Eigentlich ein Fall für den Mieterschutzbund ABER

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von fallen-angel89 18.05.10 - 20:34 Uhr

Hallo,

habe große Probleme mit meiner Endabrechnung meiner alten Wohnung. Obwohl ich die letzten 4 Monate, welcher auch der Abbrechnungszeitraum ist nicht mehr in der Wohnung gelebt habe habe ich angeblich Heizkosten in Höhe von knapp 400 Euro verursacht, Ich habe aber die Heizungen ausgestellt bzw lief eine ab und zu wenn es sehr kalt war auf 1.
Im Gegensatz dazu stehen 10 Euro für Wasser die auch logisch sind wegen putzen etc.

Wollte eigentlich damit zum Mietverschutzbund ABER an den wäre ich 2 Jahre gebunden mit Kosten von 15 Euro Aufnahmegebühr und 2x 68 Euro pro Jahr, wären wir dann ja auch bei 151 Euro.

Was sagt ihr dazu. Ich finde den Beitrag eigentlich viel zu hoch, weil ich ja nachher auch nicht weiß ob ich damit durchkomme das ich das Geld wieder bekomme.

Was habe ich sonst noch für eventuell kostengünstigere Lösungen?

Lg

Beitrag von grafzahl 18.05.10 - 21:49 Uhr

Bei uns ist es so, dass 40% der Heizung nach Wohnfläche (also verbrauchsunabhängig) und 60% nach Verbrauch berechnet werden.

Aber das ist in der Rechnung auch ganz transparent ausgewiesen.

Ohne Wissen, um welchen Zeitraum es geht und wie viel Heizkosten du sonst im Jahr hattest, kann ich nicht einschätzen, wie realistisch die knapp 400 € sind.

Beitrag von fallen-angel89 18.05.10 - 22:03 Uhr

Es gibt nur einen Zähler in der Wohnung und auch nur ich habe darin gewohnt, die obere Wohnung steht und stand leer.

Ich habe die Heizungen aber nunmal ausgedreht. Warmwasser läuft über Strom und ich war wirklich nur in der Wohnung um persönliche Sachen zu holen.

Im Vergleich: 13 Monate - 1600l Heizöl. Aber in der Zeit hab ich auch dort gewohnt und wirklich nicht schlecht geheizt 3 Heizungen standen im Winter eigentlich dauerhaft auf 5.


Die knapp 400 Euro Heizkosten belaufen Sie von 1.1.2010-15.04.2010 und in dieser Zeit habe ich keine Nacht dort verbracht und bin meißt nur hin um den Müll rauszustellen oder Schnee zu räumen aber habe mich eben nicht groß in der Wohnung aufgehalten auser zum ausräumen.

Beitrag von grafzahl 18.05.10 - 22:37 Uhr

Wenn nur du dort gewohnt hast, macht ein Zähler ja eigentlich keinen Sinn. Wurde denn anhand des verbrauchten Heizöls abgerechnet?

Beitrag von fallen-angel89 18.05.10 - 23:04 Uhr

Das ja, aber wie soll ich das verbraucht haben wenn nur die Heizung drüber läuft und diese in der Zeit aus war?
Die haben ja selber zugegeben das se einmal in der Wohnung waren und die Heizungen wieder aufgedreht haben. Aber paar Tage später hab ich se wieder ausgemacht als mir das aufgefallen ist.

Kommentar von meinem Vermieter. Ich MUSS heizen deswegen der Verbrauch. Als ich gesagt hab ja aber wenn Heizung aus dann kein Verbrauch ging er gar nicht drauf ein sondern meinte immer nur ich muss aber heizen...ich wieder "habe ich aber nicht"...das ist egal da ich heizen musste...

Beitrag von windsbraut69 19.05.10 - 06:57 Uhr

Die 4 Monate fallen exakt in die kälteste Periode, während in den 13 von Dir erwähnten Monaten auch die Sommersaison enthalten ist!

Davon abgesehen kannst Du m. E. froh sein, dass die Heizung offensichtlich angesprungen ist bzw. vom Vermieter aufgedreht wurde.
Du bist als Mieter auch bei Abewesenheit verpflichtet, Frostschäden zu vermeiden und wir hatten zumindest hier in der Region teilweise Temperaturen um die -20 °

Gruß,

W

Beitrag von bruchetta 19.05.10 - 09:53 Uhr

Ich war mal im Mieterbund, aber ich hatte nicht das Gefühl, jemandem sehr kompetenten gegenüber zu sitzen.

Im Endeffekt habe ich das Problem auch allein gelöst.

Mag aber von Stadt zu Stadt verschieden sein mit der Kompetenz.