ich liebe ihn nicht mehr! Und jetzt?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 20:06 Uhr

Hallo!

ich habe ein Problem! Ich merke immer mehr dass ich meinen mann und vater meiner Kinder einfach nicht mehr liebe. Das geht schon über ein Jahr so. Ich mag ihn zwar, er ist ein netter, guter Mensch! Tut auch viel für seine Kinder. Aber irgendwie ist die Liebe weg.
Ich weis nicht, was ich tun soll. ich schlafe noch mit ihm, fühle mich dabei aber nicht wohl. Ich denke oft, dass es das beste wäre, wir würden uns trennen. Aber wie soll ich mich von ihm trennen? Ich will ihn ja auch irgendwie nicht verletzen. Ich komm mir so blöd vor! Auch wenn es ein Grund ist, sich zu trennen, wenn die Liebe verschwunden ist. Ich empfinde es als keinen und trau mich nichts zu sagen.
das ist verdammt blöd, wenn man in dieser Situation steckt!
Vielleicht kennt das jemand?

Danke für jede Antwort!

Beitrag von miami36 18.05.10 - 20:15 Uhr

Als 1. würde ich nicht mehr mit ihm schlafen.

Schlafe nicht mit einem Mann den Du nicht liebst.

Musst Du natürlich selber wissen, aber ich finde das schlimm, vor allem für Dich.

LG

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 20:29 Uhr

ja, das sollte ich wirklich lassen! Auch wegen ihm!
Aber ich mach halt bisher noch immer so, als sei alles normal. Aber ich kann ihm nicht ewig ne Liebe vorspielen!

Beitrag von jurbs 18.05.10 - 20:41 Uhr

sprich mit ihm drüber und bleibt trotzdem zusammen ... Liebe kommt und geht und kommt und geht und kommt - ein guter Partner bleibt! Gebts Euch noch ein paar Jahre!

Beitrag von thyme 18.05.10 - 20:49 Uhr

Gebts Euch noch ein paar Jahre!"

...oder wenigstens ein Weilchen. Niemand schwebt ein Leben lang zu 100% auf rosa Wolken. Aber gute Männer sind rare Ware und schwer zu ersetzen.

Als erste Massnahme würd ich aber trotzdem mal mit ihm sprechen. Vielleicht liegt der Grund wo anders? Ausgelaugt, angeödet vom Trott.... Nimm dir Zeit und schau es dir in Ruhe an bevor du die grossen Schnitte wagst.

LG thyme

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 20:54 Uhr

Noch weiter warten? Ich weis, dass es in einer Ehe, Liebe und Beziehung ein ständiges auf- und ab gibt. Wir sind ja auch schon 10 Jahre zusammen.
Aber ich halte das so nicht mehr aus. Ich denke, wir sind so kein Paar mehr. Und für mich ist Liebe die Grundlage einer Beziehung! tote Liebe kann nicht mehr zwanghaft ins Leben zurück gerufen werden!

Beitrag von thyme 18.05.10 - 21:02 Uhr

Dann sag ihm das und lass belüg ihn nicht.

LG thyme

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 21:15 Uhr

würde ich ja gerne! Aber ich packe es irgendwie nicht! In meinem Kopf steht es klar da. Aber ich kann es nicht in die Tat umsetzten.

Beitrag von thyme 18.05.10 - 21:28 Uhr

Dann überleg dir doch, was genau dich so stört. "Ich fühle mich wie tot....." Klingt für mich eher nach burnout

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 21:37 Uhr

Ich gehe auch voll arbeiten. Er arbeiten zwischen 50 und 75 %. Je nach dem was an ARbeit anfällt. Der Haushalt bleibt an mir hängen. Verlange ich auch nicht von ihm!
Was ich will? ein Leben, dass nach meinen Vorstellungen geht. Wie gesagt, er ist nett und Verantwortungsvoll. Aber mehr ist da einfach schon recht lange nicht mehr. ich will nicht mehr nur nach ihm leben....

Beitrag von thyme 18.05.10 - 22:06 Uhr

-> Ich gehe auch voll arbeiten. Er arbeiten zwischen 50 und 75 %. Je nach dem was an ARbeit anfällt. Der Haushalt bleibt an mir hängen. Verlange ich auch nicht von ihm!

Dann tu doch das mal und gönn dir zur Abwechslung mal etwas Zeit für dich

Beitrag von luci82 18.05.10 - 20:56 Uhr

Wie lange seid ihr denn schon zusammen? Musst du halt abwägen, ohne ihn wird sich in deinem Leben sehr viel ändern. Manches vielleicht positiv, anderes negativ. Schreib dir doch einfach mal alle Dinge auf die dir wichtig sind, wenn du das vor Augen hast siehst du vielleicht klarer, was du wirklich willst. Versuch dir dein Leben nach einer Trennung (realistisch) vorzustellen. Siehst du diese Sitaution als erstrebenswerter?

Mir persönlich wäre es schon wichtig,dass noch wirklich Liebe da ist...gut das kann auch wieder kommen,aber darauf würde ich mich nicht verlassen ;-) hast du schon mal mit ihm geredet? Das würde ich in jedem Fall als erstes tun.

Beitrag von cantharis123 18.05.10 - 20:59 Uhr

Wir sind seit 10 Jahren zusammen und haben zwei gemeinsame Kinder.

Ich finde Liebe die Grundlage für eine Beziehung. Wenn man einen Menschen liebt, sieht man über manche Macken und Dinge hinweg. Wenn man nicht liebt, kommt man damit nicht zurecht. Aber das sind alles Kleinigkeiten.
Ich weis eben auch nicht, ob die Liebe wieder erwachen kann. Momentan fühl ich mich einfach tot!

Beitrag von verknallt in einen andere 18.05.10 - 22:04 Uhr

Mir geht es ähnlich. Ich trenne mich auch nicht, weil ich keinen echten Grund habe. Ich mag ihr sehr, er ist ein toller Partner und Vater, ich liebe ihn aber nicht.

Im Moment rette ich mich mit Tragträumereien. Wie lange noch? Ich weiß es nicht.

Ich trenne mich nicht, weil ich keine bessere Alternative habe.

LG

Beitrag von cantharis123 19.05.10 - 09:10 Uhr

ich habe immer wieder Momente, wo ich es unheimlich gern tun würde. also mich trennen. Ich glaube, ich würde mich freier fühlen.
Und ich überlege mir auch oft: warum die Zeit mit einem Mann verbringen, den ich nicht liebe und genau weis, dass er es nicht ist?
Du bist in nen anderen verliebt? (wegen deinem schwarzen Nick)

Beitrag von kennich 19.05.10 - 09:17 Uhr

hallo!

mir gehts genauso!

als unser 2. kind 2005 zur welt kam war noch alles so gut wie in ordnung.

das jahr 2006 war dann die hölle, er war stinkefaul, hat nicht gearbeitet, nur getrunken. ich bin dann wieder arbeiten gegangen, 3 tage die woche. die große war im kiga. für ihn war das alles viel zu viel, er mußte auf den kleinen aufpassen, der war gerade 1 jahr alt und schlief noch viel. die große hab ich in den kiga gebracht und auch abgeholt.
er hätte am liebsten den ganzen tag vorm pc gesessen und gezockt.

dann die trinkerei, einmal bekam er nachts so einen epileptischen anfall in besoffenem zustand, einmal war er so stramm, das er in den flur gepinkelt hat und nicht mehr wußte wo er war und wer wir sind! ich hab mitten in der nacht seine mutter angerufen weil ich die totale panik hatte!

da war es dann vorbei, ich empfand ihn als eklig, hab ihn gehasst!

hab ihm aber noch eine chance gegeben, entweder sucht er sich arbeit und nimmt wieder am familienleben teil oder wir gehen!

er hat sich dann wirklich zusammengerissen, hat eine gut bezahlte arbeit gefunden. er ist sehr qualifiziert und gebildet. allerdings führten wir dann ab 2007 bis heute eine we-beziehung.

ich habe versucht ihn wieder zu lieben...aber genau das gegenteil ist eingetreten. mir hat es gefallen das wir unter der woche immer alleine waren, ich konnte machen was ich wollte, alleine entscheiden.
anfang 2009 haben wir uns getrennt. wir haben einen mietvertrag gemacht, die kinder und ich wohnen weiterhin in unserem haus. er kommt am we weiterhin zu uns, schlafen aber getrennt, essen aber zusammen. wir machen das wegen den kindern, sie kennen es nur so das der papa nur am we kommt und an diesen 2 tagen ist auch alles ok hier zu hause.

er hat sich zum guten gewendet, aber die liebe zu ihm kam nicht wieder!

ich habe keinen neuen partner und will auch erstmal keinen, er hat wohl auch keine neue, ist mir aber auch egal!

wir haben uns jetzt so irgendwie arrangiert, was die zukunft bringt....keine ahnung, ich will nicht weiter denken! im moment läuft es so recht gut.

lg