Wie verhalten sich eure KIÄ wenn eure Babys....

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Beitrag von dominika87 18.05.10 - 20:58 Uhr

.....sich nicht untersuchen lassen wollen, sich bei der Untersuchung wild wehren und sich nicht anfassen lassen?
Ich meine klar irgendwie müssen die Kiä ja die Mäuse untersuchen aber ich war wirklich geschockt was meine Kiä (die hat die Praxis vom Kia davor übernommen, er ist jetzt in Rente) mit Lucie anstellte. Sie meinte ich solle Lucie auf die Liege legen und rief zwei Arzthelferinnen. Dies haben Lucies Beine+ Arme festgehalt damit die Kiä in ihre Ohren schauen konnte. KLar, die Maus hat sich wahsinnig gewährt aber danach war Lucie total geschockt und weinte fürchterlich.
Mensch, ist ja auch klar- bisher war jeder immer lieb zu ihr- lächelte sie an usw. Nun kommt dann plötzlich diese Erfahrung wo man sie sowas von zwingt ruhig zu bleiben.
Ich meine ok. Lucie hätte sich wahrscheinlich nicht anders untersuchen lassen aber die Ärztin hätte doch wenigstens die Maus versuchen können abzulenken wie zbs. mit einer Plastikspritze,Stetoskop usw.
Habe nämlich noch so eine Erfahrung mit meinem Patenkind (damals 1 1/2 Jahre alt) im Kopf. Er musste viele KH-Aufenthalte plötzlich durchstehen und oftmals zum Blutabnehmen. Natürlich hat er sich wie verrückt gewährt, die haben ihn dann in Handtücher!! eingewickelt damit er sich nicht wehren kann , ihn zusätzlich festgehalten und Blutabgenommen. Einige Wochen danach hat er seinen Teddy genommen, ihn in ein Tuch gewickelt- ganz doll festgehalten und eine Plastikspritze gegeben. Dabei hatte er einen ganz bösen gesichtsausdruck und dies noch Wochen nach dem Vorfall. Seitdem hat er sich bei allem und jeden gewehrt.
Wie verhalten sich eure Kinderärzte? Bin noch ein wenig geschockt und habe ständig diese Bilder vor Augen wie die Maus mich mit knall roten,weinerlichen Gesicht anschaut und Nein Nein Nein sagt. Wie schrecklich. :-(

lg Dominika und Lucie ( 10 Monate jung )

Beitrag von koerci 18.05.10 - 21:04 Uhr

Warum hast du nicht gesagt, du würdest sie lieber selbst ablenken oder festhalten?

Ich meine, klar...der Kia muss die Maus untersuchen und kann sich natürlich auch nicht Ewigkeiten Zeit dafür lassen, weil noch andere Patienten warten.

Aber dass 2 Arzthelferinnen meine Maus festhalten, das hätte ich nicht mitgemacht. Das hättest DU als Mutter auch selbst tun können.

Lg
koerCi

Beitrag von piepmatz306 18.05.10 - 21:08 Uhr

Ist bei uns auch so...Wenn Mausi sich wehrt dann halt ICH sie fest, auch bei den Spritzen und so.

Unsere Ärtzin hat ein Kuscheltier am Sthetoskop und das findet Leonie super toll und lenkt für paar Sec super ab;-)

Beitrag von dominika87 18.05.10 - 21:10 Uhr

oh sorry, habs vergessen zu erwähnen. Zuerst hatte ich Lucie aufm Arm. Die Ärztin hat versucht in ihre Ohren zu schauen aber Lucie fing schon an zu weinen als die Ärztin nur auf sie zu kam. Sie hats einmal versucht und die Maus hat ihren Kopf immer weggedreht- dann meinte die KIä es bringt nix- ich soll sie auf die Liege legen.
Klar, ich verlange ja nicht dass die KIÄ sich minuten lang Zeit lässt um Lucie endlich für eine Untersuchung zu begeistern,wahrscheinlich hätte selbst dies nichts gebracht - trotzdem frag ich mich ob solch schlimmer Erfahrungen nicht an so einem kleinen baby hängen bleiben?
Ich kann ihr ja zig mal sagen: Passiert nix, fr. Doktor will nur gucken aber noch versteht sie mich nicht.

Beitrag von dentatus77 18.05.10 - 21:06 Uhr

Hallo!
Ehrlich gesagt, wir hatten die Situation noch nie!
Allerdings geht unsere KIÄ mit Stina immer ganz spielerisch um, die findet das so spannend, dass sie sich freiwillig untersuchen läßt. Stina hat sich von ihr sogar freiwillig Blut abnehmen lassen und danach total schnell trösten lassen.
Ehrlich gesagt, ich hätte nicht zugelassen, dass man mein Kind so fixiert. Das in die Ohren schauen dauert doch nicht so lange, da hätte ich mein Kind fest in den Arm genommen und ihr Köpfchen so an meine Brust gedrückt, dass die Kinderärztin ein Ohr anschauen kann. Aber so eine Negativerfahrung in dem Alter finde ich geht gar nicht. Klar, die Untersuchung muss irgendwie gemacht werden, und in so einer Kinderarztpraxis gehts ja oft rummelig zu, sodaß nicht die Zeit ist, lange auf die Kinder einzugehen, aber bevor Fremde ein Kind mit Gewalt festhalten, was ohnehin Angst hat, würde ich eher der Mutter zeigen, wie das liebevoller geht.
Liebe Grüße!

Beitrag von nici.c.v. 18.05.10 - 21:07 Uhr

Raphael hat bei der U3 sich auch nur noch gewehrt ohne ende und unser Kia hat ihn ganz lieb in den arm genommen, gestreichelt und beruhigt.

Als er ruhig war hat er herz und lunge abgehört und beim rest hat er gemeint, jetzt soll er erst mal gestillt werden und dann schaun wir mal ob er besser drauf ist.

Nach 10 min kam der doc wieder und hat weiter untersucht und er hat gemeint und wenns 5 andere patienten braucht bis er mit Raphael fertig ist, er zwingt kein kind zu was..

LG Nici mit raphael fast 2 monate alt..

Beitrag von tragemama 18.05.10 - 21:12 Uhr

Ich halte mein Kind selbstverständlich selbst - wenn notwendig - so fest, dass der Arzt untersuchen kann!

Beitrag von nana141080 18.05.10 - 21:16 Uhr

Ich hätte mein Kind genommen und abgelenkt. NIEMAND darf mein Kind festhalten außer mir.

Als meinem Sohn mit 3 Jahren Blut abgenommen wurde im KH habe ich ihn in den Arm genommen obwohl die Krankenschwester sagte ich solle sie mal lassen#augen

Aber ich bin auch sehr "resolut";-)

VG Nana

PS:entweder Kia wechseln oder eben das nächste Mal sagen das DU das machst!

Beitrag von hafipower 18.05.10 - 21:17 Uhr

Hey,

ich so ne ähnliche Erfahrung mal im Krankenhaus.

Mein Kleiner hat viel Essen wieder gespuckt, bin dann abends zum Notdienst, wurde dann auch stationär aufgenommen. Er hat aber immer genügend Flüssigkeit zu sich genommen - war weit weg vom austrocknen.
Er (zu dem Zeitpunkt 7,5Monate alt) sollte n Zugang bekommen, was ich verweigerte, da er ja immer getrunken hat und der Arzt auch meinte, dass es reicht, aber zur Vorsicht will er den Zugang. Ich verweigerte weiter, er rief die Schwester, die drängte mich ab, legte sich über meine Kleinen und der Zugang wurde gelegt. Er wurde aber nicht gebraucht. Mein Kleiner hat auch geschrien wie am Spieß.

Jetzt bin ich auf dem Standpunkt, dass wenn ein Arzt etwas an meinem Kind tun möchte, mit dem ich nicht einverstanden bin, werd ich mein Kind nehmen und zu einem anderen Arzt gehn.

An deiner Stelle würd ich mir einen neuen KiA suchen. Und vielleicht kannst du "das in die Ohren gucken" etwas üben. Ich hab z.B. beim meinem von Anfang an immer in die Ohren geguckt und auch mit einem Wattestäbchen z.B. die Ohrmuschel getrocknet, nach dem Baden. Geh aber nicht in Richtung Gehörgang, da gehört das Ding net hin.
Mein KiA ist immer völlig begeistert, dass sich mein Sohn so anständig in die Ohren gucken lässt. Er ist ein total aufgeregter Bursche, aber sowie man in die Ohren gucken will, hält er sofort still.

LG

Beitrag von blume82 18.05.10 - 21:20 Uhr

Hallo,

bei einer Vorsorge würde ich die Untersuchung abrechen und dann evt. auf meine Kosten nochmal einen Termin machen.

Wenn es krank ist würde ich es natürlich so festhalten das es sich nicht wehren kann.

Und im Krankenhaus wird es hier auch so gemacht, aber was soll der Arzt machen, mache Untersuchung sind nunmal notwendig und kein Arzt nimmt Blut ab weil er so gerne Kinder quält. Es ist besser sie werden in ein Handtuch gewickelt, als wenn öfter zugestochen werden muss weil das Kind sich wehrt.

Beitrag von dominika87 18.05.10 - 21:23 Uhr

Danke für eure Tipps. Werde aufjedenfall den Kia wechseln bzw. die Maus nicht aus den Händen sich nehmen lassen und versuchen sie fest zu halten damit sie untersucht werden kann und trotzdem bei mir ist.
Finde solch Erfahrung einfach nur schrecklich, schon alleine als Mutter und wie muss es erst ihr gehen?
War bisher dass erste Mal das sie sich so gewährt hat und man weiß zuerst nicht wie man sich da verhalten soll.
Aber ich lasse nie wieder die Maus mir einfach aus den Händen reißen!!!

Beitrag von jenx 18.05.10 - 21:27 Uhr

Also ich kanns ehrlich gesagt auch verstehen...sie hat dir die Möglichkeit gegeben, aber du hast es nicht so recht gebacken bekommen...was soll sie machen? Klar, die Sprechstundenhilfe hätte sie auf den Schoß nehmen können, aber das hätte die Maus sicher auch nicht gut gefunden.

Ich kann dir da aber nen guten Rat geben: Nimm sie auf den Arm und drücke ihren Kopf seitlich an deine Schulter. So kann die Ärztin an deinen Fingern vorbei das Gerät ins Ohr stecken und du kannst die Bewegungen der Maus kontrollieren. Bzw. mit deinem Arm ihre Arme abwehren. So habe ich das mit meinem Großen immer gemacht und es war nie ein Problem. Er hat Ärzte ganz generell gehasst :-( War immer ein riesen Aufriß, ihn zu irgendwas zu bewegen...

Viele Grüße und viel Glück beim nächsten Arztbesuch
Jenny

Beitrag von katharina-kluge 18.05.10 - 21:37 Uhr

Hallo!

Also, ich denke mal, dass sich kein Kind/Baby gerne untersuchen läßt und schon gar nicht in die Ohren schauern...

Aber ich würde sowas nicht zulassen! Ich habe meine Kleine selber fest gehalten, als der Doc ihr in die Ohren geschaut hat. Das fand sie auch nicht gerade toll, aber wenigstens war sie nicht in fremden Händen.

Wenn du sonst mit dem KiA zufrieden bist rede nochmal über die Sache und sag, dass du das so nicht nochmal zulässt. Wenn er das nicht akzeptiert oder du sowieso nicht zufrieden bist mit dem Arzt such dir einen anderen!

LG Katharina

Beitrag von gioia0107 18.05.10 - 21:38 Uhr

Hi!

Also ganz ehrlich? Ich hätte mein Kind genommen und wäre gegangen! Die spinnen wohl!
Also unsere Kinderärztin ist sehr lieb zu den Kindern. Sie ist in meine Kids eh so vernarrt, dass sie Lucy ständig knuddelt und auf den Kopf küsst. Lukas hat sie sogar was zum Geburtstag geschenkt.
Wir haben die Praxis empfohlen bekommen und sie war auch sehr nah an unserem alten Wohnort. Genau an Lukas´Geburtstag hat sie diese Praxis übernommen und das sollte nicht unser Schaden sein. Ich bin am nächsten Morgen nach der Entbindung nach Hause, habe da angerufen und sie sagte, dass wir auf keinen Fall in die Praxis kommen sollen, da grade die Grippewelle in vollem Gang ist. Sie kam dann nachmittags zu uns nach Hause und hat die U2 gemacht. Lukas liebt sie heiss und innig und Lucy macht auch nie Theater. Lukas war schon oft im Krankenhaus und hat auch schon oft Blut abgenommen bekommen. Natürlich fand er das auch Scheisse und hat sich gewehrt und geweint, aber im normalen Rahmen. Trotzdem geht er ohne mit der Wimper zu zucken zu ihr in die Praxis und lässt sich impfen.
Mittlerweile sind wir etwas weiter weggezogen und ich fahre trotzdem immernoch dahin.
Also an Deiner Stelle würde ich da nie wieder hingehen! Du hättest sie auch auf den Arm nehen können und dann hätte man die Ohren auch untersuchen können. Also so ein Verhalten ist echt das Letzte!

LG Verena mit Lukas 4 und Lucy 9 Monate