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Forum: Allgemeines

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Beitrag von tina222 18.05.10 - 11:46 Uhr

Hallo!
Jetzt muss ich Euch mal was fragen, weil wir hier 2 verschiedene Meinungen haben!
Und zwar geht es um eine Beerdigung und der Aussage: Beisetzung im engesten Familienkreis
Also wenn jetzt z.B. ein Elternteil von mir stirbt, und wir im engsten Familienkreis beisetzen wollen, dann gehören doch die Eltern meines Mannes nicht dorthin, oder? Nur Ich, mein Mann, meine Geschwister und die Enkel.
Jetzt bin ich mal gespannt wie Ihr das seht!
Ganz liebe Grüße
Tina

Beitrag von averna_doreen 18.05.10 - 11:50 Uhr

Hallo Tina,

das sehe ich eigentlich wie du.

Allerdings wäre es mir keinen Streit wert und wenn die Schwiegereltern unbedingt kommen wollen, ist es auch kein Beinbruch.

Viele Grüße,
Avi

Beitrag von silk.stockings 18.05.10 - 11:51 Uhr

Das kommt darauf an.

Meine Eltern und meine Schwiegereltern sind gut miteinander befreundet. Sie würden sich auch zum engsten Kreis zählen.

Beitrag von tina222 18.05.10 - 11:56 Uhr

Danke Euch zweien!
Wir haben öfter mal solche Grundsatzdiskussionen!
Ganz klar, wenn sie kommen wollen, ich hab nix dagegen.
Es ist nur so, das von meinem Schwager der Vater gestorben ist, und mein Mann meint, meine Eltern müssten hingehen. Dabei habe die sich vielleicht 5 mal gesehen.
Hm, mal sehen, was sie machen.

Beitrag von parzifal 18.05.10 - 12:15 Uhr

Normalerweise sollen mit einer solchen Floskel Arbeitskollegen, Bekannte, Freunde etc. ferngehalten werden.

Was ist Familie? Wer gehört dazu? Ist Dein Mann Teil der Familie Deines Vaters? Er ist ja nicht mit Deinem Vater verwandt.

Wenn Du den Begriff Familie wirklich extrem eng auslegen willst stellt sich diese Frage.

Wenn Du die Schwiegereltern fernhalten willst solltest Du Klartext reden.

Ich halte es im Übrigen normalerweise nicht für richtig Personen ohne nachvollziehbaren Grund von einer Beerdigung auszuschließen. Wer sich verabschieden will sollte auch die Möglichkeit hierzu haben.

P.S.
Wenn mein bester Freund sterben würde, würde ich trotzdem bei der eigentlichen Beerdigung zugegen sein. Selbst bei ausdrücklichem Verbot.

Beitrag von arkti 18.05.10 - 13:42 Uhr

Es gibt genüggend Gründe Personen bei einer Beerdigung auszuschließen und ich fände es verdammt frech wenn Leute einfach so erscheinen.

Beitrag von klimperklumperelfe 18.05.10 - 15:06 Uhr

Aber nur weil die Verwandten unter sich bleiben wollen sind Freunde ausgeschlossen. Das ist ja auch nicht richtig.

Beitrag von parzifal 18.05.10 - 15:23 Uhr

Glaubst Du im Ernst ich würde ohne nachvollziehbaren Grund nicht zur Beerdigung des besten Freundes gehen?

Du magst blind auf das hören was Ehefrau, Mutter etc. sagen.

Wenn Dein Bruder oder Deine Schwester stirbt und dessen Ehepartner sagt keiner darf kommen, dann hörst Du natürlich auf Sie und bleibst zu Hause. Ich persönlich finde dies traurig aber das musst Du mit Dir abmachen.

Und es wäre ja wirklich frech von Dir dann zu erscheinen. Geradezu ungehörig.

Ich stelle verwerflicherweise die Frage nach der Beziehung die bestand und benötige für ein Verbot eine nachvollziehbare Begründung.

Das man sich dann nicht an den gedeckten Tisch setzt etc. ist klar. Aber nicht am Grab zu sein nicht.

Beitrag von widowwadman 18.05.10 - 22:47 Uhr

Es geht bei der Beerdigung darum dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen, nicht um die Ueberlebendenden.

Beitrag von halbling 18.05.10 - 12:40 Uhr

Hallo!
Es kommt darauf an wie das Verhältniss der Schwiegereltern zueinander war.
War es gut würde ich schon erwarten dass sie dazugehören.
LG
Alex

Beitrag von yale 18.05.10 - 13:04 Uhr

Engster Familienkreis heißt für mich auch die Kinder des verstorbenen mit Partner,die Schwiegis haben da nix zu suchen.

Beitrag von gh1954 18.05.10 - 13:13 Uhr

Da gibt es keine genaue Definition, das entscheidet derjenige, der die Beerdigung ausrichtet.
Zum "engsten" Familienkreis kann auch durchaus der beste Freund des Verstorbenen gehören.

Beitrag von carana 18.05.10 - 14:09 Uhr

Hi,
das entscheidet ihr... Bei der (Paten)-Tante meines Mannes, der Schwester seines Vaters, war der engste Familienkreis so eng, dass er bis heute nicht offiziell weiß, dass sie tot ist :-( soviel dazu...
Lg, carana

Beitrag von kathrincat 18.05.10 - 15:49 Uhr

genau, die eltern von deinen mann gehören da nicht dazu.

Beitrag von nicole1508 18.05.10 - 15:58 Uhr

Hallo
Wir hatten vor 14Tagen solch eine Beerdigung aber da war der "Kaffee"danach im engsten Familienkreis,und darunter waren die Freunde der Verstorbenen,die Partner der Enkel und Neffen und Nichten.
Ich finde man muss das Verhältnis schauen wie es untereinander war und dann bewerten wer "eng"ist und wer nicht.Mich würde aber auch keiner von einer Beerdigung eines geliebten Menschen fernhalten.

Beitrag von tina222 18.05.10 - 17:53 Uhr

Vielen lieben Dank für Eure Antworten!
Hoffentlich dauert es bei uns noch viele Jahre bis wir jemandem aus unserer Familie beerdigen müssen!
Bei uns auf dem Land ist es so, wenn eine Beerdigung ist, kommen jede Menge Menschen zur Beisetzung, auch dann, wenn man denjenigen Verstorbenen nur von weitem kennt. Manche fühlen sich auch verpflichtet zu kommen, weil es sich so "gehört", weil praktisch jeder hingeht!
Das kann ich nicht verstehen! Es sollten wirklich nur die hingehen, denen der Verstorbene was bedeutet. Aber das ist meine Meinung!
LG