bin total fertig, wann hat man Zeit für sich

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von minidrachen 18.05.10 - 20:17 Uhr

Leute, ich muß mich mal ausheulen. Bin grad megadown.
Ich hab 3 Kinder, klar das es da anstrengend ist. Ich hab sie alle 3 gewünscht und beklage mich ja im Grunde genommen auch nicht. Ich bin mir bewußt, das es viel Arbeit ist und ich versuche auch mir alles gut einzuteilen. Wenn mein Freund da ist, dann gehts auch einigermaßen, weil er mir hilft. Zur Zeit ist er selten da, weil wir eine Kriese haben. Das ist aber ein anderes Problem und gehört hier nicht her.

Wie schafft ihr das alles? Wie kann ich mal zur Ruhe kommen?

Grad wieder: ich sitze hier, fertig geworden mit Schulmappe der Kleinen (1.Klasse) durchzusehen, die ganz Kleine quakt im Bett, poltert rum, ich gab ihr grad noch mal Tee. Mein Großer macht den ganzen Tag Ärger, seine Lehrerin rief schon an, er sitzt immer noch an seinen Hausaufgaben, kommt hier alle 2 Minuten zu mir. Jeder will immer irgendwas von mir. Kennt ihr das???

Sorry, aber ich mußte das alles mal loswerden.

Morgen renn ich wieder zu 2 Elternversammlungen und hocke wahrscheinlich von 17-20 Uhr in der Schule. #schwitz Ich konnte grad mal so 'nen Babysitter organisieren. Meine Familie hilft mir nicht wirklich. Sie sind alle der Meinung, ich müsse das schaffen, schließlich wollte ich Kinder.

Danke fürs Lesen....

Mini :-(

Beitrag von 1familie 18.05.10 - 20:37 Uhr

Hallo,

wie ist dein Tagesablauf.
Für mich hört sich das so an, als ob da was falsch läuft.

Von wann bis wann sind die Kinder weg und was machst du in der Zeit?

Gruss

Beitrag von minidrachen 18.05.10 - 21:16 Uhr

Hallo,

die Kinder sind von 8-14 Uhr weg. Ich hatte vor in der Zeit zu arbeiten, hab es 5 Monate durchgezogen und mußte dann aufhören, da meine Kleinste an Anämie leidet und ich zu oft mit ihr krank geschrieben war und deshalb Probleme mit meinem Chef bekam. Ich bin erstmal in Elternzeit bis Ende März 2011.

In der Zeit mache ich den Haushalt. Wäsche, Einkäufe, Abwasch, Zimmer aufräumen. Dann nutze ich die Zeit um mal was für mich zu tun, z.B. mal meine Serie von 30 Minuten zu kucken, die ich abend immer aufnehme oder im Internet was zu machen. Im Moment sitz ich über meiner Steuererklärung vormittags und dann fängt man auch an den Papierkram abzuheften etc. Meine Mutter ist Rentnerin und ich helfe ihr vormittag auch oft. 6 Stunden hört sich eigentlich lang an, aber die Zeit ist so extrem schnell vorbei. Dann ruft wieder mal einer an, ja und essen muß man irgendwie auch mal, obwohl ich mir nicht mal was koche, das würde noch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

So nachmittags wenn die Kinder da sind, schaff ich eigentlich gar nichts. Die Kleine wird 2 und ist dermaßen anstrengend. Sie geht überall ran, rennt in alle Zimmer, wenn man nur mal vergessen hat eine Tür zuzumachen. Die Großen beschweren sich dann. Wir trinken Kaffee wenn sie aus der Schule kommen, erzählen vom Tag und was noch an Hausaufgaben auf ist. Gegen 19 Uhr geht die Kleinste immer ins Bett, aber da sie ewig Theater macht, schafft man selbst dann nichts. Das geht erst alles ab nach 20 Uhr wieder, da ist auch die Mittlere im Bett und dann wirds allmählich ruhiger. Grade hab ich auch noch abgewaschen und jetzt endlich kann ich hier mal schreiben.

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 07:41 Uhr

Hallo,

ich denke du machst wirklich etwas falsch. Das ist nciht böse gemeint, aber du hast soviel Zeit und schaffst es nicht???

Ich bin von 6-12 Uhr auf Arbeit, dann komme ich heim, mache den haushalt in einer Stunde und hole die Kinder gegen 14:30 aus der Schule und der Kita.
Die Hausaufgaben sind beim Grossen (7Jahre) schon erledigt und der Kleine (fast 2 Jahre) will eigentlich nur draussen spielen. Also sind wir den kompletten Nachmittag draussen.
Reingehen tun wir gegen 17:30 Uhr und dann wird sich gewaschen und der Tisch gedeckt, entweder gibt es mal Brot oder aber ich koche noch etwas, frisch kochen dauert nicht solange, wie viele denken.
Mein Mann und ich wechselns uns dabei ab.
Auch wenn du und dein Freund gerade Probleme haben, wird er sich dochmal um die Kinder kümmern können?

Die Kinder gehen um 19:30 Uhr ins bett, der Kleine singt noch und dem Grossen wird noch ein Buch vorgelesen und er hört noch eine CD.

Dann haben mein Mann und ich Feierabend.......


Unser Haus und Garten sind immer ordentlich.

Ich denke du schaffst dir Problem, wo gar keine sind. Man kann die Kinder auch schon im Haushalt miteinplanen, das klappt ganz gut.

LG

Beitrag von alocin1970 19.05.10 - 09:09 Uhr

Hi du,

na ja, aber du hast nur zwei Kinder, das ist wirklich etwas ganz anderes
als drei wie die TE. Ich hätte es vorher nie gedacht, aber der Unterschied zwischen zei und drei Kindern ist enorm. Wenn ich mal ein Kind bei einer Oma habe, habe ich das Gefühl, so etwas wie Ferien zu haben und lache mich über Freundinnen und Nachbarinnen kaputt, die mit zwei Kindern gestresst sind.

Dazu kommt, dass deine Kinder vom Alter her weit auseinander sind - da fällt sicher ein ganz ordentlicher Stressfaktor weg - das Streiten, das Geschwister, die nahe beieinander sind, mit Vorliebe tun. Und - deine Kinder haben in Schule und Kita Mittag gegessen, die Hausaufgaben des Großen sind gemacht. Das ist auch wieder eine Erleichterung. Bei uns ist es so, dass die Kleine eh immer zu Hause ist (1 Jahr alt) und ich die beiden anderen zwischen 11.25 und 12.25 von Schule und Kindergarten hole. Mittags dann Essen machen, dann der Hausaufgabenstress (mein Erstklässler will jetzt schon meist nicht).

Und auch der Haushalt ist bei drei Kindern aufwendiger: Für drei Kinder Wäsche waschen, bügeln, drei Kinderzimmer putzen - das ist einfach mehr Zeitaufwand.

Ich ärgere mich immer etwas über solche "Ratschläge", dass, wenn man Stress hat, etwas falsch macht. Meist ist das nur der Auftakt, wie super mal selber etwas geregelt bekommt und dass man solchen Stress selbst nicht hat und immer alles perfekt sauber und ordentlich hat. Das hildft der TE, die hier ihr Leid klagen wollte, aber nicht wirklich, sondern bestärkt sie nur darin, dass es ihr bei nicht gut läuft, meinst du nicht? Und nicht vergessen, der Freund ist momentan außen vor; warum das so ist, das geht uns nichts an.

Liebe Grüße, Nicola

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 09:23 Uhr

Hallo,

ihre Kinder habern auch einen solchen Unterschied.
2 Kinder und eines in der Kita und alles sind von 8-14 Uhr weg, ansich wie bei mir. Nur das noch ein Schulkind mehr ist.

Sie muss also kein Mittag kochen. und zwei Schukinder können sich sicher auch mal miteinander spielen.,

Auch meine Kinder trotz des Altersunterschiedes streiten sich mal, aber genauso gut spielen sie ab und an zusammen.
Wenn dann noch ein Kumpel vom Grossen da ist, da ist auch nciht mehr Stress.

Ich weiss nicht, ich meine hausfrauen machen sich immer mehr Stress, als nötig ist.
Ich gehe arbeiten und das Haus ist auch sauber, selbst als ich das Elternjahr daheim war, war alles super, da hatte ich sogar noch mehr Zeit.
Halten deine Kinder ihre Zimmer nicht selber sauber, ausser saugen und solche sachen natürlich.
Mein Erstklässler macht dies jedenfall schon sehr gut.

Auch ich habe manche Tage Stress, der Sportverein, die Musikschule usw.... mein Grosser ist ein anstrengendes Kind.

Im übrigen wäscht die Waschmaschine die dreckige Wäsche und ich muss nur aufhängen und zusammenlegen, aber auch ich wasche täglich - nur nicht mit der Hand ;-)

Wenn du dich über solche ratschäge ärgerst tut es mir leid, ich sehe das nun mal so.

LG

Beitrag von alocin1970 19.05.10 - 12:16 Uhr

Okay, damit dass die Kinder von Minidrachen bis 14 Uhr weg sind, hast du sicher recht, das ist eine Erleichterung, die ich (selbst schuld) nicht habe, da ich meine Kinder trotz Stress lieber um mich habe, als sie fremd betreuen zu lassen. Aber die beiden großen Kinder von ihr sind 7 und 9 Jahre alt - also keine 5 Jahre auseinander wie deine. Der perfekte Streitabstand - glaub mir, meine Großen sind knapp 3 Jahre auseinander, das geht ordentlich ab, während die Kleine zumindest vom Großen komplett in Ruhe gelassen wird.

Wegen deiner Frage zur Mithilfe im Haushalt: Meine beiden Jüngeren sind 19 Monate und 4 Jahre alt - die können nun nicht wirklich mithelfen. Der 4- und der 7-Jährige räumen ihre Zimmer auf, aber bei dem Kleinen muss ich da schon dahinterstehen und aufpassen, dass er es wirklich ordentlich macht. Die beiden helfen auch ein wenig beim Tischdecken und Staubwischen - aber ehrlich gesagt ist das weniger eine Hilfe als vielmehr Beschäftigung: Sie machen es so husch husch, dass ich immer noch mal drüber gucke.

Ich arbeite von zu Hause aus als Lektorin, d.h. abends nach einem 14-Stunden-Tag Haushalt und Kinder muss ich dann noch arbeiten. Und auch hier merke ich den Unterschied zwischen 2 und 3 Kindern: 2 Kinder habe ich inklusive Umziehen, Waschen, Zähneputzen, Gesellschaftsspiel und Vorlesen viel eher im Bett als 3 Kinder. Und auch das abendliche Sortieren der Wäsche und Rauslegen der sauberen Wäsche dauert bei 3 Kindern länger. Ebenso Wäsche aufhängen, abnehmen, zusammenlegen, bügeln.

Ich denke, man kann noch so gut organisiert sein und eine ordentliche Hausfrau etc. - man kommt bei mehreren Kindern einfach schnell an seine Grenzen.

Ich will mich auch echt nicht streiten, ich finde es nur schade, wenn jemand hier sein Herz ausschüttet und dann überschüttet wird mit Meinungen à la "selbst schuld", schlecht organsiert".

Liebe Grüße, Nicola

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 13:16 Uhr

Ich möchte mich auch nicht streiten, sehe aber es tatsächlich so, das wenn man den ganzen Vormittag von 8-16 Uhr zeit hat ohne Kinder, da einiges schaffen könnte.
Aus meiner Sicht hätte man dann den nachmittag komplett für die Kinder.

Du arbeitest am Abend und ich arbeite eben am Morgen und ich schaffe es mein Haus und Garten rein zu halten.

Noch dazu verstehe ich nicht, warum die Väter hier nicht mit einbezogen werden. Ihre Kinder werden sicher einen haben.... Bei uns bringt abend jeder ein Kind in die Falle..... und auch der rest wird geteilt und somit haben wir um spätestens 20 Uhr feierabend.

Im übrigen hatte ich Geschwister, bei uns gab es kaum Streit.
Es muss isch nicht immer gestritten werden ;-)

LG

Beitrag von alocin1970 19.05.10 - 13:41 Uhr

Nee, ihre Kinder sind bis 14 Uhr weg.

Ich beziehe meinen Mann schon mit ein, aber er kommt auch mal später oder arbeitet abends (Fluglehrer, Fliegen muss ja auch mal im Dunkeln gelehrt werden) oder ist auf Dienstreise. Und selbst wenn er da ist, wir spielen zu viert Kniffel ohne die Kleine natürlich, aber danach wollen beide Jungs lieber von mir ins Bett gebracht werden und noch vorlesen und noch singen und noch kuscheln und hier und da und Mama Mama Mama. Da ist es schnell 20.15, 20.30.
Und der Freund von Minidrachen ist ja zurzeit gar nicht verfügbar, wenn ich das richtig verstanden habe.

Zu meiner Ehrenrettung: Mein Haus ist auch echt sauber und ordentlich, mein Garten grünt und blüht ... aber oder gerade deswegen bin ich doch mit den Nerven immer am Limit.

Meine Jungs streiten nonstop, bzw. der Große triezt den Kleinen. Und mein Bruder und ich hatten auch ne Phase, wo wir viel gestritten udn uns sogar geschlagen haben. Jetzt sind wir ein Herz und eine Seele.

So, jetzt muss ich meine Energie auf meinen Auftrag richten, der muss heute Abend weg. Der Große macht Hausaufgaben, der Kleine Mittagspause, die ganz Kleine schläft ... eigentlich.

Liebe Grüße, Nicola

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 14:16 Uhr

ich meinte ja bis 14 Uhr, wollte nur 6 Stunden hinzufügen - sorry.

Ich habe Glück mein Mann ist spätestens gegen 16 Uhr daheim und wi führen dann unser Familienleben.
Wenn der Freund von ihr nicht da ist, sollte er zumindest (insofern er der Vater der Kinder ist) für die Kinder da sein, denn Kinder haben zwei Elternteile. Sie sollte ihn da schonmal ansprechen - finde ich.

Ich habe nicht angezweifelt, das dein Haus sauber ist ;-)
Auch das mal gestritten wird, ist doch ganz normal, aber es wird ja kein dauerstreitten sein - jedenfalls kenne ich soetwas nicht ;-)

Ich hole jetzt mein Jungs ebenfalls ab :-)

LG

Beitrag von minidrachen 19.05.10 - 21:17 Uhr

Hey ihr beiden,

oh je, ich wollte ja gar nicht so eine Diskussion hier auslösen. Aber es war interessant zwei verschiedene Meinungen zu hören.

Es kann schon sein, das ich am Stress selbst Schuld bin. Ich nehme das auch keinem übel und fühle mich dadurch auch nicht schlechter. Aber genau weil ich damit anscheinend nicht klar komme, habe ich hier um Rat gefragt. Es geht auch nicht direkt um die Hausarbeit. Die mache ich ja zum größten Teil vormittags. Aber selbst wenn es immer so viel klingt, 6 Stunden Zeit, die sind so schnell vorbei. Und man hat ja auch mal was anderes zu tun, als immer nur Hausarbeit.

Mein Problem ist mehr der Allgemeinstress hier, diese Unruhe, dieses ständige Gefrage der Kinder, jeder will mich gleichzeitig und für alle soll ich 100 % da sein. Das schaff ich nicht. Und auch die Streitereien sind bei Kindern die 2 Jahre auseinander und noch dazu unterschiedlichen Geschlechts sind viel extremer, als bei 5 Jahre Unterschied. Das bekomme ich aus meinem Bekanntenkreis immer wieder zu hören und bestätigt. Da wird gestichelt und provoziert, es reicht ein kleines Wort und schon wird sich angeschrien. Und dann mischt da noch die fast Zweijährige mit rein und ist auch nicht grad die Ruhigste.

Ich brauche irgendwie eine Lösung wie ich das schaffen kann, wenn ALLE zu Hause sind.

Mein Freund kriegt sich so langsam wieder ein. Er hat auch gesagt, er ist da wenn ich ihn brauche. Nur manchmal ist es mit ihm sogar noch hektischer als ohne ihn. Er ist nur der Vater der Kleinsten.

LG, Mini

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 22:08 Uhr

Hallo,

das sollte auch kein Angriff sein, aber es sehen andere eben mit anderen Augen.

Wenn dein Freund mit im Boot ist, dann teilt euch doch die Nachmittage oder die Kinder auf.
jetzt ist Frühling und wenn das Wetter es zulässt, ist es draussen doch viel schöner und die Kinder können sich austoben.
Anonsten kann der Papa ja mal auf das Kleine aufpassen und du spieöst mit den Grossen ein brettspiel wie Mensch ärgere dich nicht oder mikado oder oder oder....

Dann solltest du dir mal die zeiten mit deinen Kindern einteilen, das dich jedes auch mal einzeln hat - ich finde das sehr wichtig.....
wenn alle gleichzeitig was von dir wollen wollen sie in dem Moment das wichtigeste für dich sein ........das ist eine scheibe, die sich weiter und weiter dreht.....

LG

Beitrag von alocin1970 19.05.10 - 23:20 Uhr

Oh ja, Mini,

heute war auch mal wieder so ein Tag ... zum Heulen. Der Große hat den Mittleren NONSTOP getriezt, worauf der sich mit seinem typischen Mittel gewehrt hat: einen infernalischen Gekreische, das meine Nerven ruiniert. Liebe 2Familie, die können das nämlich durchaus, Dauerstreiten.

Zuerst war alles gut, die Kleine schlief. Ich habe mit meinem Großen dann gemütlich gelesen. Als der Mittlere aber zweimal hintereinander durchs Haus brüllte, dass sein Aa doch nicht kam, war die Kleine auch wach. Und ich schon etwas angesäuert. Dann habe ich mit den Jungs Mensch ärgere dich und Kniffel gespielt. Die Kleine ist seit einigen Wochen extrem schlecht gelaunt und hat nur geheult und geschimpft. Versuch dann man in Ruhe mit den Jungs zu spielen. Dazu kam, dass mein Mittlerer fiebrig wurde und auch extrem nölig. Bei jedem Mal, wo er rausgeschmissen wurde beim Spielen, hat er ein Wutgeheul angestimmt und auf seinen Bruder eingeschlagen, wenn der gelacht hat. Daraufhin hat der erst recht geärgert ... und so weiter und so weiter. Dazu zog die Kleine heulend und schimpfend um uns herum. Nach dem Spielen war ich schon echt fertig mit den Nerven ... dann hat sich der Große auch noch seine kleine Schwester geschnappt und abgeknutscht - was die gar nicht leiden kann und dementsprechend mit Dauergekreische quittierte. Da musste ich dann einfach ein paar Minuten hoch, in mein Zimmer. Sonst wäre ich ausgerastet. Mein Mann hatte vorher schon gesagt, dass er nicht vor 18.30 kommen würde, also musste ich auch noch alleine kochen (wir essen abends warm). Es wurde erst besser, als ich meinen Großen zum Fußball brachte und mit den Kleinen zum Friseur ging. Sobald der Große als Dauer-Ärgerer weg ist, wird es eigentlich ganz entspannt. Beim Friseur waren sie Engel, und dann sind wir noch kurz in die herrliche Eifel gefahren (ein paar Kilometer hinter meinem Zuhause) und haben uns auf einem Reiterhof ein Pferd angeguckt, das zum Verkauf steht (ich habe ein altes Pferd und träume manchmnal davon, mir ein junges Pferd zu kaufen - utopisch!) Meine Tochter liebt alle Vierbeiner und ist auf dem Hof fast ausgeflippt vor Freunde über Pferde und Hunde. So war der Spätnachmittag dann doch noch nett, und als mein Mann von der Arbeit und mein Großer vom Fußball kamen, war das Abendessen fertig und ich fast mit dem Tag versöhnt.

Aber so chaotisch ist es eigentlich immer, wenn alle drei Kinder zu Hause sind. Sobald einer der Jungs weg ist oder einen Freund da hat, ist es auch wieder ganz anders, dann läuft es. Die Jungs haben einen dauernden Konkurrenzkampf um mich, habe ich das Gefühl. Und übernächste Woche ist mein Mann wieder eine Woche auf Dienstreise, da habe ich dann null Hilfe.

Du siehst, ich verstehe dich gut. Schön, dass es mit deinem Freund wieder besser läuft!!!

Liebe Grüße, Nicola

Beitrag von 1familie 20.05.10 - 06:43 Uhr

Wie gesagt in meiner Familie lief das nie so ab.

Wenn deine Söhne um dich kämpfen, heisst das für mich, das sie dich auch mal alleine haben wollen und deshalb gibt und gab es auch bei meiner Mutter früher - auch Tage nur für ein Kind.

Wenn bei uns Mittagsruhe ist, dann ist Mittagsruhe und keiner brüllt rum, jeder ist in seinem Zimmer und der Kleine schläft und der Grosse spielt und hört eine CD.

Im übrigen kochen wir abends auch meistens und zwar frisch.

Gruss

Beitrag von alocin1970 20.05.10 - 08:53 Uhr

Hi, du,

dass meine Söhne mich für sich alleine haben wohlen, ist mir auch klar - letzten Sonntag ging das mit dem Mittleren auch mal für ein paar Stunden, da war ich mit ihm in einem Spielepark, der Große war auf einem Geburtstag und die Kleine zu Hause bei meinem Mann. Aber sag mir mal, wie das sonst gehen soll - bei drei Kindern, die spätestens ab 12.30 alle zu Hause sind und einem Mann, der von vor sechs Uhr morgens bis nach 18 Uhr abends beruflich weg ist (er muss mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch noch je 1 Stunde hin und zurückfahren) - wenn er nicht bis abends/nachts fliegen muss oder alle paar Wochen auf Dienstreise ist. Da bleibt eben viel zu wenig Zeit für jedes einzelne Kind, wenn auch jeden Tag etwas Zeit drin ist, nur halt viel zu wenig. Das empfinde ich ja selbst so.

Schön, dass das mit eurer Mittagsruhe klappt. Eine Weile geht es bei uns auch, aber eben nie so lange, wie die Kleine schlafen würde, wenn es still im Haus wäre (2-3 Stunden). Aber so lange kann man zwei äußerst quirlige Jungs auch nicht an die Kandare nehmen und zum Stillsein zwingen. Das ist so, auch wenn es mich nervt.

Weißt du, ich finde, du hast gut reden! Wenn ich zwei Kinder gerade mal zwei Stunden am Tag alleine bespielen müsste, bis mein Mann schon käme, dann wäre ich auch entspannt. Wenn ich noch dazu 1 Stunde am Tag für meinen Haushalt alleine ohne Kinder hätte, wäre ich froh und alles wäre super. Aber ich habe mindestens immer die Kleine dabei oder eben alle drei. Bei allem was ich mache, Putzen, Kochen, die Jungs zum Fußball, zum Turnen, zu Verabredungen, Arztermine bringen etc.

Man kann deine Lebenssituation nicht mit meiner (oder der von anderen Mehrfachmüttern, die die Kinder über Tag alleine betreuen) vergleichen. Arbeiten, dann den Haushalt machen, die Kinder abholen, dann nach 2 Stunden ist der Mann schon da und hilft - ja, mein Gott, dann hätte ich auch gut lachen und würde sagen, wie super und ruhig und harmonisch bei uns alles ist.

Aber jetzt lassen wir es gut sein, wir beide kommen eh nicht auf einen Nenner. Nur überleg mal ein bisschen, dass man deinen Alltag und den von uns nicht vergleichen kann, bevor du so urteilst.

Viele Grüße, Nico

Beitrag von 1familie 20.05.10 - 20:12 Uhr

Es ging in dem Thread auch nicht um dich, sondern um die TE und diese hat am Tag sage und schreibe 6 Stunden Zeit - vielmehr als du und ich.

Ich kann sagen, wir haben uns einiges erarbeitet, das es gerade so ist, wie es ist und cih wollte genau 2 Kinder, genau aus dem Grund beiden gerecht zu werden....

Stimmt wir kommen auf keinen Nenner, dennoch habe ich eine Meinung, wo ich nicht mehr überlegen muss. Eine gute Organistaion ist das A und O.

Gruss

Beitrag von sandra7.12.75 18.05.10 - 20:54 Uhr

Hallo

Ich glaube auch das du falsch organisiert bist.Ich kenne das von mir.:-[

Wir haben vier Kinder und einen Tag bin ich ehrenamtlich bei der Caritas.

Mir hilft ein fester Plan.Am besten packe ich das wenn nicht soviel draufsteht.

Mein Mann ist auch den ganzen Tag weg,trotzdem muß er sich am Abend um unsere Kinder kümmern.

Ich nehme mir bewusst Auszeit.Heute hätte ich auch putzen,waschen,bügeln oder andere Dinge machen müssen.Aber das mußte warten.Ich bin zum Sport gegangen.Ich darf jetzt trotzdem noch Besuch reinlassen da ich noch was gemacht habe.

Ausserdem nur weil du mit deinem Freund ärger hast kann er sich trotzdem um die Kinder kümmern.

Wenn deine Eltern nicht helfen wollen muß ein Kindersitter her.Haben wir auch und somit mehr Zeit für uns#verliebt#verliebt#verliebt.

lg

Beitrag von minidrachen 18.05.10 - 21:22 Uhr

Vielleicht sollte ich einen Zeitplan aufstellen?

Ich hatte das mal versucht. Das Problem ist nur, wenn was dazwischen kommt, z.B. einer wird krank oder ungeplanter Besuch etc. Was ist dann?? Ich bin auch so, das ich mich selber total ärger, wenn ich nicht alles schaffe was ich mir vornehme. Sollte ich lockerer werden?? Mein Freund sagt auch immer: Schatz bleib ruhig, setz dich mal hin. Ich weiß nicht, ich kann z.B. nicht entspannen, wenn um mir rum Chaos herrscht, wenn der Tisch nicht abgeräumt ist, wenn die Kinder sich schon wieder beim Zähne putzen streiten oder so... #bla

Beitrag von sandra7.12.75 18.05.10 - 21:27 Uhr

Hallo

Das muß man lernen.Ich kann das immer noch nicht so gut.Meine Angst und Panikatacken kommen von der Ausbildung und nun meine ich immer noch perfekt zu sein.Das geht aber nicht.Mach jeden Tag ein bis zwei Zoimmer gut und kehr einmal durch und der Rest wird nach und nach gemacht.

lg

Beitrag von gh1954 18.05.10 - 21:50 Uhr

>>>Mein Freund sagt auch immer: Schatz bleib ruhig, setz dich mal hin.<<<

Na, der hat gut reden, wenn er nur kommt, wenn er Lust hat.


Einen Plan zu machen, hat mir früher immer geholfen, damit ich mich nicht verzettele.
Das kostet nämlich am meisten Zeit, wenn man an fünf Stellen gleichzeitig was anfängt.
Der Plan sollte nicht zu vollgestopft sein, damit man eine Chance hat, alles zu schaffen.

Beitrag von alocin1970 18.05.10 - 21:59 Uhr

Hi, du,

ganz ehrlich?

Ich glaube, das kann man gar nicht ändern, das muss man einfach aushalten und auf bessere Zeiten hoffen. Ich habe auch drei Kinder, arbeite noch dazu von zu Hause aus, bin eigentlich super organisiert und strukturiert und ordentlich - und sehe dennoch oft kein Land in Sicht. Es gibt gute und schlechte Tage, und an eh schon schlechten Tagen Momente, wo ich nur schreien könnte, weil ich um mich herum nur Arbeit Arbeit Arbeit sehe. Heute z. B.: Die Kinder spielen eigentlich toll im Sand, aber ich weiß, dass danach von allen Dreien alle Sachen in die Wäsche müssen; ich koche gleichzeitig essen, mein Mann kommt viel zu spät von der Arbeit, der Boden in Flur, Küche und Bädern ist voller Sand, der Große (1. Klasse) muss noch lesen üben, ich muss nach dem Essen Küche aufräumen, Frühstücksdosen machen, Wäsche etc, eigentlich einen Auftrag fertigmachen (stattdessen sitze ich hier bei urbia. Tztztz, Schande über mich!) - und morgen früh um 6.15 Uhr klingelt der Wecker und der Stress, mit 3 Kindern um 7.40 Uhr das Haus verlassen zu können, damit
der Große pünktlich zur Schule kommt, geht weiter.

Also, ich glaube, das hat nur bedingt was mit besserem Tagesablauf zu tun, man hat es einfach nicht in der Hand. Gestern wäre alles super gewesen, da klagte mein Großer plötzlich über übelste Bauchschmerzen, sodass wir zum Arzt mussten; die waren dann zwar weg, aber er zaubert sie bei Bedarf immer wieder hervor, so auch eben ("Ich kann nicht schlafen, der Bauch tut weh"). Was mir hilft: Ich habe eine Putzfrau, die 2 Stunden die Woche die Böden wischt und die Bäder putzt - und das gründliche Putzen mache ich nur noch alle vier Wochen. Dann nehme ich mir jeden Tag ein Zimmer vor und kehre da alles von unten nach oben. Und ich schaffe mir Freiräume: Nach dem Babyturnen mit meiner Kleinen heute der Besuch bei einer Mit-Turnmutter und ein Kaffee dort; die Kleinen waren miteinander beschäftigt. Morgen gehe ich eine Stunde ins Sportstudio, die Kleine ist dann bei der dortigen Kinderbetreuung. Ich habe aber den Vorteil, dass ab und man meine Eltern eines der Kinder nehmen. Heute hatte meine Mutter die Kleine 2 Stunden am Nachmittag und ich war mit den beiden Großen bei der Kindergartenfreundin meines Mittleren.

Ab und an gönne ich mir mit meinem Mann einen Ausgehabend, gut, noch ein Vorteil: Wir haben keine Krise, und er ist für uns da.

Ich kann dir nicht wirklich helfen, nur sagen, dass ich dich super gut verstehen kann und dass es sicher allen Müttern mal so geht wie dir, gerade, wenn man drei Kinder hat. Das ist schon eine Herausforderung, finde ich.

Liebe Grüße, Nico

Beitrag von minidrachen 18.05.10 - 22:12 Uhr

Danke für deine Antwort #liebdrueck das lässt mich ja noch hoffen ;-)
Es tut ja schon unwahrscheinlich gut zu wissen, das es anderen auch nicht anders geht. Verstehen kann das keiner so gut, wie jemand der selbst 3 oder mehr Kinder hat. Wenn eines von meinen mal nicht da ist, dann genieße ich schon fast die "Ruhe" und ich könnte mich immer aufregen über Mütter, die schon bei einem Kind durchdrehen. Ich frag mich nur warum. Aber wahrscheinlich waren wir beim ersten Kind auch nicht anders #hicks , man wächst eben mit seinen Aufgaben.
Na dann wünsche ich dir eine gute Nacht. Morgen beginnt wieder mal ein anstrengender Tag ;-) #schrei

Beitrag von lotta12 18.05.10 - 22:34 Uhr

Hallo,
sieht echt stressig aus bei Dir, kenne das z.T. von damals, als meine Tochter noch klein war.
Die Zeiteinteilung ist sicher wichtig und denk´ mal über die Hilfe von Freunden oder Nachbarn nach.
Frage, ob sie etwas für dich tun könnten. Vielleicht die Kinder einzeln mal für ´ne Stunde betreuen.
Viel Glück und irgendwann hast Du´s im Griff!

Beitrag von 6woche.1 19.05.10 - 13:42 Uhr

Hallo


Ich habe auch Drei Kinder,aber noch keines in der Schule. An manchen Tagen ist es wirklich anstrengend. Dan wollen alle gleichzeitig etwas von mir. Mittlerweile ist es oft so das ich X sachen gleichzeitig mache. Ich bin am kochen,dan wickle ich noch schnell Joel oder Alessa,geh wieder in die Küche. Dan putz ich noch schnell ein Bdezimmer (haben 140qm) etc. Zeit für mich? Das kenn ich irgendwie gar nicht mehr. Am Abend kann es sein das alle Kids um 19 30Uhr im Bett sind,kann aber auch mal gut sein das erst gegen 21 Uhr alle im Bett sind. Das ist vorallem dan wenn Janic mal wieder meint das er ja gar nicht müde ist und er noch dieses und jenes machen muss. Obwohl es eine Gute Nacht Geschichte gab und ausgiebig gekuschelt wurde. Alessa schläft auch noch nicht durch,ich kann auch nicht sagen das sie von 19 Uhr bis z.b um 5 Uhr schläft. Meistens wird sie dan noch 1,2,3x wach und wil stillen,in der Nacht auch noch 1-2x Seit einer Woche stehe ich vor den Kindern auf damit ich in Ruhe meinen Kaffee trinken kann. Wenn ich aber "Pech" habe ist aber Joel oder Alessa um spätestens 6 Uhr wach und dan ist mit in Ruhe Kaffee trinken auch nix. Normalerweise ist mein Mann um 18 Uhr Zuhause,kommt aber immer öfters vor das es später wird. Jetzt wird es ja wieder warm und ich stelle mich schon jetzt darauf ein das es wieder Tage gibt in denne wir ihn nicht zu Gesicht bekommen weil er dan auch in der Nacht arbeiten muss #aerger Ich nehme den Tag so wie er kommt,Haushalt mach ich was gerade gemacht werden muss,wäsche wird natürlich jedne Tag gewaschen aber zusammenfalten das mach ich meistens am Weekend wenn mein Mann Zuhause ist dna kann ich dan in Ruhe machen. Es kommt ja auch immer auf die Laune der Kinder an,gibt Tage da streiten Janic und Joel praktisch dne ganzen Tag und dan gibt es wieder Tage da spielen sie shcön miteinander. Janic kommt nach den Sommerferien in den Kindergarten dan gibt es wieder einen neuen Tagesablauf. So nun muss ich noch schnell die frisch gewasche Bettwäsche aus dem Trockner holen und zusammenfalten.



Lg Andrea mit Kids

Beitrag von carrie23 19.05.10 - 15:07 Uhr

Ja du hst es dir ausgesucht und musst jetzt damit fertig werden, was aber nicht heißt dass du manchmal nicht müde und down sein darfst.
Hilfe von der Familie haben wir auch nicht, aber eher deshalb weil Mama und Papa frisch operiert sind.
Ich wüsste gar nicht wo ich gach nen Babysitter herbekomme und manchmal will ich einfach auch mal meine Ruhe.
Für mich wärs schon toll nen Babysitter zu haben wenn ich zum Arzt muss, damit die Kleinen ned immer dabei sind weil die sich dort lanweilen und dementsprechend reagieren.

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