...die erste Flasche...

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Beitrag von 24hmama 18.05.10 - 09:48 Uhr

hallo

ich bin irgendwie total aufgewühlt...

Severin ist 4,5 Monate alt und bisher habe ich voll gestillt.

Ich hatte vor ca. 5 Monate zu stillen.
Da ich gelesen habe, dass man es langsam "umstellen" soll,
wollte ich ihm täglich eine Flasche geben.
Letzte Woche wollte er die Flasche perdu nicht, er hat geschrien.
Ich bin mir dann draufgekommen, dass er die Marke nicht mag.
Gestern - neue Flasche und er hat sie in einem Satz ausgetrunken

und ich??

saß heulend da#schock#schwitz#augen#schein

Irgendwie ist das der "Beginn vom Ende"

Einerseits war ich erleichtert, dass es klappt und er keine Probleme mit der Flasche hat, andererseits hat es mir soooo weh getan#schmoll

Mitte Juni bin ich ein ganzes WOchenende weg, von daher wäre es natürlich "gut" wenn er da schon vollständig aus der Flasche trinkt.
Außerdem wollte ich wie gesagt, ca. 5 Monate stillen.

Aber dennoch tut es irgendwie soo weh.
Severin ist mein zweites und "letztes" Kind und
somit stille ich wohl auch das letzte Mal#schwitz

so anstrengend und mühevoll (oft jede Stunde)
es auch war, ist es doch was besonderes,
das nur Mutter und Kind vorbehalten ist...#liebdrueck

Mein Partner "belächelt" das ganze etwas,
so nach dem Motto "sei doch froh dass du nun unabhängiger bist"

Bin ich wirklich komisch, oder geht es anderen Müttern auch so??

lg kati mit einem weinenden und einem lachenden Auge...

Beitrag von schwilis1 18.05.10 - 09:57 Uhr

ich wär tieftraurig müsste ich jetzt schon aufhören. aber gott sei dank gibt es dazu keinen grund :)

Beitrag von dachhase123 18.05.10 - 10:02 Uhr

hallo kati,

tröste dich...bei mir wars auch so!

unsere stillzeit war zwar von dauernden schmerzen meinerseits und viiiiel zu wenig milch für clemens geprägt, aber dennoch hab ich beim füttern der ersten flasche total geheult. #schmoll

hab "das 1. fläschchen" extra fotografieren lassen von meiner schwester damals...schrecklich, ich seh da aus! #schwitz

ich muss sagen, dass ich einerseits immer noch traurig bin, dass es beim 2. und ebenfalls "letzten" kind wieder nicht so geklappt hat mit dem stillen, aber andererseits auch mittlerweile froh bin. es ist wirklich purer luxus, wenn man einfach in die stadt fahren kann, bissi was für sich tun - OHNE diesen zeitdruck ;-)

die abnabelung gehört hat früher oder später dazu.
#liebdrueck
LG*Jana mit Lilli (4) und Clemens (10 Mon.)

Beitrag von carana 18.05.10 - 10:12 Uhr

Hallo,
sei froh, dass du es selbst bestimmen kannst - ich hatte einfach keine Milch mehr und musste Flasche geben :-( ich hatte das Gefühl, man hat mir mein Baby von jetzt auf gleich von der Brust gerissen. Das war superheftig.
Aber du hast recht, es ist ein total doofes Gefühl. Stillen ist sooo viel Nähe und für mich zumindest quasi "personifizierte Liebe". Und dann muss man das durch einen Plastiknöppel ersetzen... Ich hab auch einige Tränen verdrückt, als ich gemerkt habe, dass die Stillzeit vorbei ist. Zum Glück hat meine Umwelt mich aber verstanden.
Naja, mittlerweile habe ich mich damit abgefunden - aber es hat schon einige Tage gedauert.
Lg, carana

Beitrag von sunnysunshine1984 18.05.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

ich kann mich carana nur anschließen.
Ich wollte eigentlich nur zufüttern, weil trotz ständigem und manchmal stundenlangen Anlegens unsere Maus nicht satt wurde. Sie war nie eine gute Trinkerin, aber nach 3 Monaten war es dann das Aus fürs Vollstillen.

Das "schlimme" daran war, dass ich nichtmal mehr teilweise stillen konnte. Sie trank dann einfach gar nicht mehr an der Brust - oder nur das, was dank "Druck" ganz leicht rauszukriegen war und dann ließ sie los. Bei uns waren dadurch innerhalb von 1 1/2 Wochen alle Mahlzeiten ersetzt! #schock Es tat mir so verdammt weh...

Ich wünsche dir, dass es bei euch wenigstens wirklich langsamer geht und du dennoch die Vorzüge des Stillens nicht vergisst und es dir vllt nochmal anders überlegst - bevor es kein Zurück mehr gibt...

GlG
Sunny

Beitrag von mamiskleinermann 18.05.10 - 10:59 Uhr

Kann dich sehr gut verstehen.
Ich wurde nach 6,5 Monate stillen von heute auf morgen damit konfrontiert aufzuhören.
Ich war ziemlich krank und musste Antibiotika nehmen. Beim erste durfte ich weiter stillen was ich auch gemacht habe, nur leider hat es nicht angeschlagen. Beim 2. das gleiche spiel.
Dann musste ich viel stärkeres Antibiotika nehmen da ich kurz vor ner Not OP stand. Damit durfte ich dann allerdings nicht mehr stillen.
Hab dann 3 Wochen lang die Milch abgepumpt und weg gekippt. Ich hab geheult dabei das kannste dir gar nicht vorstellen. Ich kam mir so schuldig vor die gute Mumi weg zu schütten und meinem Sohn den Pulverscheiß zu füttern.
Nachdem ich dann endlich mit dem Antibiotika fertig war hatte ich kaum noch Milch (Pumpen ist eben nicht das gleiche wie anlegen) Hab gehofft wir bekommen noch die Kurve ABER mein Sohn hat die Brust verweigert. Durch die 3 Wochen Flasche wollte er nicht mehr an der Brust trinken #heul
Da eh kaum noch Milch da war hab ich dann komplett abgestillt und bin heut noch traurig darüber.

Lg

Beitrag von crazydolphin 18.05.10 - 11:40 Uhr

ganz ehrlich??? ich versteh dich! ich wollte auch net so früh mit beikost anfangen, aber irgendwie hatte ich das gefühl, dass sie soweit ist. also hab ich angfangen und sie isst! und was soll ich sagen. für mich fühlt sich das auch doof an, weil das einfach ein neuer schritt zum ,,erwachsen" werden ist und das macht mich tottraurig, weil alles so schnell geht #schmoll