nachbarskinder: immer alle zusammen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von gianna 18.05.10 - 08:52 Uhr

hallo zusammen, ich weiß, es ist toll wenn die Kids aus der Nachbarschaft immer zusammen spielen können....aber mir geht es so damit: unser Kleiner (5) ist zusammen mit den Nachbarskinder in einem kleinen Kindi, d.h. alles vertraut, kinder kennen sich. Ist ja auch gut so. Dann spielen die Kinder auch zu Hause oft zusammen - klar im Sommer noch mehr, einfach auf die Strasse raus und gut.

Ich geb zu, einen Nachbarsjunge mag ich einfach nicht - aber ich denke, auch das ist menschlich und ich lass es mir nicht anmerken. Allerdings wohnt dieser genau neben uns, somit sind die 2 automatisch immer zusammen.

Nun hatte ich es geschafft, dass der Kleine von nebenan beim einem(!) Hobby, dem Sport, nicht dabei war - hatte sich so ergeben, und somit konnte mein Kleiner auch mal mit einem anderen Nachbarskind dahingehen. Das gute war, im Anschluss haben diese 2 auch mal alleine - und nicht immer mit dem anderen Kleinen gespielt.

Und jetzt: hat der nachbarsjunge keine Lust mehr auf seine 2 anderen hobbys und die mama will ihn auch zum turnen bringen. Super, ich weiß, ich kann nichts machen, aber mich nervt das so an. Ich wollte auch, dass mein KLeiner mal Kontakt zu anderen aufnimmt - das war in der Turngruppe möglich - jetzt sind wieder alle zusammen......und im Anschluss werden sie auch wieder zusammen spielen und nicht mal zu zweit in einer anderen Kombination....

kennt das jemand - wie geht ihr damit um???müssen doch net immer alle alles zusammen machen....oder bin ich da zu empfindlich? Wie kann ich lernen damit umzugehen?

Beitrag von guglhupf22 18.05.10 - 09:00 Uhr

Mich würde es auch nerven, aber ich würde deinem Kleinen einfach vertrauen. Solange der nachbarsjunge in Ordnung ist, keinen Schwachsinn macht oder agressiv ist oder sonst irgendwie komisch, würde ich es akzeptieren. Denn die Kinder suchen sich ihre Freunde eh selbst aus, und es wird sich rausstellen, ob dein Kleiner den Jungen mag oder nicht wenn sie mal älter werden.
Es sind eh noch andere Kinder dort und er wird sicherlich auch mit anderen Kindern Kontakt haben.

Was würdest du tun an stelle der Mutter vom nachbarsjungen? Die denkt sich da ja nix dabei, dass dich das stört. Ich meine, sie mag vielleicht deinen jungen und denkt an sowas gar nicht. Sieh es mal von der seite, die kann gar nix dafür.

Entweder du redest sie drauf an, oder du musst es akzeptieren!

LG Karin

Beitrag von criseldis2006 18.05.10 - 09:02 Uhr

Hallo,

das wirst du wohl nicht vermeiden können.

Laura hat im Kindergarten auch eine "Freundin", die ich nicht mag. Aber ICH muss sie nicht mögen, sondern Laura muss sie mögen.

Das Mädchen war auch schon bei uns zu Hause und die beiden haben sehr schön zusammen gespielt.

Ich lasse es mir auch nicht anmerken, dass ich die Kleine nicht mag.

Aber mir ist es wichtig, dass meine Tochter sie mag und das tut sie.

Also, wenn dein Sohn den Kleinen mag und mit ihm spielen will, dann versuche nicht, es zu unterbinden.

Wenn es so wäre, dass dein Sohn ihn auch nicht mag, dann ist das was anderes.

LG Heike

Beitrag von tauchmaus01 18.05.10 - 09:02 Uhr

Warum können die Kids nur auf der Strasse zusammen spielen?
Lad doch einfach mal andere Kinder ein und unternimm etwas mit ihnen. Zoo, ein besonderer Spielplatz, schwimmen gehen, eine Radtour, ein Picknick.

Es gibt noch mehr Freiraum für Dein Kind als Strasse und Hobby;-)

Beitrag von gianna 18.05.10 - 09:31 Uhr

natürlich, dass mach ich ja auch - aber ich arbeite auch täglich und da kann ich das nicht immer machen. Aber Du hast recht, vielleicht muss ich einfach schauen - auch mal andere kinder einzuladen

Beitrag von wort75 18.05.10 - 09:23 Uhr

du kannst deinem sohn die freunde nicht vorschreiben.

klar, auch ich gucke, dass bei kindern, die ich weniger mag oder deren art / erziehung etc. mit uns nicht übereinstimmen, eine gewisse "grenze" eingebaut ist.

sprich: ich lade sie nicht zu uns in die wohnung ein wenn sie auf dem hof sind - mein sohn darf sie nicht besuchen (oder ich rede es ihm sanft aus) aber auf dem hof kann er immer mit allen spielen. ich fördere nur nicht aktiv diese kontakte. vermeinden kann und will ich sie nciht.

ich vertrue darauf, dass er spürt, wer und was ihm gut tut. aber wenn ich den umgang in einer familie, das tv-verhalten oder was auch immer nicht gutheisse, erlaube ich ihm nicht, bei denen daheim zu sein. und das ist mein recht.