Einmal Hellp, immer Hellp?

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von morvenna 18.05.10 - 12:59 Uhr

Hallo zusammen,
ich denke, hier finde ich am ehesten noch eine Antwort.
Mein erster Sohn musste wegen dem Hellp-Syndrom früher entbunden werden. Mein Mann und ich spielen mit dem Gedanken eines zweiten Kindes und nun bin ich verunsichert, da ich schon Angst davor habe.
Schon im KH hat der Chefarzt zu mir gesagt, dass die Chancen gut stehen, dass ich wieder Hellp bekomme, meine FÄ hat sich nur vage dazu geäußert.
Ich weiss, dass ich es wenn sowieso nicht verhindert könnte, aber gibt es hier auch Mamas, die nicht zwangsläufig wieder Hellp bekommen haben?
LG Sany

Beitrag von twingo1985 18.05.10 - 13:35 Uhr

Hallo,

ob ich Hellp hatte weiß ich gar nicht so richtig. Auf jedenfall hatte ich mit Beginn der Schwangerschaft zu hohen Blutdruck und ab der 20 Woche extrem Wasser und ab der 28 Woche auch viel Eiweiß! Nach der Entbindung hat der Chefarzt zu mir gesagt, dass es bei vielen erstgebärenden so sei. und die chancen wären super, dass es nie wieder passiert.

Meine Gyn. meinte das genaue gegenteil. beim letzten gespräch wurde mir gesagt, dass ich ab Herzschlaf Blutverdünner spritzen müsste, und sobald der Blutdruck nur einmal zu hoch Blutdruckmittel nehmen. Auf eine natrüliche Geburt bräuchte ich mich gar nicht einstellen! und es wird wieder ein frühchen. man würde nur versuchen weiter zu kommen als beim letzten mal.

Ich würde mich aber auch auf antworten freuen, ob hier frauen sind, den es anders ergangen ist


Lieben Gruß
Nicole und Johanna (geb. bei 29+0)

Beitrag von funkelsternchen25 18.05.10 - 14:25 Uhr

Hallo,
mein Sohn wurde in der 36 Schwangerschaftswoche, wegen des Helpsyndroms per Kaiserschnitt geholt.
Bei ihm haben die erhöten Leberwete, glaube ich so um die 19 Woche herum angefangen.
Zur Zeit bin ich wieder schwanger ( 28 SSW ) bis her noch keine erhöten Leberwete, keine Schwangerschaftsdiabetes, nichts was auf das Helpsyndrom hinweißt.
Zur Zeit kämpfe ich mit vorzeitigen Wehen, was aber nichts mit dem Helpsyndrom zu tun hat.

Jennifer

Beitrag von loewenhummel 18.05.10 - 16:38 Uhr

Informiere dich am besten bei gestose-frauen.de, da gibts u.a. auch ein Forum.
Man kann einiges tun, um vorzubeugen bzw. den Beginn hinauszuzögern!
Alles Gute!

Beitrag von sleepingsun 19.05.10 - 09:04 Uhr

Hallo,

hatte bei Stefan auch hochgradig Hellp - und mein damaliger FA hat nichts dagegen gemacht #schock :-[ Erst ala es schon fast zu spät war, hat mich die Sprechstundenhilfe ins KH geschickt. 2 Tage später war Stefan bei 36 + 2 da - mit einem Gewicht von 1900 g und 43 cm. Zum Glück war er ansonsten total fit. Sein Gewicht und die Größe entsprachen ja eher der 32. SSW - ab da hatte ich auch sehr hohen Blutdruck (170/200 oder so um den Dreh) und Wasser. Auch war die Plazenta viel zu klein für die SSW und total verkalkt.

2009 kam dann unsere Tochter bei 38 + 6 mit 50 cm und 2770 g auf die Welt. Ich hatte kein Hellp und nichts - naja, ausser halt die üblichen Wehwechen ;-) Habe aber meinen Arzt gewechselt und hab jetzt eine tolle FÄ. Bin in der 2. SS viel enger kontrolliert worden und musste von Beginn an Tabletten nehmen. Ab der 29. SSW war ich noch zusätzlich im Krankenhaus zur Kontrolle.

Sicher kann man es nicht pauschal sagen, aber es muss nicht wieder zwangsläufig zu Hellp kommen. Laut meiner FÄ kann man es auch gut unter Kontrolle bringen bzw. schon von Beginn an etwas vorbeugen. Eine Garantie gibt es aber natürlich nicht und es ist halt dann schon so, dass man viel genauer kontrolliert wird.

Alles Gute!

LG, Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Zoey (*12.02.09)