Leute gibts....

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von jessy-77 18.05.10 - 14:45 Uhr

Hallo,

muss mal meinen Frust loswerden....
War heut wie immer in der Krabbelgruppe. War echt schön, aber eine Mutter wird uns allen immer aufälliger.
Heute ging es schon gut los. Wir kommen an und die Mutter wartet schon. Sie war im Urlaub mit ner anderen Mutter und wir fragten, wie war der Urlaub. Sie "Total beschissen, der Kleine hat nur geheult und wir haben abegebrochen"#schock. Außerdem geht der mir sowieso nur auf den Senckel und der ist nur am Brüllen und so ein ungezogenes Kind, ich wäre besser nie Mutter geworden". Ich dachte ich Fall aus allen Wolken und bin erst mal weg.
Beim spielen, ist der kleine dann hingefallen und hat sich wirklich weh getan. Was sagt sie, nicht so schlimm, passiert ihm ständig#aerger. Der kleiner tut mir so Leid, sie schuppst ihn rum, redet laut mit ihm, schreit ihn an und reist ihn rum.....
Werd mir das nicht mehr lange anschauen, meine Überlegung ist sogar das Jugendamt zu informieren.
Hab heute mit der Bekannten von ihr gesprochen und sie mal gefagt wie sie das sieht...
Auch sie hatte schon die überlegung gehabt und möchte aber erst mal mit ihr reden und ihr ins gewissen reden, selbst dich Hilfe zu holen...

Ich hab noch nie so eine Mutter erlebt, die auch noch so öffentlich damit umgeht und anscheinend auch noch denkt sie würde alles richtig machen#klatsch. Die Frau hat sie nicht mehr alle.

So jetzt geht es ein bisschen besser.
Sorry fürs auskotzen#bla.

LG jessy-77

Beitrag von marjatta 18.05.10 - 14:52 Uhr

Das klingt ja schrecklich. Da kann ich Deine Einstellung absolut nachvollziehen.

Klar, wir können nicht immer von unseren Kindern begeistert sein. Unsere Resourcen haben auch ihre Grenzen. Aber deshalb sich mit dem Kind so zu verhalten, das geht wirklich nicht.
Wenn sie überfordert ist, braucht sie wohl wirklich Hilfe, denn Schubsen, rumreißen und ähnliches geht gar nicht. Es ist schon so nicht leicht, den Kindern bei den heutigen Erwartungshaltungen zu entsprechen. Da kann einem schon mal schnell die Puste ausgehen, wenn man sich zu sehr verrückt macht.

Beitrag von jessy-77 18.05.10 - 14:56 Uhr

...ich bin auch manchmal an einem Punkt wo ich mal ne Auszeit brauche, die nehm ich mir dann aber auch und da muss halt mal der Mann ran oder die Oma...
versteht so Leute nicht, sie muss doh merken das alle auf sie schauen...

Beitrag von mansojo 18.05.10 - 14:57 Uhr

hallo,

ich würde ganz offen mit der mutter sprechen ob sie hilfe braucht

der satz "ich wäre besser nie Mutter geworden" ist doch ein hilfe ruf

auch wenn sie sagt das habe sie nur so dahingesagt
nimm sie ernst


ich hab eine freundin die genau die selben worte sprach
bei ihr war der auslöser/grund allerdings eine ausgeprägte wochenbettdepression

lg manja

Beitrag von jessy-77 18.05.10 - 15:09 Uhr

...ich kenn sie nicht gut genug um mit ihr da offen zu reden. Aber die bekannte wird das tun und auch die Leitung der Krabbelgruppe hat es vor. Wenn sich aber nichts ändert, werde ich auf was machen...

Beitrag von nakiki 18.05.10 - 15:06 Uhr

Hallo!

Du machst es dir ziemlich einfach! Setzt dich an den Rechner und lästerst im Internet erstmal ab. Kein Verständis für die Mutter. Auch auf die Idee selbst Hilfe anzubieten kommst du nicht, nein, lieber (wahrscheinlich auch noch anonym) das JA informieren!

Die Mutter ist überfordert, leidet eventuell sogar an einer depressiven Verstimmung, wenn nicht sogar Depression. Da ist einem auch nicht mehr mit einem freiem Nachmittag geholfen!

Redet mit der Mutter. Bietet selbst Hilfe an! Bietet ihr an zusammen beim JA nach Hilfe zufragen!

Einfach zu behaupten, die Mutter hätte sie nicht mehr alle und würde denken, sie mache alles richtig, ist nun wirklich keine Hilfe!

Gruß nakiki

Beitrag von jessy-77 18.05.10 - 15:14 Uhr

...lies mal meine Antworten. Ich lästere hier nicht rum. Und einfach mach ich es mir auch nicht. Das mit dem jugendamt wäre die letzte möglichkeit wenn sie wirklich keine Hilfe annimmt und sich nicht helfen lassen würde...
Ich kenne sie kaum und ich glaube nicht das sie mir ihr herz ausschütten würde wenn ich damit anfangen würde...Das muss ich erst mal der bekannten Mutter überlassen, die die Problematik besser kennt als alle anderen in der Gruppe...
Und ich betone nochmal das wir nicht lästern....

Beitrag von nakiki 18.05.10 - 15:20 Uhr

Für mich ist dies lästern:

"Ich hab noch nie so eine Mutter erlebt, die auch noch so öffentlich damit umgeht und anscheinend auch noch denkt sie würde alles richtig machen. Die Frau hat sie nicht mehr alle.

So jetzt geht es ein bisschen besser.
Sorry fürs auskotzen. "

Wenn jemand nur nach Lösungen sucht, würde er anders schreiben! Läge dir wirklich daran der Mutter zu helfen, würde man in deinem Post die Frage: Hättet ihr noch Ideen wie man ihr helfen könnte? o.ä. lesen können. Tut man aber nicht!

Ja, die andere Mutter soll mit ihrer Bekannten reden, aber selbst wenn sich nichts ändert, solltest du auch das Gespräch suchen, bevor du das JA informierst.

Gruß nakiki

Beitrag von jeremiaskilian 19.05.10 - 07:11 Uhr

Ich sehe es genau wie du! Ich mag dieses rumgeläster nicht! #contra Und dann immer gleich mit dem JA zu kommen!

Zumal man meist das Gefühl hat, dass es den Leuten nicht ums Kind geht! Oft sind die Leute auch noch schadenfroh und versuchen sich darin zu bestärken, dass "sie" ja alles richtig machen. Muss hier nicht der Fall sein, ist aber oft genug so!

Die Mutter geht in die Krabbelgruppe, fährt samt Kind in den Urlaub... springt nicht bei jedem Sturz auf (mach ich auch nicht)... ist im Moment vielleicht einfach fertig mit den Nerven. Wer kennt sowas nicht?

LG

Beitrag von jessy-77 19.05.10 - 09:18 Uhr

so, ich nochmal

ich finds schade das man hier so runter gemacht wird....
wie gesagt ich werde nicht gleich zum JA gehen, sonst wäre ich schon dort gewesen. Wir suchen ja nach anderen Lösungen, die Frage ist nur ob sie sich auch helfen lässt! Sie macht nämlich momentan nicht den Eindruck und auch das habe ich geshrieben, das sie etwas falsch macht.

Mir geht es sehr wohl um das Kind, denn er ist nicht so wie die Mutter ihn beschreibt. Klar weint er mal und schubbst andere Kinder aber das ist in dem alter doch normal. Nein, er kann auch super toll mit anderen Kids spielen, ist freundlich usw....

ich gehen auch in die Krabbelgruppe, springe nicht bei jedem pups auf, bin auch manchmal fertig... aber gehen nicht so mit meinem Kind um und befinde mich dann auch noch im Recht und Posaune es überall rum, so wie sie es tut!
Achso, sie ist auch nicht alleine im Urlaub gewesen, nein, ihr Mann war auch dabei...
Ich finde es halt nur Schade für das Kind, so ganz ohne Liebe ( und die hat sie nicht für ihn) jeden Tag aufzuwächst und unerwünscht zu sein. Es ist ja auch nicht erst seit eben, das sie sich so verhält, sie muss schon seit der Schwangerschaft so sein (laut Freundin)....

Ihr habt sie nicht gesehen und seit froh, ihr würdet erst auch mal abwarten und dann handeln...
Aber egal, jeder sieht das halt anders und ich denke da muss in jeder Hinsicht etwas geschehen und nicht nur ich bin da der Meinung, sondern auch die Bekannte, die sogar auch schon überlegt hat das JA einzuschalten....


LG

Beitrag von emeri 18.05.10 - 15:19 Uhr

hey,

wenn sogar die bekannte, die mit ihr in den urlaub gefahren ist meint, dass sie sich schon sorgen macht, dann solltet ihr etwas machen. redet mit der mutter, aber nicht öffentlich mal in der krabbelgruppe, sondern nehmt sie zur seite, sagt ihr, dass ihr euch sorgen um sie macht. dass sie eurer meinung nach nicht glücklich wirkt und ihr bemerkt habt, dass sie grob mit ihrem kind umgeht. bietet ihr hilfe an. fragt nach, ob sie eventuell jemanden in der familie hat, der sie unterstützen kann: eine oma, die mal das kind nimmt, eine tante, etc.

heutzutage wird es leider nicht mehr gern gesehen, dass mütter nicht alles locker im griff haben. man hat eine supertolle, gut durchorganisierte, fröhliche mutter zu sein, die nie auf die idee kommt nach hilfe zu frage. kann mich gut daran erinnern, dass mal in der baby-rubrik eine mama doof angepflaumt wurde, die meinte, ihr kind habe so lange geschrieen, dass sie nicht mehr konnte und ihre mama zu hilfe gerufen hat. nein, man hat ja als supertolle mama so etwas selbst zu regeln. vlt. traut sie sich nicht um hilfe fragen.

grundsätzlich finde ich es ja auch in ordnung wenn mütter auch mal zugeben, dass ihre kinder ihnen mal auf die nerven gehen, aber wenn sie grob mit ihrem kind umgeht und es anschreit, dann wird es zeit sich um die mutter zu kümmern. sofort das JA einschalten halte ich als erste reaktion allerdings völlig überzogen.

lg emeri