Püppi in die Zimmergestaltung und soweiter mit ein und dann wird das alles ganz wunderbar :-D
Für Leonie war es klasse, dass sie - kurz vor Ende - im Laden aussuchen durfte, was Ben für einen "Coming-Home"-Strampler anziehen sollte, wenn ich mit ihm aus dem Krankenhaus nachhause kommen würde...

LG
Nina

Beitrag von miau2 18.05.10 - 08:40 Uhr

Hi,
Max war 2 Jaher, 7 Monate alt als das (geplante) Geschwisterchen kam. Das ist nun gute 17 Monate her.

Die ersten 6 Monate war er einfach super. Natürlich war es Stress, logisch, aber er war absolut liebevoll, vorsichtig, rücksichtsvoll - einfach perfekt. Anstrengend vor allem deshalb, weil man sich ja beim ersten Kind noch tagsüber mal hinlegen konnte, wenn das Baby geschlafen hat - beim zweiten (da noch nicht Kiga-Kind) geht das nicht.

Dann wurde der Kleine mobil und fing an Spielsachen zu "klauen" und Türme umzuwerfen u.ä. - die Zeit war anstrengend, denn das war natürlich für einen gerade 3jährigen sehr schwer zu verstehen (und wir haben einfach nicht genug Platz für eine wirkliche Trennung, der Große spielt halt auch am liebsten im Wohnzimmer).

Aber die Phase ging vorbei, und die beiden sind ein tolles Brüdergespann mit lauter Blödsinn im Kopf ;-). Max liebt seinen kleinen Bruder (und - vermutlich - umgekehrt, fragen kann man den Kleinen halt noch nicht). Als der Kleine in den ersten Lebenswochen zwei mal im KH war hatte sein Bruder richtig Angst um ihn. Nicht schön, aber es hat schon gezeigt, dass sein Bruder einfach für ihn da schon dazugehört hat.

Klar sind Kinder eifersüchtig. Das ist für mich das normalste der Welt. Schlimm wäre für mich gewesen, wenn ich und mein Mann unserem Großen so egal gewesen wären, dass er sofort bereitwillig die 100%ige Verfügbarkeit hergegeben hätte. Eifersucht zeigt doch auch irgendwie, dass Mama und Papa wichtig sind für ihn. Für mich war es weniger die Frage, ob er eifersüchtig ist, das sehe ich eher als selbstverständlich, sondern mehr, wie man damit umgeht. Und ich denke, das klappt ganz gut.

Inzwischen spielen die beiden auch schon oft und auch lange zusammen (oder zumindest nebeneinander), besonders, wenn es ganz ruhig wird mache ich mir Sorgen - dann hecken die zwei wieder irgendwelchen Unsinn aus :-p. Klar zoffen sie sich, aber eigentlich nie so, dass ich Angst um einen der beiden haben müsste (also nicht wirklich gewalttätig, wie ich das in anderen Familien auch schon mal erlebt habe), aber das gehört dazu.

Süß ist, wie der Große dem Kleinen hilft...beim Treppensteigen, oder auch beim Füttern, er teilt und gibt ab (sogar von seinem Eis!) und besteht nach wie vor darauf, sich mit seinem Bruder ein Zimmer zu teilen - auch wenn wir im Sommer umziehen und dann Platz haben.

Ein tolles Geschwisterpaar, die beiden.

Unser Großer hat die Schwangerschaft damals schon verstanden. Es gibt gute Bücher (wir hatten das von Wieso? Weshalb? Warum? "Unser Baby", und noch ein anderes, das eher um das Thema "das Baby ist da und die Zeit danach" eingeht, ich weiß gerade den Titel nicht), und er war oft mit zum Frauenarzt und hat den Kleinen "im Fernsehen" gesehen. Und er wollte schon in der Schwangerschaft den Kleinen füttern, hat ihm ein Stück Brezel vor den Bauch gehalten #verliebt.

Schwierig war, dass ich mich schonen musste und in der Schwangerschaft die Angst im Hinterkopf hatte, wieder (wie in der ersten) ins KH zu müssen. Dank Haushaltshilfe sind wir dieses Mal drum herum gekommen.

Unproblematisch war die Geburt und die "Unterbringung", mein Großer ist super unkompliziert, was "Fremdbetreuung" angeht, und die Nacht, wo ich mit Wehen im KH lag war die erste, wo er "auswärts" geschlafen hat, bei seiner Ersatz-Oma - und es hat problemlos geklappt.

Anstrengend war die Zeit direkt nach der Geburt, mein Mann hatte in der Jahreszeit 60 Stunden und mehr Arbeitswochen, ist sogar an dem Tag, wo er uns aus dem KH abgeholt hat wieder ins Büro gefahren. Da war ich dann von früh bis spät alleine mit den beiden - wir haben uns arrangiert, unser "Retter" war mein Tragetuch, wo der Kleine oft praktisch den ganzen Tag drin verbracht hat (und so schon 6 Tage alt mit zum Spielkreis, 9 Tage alt mit zum Turnen usw. gegangen ist). Wichtig für uns, weil der Große so nicht auf alles verzichten musste "weil das Baby da ist", sondern gerade Dinge, die ihm Spaß machen erhalten geblieben sind.

Schwierig waren die zwei Krankenhausaufenthalte, denn natürlich wollte ich mit dem Kleinen ins KH, und es war halt einfach die arbeitstechnisch anstrengendste Zeit für meinen Mann. Das "Timing" hat uns etwas geholfen - der erste war über Weihnachten, da war mein Mann eh zu hause (und mit einem noch-2jährigen kann man Weihnachten auch ein paar Tage verspätete feiern, und die Pizza-Abende mit Papa waren auch ein kleines Fest für ihn), und beim zweiten Mal war die ganze Familie krank (wir hatten alle das gleiche, nur für den damals 2 Monate alten Kleinen war es halt erheblich problematischer) und mein Mann ganz normal krankgeschrieben, nicht aus Gefälligkeit, sondern weil er krank war - und so musste er halt krank unseren kranken Großen "hüten" und ich bin krank mit dem richtig kranken Kleinen ins KH gegangen. Fix und alle waren wir alle nach der Woche, aber so ging es halt irgendwie.

Das sind natürlich Dinge, die beim zweiten (oder dritten oder ...) Kind erheblich schwerer werden, wenn man nicht den Luxus von Verwandten o.ä. mit unendlich viel Zeit in der direkten Nähe hat - meine Eltern, die einzigen Verwandten, denen ich die Betreuung über einen längeren Zeitraum zutrauen würde wohnen über 400km weit weg...keine Option für solche Fälle. Und dazu kommt natürlich, dass die Kleinen Geschwister viel früher viel öfter mit Krankheitserregern in Kontakt kommen als die (meisten) Erstgeborenen - mein Großer war die ersten zwei Jahre eigentlich nie krank, der kleine mit seinen 17 Monaten hat gerade die 9. Bronchitis hinter sich. Das ist schon erheblich anstrengender und auch belastend.

Anders machen? Keine Ahnung...vielleicht die Planung der Schwangerschaft ;-). Einen - geplanten - Geburtstermin im Dezember oder Januar würden wir wohl nicht noch mal hinnehmen, sondern dann eher mal zwei Monate lang verhüten. Einfach, weil die berufliche Belastung bei meinem Mann da immer so hoch ist, und Urlaub unmöglich.

Ich glaube, im Großen und ganzen haben wir das ganz gut hinbekommen. Unser Großer hat jedenfalls noch nie davon geredet, den Kleinen zurückgeben zu wollen ;-), und er will auch nach wie vor noch eine Schwester haben #zitter.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von danja1983 18.05.10 - 08:43 Uhr

Hallo,

unsere Große war 3Jahre und 3 Monate als die Kleine kam.
Ich bin immer noch der Meinung das solche kleinen Kinder noch nicht begreifen was "ich bekomme ein Geschwisterchen" bedeutet. Wir haben auch Bücher gekauft und sie in alles einbezogen, aber als die Kleine da war war es trotzdem ein "Schock" für sie.
"Jetzt hast du das Baby zum weinen gebracht" Sprüche von Verwanden, haben das ganze nicht leichter gemacht.:-[
Zur Schwangerschaft:
Leider hatte ich in der 2 SS ganz schön mit Übelkeit zu kämpfen, es war oft so das ich die Große auf`s Sofa gesetzt habe und dann erstmal zur Spüle rennen musste(leider habe ich nie den Weg zum Klo geschafft#hicks). Nebenbei habe ich mit ihr gesprochen, das sie es nicht mitbekommt. Ich habe mir jeden Infekt eingefangen- Dauergrippe, Magen Darm, Nebenhöhlenentzündung.....#augen
War nervig.Aber sonst ging es ganz gut:-p

Als die Kleine dann da war hat sich die Große nicht sonderlich gekümmert. Die Kleine war auch ein sehr ruhiges Baby, die erste Zeit war eigentlich gar kein Problem. Umso älter die Kleine wurde umso öfter gibt es auch Stress und ja sie streiten sich dauernd#aerger
Wenn ich hier bei Anderen lese das sich die Geschwister abgöttisch lieben, kann ich nur staunen. Ich habe wahrscheinlich zwei sehr zänkische Exemplare abbekommen.
Wir hoffen das es besser wird wenn jede ein eigenes Zimmer hat.

Also, mein Fazit: Ich würde es immer wieder so machen, aber würde die Verwanden außen vor lassen. Keine Besuche im KH(außer Papa und Kind). Ich denke nämlich das dieses Gerede unserer Großen schon zugesetzt hat.
Ansonsten spielt sich alles von selbst ein. Natürlich ist es oft mal stressig, aber das war es mit einem Kind auch.
Alles Gute.

LG
Dani

Beitrag von nowman 18.05.10 - 09:08 Uhr

Hallo,

meine beiden sind genau 2 Jahre und 3 Monate auseinander. Klappt prima, sogar allein.

Das schwierigste war die SS, denn ich habe mich die ersten 4 Monate praktisch den ganzen Tag übergeben müssen und konnte mich nicht so gut um den Grossen kümmern. Er ist ab dieser Zeit auch stundenweise in eine Kinderkrippe gegangen, damit er sich schon bisschen dran gewöhnt und sich nicht "abgeschoben" vorkommt, wenn das Baby dann erst da war....

Ganz prima fand und finde ich die Idee, dass das Baby ein kleines Geschenk für den Grossen aus dem Krankenhaus mitbringt, das hat ihm total gefallen.

Das erste Jahr war unkompliziert, jetzt finde ich es schon wesentlich anstrengender, aber dafür spielen sie auch inzwischen schon oft und schön miteinander. Eifersucht gab es kaum, nur mal "Streit" um die Spielsachen. Beim Fläschchen-Geben habe ich den Grossen oft mit einbezogen (habe nicht gestillt), das hat bestens geklappt.

Es wird von ganz allein, glaubs mir.

LG von

Manuela (mit 2 Jungs)

Beitrag von ratzemann 18.05.10 - 09:08 Uhr

hallo!

meine tochter war auch 2 3/4 als ihr kleiner bruder geboren wurde.

als wir ihr damals erzählt hatten das sie ein brüderchen/geschwisterchen bekommt, hat sie das glaub ich noch so gar nicht richtig verstanden.

als mein bauch immer dicker wurde, hab ich sie dann immer mehr mit einbezogen, wenn das baby sich bewegt hat, durfte sie immer anfassen und fühlen.

der kleine wurde dann geboren und hat von uns ein kuscheltier bekommen, in blau, und ganz wichtig, sie hat das gleiche bekommen, in rot.

sie durfte immer dabei sein, beim stillen, beim wickeln, beim waschen, und sie durfte immer mithelfen.
eifersüchtig war sie nie, ich hab mit ihr gespielt, er lag auf dem boden daneben. brachte ich ihn ins bett, durfte sie fernsehen gucken. ich hab nie zu ihr gesagt das sie stört oder uns mal alleine lassen soll.

das hat sich dann irgendwie alles so eingespielt. als er größer war hat sie ihn nur rumgeschleppt, mit ihm laufen gelernt, den kiwa geschoben.

heute sind sie 5 + fast 8 und manchmal wünsche ich mir die schöne babyzeit zurück. nicht das es jetzt nicht mehr schön mit den beiden ist, aber wie das so unter geschwistern üblich ist....sie prügeln sich, ärgern sich, machen blödsinn....

und abends wollen beide zusammen in einem bett schlafen weil sie sich ja soooo lieb haben!

keine panik, das klappt alles irgendwie!

lg

Beitrag von tragemama 18.05.10 - 11:31 Uhr

Bei uns ist der Abstand noch kürzer, meine Kinder sind 25 Monate auseinander. Klar manchmal stressig, aber mir fällt jetzt nichts ein, was schlecht daran sein sollte.

Was ich nie wieder tun würde: Meine Kleine war anfangs schwer krank und ich bin über 2 Wochen mit ihr in der Kinderklinik geblieben. Das würde ich nicht mehr tun, das hat meine Große regelrecht traumatisiert. Ich würde heimgehen und jeden Tag für einige Stunden in die Klinik fahren, aber nicht mehr ganz "weg" bleiben.

Andrea

Beitrag von stoepsel2707 18.05.10 - 14:40 Uhr

Huhu!

Hab mir die anderen Antworten nicht durchgelsen also kanns gut sein das ich doppelt und dreifach was schreib;-)

Ertsmal Glückwunsch zur SS auch wenns nicht geplant war. Ich find es gibt keinen schöneren Altersabstand für Geschwister. Meine Große war 2,5 Jahre alt als der Zwerg kam. Als ich schwanger wurde bekam sies schnell mit. Haben sie schnell eingeweiht und auch zum Arztbesuch fast immer mitgenommen. Sie bekam alles von Anfang an mit und erkannte auch schneller wie mansch anderer das Baby aufm Us;-) Sie war da schon stolz wie Oskar das sie bald die Große Schwester ist. Da war noch nix von Eifersucht oder so zu merken auch nicht nach der Geburt. Sie bekam zur Geburt im Kh vom Geschwisterchen nen Arztkoffer das war eh erstmal der Renner, alle wurden untersucht;-) Währrend der Ss bereitete ich sie auf die Ankunft vor was das heisst udn man merkt schnell weclhe Frage ein Kind interessieren und welche nicht. Meine fand es nciht so spannend wie es im Bauch heranwächst dafür fand sies interessant wies wieder da raus kommt*g*

Die ersten zwei Wochen waren ganz toll da Papa da Urlaub hatte und viel auch mit ihr gemacht hat oder mir den Kleinen abgenommen hat das ich mit ihr spielen konnt. Dadaurch kam erstmal null eifersucht auf. Erst als dann immer öfter auch noch die Cousine (grade mal 7 Wochen älter als mein Kleiner) mit dazu kam fing sie da an in die Hose zu machen. Doch das hat sich mittlerweile gelegt und seitdem sie im Kindi ist ist eh alles super. Sie ist ausgelastet er hat Morgends seine Ruhe und wenn sie sich sehn freuen sich beide aufeinander;-) Alles halb so wild. Eifersucht kann immer vorkommen mal weniger mal mehr damit muss man umgehn lernen da wächst man rein;-)

LG melli

Beitrag von howgh 18.05.10 - 17:44 Uhr

Es war von euch so lieb, wie viel Zeit ihr euch genommen habt...auf meine Frage zu antworten!!!!! Ich werde mir es ganze ausdrücken. Es war vieles für mich dabei! Danke schön!!!