Stillprobleme nur an einer Brustseite?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tuttifruttihh 18.05.10 - 20:18 Uhr

Hallo,

meine Tochter und ich hatten einen schwierigen Stillstart. Ich habe Flachwarzen und konnte meine Tochter am Anfang nicht anlegen. Habe dann im KH angefangen abzupumpen und sie nach dem Milcheinschuss mit Hütchen angelegt. Jedes Mal hat sie meine Brustwarzen blutig genuckelt, habe dann viel abgepumpt, bis ich vor ein paar Tagen drauf und dran war abzustillen (habe schon Phytolacca genommen). Als meine Tochter aber die Premilch überhaupt nicht vertrug habe ich das Abstillen abgebrochen und seit heute habe ich wieder genug Milch. Habe meine Tochter nun heute ein paar Mal angelegt (mit Stillhütchen und vorher Lanolinsalbe auf die Brustwarzen, tut mir dann nicht ganz so doll weh). Rechts kann ich sie (fast) ohne Schmerzen anlegen #huepf aber links könnt ich jedes Mal vor Schmerzen heulen. Was mach ich nur falsch? Ich lege sie auf beiden Seiten gleich an. Kennt das jemand von Euch? Werd mir nun endlich professionellen Rat von einer Stillberaterin suchen, aber hat vielleicht einer von Euch schon eine Idee, woran es liegen kann, dass ich nur an der einen Seite Probleme habe???

Bin aber echt froh, dass es zumindest an der einen Seite schonmal klappt. Was kann ich noch tun, um wunden Brustwarzen vorzubeugen? Öfter die Stillposition wecheln?

Lg Saskia mit Fiona (27 Tage)

Beitrag von silbermandel 18.05.10 - 20:23 Uhr

ja, ist völlig normal.
Am Anfang war bei mir die rechte Brust, die mit der Flachwarze und ich habe die ersten 6-8 Wochen auf der einen Brust mit Stillhütchen gestillt.
Glaube mir, das spielt sich ein. Nicht abstillen. Du machst alles richtig.

Beitrag von tina4370 18.05.10 - 21:18 Uhr

Hallo, Saskia!

Zuerst mal: super, dass Du Dich doch gegen das Abstillen und für das Stillen entschieden hast!!! #pro
Dass die Brustwarzen am Anfang sehr empfindlich sind, ist völlig normal und ging mir genauso.
Auch ich habe für das Stillen kämpfen müssen (Flachwarzen und zusätzlich noch ziemlich große, pralle Brust), und auch ich habe mit Stillhütchen und viel Lanolinsalbe angefangen (habe die allerdings auf Anraten meiner Hebamme schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft immer draufgeschmiert, um die Brustwarzen vorzubereiten).
Nach 5 Wochen klappte es dann auch ohne Hütchen, aber zumächst nur mit Schmerzen (rechts weniger, links mehr und viel länger - gut 2 Wochen). #heul

Seit der 9. Woche läuft nun alles nahezu problemlos und ich kann nur sagen: es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, nicht aufzugeben.

Also, Kopf hoch, Zähne zusammenbeißen (und wirklich eine Stillberaterin kontaktieren - öfter mal die Position zu wechseln kann übrigens auch nicht schaden ;-) ) und weiterstillen! :-)

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09 (MuMi-Junkie ;-) )

Beitrag von eumele76 18.05.10 - 21:28 Uhr

Hi,

genau, öfter die Position wechseln.

Ich hatte auch blutige, offene Brustwarzen die ersten 3 Wochen. Die Hebamme hat mir dann Mercurialissalbe gegeben. Die hilft super. Gleich nach dem Stillen auftragen, da man sie sonst wieder abwaschen muss.

Was auch gut hilft, Salbeiteekompressen drauf und dann Salbe drauf.

LG,
Nina