impf-kindergarten-frage

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lilaluise 18.05.10 - 13:05 Uhr

hallo
meine Maus wird jetzt 2 und kommt dann in den kiga---bis jetzt ist sie in der krippe..wisst ihr ob ein kindergarten ein nicht geimpftes kind ablehnen kann? lg luise
PS: bitte jetzt keine impfen pro contra debatte...;-)

Beitrag von tragemama 18.05.10 - 13:08 Uhr

Leider dürfen kirchlich oder kommunal getragene Einrichtungen ungeimpfte Kinder nicht ablehnen. Leider deshalb, weil so Krippen-Kinder in den gleichen Räumlichkeiten - die für bestimmte Impfungen z.B. noch zu jung sind - angesteckt werden können.

Private Einrichtungen können das.

Andrea

Beitrag von fruehchenomi 18.05.10 - 13:16 Uhr

In der Kita meiner Enkelin musste bei der Anmeldung der Impfpaß vorgelegt werden, und das ist auch RICHTIG so.
Es sind wieder Kinderkrankheiten auf dem Vormarsch, die man wirklich nicht unbedingt auch noch braucht.
LG Moni

Beitrag von nakiki 18.05.10 - 13:22 Uhr

Hallo!

Nur weil man den Impfpass vorlegen muss, heißt es ja noch lange nicht, dass nicht geimpfte Kinder abgelehnt werden.

Den Impfpass mussten wir auch vorlegen, aber nur, damit die Kita weiß, ob und wenn ja gegen was sie geimpft ist.

Gruß nakiki

Beitrag von tragemama 18.05.10 - 13:38 Uhr

Glaubst Du das? Ungeimpfte Kinder werden durchaus eher nicht genommen, das darf nur nicht offiziell als Begründung benutzt werden. Wofür sollte die Vorlage sonst dienen?

Beitrag von krokolady 18.05.10 - 13:39 Uhr

Ich musste auch den Impfpass vorlegen im KiGa - dieser ist fast leer!
Trotzdem wurde meine Tochter problemlos genommen.....auch ohne die Impfungen.

Beitrag von schullek 18.05.10 - 14:03 Uhr

nur weil DU es so handhaben würdest, heisst das nicht, dass das generell so ist.

klar kommen solche unglaublichen dinge vor, aber in der regel eben gsd. nicht.

Beitrag von nakiki 18.05.10 - 14:53 Uhr

Wir mussten den Ausweis erst nach Vertragsunterzeichnung vorlegen! Kenn das nur so hier in HH. Daher kann es kein Entscheidungskriterium sein! Außerdem entscheiden die Kitas immernoch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Gruß nakiki

Beitrag von ratpanat75 18.05.10 - 15:59 Uhr

"Wofür sollte die Vorlage sonst dienen?"

Zur Information für die Erzieher #aha.
Es ist doch selbstverständlich, dass die wissen müpssen, wer gegen was geimpft oder eben nicht geimpft ist.
Bei uns musste der Impfpass auch vorgelegt werden und einige der Kinder sind gar nicht oder nur teilweise geimpft.

Beitrag von schullek 18.05.10 - 14:00 Uhr

vorlegen und geimpft sein müssen sind unterschiede. vorlegen tut man es um zu sehen, wleche impfungen da sind, nicht um zu beurteilen, ob das kind aufgenommen wird.

lg

Beitrag von ratpanat75 18.05.10 - 15:56 Uhr

Hallo,

bei uns musste auch der Impfpass vorgelegt werden, das diente aber ausschließlich zur Information für die Erzieher.
Es ist ja schließlich wichtig für sie zu wissen, wer gegen was geimpft ist, falls mal etwas passiert.
Das hat nichts damit zu tun, ob das auschlaggebend für die Aufnahme ist, bei uns sind nämlich einige Kinder gar nicht oder nur teilweise geimpft.

LG

Beitrag von rina1982 18.05.10 - 21:43 Uhr

Guten Abend!

Ich muss mal kurz was nachfragen: Warum muss eine Erzieherin wissen welches Kind gegen was geimpft ist? Tut mir leid, aber so ganz erschließt sich mir das nicht. Ich bin Erzieherin in einer Gruppe mit 15 Krippenkinder und nein, ich weis nicht gegen was jedes Kind geimpft ist und gegen was nicht #schwitz . Ich weis wo die Unterlagen im Büro liegen aber ich weis es von keinem Kind auswendig. Warum auch. Wenn Eltern sich gegen eine Impfung entscheiden, z.B. Tetanus, ist ihnen (hoffentlich) die Tragweite der Entscheidung klar. Für mich nehmen die Eltern damit Bewusst ein gewisses Risiko in kauf. Die Eltern wissen, dass wir zum Beispiel auf Wunden nach einem Sturz kein Wunddesinfektionsmittel auftragen dürfen ( theoretisch auch kein Pflaster). Erwarten solche Eltern dann etwa eine Sonderbehandlung, z.B. dass ich sie umgehend anrufen wenn ihr nicht geimpftes Kind stürtzt und das Knie blutet? (Ich meine die Frage ernst!)
Tut mir leid aber auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Alle wichtigen Kinderkrankheit (Scharlach, Mums, Röteln,...) werden natürlich für ALLE Eltern sichtbar bekannt gegeben, wenn sie in der Einrichtung auftreten, aber wie die Eltern dann handeln, ist ihre Entscheidung. Genauso wie es ihre Entscheidung ist, ihr Kind nicht zu impfen.

Ich hoffe, mir kann geholfen werden! *grins*

Liebe Grüße Rina

Beitrag von meraluna1975 21.05.10 - 21:49 Uhr

Also, ich würde nicht erwarten, dass man mich sofort anruft, wenn mein Kind stürzt und am Knie blutet, da in diesem Fall eine spätere Tetanus-Erkrankung so gut wie ausgeschlossen ist.

nichtimpfeltern wissen in der Regel sehr gut, welches "Risiko" sie eingehen - im Gegensatz zu Eltern geimpfter Kinder - und wissen daher auch, wie man mit welchen Krankheiten umzugehen hat.

Eine Sonderbehandlung ungeimpfter Kinder ist daher nicht nötig.

Beitrag von krokolady 18.05.10 - 13:16 Uhr

Na zum Glück nicht.......höchstens private Einrichtungen.

In Deutschland gibts zum Glück keinen Impf-Zwang!

Beitrag von loonis 18.05.10 - 13:25 Uhr




Es gibt ja keinen Impf-Zwang.
Bei uns muss zwar auch ne Kopie vom Impfpass abgegeben werden ....
aber das Kind MUSS NICHT geimpft sein.

LG Kerstin

Beitrag von miau2 18.05.10 - 13:40 Uhr

Hi,
meines Wissens dürfen sie es unter Umständen. Ich bin mir nicht sicher, meine aber gelesen zu haben, das hier in Hessen die Ablehnung zulässig wäre.

Frag beim Kindergarten nach, ich denke, das ist sicherer.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von schullek 18.05.10 - 14:01 Uhr

nein, ein kiga darf dich nicht ablehnen auf grund von nicht-impfen. da der pass ja auch erst bei vertragsunterzeichnung vorgelegt wird bzw,. dann die verabreichten impfungen eingetragen werden, würdest du das ja schnell merken, wenn du dann noch abgelehnt wirst bzw. dein kind.

aber wie gesagt, abgelehnt darfst du nicht werden.

lg

Beitrag von cori0815 18.05.10 - 16:49 Uhr

letztlich wird im Falle einer Ablehnung schon irgendeine Begründung gefunden werden, die passend ist ;-) Und wenn die wirkliche Begründung die fehlenden Impfungen sind, dann wird das ja offiziell keiner erfahren.

Bin pro Impfung, aber dass aus diesen Gründen Kinder abgelehnt werden, finde ich trotzdem nicht okay. Dann müsste man auch Kinder ablehnen, die sich nach dem Toilettengang die Hände nicht ordentlich waschen - da werden sicher mehr Krankheiten übertragen ;-)

Lg
cori

Beitrag von schullek 18.05.10 - 20:05 Uhr

ja, mir ist schon klar, dass es solche moscheleien gibt. aber da der vertrag wie gesagt stattfindet und im gleichen atemzug der ausweis vorgelegt wird (wobei ich das nicht musste, ich musste nur eintragen, was geimpft wurde), kann man das recht schnell rausfinden. was dann geschieht ist nat. in jedem fall anders.

wir wurden in einem evang. kiga abgelehnt, weil mein sohn nicht getauft ist, obwohl mir versichert wurde, dass es rein nach reihenfolge etc. geht. nun ja, da ich mehrere kannte, diesie nach uns anmeldeten mit getaufetn kindern, war mir das ganze schnell klar. hätten wir nicht in dem von mir gleichwertigen kiga einen platz bekommen, wäre ich allerdings auf die barrikaden gegangen.

und so würde ich es auch, wenn es um impfungen geht.

so wie du es schreibst, finde ich das absolut ok. jeder hat seine eigene meinung und einstellung, aber deshalb zu diskriminieren, wie einige hier im forum und im rralen leben tun, finde ich grenzwertig.

lg

Beitrag von lila-laune-baer 18.05.10 - 14:33 Uhr

Hi

also im KiGa meines Sohnes MUSS das Kind zumindest gegen Tetanus geipmft sein. Da musste ich den Impfpass auch vor Unterschreiben des Vertrages vorlegen, weil das Datum der Impfung mit eingetragen wurde, falls noch nicht alle (ich glaub) 3 Impfungen erfolgt sind.
Ich finds in Sachen KiGa auch ne gute Sache, da holt man sich schnell mal offene Wunden, und der Erreger kommt ja schon durch den kleinsten Kratzer in den Körper...



Lg lila-laune-baer

Beitrag von schullek 18.05.10 - 20:07 Uhr

ist es ein öffentlicher kiga? wenn ja, er auch nur nen geringen teil öffentliche gelder bekommt, dann darf kein zwang bestehen. vielleicht wurde euch das so vermittelt, aber rechtlich gesehen ist es falsch.

lg

Beitrag von nicole9981 18.05.10 - 14:34 Uhr

Hallo!

Nils musste den Impfpass vorlegen aber da waren seine Impfungen noch nicht ganz vollständig. Er wurde trotzdem genommen. Er geht in eine private Einrichtung.

LG Nicole

Beitrag von lilaluise 18.05.10 - 15:04 Uhr

ok, also wirklich bescheid weiß ich trotzdem immer noch nicht#kratz

Beitrag von meraluna1975 18.05.10 - 15:16 Uhr

Öffentliche Einrichtungen dürfen ein ungeimpftes Kind zum Glück nicht ablehnen.

Im Gegenteil: eine verlangte Vorlage des Impfausweises ist eigentlich sogar verfassungswidrig!

Beitrag von ratpanat75 18.05.10 - 16:04 Uhr

Das finde ich auch nicht logisch.
Es ist doch im Sinne von den Eltern, dass die Erzieher wissen, gegen was die Kinder geimpft oder eben nicht geimpft sind, das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

LG

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