Hab ihr das gehört??

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Beitrag von adventicia 18.05.10 - 18:10 Uhr

Was heute durch die Nachrichten geht mit der Frau und dem kleinen Jungen? Die von einem 73jährigen quasi überfahren worden sind??
Ist das nicht schrecklich, da geht man mal eben ein Bahnticket holen und dann passiert sowas... weil ein 73jähriger Bremse mit Gas verwechselt hat! Das kann es doch nicht sein, da sollte mal was passieren.... so von wegen ab nen gewissen alter testen ob sie überhaupt noch ein Auto steuern sollten o.ä....

Eine #kerze für den kleinen Jungen!!!
Und dann hoffen wir mal das die Frau wieder auf die Beine kommt...

Lg
Nicole

Beitrag von canadia.und.baby. 18.05.10 - 18:15 Uhr

Ja war am Hauptbahnhof Hamburg! Genau einen tag später war ich genau da.....ich mag mir garnicht vorstellen was passiert wäre wenn wir ein tag früher.......

Beitrag von mike-marie 18.05.10 - 18:16 Uhr

Ist schrecklich aber Unfälle passieren nunmal. Willst du darüber entscheiden wer noch Auto fahren darf und wer nicht. Man kann nicht alles und jeden bevormunden.
Statistisch gesehen bauen jüngere Menschen mehr unfälle als ältere.

Eine #kerze für den kleinen.

Lg mike-marie

Beitrag von kleenerdrachen 18.05.10 - 18:26 Uhr

Eine #kerze für den Jungen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass es nicht nur am Alter liegt, man sollte regelmäßig prüfen, ob die Besitzer eines Führerscheines noch in der Lage sind zu fahren. Prüft jemand, ob man nach fünf Jahren ne Brille braucht? Prüft jemand, ob man inzwischen mental gar nicht mehr in der Lage ist, Auto zu fahren? Prüft jemand, ob ich die aktuellsten REgeln der StVO noch kenne? Das alles sollte grundsätzlich mal durchdacht werden...

LG STeffi

Beitrag von mike-marie 18.05.10 - 18:34 Uhr

Big Brother is watching you #gruebel

Möchtest du alles von Staat kontrollieren lassen?

Beitrag von canadia.und.baby. 18.05.10 - 18:40 Uhr

Wäre zumind. nicht schlecht in dieser hinsicht!

Beitrag von mike-marie 18.05.10 - 18:45 Uhr

Ist die Frage, wo fängt man an und wo hört man auf. Wer soll das machen? Wer bezahlen?
Außerdem finde ich das zu viel Bevormundung, irgendwann darf man dann nicht mehr entscheiden welches Klopapier man nehmen darf.

Beitrag von canadia.und.baby. 18.05.10 - 18:48 Uhr

Du hast schon recht in einer hinsicht ja!

Nur man macht den Schein auch unter Aufsicht , es sollte zumind. gelegentlich überprüft werden ob man noch in der Lage ist diesen schein zu führen!

Beitrag von miau2 18.05.10 - 19:03 Uhr

Hi,
mit der falschen Wahl vom Klopapier riskiere ich vielleicht ... na ja, muss man ja nicht weiter erörtern.

Mit der falschen Entscheidung über die eigene Fahrtüchtigkeit riskiert man erheblich mehr, und zwar nicht nur für sich selbst.

Wer das bezahlen soll? Wer Autofahren will. Müssen nicht LKW-Fahrer regelmäßig zum Check? Warum PKW-Fahrer nicht, die im Prinzip genau so viel anrichten können (und das ja auch tun)?

Viele Grüße
miau2

Beitrag von kleenerdrachen 18.05.10 - 19:28 Uhr

Genau so! Und oft müssen die LKW Fahrer- bei denen das übrigens ab 50 alle fünf Jahre stattfindet- das noch aus eigener Tasche zahlen, obwohl es für ihren Job nötig ist...

Beitrag von mike-marie 18.05.10 - 20:48 Uhr

Das ist nicht mehr ab 50 sondern wer jetzt seinen LKW Schein macht, muss alle 5 Jahre hin.

Ein Sehtest sehe ich ja ein aber mich jedesmal vom Internisten auf den Kopfstellen zu lassen, Lunge Röntgen usw ist zu viel des Guten. #augen

Beitrag von miau2 19.05.10 - 10:47 Uhr

Hat das jemand gefordert?

Ich denke halt, dass die überwiegende Mehrheit ALLER Menschen auch schon mal "fahruntauglich" oder nur eingeschränkt fahrtauglich unterwegs war. Und das auch hätte wissen können (Packungsbeilagen lesen könnten die meisten...). Oder es eben permanent ist.

Und ich behaupte mal, auch die Mehrheit derjenigen, die so vehement nach Untersuchungen und Tauglichkeitsprüfungen ab einem gewissen Alter schreien war das schon mal - ohne sich darüber Gedanken zu machen...

WAS dann sinnvoll ist als Untersuchung sollten Leute überlegen, die sich damit auskennen...Lunge Röntgen würde ich auch für übertrieben halten, einen Sehtest, einen kurzen Test zum Reaktionsvermögen und vielleicht einen kurzen Test darüber, ob man überhaupt die wichtigsten Verkehrsregeln kennt (stell dich mal an einen Kreisel oder eine Schulbushaltestelle...). Das würde mir als Laie sinnvoll erscheinen. Ein Experte hat vielleicht andere Vorschläge.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von caramaus 18.05.10 - 19:10 Uhr

Der Staat kontrolliert doch auch, ob du den Führerschein überhaupt bekommst. Da muss man sogar zwei Prüfungen für bestehen...

Beitrag von kleenerdrachen 18.05.10 - 19:27 Uhr

Sicher nicht, aber es gibt Dinge, da ist es wichtig kontrolliert zu werden- zum Beispiel Fahrtüchtigkeit, aber auch wie man mit seinen Kindern umgeht etc. Leider wird oft an der falschen Stelle zu viel kontrolliert und an der anderen zu wenig. Ich will ja auch nicht, dass man überall permanent kontrolliert wird, aber was wäre so schlimm alle 15 Jahre nen Test zu machen?
Das größte Problem ist, dass sich dann wieder hundert Leute finden, die daraus Profit schlagen wollen...aber das ist sicher ein generelles Problem, da aus allem Geld geschlagen werden soll :-(

Es würde jetzt sicher in ne Endlosdiskussion laufen, wenn man alle Pro und Contra aufführen wöllte, aber man kann auch nicht pauschal sagen, dass nur ältere Leute Schuld sind, wenn sowas passiert. Vor wenigen Jahren ist mal ein besoffener Mitt-Vierziger in ne Fußgängergruppe gefahren und hat ne schwangere Frau dabei getötet.

Beitrag von qayw 18.05.10 - 23:01 Uhr

Es gibt häufig genug Fälle, wo alte Leute Gas und Bremse oder rot und grün oder Autobahnauf- und -abfahrten verwechseln oder, die so tüddelig sind, daß sie ihr Auto nicht mehr finden oder beim Brötchenkaufen versehentlich 100 km über die Autobahn fahren. Ab 60 alle 3 oder 4 Jahre einen Reaktionstest zu machen und im Zweifel den Führerschein sicher zu stellen, halte ich für sehr sinnvoll. Denn bei vielen ist keine Einsicht vorhanden, wenn sie nicht mehr fahrtüchtig sind.

Beitrag von miau2 18.05.10 - 18:52 Uhr

Hi,
vor ein paar Tagen (oder war es gestern?) wurde jemand verurteilt, der 3 Mitglieder einer Familie (darunter ein 10 Monate altes Baby) per Geisterfahrt in den Tod gerissen hat. Ein 22jähriger Azubi, der besoffen unterwegs war.

Welche Konsequenz soll man daraus ziehen? Autofahren erst ab 25?

Ein großer Teil schwerer Unfälle passiert durch Sekundenschlaf. Konsequenz - nachts alle Straßen sperren?

Die Überlegung, das Menschen, die Autos bedienen (oder schwere Maschinen oder was auch immer) sich regelmäßig untersuchen lassen sollten ist sicher nicht ganz falsch. Nur - warum nur ältere? Die meisten Unfälle werden doch von Fahrern unter 65 verursacht...wenn, dann bitte ALLE.

Wann war übrigens dein letzter Sehtest? Die meisten, die keine Brille tragen machen einen für den Führerschein...und das wars...und wer verzichtet schon ganz ehrlich nach der Einnahme rezeptfreier Mittel gegen Erkältungssyptome auf das Autofahren? Nur mal so die Beispiele, wo tausende Autofahrer jeden Alters täglich mit dem Leben anderer spielen, ohne, dass das den Weg in die Medien schafft. Ich will gar nicht wissen wie viele Menschen jeden Alters mit Autos unterwegs sind, obwohl sie aus irgendwelchen Gründen gar nicht dazu in der Lage wären. Sei es vorübergehend (heftige Erkältung reicht durchaus) oder dauerhaft.

Es ist tragisch, es tut mir unendlich leid für die Familie, aber dieses Gehetze gegen eine kleine Gruppe hilft niemandem weiter.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von haseundmaus 18.05.10 - 19:22 Uhr

Hallo!

Also ich muss sagen, ich find die Vergleiche hinken hier etwas. Wenn ich so manchen Opa sehe, der kaum noch in der Lage ist in sein Auto einzusteigen, wenns geht noch ein Auto das einen Haufen Bums unter der Haube hat, dann denk ich mir auch, wie reagiert der Mann, wenn vor ihm plötzlich ein Kind auf die Straße rennt? Ist sein Reaktionsvermögen vergleichbar mit dem eines jungen Menschen? Nein. Ich finde auch, ab einem bestimmten Alter sollte jeder Mensch selber überlegen inwiefern er andere Leute gefährdet wenn er sich hinters Steuer klemmt. Ich kann ja verstehen, dass ältere Leute an ihr bisschen Mobilität, das sie durch das Autofahren noch haben, hängen und es ungern aufgeben möchten. Aber wie dieses beschriebene Beispiel hier zeigt, ist das nicht für alle gut. Ich finde auch, dass ab einem bestimmten Alter geschaut werden sollte, ob derjenige noch in er Lage ist, angemessen im Straßenverkehr zu reagieren.

Den Vergleich mit den unter 25jährigen, den ich hier grad las, find ich etwas dämlich, sorry.

Manja mit Lisa Marie #verliebt heute 8 Monate

Beitrag von jolle3012 18.05.10 - 20:26 Uhr

#pro

Beitrag von angie1975 18.05.10 - 19:26 Uhr

es ist schrecklich sowas und man sollte wirklich die fahrtauglichkeit überprüfen..


da lobe ich meinen opa.. der hat mit knapp 70 seinen führerschein freiwillig abgegeben. er sagte er traut es sich nicht mehr zu .. und wenn was passiert ist es zu spät.. so werde ich lieber fußgänger und kann niemanden schädigen .


lg angela

Beitrag von tatimaus100 18.05.10 - 20:01 Uhr

Meine schwiegermutter fährt auch nicht mehr.
Sie merkt selber, das sie langsamer wird und nicht mehr so sicher dabei ist.
Das finde ich verantwortungsvoll....! Sie ist 67 Jahre.

Es wäre schön, wenn alle soviel Verantwortung auch selber übernehmen würden und mal nachdenken...

Egal ob besoffen fahren oder als Rentner unsicher Auto fahren...

alles unmöglich...